/b/ – Passierschein A38
„Migranten müssen EC und Seine Werte akzeptieren“

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Nr. 733 [Antworten]
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Sag, Ernst, was ist deiner Meinung nach das beste Verkehrsmittel um durch die Stadt zu kommen? Mit dem persönlichen Pkw ist es jedenfalls Krebs und mit kleinen Rollern macht es auch keinen Spaß. Vielleicht mit stärkeren Rollern? Oder doch lieber mit der S-Bahn?
>>
Nr. 2801
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>>2800
Also dieser Ernst nutzt gerne den ÖPNV. Da ich den üblichen Berufsverkehr meiden kann, ist es auch nie zu voll und weil er eben Ernst und kein kleines Mödchen ist, hat er auch keine Angst davor spätabends allein in einen Zug zu steigen. Ich sitze dann da, beobachte aus dem Fenster Menschen und Umgebung, lese etwas oder trinke einen Kaffee. Wenn mir sehr langweilig ist, setze ich mich auch schon einfach nur so in einen Zug, höre Musik und nippe an einem Bierchen. Es gibt hier ein paar wirklich schöne Strecken und ich komme mir dann ein wenig vor wie bei einer Stadtrundfahrt. Oder ich nehme eine selten benutzte Linie, steige irgendwo aus wo ich noch nie gewesen bin und laufe einfach los bis ich wieder eine Bushaltestelle finde an der demnächst ein Wagen abfährt. Auf diese Art habe ich schon halbe Tage rumgebracht und habe das auch in anderen Städten, sogar im Ausland, so gemacht. Immer wieder kommen mir bei diesen Ausflügen Ideen für etwas worüber ich schreiben kann und allgemein finde ich es besser als immer nur in meiner Bude zu hocken.
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Nr. 2828
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>>2801
Das klingt sehr gut. Ernst hat zwar ein Studententicket, aber kaum Zeit, um NRW zu erkunden. Ab und zu fahre ich in den Ruhrpott, weil ich dort was ansehen möchte oder anderweitiges, jedenfalls bin ich schon öfter mit dem Zug durch den Pott, und es macht doch eigentlich immer Spaß, mal etwas Neues (Altes) vor der Nase zu haben und seine Stadt zu verlassen, die beizeiten wie ein Gefängnis wirkt.
Vor ein paar Sommern hat Ernst Austellungen in Essen und Hagen besucht und ist danach so wie du ziellos durch die Städte gelaufen, um nebenbei Photos mit einer kleinen Analogkamera zu machen, wenn sich was Nettes ergab.
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Nr. 2858
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OP hier noch mal: Ich hoffe es ist erst mal alles gesagt und wir können den Faden wieder aufnehmen. Was ich schon versucht habe. Weiß jemand zum letzten Absatz von >>2786 was zu berichten?

>>2801
Neuss, Ernst. Ich kenne das Fühl auch, natürlich nur auf manchen Strecken und zu manchen Uhrzeiten. Aber kann echt schön sein.

Ich mag es auch nachts in einem Zug eine längere Strecke zu fahren der nicht so stark beleuchtet ist und mit geschlossenen Augen ein Hörbuch zu hören.
>>
Nr. 2881
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>>2801
Für diesen Ernst hat die alltägliche Pendelei mit der Bahn was Meditatives. Ernst kann eine ganze Zugfahrt lang aus dem Fenster starren und über Gott und die Welt nachdenken, ohne sich dabei auf die Umgebung zu konzentrieren. Es ist schön zu sehen, wie Kilometer für Kilometer die Welt an einem vorbeizieht, gefüllt mit Leben, deren einziger Kontakt mit Ernst der tägliche Blick vom Zugfenster ist. Zudem sitzt Ernst lieber am Fenster statt am Gang, weil es dann nicht passieren kann, dass jemand, der am Fenster sitzt, vor ihm aussteigen will und ihn mit unsicherer, rauer Stimme aus seiner Trance reißt. Ernst denkt dabei an die verschiedensten Dinge: Manchmal schwelgt er in Tagträumen über Frauen, bei denen er nur im Traum Erfolg haben kann, manchmal gestaltet er die nächsten Stunden und Tage vor seinem geistigen Auge, manchmal döst er einfach vor sich hin, und er hat sich auch schon viele Beiträge für Bilderbretter dort ausgedacht - und einige davon auch wieder vergessen, bevor er sie umsetzen konnte ;_;

Auch wenn Ernst nicht so genau darauf achtet, was da am Fenster vorbeizieht, so mag der doch die ländliche Gegend außerhalb der Großstadt lieber. Es ist schön, die Wiesen und die kleinen Wäldchen am Rande der Bahnstrecke vorbeiziehen zu sehen, besonders wenn noch Nebel in der Luft liegt. Die Hochhäuser der Stadt und ihre Neonbeleuchtung haben zwar auch ihren Charme, aber das ist etwas, wo sich Ernst nur als Gast, als Durchreisender, als Fremdkörper fühlt. Dauerhaft bleiben möchte er dort nicht, das hat trotz des elektrisch eingehauchten Lebens etwas Morbides. Nie verstehen wird Ernst die Leute, die während einer Zugfahrt auf ihr Handlich starren. Anstatt endlich mal einen Moment ohne dauerhaften Informationsfluss ins Gehirn zu genießen, rammen sie sich ihre portable Nadel in die Vene - nur niemals den endlosen Strom der Ablenkungen abreißen lassen, denn wer weiß, welche Gedanken von ihm überspült werden.

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Nr. 2647 [Antworten]
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Ernst war kürzlich im Piercingstudio. Was hält Ernst von der Körpermodifikations-"Szene"?
Irritierend war, dass die Männer alle gleich aussahen: Muskulös, tätowierte Oberarme (na gut, das passt immerhin zum Beruf), bärtig, ausnahmslos E-Zigaretten-abhängig und alle fün Minuten vor die Tür gerannt.
>>
Nr. 2822 Kontra
>>2810
>>2817
Ebenfalls anderer Ernst hier. Optisch finde ich Intimpiercings sehr abstoßend. Sie haben einen Nutzen beim Liebesspiel und dadurch einen psychologischen Effekt, welcher der Trägerin oder dem Träger für mich eine laszive, gar subversive Note verleiht, aber es ist auch sehr gewöhnlich und billig. Ich assoziiere mit solchen Piercings, oder Piercings allgemein, bewusst oder unbewusst immer Unsittlichkeit, Verfall und Amoral. Das kann temporär durchaus gefallen, aber ich möchte es nicht bei mir haben.
>>
Nr. 2835
>>2822
Dies. Es ist wie mit dem Zitat über Frauen und Elefanten: Frauen sind für mich wie Elefanten. Ich sehe sie gern an, aber ich würde keinen haben wollen. von W.C. Fields. Piercings sagen mir über den Charakter einer Frau, dass die zu kurzsichtigen, risikoreichen Entscheidungen bereit ist, und daher eine hohe Wahrscheinlichkeit besteht, dass "man" (Ernst natürlich trotzdem nicht) eine gute Chance hat, mit verhältnismäßig geringem Aufwand bei ihr landen zu können. Gleiches gilt für Tätowierte und Raucherinnen. Und genau daher kommt auch der Reiz: Es ist die Fantasie, die einem sagt, was alles sein könnte. Sollte dieser erste Reiz aber aufgrund akuter Triebbefriedigung plötzlich verschwinden, so schlägt der Effekt schnell ins Gegenteil um. Für was Dauerhaftes wünscht sich dieser Ernst eher das klassische konservative Süßmädchen, statt das verruchte Sex-Objekt.
>>
Nr. 2848
>>2835
>Für was Dauerhaftes wünscht sich dieser Ernst eher das klassische konservative Süßmädchen, statt das verruchte Sex-Objekt.
Ich habe aber auch erlebt, das ebenjene Süßmädchen im mittleren Alter dann beginnen Nachholbedarf zu entwickeln und ebenjene verruchten Sexobjekte, weil das alles schon hinter sich, dann ein paar Gänge runter schalten. Mir wäre letzteres wohl sogar lieber, weil sie als potentielle Mutter dann mit vergleichbar schwierigen Kindern eventuell souveräner umgehen könnte. Alles natürlich nur hypothetisch, weil ähm Gründe.
>>
Nr. 2849
>>2848
aus der Praxis kann Ernst dies leider bestätigen. Hatte mir einst ein wildes GF geangelt. Tattoos, Piercings und wunderbar nuttige Kleidung. Der Seckz war wilder, als Ernst hätte es sich erträumen können. Wurde im zunehmenden Alter aber auch alles weniger, bis nur noch die Missionarsstellung bei Dunkelheit drin war. Naja, darauf hatte Ernst dann irgenwann keine Lust mehr.

Nr. 2698 [Antworten]
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Dieser Faden soll Dich daran erinnern, daß Du toll bist.
>>
Nr. 2748
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>Freitagabend und arrein zuhause?
Eigentlich ist Sonntag morgens die beste Zeit in Ernsts Leben. Freitag abends hat er immer noch die Arbeit im Kopf, ist müde und geht meistens früh schlafen. Samstag macht er dann die ganze Hausarbeit und besucht vielleicht noch einen Freund, das ist nicht schlecht, aber auch da wacht er morgens auf mit den Gedanken im Kopf, was er alles noch zu erledigen hat. Sonntag früh ist besser: Da wacht er auf, hat keine Termine, und der Montag ist noch weit weg. Er kann sich frei überlegen, was er den Tag über machen möchte. Heute wird er vielleicht was kochen, draußen radeln oder einfach nur Videos schauen, und genau das ist das Schön daran: Er weiß es einfach noch nicht und kann es sich nach Lust und Laune überlegen. Diese Flexibilität kommt ansonsten viel zu kurz, da ist immer alles schon vorausgeplant, und das, obwohl Ernst nicht mal Familie oder GF hat.

Ernst fragt sich immer, wie die Normalos das alles unter einen Hut kriegen, also Arbeit, Frau und Kinder bespaßen, am Wochenende die notwendigen Besorgungen machen, und vielleicht noch ein Hobby pflegen. In Ernsts Kopf kann das gar nicht funktionieren.
>>
Nr. 2756
>>2748
Sonntag ist doof - Montag steht ja schon fast vor der Tür. Samstag ist beser, und Hausarbeit kann man ja auch am Sonntag machen :3
>>
Nr. 2757
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>>2756
>Sonntag ist doof - Montag steht ja schon fast vor der Tür.
Jetzt um 15:00Uhr vielleicht, aber um 8 Uhr morgens, als Ernst heute aufgestanden ist, noch nicht! Da war noch diese kostbare Zeit ohne Verpflichtung, in welcher man einfach seinen Impulsen nachgeben konnte, und nicht ständig nur den nächsten Termin, die nächste Deadline, oder das nächste Klingeln des Weckers im Kopf haben musste. Draußen die kühle Luft, drinnen die warme Heizung und ein heißer Tee, dann ein ausgiebiges Frühstück, Ernst liebt diese Zeit.

Nr. 2316 [Antworten]
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Kennt Ernst spannende Forschungsprojekte, bei denen man idealerweise sogar lebend zuschauen kann? Ernst dachte da zum Beispiel an Dinge wie die Okeanos Explorer-Mission oder natürlich auch die kürzlich durchgeführte InSight-Marsmission. Bei Okeanos konnte man beispielsweise wochenlang zuschauen, wie sie den Meeresboden abgesucht haben. Natürlich ist da nur selten was wirklich Spannendes passiert, aber man konnte es immer schön nebenher laufen lassen, das fand Ernst toll. Man hatte endlich das Gefühl, Zeuge von etwas Besonderem zu sein, so wie früher die Menschen bei der ersten Mondlandung, nur in kleiner natürlich. Bestimmt gibt es viele tolle Projekte, die Ernst einfach nur nicht kennt, und die er daher alle verpasst. Ernst ist dabei für alle Themen offen.

Hier ist beispielsweise ein Video der Okeanos-Mission von 2017 auf der Röhre, falls Ernst sich dafür interessiert: https://youtu.be/n3uY8tdJEwo?t=556

Auch: Genereller Forschungs- und Wissenschaftsfaden.
>>
Nr. 2688
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>>2687
>denn es ist nur nutzbar, wenn Q nie unter einen Minimalwert abfällt, was bei Gerinnen passieren kann.
Hört sich kühl an, aber ist sowas nicht unheimlich schwer zu berechnen? Gerade in so einem Sommer wie dieses Jahr, wo bei uns im Wald einige Bäche einfach mal so temporär ihre Existenz beendet hatten, kommt man doch mit Minimaldurchsatz-Berechnungen nicht weit. Welche Annahmen lässt du denn bei sowas einfließen? Rechnest du da mit einer Mindestregenmenge pro Jahr, oder einem Mindestwasserspiegel, der dann einem gewissen Konfidenzintervall genügt? Also so nach dem Motto: "Zu 95% werden im Einzugsgebiet des Gerinnes mindestens x Kubikmeter Regen pro Quadratmeter fallen".
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Nr. 2689
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>>2683
>Nur müsste man dafür eben das Mittelmeer opfern. Und jetzt mal ernsthaft, wer will das schon?
Glaube das will niemand. Das Mittelmeer ist ja ein wesentlicher Faktor für das gemäßigte Klima in weiten Teilen Mittel- und Südeuropas. Wenn das wegfällt, ist da nicht einfach nur plötzlich eine neue Landmasse, mal ganz abgesehen davon, dass der Boden auf lange Zeit erstmal toxisch sein dürfte, weil sich Salz und sonstige Schlacken dort ablagern, die mit dem Wasser nicht mit verdunsten. Habe mal eine Reportage gesehen über einen russischen See (weiß nicht mehr, ob es der Baikalsee war), wo auch der Wasserspiegel deutlich zurückgegangen war, und das für die Bevölkerung eine Katastrophe war. Die ganzen Fischer hatten nichts mehr zu verkaufen, es lag ein bestialischer Gestank über dem Land, und der Boden war aus den genannten Gründen zu nichts zu gebrauchen. Gewachsen ist da natürlich auch nichts.

In ein paar Millionen Jahren ist das Thema aber eh durch, da sich die afrikanische Kontinentalplatte mit einigen Zentimetern pro Jahr nach Norden bewegt und das Mittelmeer irgendwann schließen wird. Letztendlich wird sich dort ein neues Gebirge auffalten. Die Alpen sind schon der Vorbote dieser Entwicklung, da sie genau durch diesen Effekt entstanden sind.
>>
Nr. 2749
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Falls Ernst mal Zeit und Interesse hat: Dieser Ernst schaut seit Monaten sporadisch immer mal wieder Folgen aus der DuRöhren-Serie von Josef M. Gaßner "Von Aristoteles zur Stringtheorie". Das ist eine Sammlung von Einzelvideos, welche die Entwicklung des menschlichen Wissens von den griechischen Philosophen über das Mittelalter bis in die Neuzeit auf halbwegs laientauglichen Niveau (dieser Ernst ist definitiv Laie) bespricht. Ernst mag den Gaßner (im Gegensatz zum Lesch, den er immer ein wenig künstlich und aufgesetzt findet) wirklich gerne: Man merkt, wie er für seine Arbeit brennt, und seine leicht verschrobene, aber dennoch zugängliche Art wirkt sehr authentisch.

Das hier ist der Elfenjunge zur ersten Folge in der DuRöhren-Spielliste. Es sind insgesamt 41 Teile, alle so rund 20-40 Minuten lang. Wenn einen ein bestimmter Teil mal aus Gründen nicht interessiert, kann man den auch auslassen, ohne dass man in den folgenden Teilen Verständnisprobleme bekommt (die hat Ernst sowieso ;_;), die Folgen bauen nur lose aufeinander auf.

https://youtube.com/watch?v=mS1-V2EzIqo&list=PLmDf0YliVUvGGAE-3CbIEoJM3DJHAaRzj&index=1
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Nr. 2753 Kontra
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Musste munzeln :3

Nr. 118 [Antworten]
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https://www.youtube.com/watch?v=4zTaEygtf7A

Horst Lüning und seine Lüfter haben eine Vergleichsfahrt mit Elektrovehikeln gemacht. Seltsamerweise schimpft Horst nicht auf den E-Golf. Ob da wohl Geld geflossen ist?

Ich könnte wetten, VW verdient an diesem Auto nichts. Vermutlich ist es sogar Quersubventioniert, weil
>Wir wollen so tun als wie wenn wir auch Elektroauto könnten!

Trotzdem ist er teuerer als das Model 3, hat eine schlechtere Beschleunigung als das Model 3, hat eine geringere Spitzengeschwindigkeit als das Model 3, ist hässlicher als das Model 3, und teurer ist es auch noch.

Der auch getestete Smart forfour hat leider eine miserable Reichweite und kommt nichtmal 80km weit, ohne zu laden. Die Elektrik ist nichtmal Deutsch, sondern vom Renault Zoe. Ja, da muss der deutsche Premium-Hersteller die Technik von Dacia/Lada kaufen, um überhaupt ein Auto auf die Straße zu bringen, dann kommt da so ein Murks raus.

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>>
Nr. 2728
>>2727
Tage nie mehr als 50 euro mit mir rum.

Die Typen mit 500 Euro in der Tasche kenne ich auch. Die sagen dann sowas wie "Geld kommt zu Geld und an Geld muss man sich gewöhnen."

Leider funktioniert das nicht und die 500 Euro kommen meistens aus dem Dispo.

Schade übrigens, dass du dir nicht vorstellen kannst, dass es tatsächlich Leute gibt, die sich einen Dacia leisten können.
>>
Nr. 2729 Kontra
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>>2728
>Tage nie mehr als 50 euro mit mir rum.

Das glaube ich dir aufs Wort.
>>
Nr. 2731
>>2729
Junge, du fühlst dich ganz schön and angegriffen. Arbeite zehn Jahre lang, sogar, dann hast du auch ein oder zweihunderttausend. Das ist ja wohl kaum einer unglaubliche Geschichte.
>>
Nr. 2736
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>>2731
Schade dass du es nicht beweisen kannst. Und was mich angeht, geht es dich einen Dreck an ob und wie lange ich was arbeite, bzw. gespart habe.
Aber ich mach dir ein Angebot, wenn ich zB. ein paar Goldmünzen mit Zeitstempel pfostiere, verpisst du dich dann?

Nr. 2418 [Antworten]
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Erzähle uns was über deine Arbeitskollegen, Ernst. Dieser Ernst hat zum Beispiel Spitznamen für die Kollegen, die er in der S-Bahn immer sieht. Es sind immer dieselben Kollegen, da wir alle immer zur selben Zeit fahren. Da gibt es zum Beispiel Nummer 1. Nummer 1 muss immer ganz vorne stehen, immer im ersten Wagen der S-Bahn vorne am Ausgang, dass sie auch ja als erstes aus der Bahn raus kann und dann ganz vorne in der Meute läuft. Es ist ihr egal, ob sie den Leuten beim Einsteigen im Weg steht oder nach dem Aussteigen alle aufhält, da sie natürlich nicht so schnell laufen kann. Ernst verbringt somit auf dem Weg zum Büro jeden Tag einige Sekunden damit, Nummer 1 auf den schmalen, zugeparkten Bordsteinen irgendwann zu überholen.

Dann gibt es noch Smoke. Smoke ist ein großer, älterer, hagerer Mann, der in selbiger S-Bahn vor dem Aussteigen schon mit zittrigen Händen seine Kippe hält, um sie sich quasi beim Schritt durch die Tür anzuzünden, da er es scheinbar nicht 30 Minuten ohne aushält. Ernst sieht immer zu, dass er sich schnell vor ihn schiebt beim Laufen, denn sonst darf er seine Giftwolke genießen. Überhaupt ist Ernst überrascht, dass er den Gestank 100 vorbeifahrender Autos kaum bemerkt, aber ein Raucher 10 Meter vor ihm bringt ihn dazu, periodisch seinen Atem anzuhalten, wenn er sich ihm langsam nähert.

Wie sind deine Arbeitskollegen so? Verstehst du dich gut mit ihnen? Haben sie lustige Marotten, oder hast du auch Spitznamen für sie erfunden? Hast du selbst gar eine Eigenschaft, welche dir zu büroweiter Bekanntheit verholfen hat? Teile deine Geschichten mit uns, Ernst.
>>
Nr. 2629
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>>2510
Verstehe deine Situation schon, allerdings habe ich auch den Eindruck, dass du dir wesentlich mehr Gedanken um deinen Kollegen machst, als der um dich. Am Besten wäre es wahrscheinlich, wenn du dir unabhängig von deinem Kollegen überlegst, wie du die Situation für dich verbessern kannst, und wo du eigentlich hin willst, z.B. Überstunden abbauen. Gerade wenn der Kollege ewig krank ist, könntest du ja mit deinem Chef sprechen und fragen, wie du perspektivisch von den Stunden wegkommen kannst. Wenn dann nur blöde Sprüche kommen, wäre es aus meiner Sicht legitim, den eigenen Arbeitseifer den Umständen entsprechend anzupassen. Personalmangel ist ein Problem, welches in HR bzw. vom Personalverantwortlichen zu lösen ist, nicht vom Personal.
>ernst ist grade bißchen mett, vor allem da ernst selber an einer leichten erkältung leidet und noch nicht beim arzt war.
Ich nehme an du weißt, dass niemand es dir danken wird. Im schlimmsten Fall denken alle, dass man es mit dir machen kann, und dich mit deinem Pflichtbewusstsein immer dazu bringen kann, unangenehme Aufgaben zu übernehmen. Je mehr Aufgaben du übernimmst, desto geringer der Leidensdruck, die Aufgaben neu zu strukturieren. Meine Erfahrung ist, dass man viel reden kann über Probleme mit Stunden, Aufgaben und Überlastung, es bewegt sich erst etwas, wenn es mal kracht. Allerdings weiß ich natürlich auch, dass das alles leichter gesagt ist als getan. Krank zur Arbeit gehen würde ich aber prinzipiell nicht machen, krank ist krank, egal wie schlimm es auf Arbeit aussieht. Natürlich muss man mit einem Schnupfen nicht gleich zuhause bleiben, daher hat Ernst eine gute Regel für sowas: Sobald die Körpertemperatur in irgendeiner Form außerhalb der Norm ist, geht er nicht zur Arbeit. Sollte sich das in einem Bereich bis maximal 37,5-37,8 abspielen (je nach Gesamteindruck), macht er Home Office. Sollte es darüber gehen: Krank! Keine Ausnahmen! Kommt glücklicherweise nicht sehr oft vor.

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>>
Nr. 2646
Ernst arbeitet in geringer Teilzeit bei der Post. Eigentlich gibt es da nicht viel zu erzählen, außer das die Kollegen meistens einen eher prolligen Eindruck hinterlassen und gefühlte 9 von 10 Postler sind Raucher. Bei den wenigen Zeitarbeitjobs, die ich angegangen bin, waren es immer weniger.
>>
Nr. 2662
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>>2646
>und gefühlte 9 von 10 Postler sind Raucher
Ernst arbeitet bei der Bahn, da ist es bei den alteingesessenen Mitarbeitern ähnlich. Die traben alle 60-90 Minuten geschlossen auf den Hof zur Kippenpause. Bei den Jüngeren ist das nicht mehr so, die haben aber glaube ich inzwischen auch andere Verträge. Die Alten haben noch die rundum-sorglos-Ausstattung, und werden nach so vielen Jahren im Betrieb eh nicht mehr entlassen oder versetzt, da hat der Betriebsrat schon ein Auge drauf.

Ernst ist es im Grunde egal, aber er wundert sich, wie stark man den Rauch noch riecht, obwohl die doch draußen rauchen.
>>
Nr. 2671
>>2662
>er wundert sich, wie stark man den Rauch noch riecht, obwohl die doch draußen rauchen.

Der verfängt sich in der Kleidung. Ich bin selber Raucher, aber ich rauche nur noch sehr wenig, ist wohl auch besser so.
Bei der Post gibt es ja keine direkten Pausen. Aber als ich ausgebildet wurde und zu meinem Verteilpunkt morgens gefahren bin waren eine Frau Öko-Tanten Aussehen und ich die einzigen, die nicht an einer Kippe gezogen haben, während alle auf die Briefe warteten. Das interessante ist ja, dass sogar die Büroleitung im Quartier auch raucht, kommt wohl vom Stress.

Nr. 2614 [Antworten]
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Warum es gibt so wenig Ernsts? Es könnte besser sein.
>>
Nr. 2626
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>>2624
>ich finde, das hat hier so ein bisschen Gründerzeit-Atmosphäre im Moment.

Ja und nein. Es ist mir noch nicht klar, wo sich der Kanal hin entwickeln wird. auf /int/ ist ein Trend zu erkennen? Aber auf /b/? Nicht sicher.

Jedenfalls sitzt der Bannhammer auf /b/ locker, was nicht sehr einladend wirkt. Soll es womöglich auch gar nicht.

Wünschenswert wären sicherlich neue Fäden bzw. neue Themen. Die Fäden auf Seite 1 halten schon länger durch. Mir ist jedenfalls noch kein Thema bekannt, wo ich spontan an Ernst denken muss. Früher hatten wir hier sehr beliebte Film-Fäden oder Pendler-Fäden. Sport war eher unerwünscht. Politik so oder so. Der Faden zur Europa-Wahl war glaube ich auch unerwünscht. Der wurde damals gelöscht oder gebannt, bin mir nicht mehr sicher. Fürs Alltägliche gibt es /int/.
>>
Nr. 2628
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>>2626
>Ja und nein. Es ist mir noch nicht klar, wo sich der Kanal hin entwickeln wird. auf /int/ ist ein Trend zu erkennen? Aber auf /b/? Nicht sicher.
Ja, ich weiß was du meinst, aber ich finde das schön. Eben weil es nicht erkennbar ist, haben wir die Möglichkeit, etwas zu formen, was uns gefällt. Wenn schon alles erkennbar wäre, gäbe es weniger Gestaltungsspielraum. Wichtig ist jetzt im Moment meiner Meinung nach, einige Ernste zu finden, die mithelfen wollen was aufzubauen, so dass Neuankömmlinge sehen, dass das Brett lebt.
>Jedenfalls sitzt der Bannhammer auf /b/ locker, was nicht sehr einladend wirkt.
Schätze, man möchte einfach gewisse Fehlentwicklungen von vornherein unterbinden, weil man ja im letzten Jahr an mehreren Praxisbeispielen gesehen hat, wohin die führen können. Generell finde ich es auch besser, nur dann einzugreifen, wenn offensichtliche Regelverstöße vorliegen. Auf der einen Seite sind die Regeln bei Ernst etwas anders, auf der anderen Seite ist es immer noch ein Zufallsbrett, da muss nicht jeder Pfosten super durchdacht und konstruktiv sein, so lange es nicht ausartet.
>Soll es womöglich auch gar nicht.

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Nr. 2634
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Ach Ernst ich verstehe deinen Frust und natürlich könnte es besser sein, aber sieh doch mal wie gut es schon ist.

Der Umgangston: sachlich, freundlich fast. Aber immer bemüht um die Aufrechterhaltung der Qualität in jedem Faden. Das ist eigentlich schon Grund genug, auf Ernst zu bleiben.

Beteiligung: schon viel reger als noch vor wenigen Monaten. Ich glaube wenn Ernst etwas von Wert zu sagen hat, sagt er es auch. Und wenn nicht, lässt er es eben. Ich schaue jedenfalls jeden Morgen und Abend mal rein und beteilige mich dort, wo ich glaube etwas zur Diskussion beitragen zu können, ansonsten lauere und lerne.

OI: der hält sich zugegebenermaßen in Grenzen, aber erinnerst Du dich wie es war auf KC 2007/2008? Das war auch nur ein deutscher Abklatsch vom 4Kanal. Soetwas braucht imo Zeit und lässt sich nicht forcieren. Genau so wird sich auch eine Brettkultur nach und nach entwickeln.

Moderation: ja sie ist manchmal etwas 'streng', aber dafür artet es hier auch nicht aus. Wenn Koti mal wieder seinen allmonatlichen Sloterdijk Faden aufmacht (nichts gegen Sloterdijk per se, aber seine Fäden und Pfosten sind sägenswerter Schmutz), muss einfach durchgegriffen werden. Ich habe auch nicht das Gefühl, dass Politik bspw. generell unerwünscht ist, aber ich fids so ermüdend, weißt Du? Ich genieße es richtig, mich mal nicht ständig über Politik austauschen zu müssen, es ist immer anstrengend, da halt polarisierend. Obwohl einige der Fäden hier auf den ersten beiden Seiten von mir sind, vermeide ich das Thema Politik einfach. Führt ja meist zu nix.

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Nr. 2642
47 kB, 420 × 480
>>2634
>und natürlich könnte es besser sein, aber sieh doch mal wie gut es schon ist.
Dies, es ist aktuell Jammern auf hohem Niveau. Aber eigentlich finde ich das gar nicht schlecht, denn es zeigt, dass es eine Sehnsucht gibt nach einer neuen Heimat, und dass die Leute motiviert sind, dabei mitzuhelfen, denn ansonsten könnten einem solche Themen ja egal sein.
>OI: der hält sich zugegebenermaßen in Grenzen
Findest du? Die absolute Zahl vielleicht, aber wenn du es in Relation setzt zur Anzahl der vorhandenen Pfostierer, dann dürfte die Quote exzellent sein.
>aber ich fids so ermüdend, weißt Du? Ich genieße es richtig, mich mal nicht ständig über Politik austauschen zu müssen, es ist immer anstrengend,
1000 x 1000 x dies.

Nr. 2509 [Antworten]
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Kann es sein das Bajuchan unten ist?
>>
Nr. 2511 Kontra
Wäre möglich.
>>
Nr. 2609
443 kB, 500 × 360, 0:02

Nr. 2032 [Antworten]
51 kB, 1023 × 686
Ernst hat sich um 100 Ng Kantholz gekauft: erlesene europäische und exotische Kanthölzer, von Ahorn bis Zirbe.
Bild nicht relatiert.
>>
Nr. 2506
>>2474
>Ganzer Pfosten voll rassistischer Klischees
Hallo, Kohlchan ist das Board mit dem blauen Hintergrund. Ansonsten kann ich dir den lokalen AFD Stammtisch empfehlen. Oder geh einfach gleich sterben, du doitscher Übermensch.

Hat sich deine Mama nicht geliebt oder warum bist du so ein Horst geworden?
>>
Nr. 2508
>>2474
Gute Paste, kannte ich noch gar nicht

>>2506
>rassistischer Klischees
Was wenn das ein Tatsachenbericht ist?
>>
Nr. 2512
>>2506
>Hat sich deine Mama nicht geliebt oder warum bist du so ein Horst geworden?

Du Bernd kommaschnell her, hier auf Ernst beten sie immer noch den ranzigen achtziger Soziologensenf herunter.
>>
Nr. 2587 Kontra
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Toll, Faden von Kc hier pfostieren. Geh einfach wieder.

Nr. 2397 [Antworten]
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Können wir einen allgemeinen /d/-Faden haben? Wie steht Ernst zum Rausch, welche Erfahrungen hat er oder würde sie gerne machen. Legalisierung oder Kriminalisierung, zeitweiser Genuss oder krankhafter Missbrauch, Chance für den Familienvater mal abzuschalten oder generelles Merkmal der Unterschicht? IdF es geht!
>>
Nr. 2481
>>2397
>Können wir einen allgemeinen /d/-Faden haben?

Die Frage muss lauten, dürfen wir einen /d/ Faden haben.

NEIN
>>
Nr. 2482
>>2476
Hör auf, alle fertig zu machen.
>>
Nr. 2483
>>2476
Du klingst wirklich wie jemand der die Finger von Drogen lassen sollte.
>>
Nr. 2489
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>>2483
Ja, deswegen lasse ich es, aber diese Selbstreflektion hatte ich früher als Zehnalter ganz sicher nicht, woher auch? Damals waren es lediglich die abschreckenden Beispiele in meinem Umfeld, die mir die Neugier auf sowas ausgetrieben haben.

Bild unrelatiert.