/b/ – Passierschein A38
„Migranten müssen EC und Seine Werte akzeptieren“

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Nr. 1621 [Antworten]
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Wie verbringt Ernst Weihnachten und die Zeit zwischen den Jahren? Hat Ernst schon konkrete Pläne? Wird er mit seiner Familie feiern, oder gar mit GF? Oder wird Ernst wie alle anderen Tage auch seinen normalen Beschäftigungen nachgehen?

Dieser Ernst nimmt Weihnachten gar nicht richtig wahr. Mit seiner Familie feiert er schon länger nicht mehr, und den Geschenke-Konsumwahnsinn hat er sowieso schon immer ignoriert. Wäre er nicht einen Tag bei Freunden eingeladen, wären das für Ernst einfach ganz normale Tage, nur dass er halt nicht zur Weide muss. Ernst fühlt sich aber nicht schlecht, weil niemand mit ihm Weihnachten feiert, eigentlich findet er es ganz kühl, mal ein paar Tage seine Ruhe zu haben. Natürlich wäre ihm eine eigene Familie noch lieber, aber da er keine hat, ist das so für ihn das Beste.

An Silvester weiß Ernst noch gar nicht, was er macht, vielleicht verbringt er es dieses Jahr zuhause. Wäre immerhin besser als stundenlang in der Eiseskälte rumzustehen, um dann um 12 den Pärchen beim Knutschen zuzusehen und nicht ernst gemeinte frohe Wünsche für das neue Jahr auszutauschen. Eigentlich freut sich Ernst schon viel mehr auf das, was eine Woche danach kommt, nämlich AGDQ (6.-13.1.). Praktischerweise hat er da eine Woche Urlaub, und bis dahin wird er sich die Zeit mit der Darts-WM vertreiben.

Auf jeden Fall wird sich Ernst zwischen den Jahren mal wieder etwas Zeit nehmen zum Kochen. So eine selbstgemachte Pizza schwebt ihm aktuell vor, oder vielleicht Burger. Oder einfach beides!
>>
Nr. 1847
>>1846
>Hihi, selbiges hier, nur dass sie im Flur stehen :3

wann genau radeln wir zusammen mit der kritischen Masse in Berlin oder Hamburg? :3 (no homo)
>>
Nr. 1854
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>>1847
Wohne eher südlich, im Norden hat es einfach zu wenig Berge :3

>Kritische Masse
Oh wau, davon hatte ich bisher noch nie was gehört, habe das gerade gegurgelt. Da gab es bestimmt wieder ordentlich Mett der anderen Verkehrsteilnehmer. Wobei Ernst eigentlich mit dem Rest des Straßenverkehrs gut auskommt. Er versucht auch, möglichst nicht im Weg rumzustehen auf engen Straßen und weicht zur Not mal auf den Bordstein aus, dass die Autos hinter ihm überholen können.

Wir haben bei uns in der Region auch solche Rad-Aktionstage, für gewöhnlich sind die der schlimmste Tag zum Radfahren im ganzen Jahr, weil da wirklich jeder und seine Omma auf dem Rad sitzt und mit 15 km/h Schlangenlinien mitten auf der Straße fährt. Das ist dann genau der Tag, wo Ernst entweder ganz weit weg im Wald unterwegs ist, oder daheim auf der Couch rumgammelt.
>>
Nr. 1875
>>1844
>Das Prinzip von Federgabeln in der Stadt war mir ohnehin noch nie klar. Wenn ich eh nur in der Stadt unterwegs bin, dann spare ich mir doch das Gewicht und die Zusatzkosten und nehme eine starre Gabel.
Das kommt sehr auf die Stadt an. In Städten mit Kopfsteinpflaster in den Innenstadtvierteln kann eine Federung schon komfortabel sein.
>>
Nr. 1878
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>>1875
>Das kommt sehr auf die Stadt an. In Städten mit Kopfsteinpflaster in den Innenstadtvierteln kann eine Federung schon komfortabel sein.
Ja schon, aber das weiß man ja vorher. Ich bin jetzt mal von asphaltierten Wegen und bestenfalls kurzen Kopfsteinpflaster-Passagen ausgegangen, und in diesem Falle würde ich in jedem Fall zu einer Starrgabel raten. Nicht mal unbedingt wegen des Gewichts oder der Geschwindigkeit, denn das wäre zwar für mich relevant, aber nicht für Jemanden, der nur jeden Tag 10km flach zur Arbeit und zurück will. Der Hauptgrund wäre für mich der Wartungsaufwand. Sofern es also keinen guten Grund gibt, eine Federgabel haben zu wollen, würde ich davon abraten. Aber eigentlich ist es auch egal: Fährt jemand viel, wird er sich früher oder später schon das passende Rad holen, und beim Rest ist es auch egal, ob das MTB oder das Stadtrad im Keller steht und verstaubt.

Nr. 1591 [Antworten]
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gestern in der großen grauen Stadt . Sören kommpt dahergelaufen und fragt :

"hallo Du , spendest Du auch was für unsere Kinder in Afrika ? "

1) nein , es sind doch deine Kinder
2) nein , ich brauche das Geld für meine Terrororganisation
3) willst a Watschen ?
4) in 2 Minuten habt ihr den Stand abgeräumt

wie wird Bernd reagieren ?
>>
Nr. 1779
>>1591
Wenn ich ehrlich bin, wird die Person von mir sehr unfreundlich abgewiesen. Wenn ich nen schlechten Tag hab, rutsch mir vielleicht sogar ein 'Verpiss dich' raus. Sowas sage ich sonst nicht zu Leuten.
Dabei kommt es mir absolut nicht auf den Spendengrund an. Das ist mir egal, obs da um Tiere, Kinder oder Scientology geht.
Ich finde es einfach richtig dreist Leute auf der Straße auf sowas anzusprechen. Meist stehen da ja auch keine offiziellen Einrichtungen wie die Kirche oder Greenpeace, sondern irgendwelche (für mich) fadenscheinigen Organisationen, von denen ich noch nie gehört hab.
Zuletzt hat mir von so einem Stand ein junges Mädel hinterher gepfiffen(!), um meine Aufmerksamkeit zu erregen. Ich hab die schon beim ersten Mal gehört, aber ihr beim dritten Mal gesagt, dass ich nicht ihr scheiss Hund bin.

Wenn mich Obdachlose oder so anschnorren, ist das für mich etwas ganz anderes. Denen nehme ich das nicht übel. Diese Bandenmenschen, die ihre Krüppel vorschicken, ignoriere ich. Punkx oder alten Leuten wünsche ich einen schönen Tag. Geben tu ich nichts, weil ich selber nicht so viel Geld hab. Aber die lachen auch mit einem, wenn man zB im Sommer auf das eigene barfuß laufen verweist und sagt 'Ich hab doch selber nicht mal Schuhe'.
>>
Nr. 1791
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>>1779
>Ich finde es einfach richtig dreist Leute auf der Straße auf sowas anzusprechen.
Sehe ich genauso. Man setzt einfach darauf, dass es den Leuten irgendwie peinlich ist, nein zu sagen, und dass sie lieber etwas geben. Es ist ja nicht so, dass Ernst nicht auf gewisse Höflichkeit im Umgang mit anderen Menschen achtet, man muss aber folgendes bedenken: Allein das Ansprechen auf der Straße ist bereits eine Unhöflichkeit, besonders wenn es kombiniert wird mit:
>Zuletzt hat mir von so einem Stand ein junges Mädel hinterher gepfiffen(!), um meine Aufmerksamkeit zu erregen.
Ernst hat schon öfters bemerkt, dass für solche Jobs gerne hübsche Studentinnen eingesetzt werden. Man versucht also, die sexuelle Karte zu spielen, wie so oft in der Werbung. Es ist also nichts Anderes als der Versuch, mit der Unterficktheit der Leute Geld zu machen, und da braucht man sich dann auch nicht wundern, wenn die Reaktion schroff ausfällt.
>Diese Bandenmenschen, die ihre Krüppel vorschicken, ignoriere ich.
Das sowieso, wo das Geld landet, weiß ja inzwischen Jeder. Wundert mich, dass sich das überhaupt noch lohnt. Aber ist mir auch egal, ist ja nicht so, dass es mein Geld ist. Man kann die Leute auch nicht immer vor ihrer eigenen Naivität schützen, sonst lernen sie es nie.
>>
Nr. 1801 Kontra
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>>1779
> wenn man zB im Sommer auf das eigene barfuß laufen verweist
Gratulation, der hipsterige Hipster auf Ernstchan wurde endlich gefunden!
>>
Nr. 1807

Nr. 1707 [Antworten]
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Ernst kam gerade von einer kleinen Radtour bei ihm im Wald zurück. Erst konnte er sich nicht so richtig motivieren, weil es draußen kalt ist, und er schon ein paar Wochen nicht mehr gefahren ist. Dann erinnerte er sich daran, dass nur eine kleine Radtour schon dazu führt, dass man den Rest des Tages ohne Reue rumgammeln kann, wo man ansonsten ein schlechtes Gewissen gehabt hätte, und so hat er sich dann doch aufraffen können. Fühlte wirklich gut, mal wieder frische Luft in die Lungen zu bekommen. Der erste Kilometer bergauf war allerdings hart, da hatte er danach gleich den allseits bekannten Geschmack von Metall im Mund. Bild nur begrenzt relatiert, es hat kein Schnee gelegen, überall nur Matsch und nasses Laub. Schön war es trotzdem.

Lustig auch, wie sich die Wanderer alle wieder wie Sepp Maier auf ihre Hunde geworfen haben, als Ernst mit dem Rad ums Eck bog. Weiß manchmal gar nicht, vor was die mehr Angst haben: Dass die Hunde Ernst beißen und er sie dann anzeigt, oder dass die Hunde ihm vors Rad laufen und selbst was abbekommen. Ernst bremst dann immer schon auf Distanz ab, damit die Wanderer nicht noch mehr Panik bekommen. Lustigerweise sind die Hunde selbst meistens total entspannt.

Fährt Ernst auch gerne Rad, und falls ja, wie handhabt er das im Winter? Kommt das Rad bis März in den Keller, oder zieht Ernst es gnadenlos durch und fährt bei Frost und Schnee?
>>
Nr. 1750
Früher bin ich auch im Winter gefahren, heute bin ich ein Weichei und fahre nur noch ab etwa 10 Grad, und dann auch nur kurze Strecken. Aber schön dass du es durchziehst. :3
>>
Nr. 1752
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>>1750
So wirklich durchziehen tue ich es ja auch nicht. Ist schon schwer, den Schweinehund zu überwinden, wenn durch das Fenster ein eisiger Wind reinzieht. Wenn man erstmal im Sattel sitzt, dann ist es nicht mehr so schlimm, wirklich kalt ist es nur im Gesicht. Der Rest ist ja dick eingepackt, Thermo-Unterhemd und 2 Paar Socken regeln! Trotzdem will ich unbedingt zwischen den Jahren, wo ich frei habe, noch mal fahren, damit man nicht so völlig seine Form verliert.
>>
Nr. 1772
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Ernst war heute noch mal mit dem Rad unterwegs und hat ein paar Fotos geknipst, weil es überraschend schön war. Eigentlich hat Ernst nur mit Matsch gerechnet, aber über Nacht ist der Tau scheinbar gefroren, und der leichte Nieselregen hat den Effekt noch verstärkt. Hätte er damit gerechnet, hätte er vielleicht einen Zeitstempel mitgenommen, aber so gibt es halt nur die nackten Fotos. Ist schon toll, sich in so einer Landschaft zu bewegen, und wirklich gefroren hat Ernst auch nicht, da er dick eingepackt war. Im Sommer ist dort alles belebt, überall Vögel und Kleintiere, und jetzt im Winter ist alles grau, braun oder weiß. Habe die Einsamkeit dort sehr genossen, und die warme Wohnung und den weichen Lauersessel weiß man dann auch erst wieder so richtig zu schätzen.

Video relatiert: https://www.youtube.com/watch?v=YsqW2gCRulE

Nr. 1738 [Antworten]
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Das Elektor-Magazin hat gerade noch eine Aktion laufen, bei der man zwei Doppelhefte der Print-Ausgabe für Umme bekombt. Das Probeabo endet danach einfach, wenn man sich nicht rührt.

https://www.elektormagazine.de/pages/weihnachtsgeschenk-fur-newsletter-leser-2018

Da steht zwar nur bis zum 26.12.18 23:59 Uhr, trotzdem hat er den Code eben noch akzeptiert.

Drinvor: Ach Drückerkolonnen-Ernst...
>>
Nr. 1743
>>1738
wozu braucht Bernd ein Elektroheft ? Frage für einen Freund
>>
Nr. 1744
>>1743
Ein Bernd braucht das natürlich nicht, der braucht nur sein Schlaufon und einen Muselfaden.

Deshalb die Pfostierung bei Ernst.
>>
Nr. 1747
>>1744
nur Sklaven sind permanent erreichbar - Elitebernd ohne Telefon
>>
Nr. 1751
>>1747
Jeder ist irgendjemandes Sklave.

Nr. 1732 Systemkontra [Antworten]
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gleich 3°° Uhr , Zeit für ein Berndbräu. Nachher Kaffee kochen und einen Berndtag beginnen .
>>
Nr. 1733 Kontra
da beginnt der Tag erstmal mit mm Systemkontra

Nr. 1727 Systemkontra [Antworten]
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https://homepage.univie.ac.at/henning.schluss/seminare/023bildung_und_genetik/texte/04sloterdijk_an_%20assheuer_u_Habermas.htm

in unserer heutigen Vorlesung beschäftigen wir uns mit der Frage ob Bolschewismus eine Sonderform der Kriminalität ist oder ob es sich um eine Geisteskrankheit handelt ; Malte , holen sie mal bitte blaue Kreide aus dem Lehrerzimmer ?
>>
Nr. 1735 Kontra
>>1727
Sloterdijk kann eben nicht inzu strategisches Denken/Handeln. Konnte er nie. Nichts neues.
>>
Nr. 1742
>>1735
sagt wer ? Malte mit der "Zeit" unterm Arm & Papas Kreditkarte ? würde PS verkehrt liegen würde sich die linksliberale Hermeneutik an ihm abarbeiten - tut sie aber nicht , sie geht PS ausm Weg. Debatte seit `99 durch :

https://homepage.univie.ac.at/henning.schluss/seminare/023bildung_und_genetik/texte/04sloterdijk_an_%20assheuer_u_Habermas.htm

FFM Schule ist Stuss , sollte man wissen
>>
Nr. 1777 Kontra
>>1727
>>1742
>Schlotterdeich

Wie immer, nichts als eitles und selbstgefälliges Gefasel.

Nr. 1514 [Antworten]
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Ernst hat neulich auf der Weide die Diskussion angeschnitten, ob sich aus der Fähigkeit, etwas tun zu können, auch die moralischer Verpflichtung ableitet, es tatsächlich zu tun. Leider konnten wir das nicht weiter ausführen, daher würde mich interessieren, wie Ernst zu diesem Thema steht. Grundsätzlich geht es darum, ob es vertretbar ist, seine eigenen Fähigkeiten brachliegen zu lassen, obwohl man damit einem höheren Ziel dienen könnte. Es lassen sich aus meiner Sicht zwei Varianten dieser Diskussion ableiten, mit unterschiedlichen Implikationen:

  1. die Verpflichtung gegenüber Anderen
Beispiel: Man ist ein talentierter Forscher im Bereich Medizin, und könnte zu der Entwicklung von Medikamenten gegen $tödlicheKrankheit helfen. Oder man ist ein brillanter Ingenieur und könnte bei der Entwicklung von energieeffizienten Antrieben unterstützen. Leider sitzt man aber lieber zuhause und isst Schokolade oder schaut sich japanische Kinderserien an. Fände Ernst dieses Verhalten verwerflich?

2. die Verpflichtung gegenüber sich selbst
Beispiel: Man besitzt ein physisches / geistiges / künstlerisches Talent, und könnte mit ausreichend Disziplin eine Blüte in diesem Bereich erfahren, die einem ansonsten verschlossen bliebe. Gibt es dann eine wie auch immer abgeleitete Verpflichtung, dieses Talent zu pflegen?

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>>
Nr. 1586
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>>1580
>Es ging hier um Verpflichtungen! Verpflichtungen können nur von anderen aufgebürdet werden.
Nicht sicher ob. Was ist mit Mitgefühl und Empathie gegenüber Anderen? Drinvor lol homo! Auch daraus können doch Verpflichtungen erwachsen. Wenn man weiß, dass man seine Fähigkeiten konstruktiv einbringen könnte, fühlt es doch sicher schlecht, wenn man sich bewusst dagegen entscheidet, ganz ohne Druck von außen. Hältst du es nicht für möglich, dass dem Mensch solche Gedanken von seiner Natur her innewohnen, ohne dass sie ihm durch externe Einflüsse erst angetragen werden müssen?
>>
Nr. 1588
Ich würde behaupten in der Gesellschaft, in der wir leben, ist es bei Variante 1 (höheres Ziel) durchaus eine moralische Verpflichtung, bei Variente 2 (Verpflichtung gegenüber sich selbst) nicht.
Zumindest bei dem Beispiel der Medizin, das du genannt hast, ist es ja relativ offensichtlich, dass das eine sehr weit gefasste Form von unterlassener Hilfeleistung ist.
Die Verpflichtung gegenüber sich selbst sehe ich überhaupt nicht, weil ich den Standpunkt vertrete, dass man überhaupt nicht gegen den eigenen Willen handeln kann und das Brachliegenlassen der Talente auch nur eine Form der Selbstverwirklichung ist
>>
Nr. 1589
>>1514
wer Menschheit sagt lügt . Bernd arbeitet nur für den Sieg der Karohemdarmee , Minderleister kommen in Bernds Denke nicht vor
>>
Nr. 1613
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>>1588
>weil ich den Standpunkt vertrete, dass man überhaupt nicht gegen den eigenen Willen handeln kann und das Brachliegenlassen der Talente auch nur eine Form der Selbstverwirklichung ist
Das ist eine gute Formulierung, das kann man mal so stehen lassen. Würde aber auch ohne die Formulierung zustimmen.

>>1589
>wer Menschheit sagt lügt . Bernd arbeitet nur für den Sieg der Karohemdarmee , Minderleister kommen in Bernds Denke nicht vor
Ich gehöre eigentlich auch zu den Leuten, die sagen, dass einem der Staat (der ja auch nur die Summe der darin lebenden Menschen ist) nichts schuldet, daher finde ich es anmaßend, wenn Leute, die auf Kosten der Allgemeinheit eine Wohnung und Essen bekommen, sich über die zu geringen Sozialleistungen beschweren. Ich denke nicht, dass es Aufgabe des Sozialsystems ist, den Leuten Teilhabe an sämtlichen Freizeitaktivitäten zu ermöglichen. Wohnung, Kleidung, Essen, Medizin und inzwischen auch Zwischennetz halte ich für unverzichtbar und sollte vom Sozialsystem gestellt werden, der Rest ist Luxus und optional. Gleichheitsutopien sind mir fremd und aus meiner Sicht nur ein Versuch, eine gefühlte Ungerechtigkeit mit einer echten Ungerechtigkeit auszugleichen.

Nr. 1531 [Antworten]
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Männer erwarten TOP-Frauen (dank Pornos, aber auch Medien; Schauspielerinnen und Moderatorinnen, die das Weltbild, und Frauenbild instinktiv prägen, justieren den Instinkt hin zu extrem attraktiven Frauen als Normal -> echte Frauen sind fast alle hässlicher)

Frauen erwarten TOP-Männer (dank GZSZ und Co: Schauspieler und Moderatoren, die das Weltbild, Männerbild instinktiv prägen, sind allesamt hochattraktive, dominante Anführer mit Muckis und Millionen und einer 1A-Visage; gefühlt gibt es da draußen ein Legionen von Markus-Bieber-Woverines mit Sportwagen und Villa -> echte Männer sind dagegen Schlaffis).

Soweit zur Medienpropaganda, die dazu führt, daß das unterbewusste Durchschnittsbild eines Sexualpartners extrem weit über der Realität angesetzt ist.

Dies ist aber leider nötig, um Minderwertigkeitskomplexe zu erzeugen, so daß die Frauen Schminke und Klamotten, die Männer Autos und Lederjacken kaufen.

Dann kommt die Feministenpropaganda hinzu:
Kurz: Männer sind Schweine, alle umbringen, Schwanz ab. Schämt euch, nur an Sex zu denken, ihr ekligen, primitiven Männer!! (sagen die Feministinnen, also hässliche und lesbische Frauen).

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>>
Nr. 1543
>>1542
Die Werbung spielt dir vor, dass du brauchst, was du nicht hast
und wenn du das Produkt nicht kaufst, dass du was verpasst
Ist das Produkt 'ne Illustrierte und eigentlich nicht so toll
dann macht man halt das Magazin vorn mit Titten voll

Diese Strategie liefert Illusionen satt
und beschreibt einen Zustand, den die Realität nicht hat
Und zwar die ganze Gegend ist voll mit geilen Leibern
doch bist du grad nicht angesagt, dann kriegste keine, leider
Dazu musst du schon was leisten, nicht so sein wie die meisten
Musst'n geilen Body haben und Gewichte reißen
Raus aus den Klamotten und rein in das Solarium
„Optik ist das Hauptkriterium!“ sagt dir dein Medium

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>>
Nr. 1545
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>>1543
Musste kurz überlegen, aber dann ist es mir eingefallen :3 Aber ja, das ist natürlich so. Die Werbung weckt Bedürfnisse, die es sonst gar nicht geben würde, nur so wird die Wachstumsmaschine am Laufen gehalten. Echte Neuerungen gibt es doch kaum noch, es werden nur bestehende Produkte geringfügig verbessert oder diversifiziert. Ich denke, wir würden ein genauso erfülltes Leben führen, wenn man z.B. in Supermärkten die Produktpalette auf 10% ihres derzeitigen Volumens reduzieren würde. Ähnliches gilt für Kleidung, und man könnte sicher etliche weitere Beispiele finden für bis ins Groteske aufgeblasene Produktgattungen. Eine große Angst der Industrie dürfte sein, dass die Menschen irgendwann realisieren, was sie alles nicht brauchen, und dass ihr subjektiv empfundenes Unglück in den meisten Fällen eine spirituelle Krise ist, und keine materielle.

>Das ist bald 30 Jahre her.
Dscheisse Ernst, ich kann mich noch erinnern, als es rauskam. Habe die CD hier noch rumliegen, habe ich damals glaube ich einer Klassenkameradin abgekauft.
>>
Nr. 1549
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>>1545
>Eine große Angst der Industrie dürfte sein, dass die Menschen irgendwann realisieren, was sie alles nicht brauchen, und dass ihr subjektiv empfundenes Unglück in den meisten Fällen eine spirituelle Krise ist, und keine materielle.
Ich vermute das wird niemals eintreffen. Ich bin mir nicht sicher, ob es eine Frage von Intelligenz, mangelndem, oder eben nicht vorhandenem freien Willen, oder einfach ein instinktiver Trieb, der erfüllt werden möchte ist, der das verhindert. Aus irgendeinem Grund werden Menschen immer das wollen, was sie nicht haben. Am meisten das, was sie niemals haben können. Es gibt aktuell einen Film mit dem unerträglichen Schweighöfer, Til 2.0, in dem es wohl um genau dieses Thema des Verzichts geht. Du kannst dich also darauf gefasst machen, dass für ein paar Monate, oder gar ein Jahr, genau das zur Mode, und danach ebenso wieder verschwinden wird.
Um von dem ganzen Zirkus nicht verführt werden zu können, muss man sich beinahe erimitär verziehen. Das will praktisch keiner. Macht es überhaupt jemand tatsächlich freiwillig? Ohne den ganzen Konsumrausch fehlt doch auch etwas, das absoluter Bestandteil unseres Daseins geworden ist. Schau dir doch die Leute an, die es versuchen, oder tatsächlich schon abseits dieser Realität leben. Das sind Hippies, die entweder humorlos verbohrt oder esoterisch durchgeknallt sind.
Zuletzt muss man ja auch einfach so realistisch sein, einzusehen, dass ohne den hemmungslosen Konsum wohl die Wirtschaft und damit letztlich auch die Zivilisation, so wie wir sie kennen, zusammenbrechen würde. Das Regal mit zwanzig verschiedenen Erdbeermarmeladen ist deine medizinische Grundversorgung auch in Hintertupfingen und auf Hallig Hooge.
>>
Nr. 1554
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>>1549
>Ich bin mir nicht sicher, ob es eine Frage von Intelligenz, mangelndem, oder eben nicht vorhandenem freien Willen, oder einfach ein instinktiver Trieb, der erfüllt werden möchte ist, der das verhindert.
Man kann davon ausgehen, dass kaum ein Feld so gut erforscht ist wie die Werbung, da hier gewaltige Geldsummen bewegt werden. Daher nehme ich an, dass man die Menschen hier gezielt an ihren verwundbarsten Stellen packt: Gruppenzugehörigkeit, sexueller Erfolg, Ruhm, Eitelkeit. Ist also nicht leicht, dem zu entkommen.
>Um von dem ganzen Zirkus nicht verführt werden zu können, muss man sich beinahe erimitär verziehen. Das will praktisch keiner. Macht es überhaupt jemand tatsächlich freiwillig?
Ich weiß nicht, ob tatsächlich solche Maßnahmen notwendig sind, ich will ja auch nicht von einem ungesunden Extrem in das Nächste verfallen. Für mich handhabe ich es immer so, dass ich vor jeder Anschaffung prüfe, ob ein echter Bedarf dafür da ist. Das ist natürlich im Einzelfall nicht so einfach, und beinhaltet auch eine Menge subjektiver Wertungen, aber man kann sich diesen Fragen nicht entziehen. Selbst wenn man sie nicht prüft, dann hat man auch eine Entscheidung getroffen.
>Zuletzt muss man ja auch einfach so realistisch sein, einzusehen, dass ohne den hemmungslosen Konsum wohl die Wirtschaft und damit letztlich auch die Zivilisation, so wie wir sie kennen, zusammenbrechen würde.

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Nr. 1404 [Antworten]
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Ernst, wo warst du am heutigen Tag vor 10 Jahren?
Hast du auf Krautchan gelauert?
>>
Nr. 1505
>>1495
Was stimmt den politisch nicht mit KC? Das man irgendwelche "Die Juden waren es" oder "Holoklaus" leugner nicht ernst nehmen sollte liegt auf der Hand. Aber bei der Muselfrage haben Bernds recht. Ohne der ganzen Armutszuwanderung aus gescheiterten Muselstaaten hätte sich Europa viel erspart.
>>
Nr. 1506
>>1505
Es ist nicht die Einstellung selbst oder ob sie mit irgendwas recht haben, sondern die Form, die mich stört. Es gibt Tage, da sind über 50% der Fäden auf den ersten Seiten über Politik, Flüchtlinge, irgendwelche Übergriffe oder sonstwas. Dafür würden 1-2 Fäden reichen. Aber nein, es wird ein Niedrigaufwands-Nachrichtenfaden nach dem Anderen eröffnet, immer schön mit kopiertem Text und Elfen, null Eigenleistung, null Mehrwert. Und ich muss dann, wenn ich von der Weide nach Hause komme, immer mehr Kackfäden durchsuchen, um überhaupt was Brauchbares zu finden. Ich habe mehrfach versucht, den Leuten dort meine Argumentation nahe zu bringen, dass so viele Politfäden auf den ersten Seiten politische Neubienen anziehen, und das Brett so immer mehr zu einem Politikbrett wird, während /pol/ einfach ignoriert wird. Das wurde immer abgetan mit Zensurvorwürfen, was ich lachhaft finde. Aber man will das so haben, sowohl Bernd als auch die Moderation finden das scheinbar gut, somit bin offensichtlich ich das Problem, und daraus ziehe ich meine Konsequenzen, indem ich meine Beiträge dort zurückfahre. Das Brett wird es überleben, und es geht auch gar nicht darum, dass ich glaube, KC damit eins reinzuwürgen. Es geht einfach darum, dass ich keine Lust habe, mich auf einem Brett einzubringen, bei dem ich mich mit der Mehrheit der Leute nicht mehr identifizieren kann, während Bernd (oder das, was ich unter diesem Namen verstehe) inzwischen zu einer Minderheit geworden ist. Ich fühle mich dort nicht mehr heimisch.
>>
Nr. 1522 Kontra
>>1506
>bei dem ich mich mit der Mehrheit der Leute nicht mehr identifizieren kann
Kann ich so unterschreiben. Ich bin sicherlich nicht der Hellste, aber es gibt eben Menschen mit denen ich mich nur in erzwungenen Situationen unterhalten möchte, und eben dann auch nur kurz und gezwungen. Meine Freizeit will ich nicht mit und unter ihnen verbringen.
Es ist für mich, als würde man das Straßenlicht an einer Bushaltestelle in dem Moment verlassen, in dem eine Gruppe aufgeputschter Jugendliche den Bereich betritt.
Mit denen will ich auch nicht reden.
>>
Nr. 1530
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>>1522
>aber es gibt eben Menschen mit denen ich mich nur in erzwungenen Situationen unterhalten möchte, und eben dann auch nur kurz und gezwungen
Sehe ich genauso, und wenn ich dann daran denke, dass diese Leute auch außerhalb der einschlägigen Fäden ihr Unwesen treiben, dann vergeht mir jegliche Lust an der Teilhabe. Glücklicherweise kann man zur Not immer mit seinen Füßen abstimmen. Der Witz an der Sache: Dort lese ich hunderte neue Beiträge und bin genervt. Hier lese ich vielleicht 1-2 neue Beiträge pro Tag und freue mich, dass ich jemanden zum Reden habe. Ich habe zwar immer gesagt, dass Qualität wichtiger ist als Quantität, aber erst, seit ich wieder hier bin, merke ich, dass das noch viel mehr zutrifft, als ich selbst schon dachte.

Nr. 1422 [Antworten]
43 kB, 603 × 603
KC DOOD WAT NOU
>>
Nr. 1485
66 kB, 1199 × 665
>>1422
kc ist gut , es ist ein gutes kc und es tut
>>
Nr. 1496
>>1484
Ich find's gemütlich hier, als ob man in einem Raum mit 2 anderen KCern Tee drinkt. Naja, jedenfalls auf /int/, hier in /b/ ist es eher in einem leeren cafe zu sitzen wo manchmal jemand rein kommt und kurz einen Tee genießt, als er Nachrichten in dem Tisch kritzelt.
>>
Nr. 1504
>>1484
Aber ehrlich gesagt hatte Ernst seine Chance mit Bernd. Aber er war ja nicht gut genug für Ernst. Das keiner auf einem leeren Brett lauern will ist natürlich verständlich den dann kann man es auch gleich ganz sein lassen.

Aber um ehrlich zu sein ist KC jetzt ja auch nicht das Brett mit tausenden Nutzer. 4chan ist eine Großstadt, KC ein Dorf und Ernst ist wie immer tot.
>>
Nr. 1508
89 kB, 848 × 675
>>1504
>Aber ehrlich gesagt hatte Ernst seine Chance mit Bernd. Aber er war ja nicht gut genug für Ernst.
Ohne den alten Ernstkanal jetzt zu sehr verteidigen zu wollen: Dort hatte niemand darum gebeten, dass Bernd dort einfällt. Ich fand es sehr großzügig von Ernst, dass er Bernd zunächst willkommen hieß, und was Bernd sich dann dort geleistet hat, war aus meiner Sicht ein Mißbrauch der Gastfreundschaft. Ernst hatte recht, Bernd nach seinen Regeln zu beurteilen und zu pannieren, und Bernd mußte es dann auch noch provozieren. Natürlich nur ein kleiner Teil, aber wie man gesehen hat, reicht das.
>Das keiner auf einem leeren Brett lauern will ist natürlich verständlich den dann kann man es auch gleich ganz sein lassen.
Das ist so, ja, aber im Moment gefällt es mir hier. Ich setze jeden Tag meine 2 Pfosten ab, kriege dann einen Tag später eine Antwort, und dann ist es gut. Würde mir auch mehr Aktivität wünschen, ja, aber 1/20 der Frequenz von Kohl würde mir dicke reichen.
>Aber um ehrlich zu sein ist KC jetzt ja auch nicht das Brett mit tausenden Nutzer. 4chan ist eine Großstadt, KC ein Dorf und Ernst ist wie immer tot.
Ja, da stimme ich zu, auch wenn ich schon denke, dass auf KC gar nicht so wenig Leute lauern. Es pfostieren ja längst nicht alle, die dort sind.