/b/ – Passierschein A38
„Migranten müssen EC und Seine Werte akzeptieren“

Datei (max. 4)
Zurück zum
(Optional)
  • Erlaubte Dateiformate (Maximalgröße 25 MB oder angegeben)
    Bilder:  BMP, GIF, JPG, PNG, PSD   Videos:  FLV, MP4, WEBM  
    Archive:  7Z, RAR, ZIP   Audio:  MP3, OGG  
    Dokumente:  DJVU (50 MB), EPUB, MOBI, PDF (50 MB)  
  • Vor dem Posten bitte die Regeln lesen.
  • /b/ ist nicht gleich /b/. Bitte versucht euch an vernünftigen Diskussionen.

Nr. 1486
260 kB, 965 × 949
92 kB, 750 × 800
611 kB, 640 × 360, 0:11
1,3 MB, 1280 × 720, 0:13
Hallo Ernst, du hast das geheime Schachbrett gefunden und musst jetzt gegen mich antreten, so verlangt es der... äh, Ehrenkodex, oder so. Da hier kaum jemand ist, werde ich gegen alle Anwesenden simultan spielen, und ich werde JEDES EINZELNE SPIEL VERLIEREN, denn ich bin wirklich NICHT SEHR GUT in Schach!

Es geht los: 1. e4
>>
Nr. 1488
b6
>>
Nr. 1489
>>1488
Bekomme Datenbankfehler, wenn ich ein Bild hochladen möchte. Bauer b7 nach b6 ist natürlich gemeint.
>>
Nr. 1492
258 kB, 956 × 954
28 kB, 430 × 429
>>1489
Kühle Sache. Ist kein Problem mit den Bildern, ich mache deine Züge ja sowieso mit auf meinem Brett. Ich ziehe: 2. d4
>>
Nr. 1493
>>1492
Ferd b8 nach c6

Bisher sieht das für mich nach Remis aus. :3
>>
Nr. 1494
265 kB, 951 × 951
36 kB, 396 × 455
>>1493
>Bisher sieht das für mich nach Remis aus. :3
Ha, das könnte dir so passen. Ich werde schon einen Weg finden, das zu verlieren, und wenn ich den König persönlich in die Schlacht schicken muss :3 Aber zuerst schicke ich die Reiter vor: Fert g1 nach f3
>>
Nr. 1498
>>1494
Bauer e7 nach e6.

Wieso denkst du eigentlich, dass du hier so einfach verlieren kannst? So schlecht, wie du behauptest, scheinst du mir gar nicht zu sein.
>>
Nr. 1499
93 kB, 640 × 521
34 kB, 640 × 480
>>1494
So nebenbei, auch wenn die Melanie wirklich niedlich ist, habe ich lieber Grischuk dabei zugesehen, wie er die WM verfolgt. Extrem sympathischer Kerl. Falls du ihn nicht kennst, schau hier: https://youtu.be/z6ZDqUzGivU
>>
Nr. 1501
265 kB, 964 × 948
5 kB, 170 × 213
656 kB, 1280 × 720, 0:07
692 kB, 1280 × 720, 0:08
>>1498
>Wieso denkst du eigentlich, dass du hier so einfach verlieren kannst? So schlecht, wie du behauptest, scheinst du mir gar nicht zu sein.
Ha haa, als Profi-Verlierer werde ich meine Inkompetenz doch nicht gleich in den ersten paar Zügen offenbaren. Ich werde zunächst eine Fassade von normal aussehenden Zügen, verbunden mit falscher Selbstsicherheit einsetzen, um den später zwangsläufig folgenden Zusammenbruch umso fataler wirken zu lassen! Läufer nach b5.

>>1499
> auch wenn die Melanie wirklich niedlich ist, habe ich lieber Grischuk dabei zugesehen, wie er die WM verfolgt. Extrem sympathischer Kerl.
Ja, die Melanie ist schon süß, ich bin aber während der WM gewechselt zu Finegold, weil ich ihn unterhaltsamer fand. Grischuk habe ich auch viel Gutes gehört, werde ihn mir gleich anschauen. Es fällt überhaupt auf, dass Schachmeister oft extrem unterhaltsame Menschen sind. Könnte mir den ganzen Tag ihre Anekdoten anhören, ihre Zitate lesen oder Dokus über die großen Spiele. Habe erst neulich Nacht mir diese Doku hier über die Karpov-Kasparov-Duelle angesehen, war ganz gut: https://youtube.com/watch?v=JY02F59P7ow
>>
Nr. 1502
>>1501
Ferd g8 nach f6.

>Es fällt überhaupt auf, dass Schachmeister oft extrem unterhaltsame Menschen sind.
Ich denke, das liegt daran, dass sie oft Ernsts Vorlieben, Lebenserfahrung und Lebensweise teilen. Auch wenn nicht alle Ernste sich für ausgerechnet Schach interessieren. Aber die Denkweise und Lebensbetrachtung ist wohl ähnlich, somit auch der Humor. Eine Dokumentation über Schachspiele möchte ich jetzt allerdings nicht unbedingt sofort schauen. Aber ich habe es der digitalen Erinnerung zugefügt. Bei mir lädt gerade ein Film, der demnächst fertig sein sollte.
>>
Nr. 1503
259 kB, 952 × 949
16 kB, 240 × 212
36 kB, 628 × 348
>>1502
>Ich denke, das liegt daran, dass sie oft Ernsts Vorlieben, Lebenserfahrung und Lebensweise teilen. Auch wenn nicht alle Ernste sich für ausgerechnet Schach interessieren.
Das denke ich auch. Sie haben zudem eine Art des Denkens und der Problemlösungsstrategie perfektioniert, die Ernst sehr schätzt. Rational und analytisch, und das färbt auch auf ihre Sprache ab. Sie haben nicht nur ein gutes Gespür für Zuspitzungen auf dem Spielfeld, sondern auch für rhetorische Zuspitzungen und Aphorismen. Dennoch ist Ernst beeindruckt davon, dass sie nicht wie inselbegabte Langweiler rüberkommen, sondern eher wie geistreiche Weltbürger. Naja, wer weiß, gilt vielleicht auch nur für die, die man oft in den Dokus oder als Kommentatoren sieht, ist bestimmt nicht jeder so. Gab ja auch die Durchgeknallten wie Fischer, oder die Introvertierten wie Rubinstein.

Fert b1 nach d2.
>>
Nr. 1510
HALT STOP!
Wer spielt hier gegen wen? Darf ich auch einen Zug machen? :3
>>
Nr. 1511
257 kB, 966 × 954
457 kB, 1199 × 433
>>1510
Ernst gibt gerade eine Simultanvorstellung und spielt gegen alle Anwesenden gleichzeitig, also derzeit gegen Einen! Du kannst gerne mitmachen, aber du musst dich darauf vorbereiten, hart und ohne Gnade zu gewinnen. Ich werde dir Welle für Welle meiner ungedeckten Figuren entgegenwerfen, bis du des Schlagens müde bist. Du wirst gnadenlos über die Räder kommen, von mir unterrollt werden und nicht den Hauch einer Chance auf eine Niederlage haben.

Da wir jetzt quasi an Brett 2 spielen, hast du Weiß und fängst an :3
>>
Nr. 1516
336 kB, 734 × 895
>>1511
Hättest ihn auch für mich >>1502 ziehen lassen können. Ich war die Tage nicht in Lage und Laune für Lauerei und Schach. Aber so will ich dann mal weitermachen. Läufer f8 nach e7.
>>
Nr. 1518
>>1511
E2 auf E3!
>>
Nr. 1528
259 kB, 954 × 951
260 kB, 942 × 948
58 kB, 600 × 450
>>1516
>Ich war die Tage nicht in Lage und Laune für Lauerei und Schach
Kühl, dass du doch noch weiter machst. Sag ruhig Bescheid, falls es für dich zu einer Belastung wird, wir müssen ja nicht bis zum Ende spielen. Ich würde dann einfach rechtzeitig aufgeben, um den Nimbus meiner Niederlagenserie zu erhalten!

0-0, feige verkriecht sich der Befehlshaber hinter den Mauern seiner Festung.

>>1518
d5. Die Legionen der Dunkelheit schicken ihren Damebauern voran, um einen Außenposten in der Mitte des Feldes zu etablieren.
>>
Nr. 1537
67 kB, 580 × 836
>>1528
>Kühl, dass du doch noch weiter machst. Sag ruhig Bescheid, falls es für dich zu einer Belastung wird
Nein, nein. So schlimm sollte es eigentlich nicht werden. Das ist ja enstpannt für mich. Die Niederlage werde ich dir sicherlich nicht so völlig kampflos überlassen. Ich rochiere ebenfalls.

Irgendwie habe ich kaum Schachrelattierte Bilder, wie ich feststellen muss. Nimm ein polnisches Terminatorposter stattdessen.
>>
Nr. 1538
>>1528
Spiel2: B1 auf C3
>>
Nr. 1550
256 kB, 950 × 944
255 kB, 947 × 939
141 kB, 1280 × 720
2,8 MB, 1280 × 720, 0:22
>>1537
>Irgendwie habe ich kaum Schachrelattierte Bilder, wie ich feststellen muss.
Wer hat die schon? Ich habe im Moment auch nur die Sachen von 2018 sowie die Finegold-Videoschnipsel. Habe zwar zur WM 2016 mit Karjakin schon einige Bilder gemacht, aber aus irgendeinem Grund habe ich die scheinbar weggeworfen, fühlt duhm. Fast so duhm wie mein nächster Zug: c3.

>>1538
Rettet den Bauern, schickt die Kavallerie: Nf6.
>>
Nr. 1553
68 kB, 640 × 480
>>1550
>Wer hat die schon?
Weiß nicht. Aber es hat sich ansonsten zu so ziemlich allem etwas angesammelt mit der Zeit. Aber außer dem bereits pfostierten einfach nichts zum Thema.
Ich hole meinen Läufer auf b7.
>>
Nr. 1555
258 kB, 946 × 949
80 kB, 913 × 876
109 kB, 1024 × 682
1,8 MB, 1280 × 720, 0:15
>>1553
Ah, das gute Battle Chess, das hatte ich auf dem Amiga500, glaube das gab es auch für den C64. Wie sich die Türme immer in Gorillas oder so verwandelt haben und dann rumgelaufen sind, war schon nett gemacht. Und wie die Dame, wenn sie geschlagen wurde, immer trotzdem versucht hat, ihre Blitze abzufeuern, das war schon alles mit Liebe zum Detail entwickelt.
>Weiß nicht. Aber es hat sich ansonsten zu so ziemlich allem etwas angesammelt mit der Zeit. Aber außer dem bereits pfostierten einfach nichts zum Thema.
Immerhin wächst mein Ordner gerade durch deine Pfosten, ein angenehmer Nebeneffekt dieses Fadens. Aber so langsam wird es für mich Zeit, mit meinem Niederlagen-Plan voran zu kommen, und wie würde das besser gehen als mit einem mäßig durchdachten Angriff? 8-e5??
>>
Nr. 1556
396 kB, 3200 × 1572
>>1555
Wie gut, dass ich vor dem Zubettgehen noch einmal vorbeischaue. Mein Ferd flüchtet vor deiner hinterhältigen Attacke nach g4.
>>
Nr. 1575
>>1550
Obacht!
Im Spiel 2, B2 auf B4
>>
Nr. 1576
256 kB, 945 × 946
258 kB, 949 × 948
34 kB, 413 × 459
>>1556
Pieks! Tust du mit dem Ferd da weggehen tun? h3.

>>1575
Scheinbar haben wir etwa zur gleichen Zeit Feierabend :3 Ich fühle den starken Drang, sowohl meinen einsamen Bauernpionier weiter zu schützen, als auch meine Linien etwas zu öffnen: e6.
>>
Nr. 1577
256 kB, 600 × 328
>>1576
Eigentlich hatte ich einen besonders cleveren Zug vor, aber etwas dabei übersehen. Geht mir leider häufiger so. Ferd hüpft nach h6.
Ich hatte dir ja gesagt, dass du dir deiner Niederlage besser nicht zu sicher sein solltest. Wärest du mal auf das Remisangebot zu Beginn eingegangen.
>>
Nr. 1581
260 kB, 949 × 948
592 kB, 1000 × 1722
>>1577
>Eigentlich hatte ich einen besonders cleveren Zug vor, aber etwas dabei übersehen
Das kann mir nicht passieren, da ich selten clevere Züge plane. Meine Züge setzen immer voraus, dass mein Gegner den offensichtlichen Verteidigungszug übersieht. In der Regel ist es dann aber so, dass er noch einen viel besseren Zug findet, und meine Offensive zum Eigentor wird. Ich nenne dieses Phänomen den "Läufer von k9". Immer, wenn man denkt, man steht kurz vor dem entscheidenden Gewinnzug, zieht der Gegner plötzlich einen vorher unsichtbaren Läufer von k9 auf e3, gibt mir Schach und gabelt gleichzeitig meine Dame und mindestens 3 meiner Türme. Mit Springern funktioniert das auch ganz gut.
>h6
Damit endet meine spontane Ferdjagd. Zeit für ein Manöver des schweren Geräts: Qc2.
>>
Nr. 1583
43 kB, 582 × 532
>>1581
Nach dem Ferdephiasko würde ich jetzt eigentlich gerne zwei Züge auf einmal machen. Da ich aber vermute, dass du da nicht sofort zustimmen würdest, schicke ich nach dem Rückzug der Kavallerie jetzt das einfach Fußvolk ins Getümmel. Es geht mit einem großen Schritt nach f5.
>>
Nr. 1584
26 kB, 603 × 600
>>1576
Dein hinterhältiger Versuch, meinen Bauer durch Freilegung deines Läufer in seinem Leib und Leben zu bedrohen, ist mir nicht entgangen!

Spiel 2: A2 auf A3
>>
Nr. 1585
262 kB, 948 × 948
259 kB, 948 × 946
141 kB, 1033 × 755
>>1583
Auch wenn mich kurz der Gedanke überkam, von der en passant-Regel Gebrauch zu machen, und sei es nur um die Kenntnis der Regel zu demonstrieren, so habe ich mich für einen Hupf meines aktuell weitgehend wertlosen Springers in Richtung c4 entschieden.

>>1584
>Dein hinterhältiger Versuch, meinen Bauer durch Freilegung deines Läufer in seinem Leib und Leben zu bedrohen, ist mir nicht entgangen!
Der Versuch war es wert, und ja, das ist bereits die maximale Qualität der Angriffe, die ich zu planen imstande bin:
>Ey guck ma, da steht einer ungedeckt. Lass mal angreifen, vielleicht merkt er es nicht :DD
Da dieser Plan somit gescheitert ist, gehe ich zur totalen Offensive über: a mutterfickend 6!!!11

Unrelatiert: Ernst hat sich auf lichess.org angemeldet, die Seite macht einen ziemlich kühlen Eindruck. Man kann normales Schach oder Blitz-Schach spielen, es scheinen sehr viele Spieler unterwegs zu sein, und man kann auch Taktikrätsel lösen oder Eröffnungen üben. Üben, verdammt, das wäre eine gute Idee gewesen, bevor ich diesen Faden eröffnete. Ach was solls #yolo
>>
Nr. 1587
66 kB, 921 × 951
>>1585
Ich hatte jetzt wirklich erwartet, dass du en passant schlägst. Wie oft hat man dazu schon die Gelegenheit? Was soll ich denn jetzt mit meinen gründlichst ausbaldowerten Gewinnzügen anfangen? Die ganze Planung ist zunichte! Nahe der Verzweiflung spiele ich Bauer a7-a6.
>>
Nr. 1597
258 kB, 948 × 949
56 kB, 550 × 404
6,6 MB, 640 × 360, 0:57
>>1587
Oh Hunt, erst jetzt sehe ich, was ich da angerichtet habe. Ich dachte mir schon, dass das kein guter Zug von mir war, aber das war noch eine Untertreibung. So wie ich das sehe, gibt es jetzt nur noch eine Möglichkeit, Materialverlust zu verhindern: Indem ich zuerst Blut vergieße. Verdammt, ich hatte große Pläne für diesen Läufer, und jetzt muss ich ihn mit einer Suizidmission betrauen. Auch für einen Kommandanten ist es hart, seine Legionen in Kämpfe zu schicken, von denen man weiß, dass sie nicht mehr zurückkehren werden: Bxc6.
>>
Nr. 1599
>>1585
Spiel2: H2 auf H4
>>
Nr. 1603
18 kB, 480 × 300
96 kB, 861 × 479
>>1597
Mein Ferd! DU HAST MEIN FERD TOTGEMACHT! DAS HATTE DIR GAR NIX GETAN! RAAACHE!
Lxc6
>>
Nr. 1604
256 kB, 948 × 953
260 kB, 948 × 948
115 kB, 1280 × 720
28 kB, 220 × 264
>>1603
>Mein Ferd! DU HAST MEIN FERD TOTGEMACHT! DAS HATTE DIR GAR NIX GETAN! RAAACHE!
Mein Gott, was habe ich getan? Das Blut klebt an meinen Händen. Meine Dame ist jetzt traumatisiert und zieht manisch ihre Kreise nach d3.

>>1599
Ich mache ebenfalls einen weiteren Bauernzug nach g6. Figurenentwicklung wird ohnehin völlig überbewertet. Bauern vorschieben, das isses! Immer schön ein Feld nach dem Anderen.
>>
Nr. 1606
737 kB, 1024 × 788
>>1604
Tu jetzt nicht so harmlos. Du wusstest genau was du da anrichtest. Du spielst hier die ganze Zeit den Arglosen und fergehst dich dann plötzlich an hilflosen Ferden!
Le4
>>
Nr. 1609
258 kB, 950 × 950
443 kB, 989 × 720
>>1606
>Du wusstest genau was du da anrichtest. Du spielst hier die ganze Zeit den Arglosen und fergehst dich dann plötzlich an hilflosen Ferden!
Na gut, ich gebe es zu: Ich hatte das vom ersten Zug an geplant: Ich dachte mir, ich tue mal erst ganz harmlos, erschleiche mir sein Vertrauen, und dann, wenn er am wenigsten damit rechnet, erdolche ich sein Fert, gnihihi. Qe2
>>
Nr. 1610
34 kB, 480 × 360
>>1609
Mein Gehirn ist manchmal nicht so gut. Aber ich spüre da etwas das Leute aus der Stadt Sakasmuss nennen. Ich könnter mich teuschen. Ich laufe gaaanz schnell vom g7 zun g5 und forsche nach.
>>
Nr. 1615
255 kB, 949 × 946
17 kB, 240 × 240
>>1610
Ich sehe den Ansturm der schwarzen Legionen mit Sorge. Ich rufe meinen Mannen zu, dass sie standhaft bleiben sollen im Angesicht des Todes. Die weiße Stadt wurde noch nie* erobert, und sie wird auch diesmal** standhalten

*seit dem letzten Spiel
**hat noch nie wirklich standgehalten

>Mein Gehirn ist manchmal nicht so gut.
Meines auch nicht, daher benutzte ich es nur selten.
>>
Nr. 1616
240 kB, 1024 × 719
>>1615
Nicht einmal. Nicht ein EINZIGES Mal, hast du bisher so gezogen wie ich es erwartet hatte.
Weisst du eigentlich wie schwierig es ist, seine Figuren auf dem Brett für den Sieg richtig zu ordnen, wenn der Gegner immer macht, was er denkt, und wie er denkt? ES IST ANSTRENGEND UND DIE HÖLLE! Und ein Ferdemörder bist du außerdem.
Mir ist mittlerweile alles egal. Sieg, Niederlage, Ferde, Leben.
Ich spiele b6-b5.
>>
Nr. 1617
257 kB, 950 × 947
21 kB, 390 × 326
69 kB, 800 × 444
>>1616
>Nicht einmal. Nicht ein EINZIGES Mal, hast du bisher so gezogen wie ich es erwartet hatte.
Das liegt daran, dass ich ein anderes Schachprogramm als du verwende nicht einmal, nicht ein EINZIGES Mal einen guten Plan hatte. Ich habe mal Geschichten über Lasker gelesen, dass er oft nicht den besten Zug spielte, sondern den, der für die Gegner am Unangenehmsten war, sprich Züge, auf die sie nicht vorbereitet waren. Natürlich ist das bei mir keine Taktik, sondern Zufall.
>Weisst du eigentlich wie schwierig es ist, seine Figuren auf dem Brett für den Sieg richtig zu ordnen,
Warte... man kann bei diesem Spiel gewinnen?
>ES IST ANSTRENGEND UND DIE HÖLLE! Und ein Ferdemörder bist du außerdem. Mir ist mittlerweile alles egal. Sieg, Niederlage, Ferde, Leben.
Das ist ERNSTCHAAAAAN! Aber lass mich raten: Du hattest im letzten Zug Nc4d2 erwartet. Nicht sicher ob gute Idee, aber ich will jetzt einfach sehen was passiert: Nc4d2.
>>
Nr. 1618
>>1604
>Bauern vorschieben, das isses!
So ist es, so soll es sein.
Spiel2: Bauer G2 auf G3
>>
Nr. 1619
256 kB, 951 × 945
34 kB, 393 × 403
698 kB, 1280 × 720, 0:08
>>1618
>Spiel2: Bauer G2 auf G3
Fick ja, einen habe ich auch noch: b6.

Ich ziehe Bauern den ganzen Tag
Ganz egal, wer auch immer was dagegen sagt
Ziehe so lange bis ich selbst nicht mehr mag
Gehe ständig matt denn das hab ich so angesagt
>>
Nr. 1620
173 kB, 1000 × 589
>>1617
>Du hattest im letzten Zug Nc4d2 erwartet.
Im letzten Zug, warum das? Nein, da hatte ich nicht damit gerechnet. Jetzt allerdings schon. Aber da blieb dir wohl auch nicht viel übrig. Mein Schachprogramm ist übrigens mein Hirn. Und ich hoffe wirklich inständig, dass du da etwas anderes verwendest.
d7-d5
>>
Nr. 1623
253 kB, 949 × 947
10 kB, 252 × 247
>>1620
>Im letzten Zug, warum das? Nein, da hatte ich nicht damit gerechnet.
Hmm, würde mich interessieren, was es dann war. Können wir ja vielleicht nach Spielende noch mal aufgreifen.
>Mein Schachprogramm ist übrigens mein Hirn. Und ich hoffe wirklich inständig, dass du da etwas anderes verwendest.
Was Anderes als mein Hirn? Nun ja, bei der Qualität der Züge, die ich mir ausdenke, kann man schon mal den Eindruck bekommen, dass ich sie mir vor allem aus meinem Arsch ziehe, aber im Wesentlichen kommen sie doch aus meinem Kopf.

Also wenn ich jetzt schon zum 2. mal die Möglichkeit dazu bekomme, dann muss ich es doch tun, ich schlage en passant: exd6
>>
Nr. 1627
50 kB, 550 × 522
>>1623
>Können wir ja vielleicht nach Spielende noch mal aufgreifen.
Wenn das dann noch relevant ist und ich mich erinnern kann, gerne.

Und: Nein, ich meinte, dass du hoffentlich etwas anderes als mein Hirn verwendest. Ich hier also nicht gegen mich und meine Einbildung spiele. Ich fürchte ich rede wirr und spiele lieber fix. c7xd6

Unrelatierte kleine Eule.
>>
Nr. 1628
253 kB, 949 × 950
16 kB, 538 × 354
>>1627
>Und: Nein, ich meinte, dass du hoffentlich etwas anderes als mein Hirn verwendest.
Ach so. Da sieht man mal wieder, wie einfach man aneinander vorbeireden kann.
> Ich hier also nicht gegen mich und meine Einbildung spiele.
Sind wir nicht alle selbst unsere stärksten Gegner im Leben? Niemand ist so gut darin, unsere Angriffe zu parieren und unsere Pläne auszubremsen als wir selbst.
> Ich fürchte ich rede wirr und spiele lieber fix. c7xd6
Ich fürchte ich spiele wirr! In meinem Kopf machen meine Züge Sinn, aber sobald meine Pläne Kontakt mit der Realität bekommen, bin ich nur noch damit beschäftigt, die Scherben zusammenzukehren. Ob das allen Spielern so geht? Ich habe zudem das Gefühl, dass Scheisse gerade näher kommt: Nxe4
>>
Nr. 1641
325 kB, 1246 × 828
Einschub: Ernst hat sich gegönnt, und zwar ein eigenes Schachbrett, jetzt kann Ernst auch in 3D verlieren! Ist zwar im Zeitalter der Computer-Schachprogramme nicht notwendig, aber er findet es trotzdem kühl, in Abwesenheit eines Bücherregals strahlt das wenigstens ein klein wenig Kultur in seiner Bude aus. Zudem ist es etwas Anderes, echte Figuren in der Hand zu haben, als nur auf der Maus rumzuklicken, der Mensch ist nun mal ein sinnliches Wesen und erfährt seine Umgebung auch durch Berührung.

Und: Ja, das ist die Stellung nach Nxe4 :3
>>
Nr. 1644
36 kB, 550 × 785
>>1641
Das ist wirklich hübsch. Besonders die Maserung (Nennt man das so?) der Figuren gefällt mir. Das eine Ferd kann aber gleich zurück in die warme Box, denn das wird von mir behutsam von der Weide geführt. Ich bin nämlich so Einer, mit dem man Ferde stehlen kann. f5xe4
>>
Nr. 1647
250 kB, 949 × 949
382 kB, 1240 × 921
>>1644
>Das ist wirklich hübsch. Besonders die Maserung (Nennt man das so?) der Figuren gefällt mir.
Ja denke das nennt man so, mir gefällt das auch, ich wollte auch unbedingt eines aus Holz. Gibt zwar kühle Sachen aus Glas oder Metall, aber ein Schachbrett muss einfach aus Holz sein. Alles Andere wirkt so steril, Holz fühlt einfach so viel wärmer :3 Außerdem mag ich den Geruch und die Geräusche, wenn man die Figuren auf dem Brett bewegt.

Das Fert ist übrigens wohlbehalten im Stall angekommen, und hat dort sogar ein bißchen Gesellschaft von 2 Stallburschen. Meine Dame erfährt von der Abwesenheit ihres Ferts und entschließt sich, persönlich nach dem Rechten zu sehen: Qxe4
>>
Nr. 1649
93 kB, 383 × 441
>>1647
Diese ständige Unart nach Lasker von dir, nicht so zu ziehen wie man es von dir erwartet, hat mich jetzt aus der bequemen Situation agieren zu können, in ein reines Reagieren müssen gebracht. Ich hoffe WIRKLICH, du bist glücklich damit. e6-e5
>>
Nr. 1653
243 kB, 947 × 948
608 kB, 974 × 916
>>1649
>Diese ständige Unart nach Lasker von dir, nicht so zu ziehen wie man es von dir erwartet,
Ich will nach der Partie gerne eine Computeranalyse machen, an ein paar Stellen interessiert es mich sehr, was die Engine denkt, was der beste Zug gewesen wäre, gerade jetzt in dieser Phase. Ich habe das auf der Röhre gesehen, aber habe das noch nie selbst gemacht, muss mal gucken, was man da am besten nimmt. Hoffe, das geht auch mit meinem LucasChess, und ich muss mir nicht drölfzig andere Sachen installieren. Diesmal habe ich übrigens tatsächlich mit e5 gerechnet, aber gehofft, dass was Anderes kommt. Hatte ein paar potenzielle Alternativen geprüft, die aber alle meiner Meinung nach schlechter gewesen wären. Da wir uns beide einig sind, dass e5 am Besten ist, wäre es spannend zu sehen, ob die Engine derselben Meinung ist.
>hat mich jetzt aus der bequemen Situation agieren zu können, in ein reines Reagieren müssen gebracht.
Ja, das ist aber wirklich erst seit 2 Zügen so. Vorher war ich die ganze Zeit nur mit Schadensbegrenzung beschäftigt.
>Ich hoffe WIRKLICH, du bist glücklich damit.
Ja :3 Ist ganz nett, beide Seiten in einem Spiel drin zu haben: Das Verteidigen gegen einen angreifenden Gegner, und die Organisation eines eigenen Angriffs.

Langsam füllt sich das Holzkästchen mit Figuren: dxe5 - vermutlich auch das zumindest einer der Züge, die du erwartet hast.
>>
Nr. 1663
126 kB, 371 × 489
>>1653
>einer der Züge, die du erwartet hast.
Ich bin inzwischen so weit, dass ich Züge nur noch befürchte. e5 wird zum Verdun. d6x

Anbei ein schönes Weihnachtsbild, da Morgen ja schon Heiligabend ist, wie mir eben ein Blick auf den Kalender verriet.
>>
Nr. 1665
236 kB, 1024 × 1279
>>1618
Spiel 2: G1 auf H3

Zum heutigen vierten Advent liefere ich zu meinem Zug noch zusätzlich eine persönliche Schach-Anekdote:

Während meiner Ausbildungszeit vor vielen Jahren habe ich mich mit jemanden angefreundet, dem sehr leicht anzumerken war, dass er sehr schüchtern und sozialretardiert ist. Da ich selber ähnlich bin, habe ich ihn direkt schon am ersten Tag angesprochen, und wir haben seitdem alles immer gemeinsam gemacht - Gruppenaufgaben in der Berufsschule, nebeneinander sitzen, in der Pause rumhängen, sogar den Fussweg von der Bahn zur Schule. Es war für ihn wie für mich eine Erleichterung, da man somit nicht wie vielleicht sonst Zeit alleine verbrachte, oder sich mit den üblichen Grüppchenbildungen irgendwie arrangieren musste. Für ihn vielleicht sogar mehr als für mich, als er so sehr auf mich eingestellt war, dass andere schon scherzhaft erwähnten, er würde mir wie ein Hündchen folgen. Ich profitierte andererseits sehr von seiner ausgeprägten Intelligenz und seinem Talent, wenn es mal um erwähnte Gruppenarbeiten ging oder man fachliches besprochen hat.

Obwohl wir also viel Zeit miteinander verbrachten, redeten wir aber nicht unbedingt viel oder oft, warteten oft einfach nur wortlos vor den Räumen, bis der Unterricht begann. Irgendwann kamen wir auf das Thema Schach zu sprechen, und ich hatte die Idee, wir könnten doch Fernschach spielen, z.B. mit nur einem Zug pro Tag. Nachdem ich mal zuhause bisschen gesucht hatte, stieß ich auf die Seite chessmail.de, und startete direkt ein Spiel mit ihm. Man konnte mit jedem Zug eine kleine Textnachricht schicken, worüber wir also anfingen, auch nach der Berufsschule minimale Konversation zu betreiben. Ich war immer unterlegen und habe jedes einzelne Spiel gegen ihn verloren, was mich aber nicht groß störte, da ich es einfach angenehm fand, wie wir trotz des Zeitabstands der Spielzüge Kontakt hatten. Bis zum Ende der Ausbildung haben sich auf dem Weg schon verschiedene Insider-Witze und Sprachwendungen etabliert, trotzdem haben wir aber weiterhin uns nur in der Berufsschule gesehen und nie sonst etwas unternommen, was angesichts der Vielzahl an Berufsschultagen aber auch kein Problem war.

Irgendwann war die Ausbildung dann zuende, wir haben auf Chessmail einfach weitergespielt und geschrieben, auch wenn der Abstand der Züge mit der Zeit größer wurde. Wir haben in den Textnachrichten öfters gesagt, dass wir uns auch so mal treffen und abhängen sollten - auch wenn mir die Vorstellung, auf welche Weise man sich "zwanglos" Treffen könnte (also ohne so einen erzwungenen Rahmen wie eine Berufsschule) und was man dann eigentlich genau machen könnte, fehlte. Ihm ging es vielleicht ähnlich, und mit den kommenden Jahren kamen die Spielzüge in immer größeren Abständen. Ich startete aber immer wieder ein neues Spiel, machte immer meine Züge, auch wenn es sich immer fremdartiger anfühlte und vielleicht ein Stück Verzweiflung teil des Ganzen wurde. Und irgendwann, nach einem mal wieder verlorenen Spiel, startete ich ein neues, erhielt aber keine Antwort mehr auf meinen Eröffnungszug.
>>
Nr. 1666
39 kB, 960 × 720
>>1665
Das war aber keine sehr schöne Geschichte. Zumindest hatte sie kein frohes Ende. Jetzt bin ich ein wenig traurig. ;_;
>>
Nr. 1667
247 kB, 950 × 949
257 kB, 952 × 952
177 kB, 900 × 900
>>1663
>Ich bin inzwischen so weit, dass ich Züge nur noch befürchte. e5 wird zum Verdun
Es ist dort jedenfalls schon eine Menge Blut geflossen, aber ich glaube, der Pulverdampf hat sich so langsam verzogen. Wie im echten Verdun werden die Kampfhandlungen über Weihnachten scheinbar eingestellt: Be3

>>1665
Kühle Geschichte, wenn auch mit traurigem Ende. Trotzdem schön, dass man sich für eine Weile gefunden hatte. Ernst dachte auch gerade an seine Freunde aus der Grundschule, mit denen es irgendwann einfach auseinander gegangen ist, nachdem man auf unterschiedliche Schulen gewechselt ist. Kontakt hat er kaum noch, die meisten haben Familie, bei Manchen weiß er gar nicht, was die heute machen. Manchmal ist das einfach so, und bisher hatte Ernst immer Glück, dass er das die meiste Zeit kompensieren konnte. Das waren allerdings immer Leute in seiner Umgebung, und jetzt, wo Ernst älter wird, ist er sich bewusst, dass er sowas nicht mehr lange kompensieren kann. Je älter man wird, desto schwerer wird es, Freundschaften aufzubauen.

Es gab auch schon Leute, die weit weggezogen sind, und dann aber wollten, dass man sie besuchen kommt, das wollte Ernst aber nie. Glaube das haben die Leute oft nicht verstanden, aber wenn man freiwillig 300 Kilometer weit wegzieht, dann ist das für mich auch immer eine Aussage gewesen, dass man auf seine Sozialkontakte in der alten Umgebung vielleicht nicht so viel Wert gelegt hat. Daher hatte Ernst dann auch wenig Lust, lange Reisen auf sich zu nehmen, um sporadisch die Kontakte aufrecht zu erhalten.

Ernst hat das einmal gemacht wegen einer Mulle, die er mochte. Er ist, nachdem sie aus seiner Gegend weggezogen war, 300km zu ihrer Geburtstags-Partei gefahren, nur damit sie ihm ihren neuen Freund vorstellte. Seitdem: Nie wieder! Außerdem: Bb7.
>>
Nr. 1673
69 kB, 604 × 604
>>1667
>Verdun
Ich hatte jetzt gedacht, du würdest wieder mit deiner Dame schlagen. Aber nett, dass du den Weihnachtsfrieden einhältst. Vor ein paar Zügen sagtest du noch, du glaubtest Scheiße käme näher. Wie falsch du doch gelegen hast. Ich finde inzwischen irgendwie gar keine Möglichkeiten mehr, das Spiel nicht in einer Katastrophe für mich enden zu lassen. Fh6-f7
>>
Nr. 1675
248 kB, 956 × 950
23 kB, 330 × 495
1,2 MB, 1280 × 720, 0:12
>>1673
>Ich hatte jetzt gedacht, du würdest wieder mit deiner Dame schlagen.
Das dachte ich auch eine Weile, oder alternativ mit dem Fert, aber irgendwie hat das in meinem Kopf immer zu Situationen geführt, in denen ich zunehmend Gegenangriffen ausgesetzt und die mühsam errungene Initiative direkt wieder los bin. Ich erinnerte mich an den Grundsatz von Paul Morphy, immer möglichst viele Figuren in den Angriff einzubeziehen, und da der dicke Ben den Morphy gut findet, muss das stimmen. Daher nutze ich meine neu gewonnene Bewegungsfreiheit auf der Grundlinie und ziehe Rfd1.
>>
Nr. 1682
>>1675
Dd8-c7
>>
Nr. 1688
245 kB, 950 × 946
56 kB, 480 × 320
16 kB, 450 × 300
17 kB, 480 × 360
>>1682
Ich kann jetzt noch stundenlang auf das Brett starren und mich fragen, ob ich nicht doch lieber den Bauern auf e5 geschlagen hätte, als die Chance dazu da war, doch so richtig aufdrängen tut sich derzeit keiner der möglichen Züge. Schließe ich meine Augen, dann höre ich das Gelächter der Schachmeister, die sich über mich lustig machen, weil ich aus der Situation keinen Vorteil gezogen habe. Dennoch soll mein Bauer auf c3 nicht unter meiner Inkompetenz leiden, daher schütze ich ihn und ziehe meinen Turm a1 auf c1.
>>
Nr. 1710 Kontra
>>1688
Le7-a3

Du musst entschuldigen, aber mir vergeht die Lust mich auf dieses Brett zu begeben. Auch wenn ich unser Schachspiel sehr schätze.
Hier stinkt es plötzlich zu sehr nach Kohl, Elektroschocks und Eisbädern. Irgendein Vollidiot hat anscheinend Bernd erzählt, dass hier plötzlich kein Totentanz mehr ist.
>>
Nr. 1713
243 kB, 955 × 952
26 kB, 467 × 333
>>1710
>Irgendein Vollidiot hat anscheinend Bernd erzählt, dass hier plötzlich kein Totentanz mehr ist.
Ich weiß, was du meinst, aber lass dich doch nicht von einem Einzelnen ärgern. Ich rechne sogar damit, dass das noch schlimmer werden wird, da man ja irgendwie in Ernst (also dem alten Ernst, der neue Ernst ist ja betont unpolitisch) sein Feindbild gefunden hat. Schade eigentlich, denn eigentlich waren Ernst und Bernd die meiste Zeit keine Feinde, und ich weiß, dass viele Leute auch immer noch so denken. Außerdem räumt die Moderation doch recht zuverlässig auf, daher bin ich da tiefenentspannt. Mir jedenfalls macht unser Spiel und der ganze Faden außenrum auch sehr viel Spaß, und es wäre doch schade, wenn wir uns das vermiesen lassen.

Wenn wir auf dem Schachbrett notgedrungen gegeneinander arbeiten, so fände ich es kühl, wenn wir auf dem Bilderbrett weiter zusammen wirken, um wieder etwas Leben reinzubringen und es mit den Inhalten zu füllen, die an anderer Stelle in den Hintergrund gedrängt wurden. Wir haben es doch selbst in der Hand, uns hier genau das zu erschaffen, was wir woanders vermissen. Auch woanders tummeln sich noch genug Leute, denen der Krebs auch auf die Nerven geht (improvisierter Fotoladen relatiert), und früher oder später schauen die vielleicht mal hier vorbei. Und dann wäre es doch schön, wenn sie hier etwas vorfinden, das zum Bleiben einlädt. Und wenn wir unseren Teil dazu beitragen können, so ist das doch eine tolle Sache!

Außerdem kannst du nicht einfach aufhören, ich muss erst noch fertig verlieren!!1 Rc2.
>>
Nr. 1749
83 kB, 595 × 594
>>1666
>Das war aber keine sehr schöne Geschichte. Zumindest hatte sie kein frohes Ende. Jetzt bin ich ein wenig traurig. ;_;
Entschuldige, Ernst ;_;

>>1667
>Je älter man wird, desto schwerer wird es, Freundschaften aufzubauen.
Dies. Habe aktuell gar keine Freunde mehr.

Spiel2: D2 auf D4
>>
Nr. 1753
29 kB, 528 × 528
1,3 MB, 220 × 398, 0:04
Brett drei, bitte.
Ich bin mal so frei und nehme weiß.
>>
Nr. 1754
>>1753
d7-d5
>>
Nr. 1755
30 kB, 525 × 529
>>
Nr. 1757
260 kB, 954 × 949
8 kB, 203 × 125
>>1749
>Dies. Habe aktuell gar keine Freunde mehr.
Das tut mir leid, Ernst. Ich kenne das Fühl auch noch, gab mal 2-3 Jahre in meinem Leben, wo meine alten Schulfreunde weg waren, aber ich noch kein Problembewusstsein dafür hatte, dass ich mich jetzt selbst um neue Freunde kümmern musste. Das muss die Oberstufen-Zeit gewesen sein, also so mit von 16-18, 19. Glücklicherweise für mich findet man da noch recht einfach Freunde über Vereine oder später Zivildienst und Studium. Wenn ich heute in derselben Situation wäre, wüsste ich auch nicht, was man machen könnte. Klar kann man immer noch in Vereine gehen, aber auch dort wird man jetzt eher Bekanntschaften bzw. Zweckgemeinschaften schließen als echte Freundschaften. Letztere entwickeln sich ja durch intensive gemeinsame Erlebnisse, und die hat man vor allem in der Jugend. Im Erwachsenenalter hat sich alles schon eingependelt, Parteien und neue Leute kennen lernen findet kaum noch statt. Wenn ich heutzutage abends weggehe, dann komme ich zu Zeiten wieder nach Hause, zu denen ich früher losgegangen bin, und finde das auch gut so. Kann mir sehr gut vorstellen, dass das eine sehr unschöne Situation ist. Auch wenn man als Ernst vielleicht nicht die Menge an Sozialkontakt braucht wie der handelsübliche Normalbürger, so ist es doch ganz schön, wenigstens 2-3x im Monat mal privaten Austausch zu haben. Zwischennetz und Bilderbretter sind zwar toll, aber sind nur eine gute Ergänzung, ganz ersetzen können sie den menschlichen Kontakt nicht.

Nb1d2.

>>1753
>>1754
Oh kühl, da hat sich scheinbar ein neues Paar gefunden zum Spielen. Da kann ich ja jetzt mal zuschauen :3
>>
Nr. 1761
63 kB, 215 × 264
>>1757
ich sitze gerade auf heißen Kohlen und hoffe, dass mein Bauernopfer angenommen wird.

Dieser Faden erinnert mich auch gerade daran, dass jemand auf /int/ eine Partie Go spielen wollte. Glaube das war jemand aus Littaun?Estland? (irgendwas Richtung Russland).
Schaue sporadisch auf /int/ vorbei und war überrascht, dass sogar auf /b/ was los ist. Hab' diesen Faden gestern erst gefunden.

Bin allerdings relativ schlecht in Go. Habe da kaum Erfahrung.
…Wobei ich zur Zeit ein Go-Brett, aber kein Schachbrett zuhause habe.

Oh, und bei uns im Dörfchen gibt es so'n "Seniorentreff" wo einmal in der Woche Schach gespielt wird. Schaute dort einige male vorbei, aber da gab es keine Personen in meinem Alter. Entweder wesentlich älter (50+) oder wesentlich jünger(<14). Schach konnte man da schon spielen, aber mehr eigentlich auch nicht. Keine wirklichen anderen Themengebiete über die man sich hätte unterhalten können.
>>
Nr. 1762
43 kB, 300 × 300
>>1761
>ich sitze gerade auf heißen Kohlen und hoffe, dass mein Bauernopfer angenommen wird.
Das glaube ich. Ich kenne die Eröffnung, und soweit ich weiß sind beide Varianten spielbar, mit unterschiedlichen Implikationen. Bin sowieso gerade dabei, mich mit Eröffnungen zu beschäftigen, aber habe mich bisher nur auf 1.e4-Varianten beschäftigt (Ruy Lopez, französische Verteidigung, Caro-Kann), und das auch nur soweit, dass ich halt die ersten 4-5 Züge kenne. Die ganzen Variationen und die strategischen Ideen dahinter sind mir noch fremd.
>Dieser Faden erinnert mich auch gerade daran, dass jemand auf /int/ eine Partie Go spielen wollte. Glaube das war jemand aus Littaun?Estland? (irgendwas Richtung Russland).
Bin kaum noch auf /int/, seit auf /b/ wieder Leben eingekehrt ist. Habe unregelmäßig dort pfostiert, aber hatte immer den Eindruck, dass ich auf einem potenziell belebten /b/ besser aufgehoben wäre. Nichts gegen die Leute dort, die haben sich da was Schönes aufgebaut, aber ich fühlte mich immer ein wenig fremd. Kann gar nicht sagen warum, vielleicht weil die teilweise eine sehr düstere Weltsicht hatten, selbst für Bilderbrett-Verhältnisse.
>Schaue sporadisch auf /int/ vorbei und war überrascht, dass sogar auf /b/ was los ist. Hab' diesen Faden gestern erst gefunden.
Ja, in den letzten 2-3 Wochen ist die Aktivität deutlich hochgegangen. Freue mich, dass der Schachfaden ein wenig dazu beitragen konnte. Wäre kühl, wenn noch ein paar mehr Leute regelmäßig vorbeischauen. Wenn man es fürs Erste auf stabile 10-20 Pfosten am Tag schafft, wäre das schon eine kühle Sache.
>aber da gab es keine Personen in meinem Alter. Entweder wesentlich älter (50+) oder wesentlich jünger(<14)
Ja, das Problem kenne ich. Da sind die Jugendlichen, die noch viel Zeit haben, dann klafft eine große Lücke, und dann kommen erst wieder die Alten, bei denen die Kinder jetzt alleine klar kommen und die sich jetzt wieder ein Hobby suchen müssen.
>>
Nr. 1765
>>1755
c7-c6
>>
Nr. 1766
31 kB, 528 × 531
>>1765
hmpf. mein Bauer ist ungedeckt! das werde ich auch erst mal nicht ändern.
ich setze mein Fert auf c3.
>>
Nr. 1774
57 kB, 153 × 200
>>1757
>Das tut mir leid, Ernst.
Muss es sich, es ist ja auch meine eigene Schuld. Ich habe Freundschaften einfach auslaufen lassen. In mir findet ständig der Kampf zwischen "Ich fühle mich bei Anwesenheit anderer Menschen nie richtig wohl" und "Irgendwie ist es doch mal ganz gut, mit anderen Menschen was zu machen" statt.

Aber es könnte auch schlimmer sein. Viele (insbesondere Frauen, glaube ich) werden in Einsamkeit ja geradezu wahnsinnig und könnten selbst einen Tag alleine zuhause kaum aushalten. So eine starke Abhängigkeit von Gesellschaft und so eine Angst vor Einsamkeit dürfte ziemlich belastend sein.

Spiel2: f2 auf f4
>>
Nr. 1775
>>1766
e7-e6
>>
Nr. 1776
259 kB, 947 × 951
29 kB, 1024 × 576
358 kB, 600 × 4000
>>1774
>In mir findet ständig der Kampf zwischen "Ich fühle mich bei Anwesenheit anderer Menschen nie richtig wohl" und "Irgendwie ist es doch mal ganz gut, mit anderen Menschen was zu machen" statt.
Das kenne ich nur zu gut, das verstehen Andere auch oft nicht. Inzwischen ist es egal, weil ich in einem Alter bin, wo man eher gemütlich beisammen sitzt, anstatt irgendwo Partei zu machen, das kommt mir entgegen, aber früher war das ein Problem. So lange man nur in einer kleinen Gruppe war und es nur ein Gespräch gab, dem man folgen musste, war alles soweit in Ordnung. Wenn die Gruppe aber größer wurde, und ständig Fremde (z.B. Freunde der Freunde dazu kamen, wurde das für mich sehr anstrengend.
>Viele (insbesondere Frauen, glaube ich) werden in Einsamkeit ja geradezu wahnsinnig und könnten selbst einen Tag alleine zuhause kaum aushalten.
Ja, die Beobachtung habe ich auch gemacht. Daher wohl auch oft dieser fliegende Wechsel zwischen den Partnern. Gab auch diese Frauen, die in einer Partnerschaft (mit Anderen, natürlich nicht mit mir ;_;) sehr angenehme Menschen waren, aber sobald sie Einzel waren: WO-HOO, SAUFEN, PARTEI!!1 Und schon waren sie unerträglich. 4 Wochen später haben sie dann im Suff irgendwo einen Neuen kennengelernt, und der Zyklus begann von vorne. Auch schwer für Ernst, denn er schätzt Menschen im Allgemeinen und Frauen im Besonderen, wenn sie immer gleich sind. Allzu große Persönlichkeits-Schwankungen oder emotionale Ausbrüche sind ihm ein Graus, damit kann er nicht handeln.

Hatte mal eine Unterhaltung mit einer befreundeten Psychologin über das Thema "Arbeit mit geistig Behinderten", und warum das belastend ist, habe dort ähnlich argumentiert. Geistig Behinderte verursachen Stress bei anderen Menschen, da sie unberechenbar sind, somit fordern sie erhöhte Aufmerksamkeit von Allen in ihrer Nähe. Und so geht es mir auch mit Menschen, die starke Stimmungsschwankungen haben. Da muss ich auch immer besonders aufmerksam sein, damit man sie nicht auf dem falschen Fuß erwischt. Und das finde ich anstrengend.

Bg7.
>>
Nr. 1780
32 kB, 528 × 530
13,6 MB, 1280 × 720, 1:35
>>1775
ich mache es dir einmal gleich und ziehe meinen Königsbauern auch einen vor auf e3

>>1776
>spiel3
ist das nicht spiel2 bis >>1667 gewesen?
>bild3
habe diese Animation noch auf meiner Platte liegen, die ein ähnliches Thema hat.
>>
Nr. 1781
>>1780
Lf8-d6
>>
Nr. 1783
56 kB, 550 × 404
>>1780
>ist das nicht spiel2 bis >>1667 gewesen?
Oh snap, ja natürlich ist es das, habe es wieder angepasst bei mir.
>habe diese Animation noch auf meiner Platte liegen, die ein ähnliches Thema hat.
Ja, man erkennt sich schon selbst darin wieder. Gut zu wissen, dass es scheinbar vielen Leuten so geht, so muss man sich nicht immer gleich im Autismus-Spektrum verorten, um das zu erklären.
>>
Nr. 1784
32 kB, 527 × 526
>>1781
mhm... denke als nächstes entwickelst du dein Fert. Ich mache es jetzt schon einmal.
>>
Nr. 1785
>>1784
Sf8-e7
>>
Nr. 1786 Kontra
>>1785
*Sg8-e7
>>
Nr. 1789
33 kB, 525 × 525
>>1786
dann bereite ich auch mal die Flucht meines Königs ins Schloss vor.
>>
Nr. 1790
>>1789
0-0
>>
Nr. 1793
33 kB, 525 × 528
>>1790
ebenso.

bisher sieht es ja noch sehr ausgeglichen aus. bin gespannt, wie sich das noch entwickelt.
>>
Nr. 1794
39 kB, 222 × 260
>>1776
>Geistig Behinderte verursachen Stress bei anderen Menschen, da sie unberechenbar sind, somit fordern sie erhöhte Aufmerksamkeit von Allen in ihrer Nähe.
Interessanter Gedanke. Im Grunde ist man dann nur entspannt, wenn man anderen soweit vertraut, sich nicht unberechenbar zu verhalten. Je mehr Vertrauen man anderen gegenüber mitbringt, desto entspannter ist man selbst. Je weniger Urvertrauen man in die grundsätzliche Stabilität und Kontinuität des Lebens entwickelt, desto eher neigt man dann wahrscheinlich dazu, sich zu introvertieren.

Spiel2: f1 auf d3
Ist die Spiel2/Spiel3-Verwirrung aufgehoben?
Irgendwie scheinen wir relativ defensiv zu spielen. Es fühlt sich an wie früher bei Age of Empires, wo man Stunden damit verbrachte, seine Armeen aufzubauen und zu positionieren, bis es dann irgendwann plötzlich zur großen Schlacht kam... Ich bekomme Angst!
>>
Nr. 1796
257 kB, 949 × 943
168 kB, 780 × 954
54 kB, 766 × 565
55 kB, 725 × 495
>>1794
>Im Grunde ist man dann nur entspannt, wenn man anderen soweit vertraut, sich nicht unberechenbar zu verhalten
Ja, ich denke, dass das so ist. Je besser man seine(n) Gegenüber einschätzen kann, umso weniger muss man sich Gedanken darüber machen, ob die eigenen Worte oder das eigene Verhalten unangemessen sein könnten, und im Falle von geistig Behinderten kommt noch dazu, dass man automatisch das sehr ungewöhnliche Verhalten registriert, was ja evolutionär gesehen ein Hinweis auf eine Gefahr (Krankheit, bevorstehende Aggression) sein könnte. Das ist natürlich oft nicht fair gegenüber den behinderten Menschen, aber bei solch grundlegenden Instinkten kann man schlecht mit Fairness argumentieren.

>Ist die Spiel2/Spiel3-Verwirrung aufgehoben?
Ja, ich denke doch. Ich hatte irgendwann beim Umbenennen der Bilder aus Versehen die Spielnummer mit hochgezählt.
>Irgendwie scheinen wir relativ defensiv zu spielen.
Ich finds eigentlich ganz gut, denn das wird uns dazu zwingen, aus einer ausgeglichenen Situation heraus einen Vorteil zu suchen, so wie es den meisten Partien ja sein sollte, so lange niemand einen groben Fehler macht. Auch mein nächster Zug ist offensichtlich nicht gerade ein Frontalangriff: 10. 0-0
>Es fühlt sich an wie früher bei Age of Empires, wo man Stunden damit verbrachte, seine Armeen aufzubauen und zu positionieren, bis es dann irgendwann plötzlich zur großen Schlacht kam... Ich bekomme Angst!
Das ist leider an mir vorbeigegangen, wie die ganze frühe PehZeh-Ära. Damals war die Amiga- und SNES-Ära langsam vorbei, und Ernst konnte sich noch keinen PC leisten, daher hat er die ganzen guten Sachen wie Wolfenstein, Doom, Quake, Gothic, AoE und so nie gespielt. Schlimme Bildungslücke! Naja, zumindest bei Quake konnte Ernst das inzwischen nachholen :3 Es gab übrigens auch kühle C64-Spiele, bei denen man auch ähnlich vorgehen musste. Ein absoluter Geheimtipp hierbei ist Arena, das scheint wirklich niemand außer mir zu kennen, dabei ist es eines der besten Spiele für den C64 überhaupt, Bilder relatiert. Du hast 2-8 Zauberer, entweder normale Spieler oder Bots, und dann wird immer abwechselnd eine Runde gezaubert und eine Runde Armeen bewegt. Zaubern kann man dabei verschiedene Sachen: Entweder Monster, oder irgendwelche fiesen anderen Sachen. Dabei hat man jeden Zauber nur 1x, mit Ausnahme von "True Sight", den hat man unendlich oft. Damit kann man sehen, ob ein Monster "real" ist, oder nur "fantasy". Das kann man beim Zaubern von Monstern auswählen, und real kann fehlschlagen, je nach dem, wie hoch die "chance" ist, dass es gelingt. Die "chance" wird beeinflusst vom Law/Chaos-Faktor. Jedes Monster ist entweder Law, Chaos oder Neutral, und je mehr das Pendel in eine Richtung schwingt (d.h. je mehr Monster einer Art existieren, desto leichter werden ähnliche Monster, während die andere Seite schwerer wird. "Fantasy" gelingt zwar immer, aber das kann ein mißtrauischer Gegner einfach wegzaubern. Sehen kann er das aber vorher nicht, ob das Monster echt ist oder nicht, er kann es nur ausprobieren und dafür quasi einen Zug opfern.

Habe ich als Kleinernst viel gespielt, und ab und zu packe ich es heute noch mal aus und verhaue die Bots, die glücklicherweise nicht sehr klug sind :3
>>
Nr. 1798
>>1793
b7-b6
>>
Nr. 1803
34 kB, 525 × 527
>>1798
ich versuche es einmal mit weiblichen Charme. Dame D-1 zu C-2.
>>
Nr. 1806
10,8 MB, 4:42
95 kB, 666 × 500
>>1713
Man kann ja die Partie und das alte Jahr nicht so kläglich enden lassen. Morgen ist heute nicht nur Gestern, sondern Letztes Jahr.
Ta8-d8

Ich wünsche allen Ernsten einen guten Rutsch in ein, hoffentlich schönes, neues Jahr! :3
>>
Nr. 1810
244 kB, 949 × 948
778 kB, 1000 × 1722
26 kB, 426 × 406
234 kB, 940 × 851
>>1806
Das ist ein schönes Lied, woher ist das? Habe die knapp 5 Minuten des Liedes eben für Leibesertüchtigungen genutzt, da mir gerade auffiel, dass ich mich heute noch nicht nennenswert bewegt hatte. Auch auf dem Schachbrett plane ich nur eine kleine Bewegung, dafür ist sie umso notwendiger: Rd1d2.
>Morgen ist heute nicht nur Gestern, sondern Letztes Jahr.
Zeit ist das Feuer, in dem wir alle brennen. Jedes Jahr ist nur eine Wunderkerze, die langsam abbrennt, und in unserer Packung sind nur rund 70-80 Stück davon drin. Heute Nacht ist wieder Zeit zum Wechseln.

Auch: Ist euch schon mal aufgefallen, dass der handelsübliche Läufer aussieht wie Bert aus der Sesamstraße? Vermutlich hat er deshalb im Englischen das Symbol "B".
>>
Nr. 1827
733 kB, 1151 × 2048
>>1796
>Damals war die Amiga- und SNES-Ära langsam vorbei
Meine Eltern waren ziemlich pädagogisch drauf und allem neuen gegenüber skeptisch. Keine Privatsender, keine Actionfilme, kein NES und kein Gameboy. Hab ich mir alles natürlich bei Schulfreunden reingezogen.
Rückblickend schon sehr albern, was Eltern immer für die neuste große Bedrohung der Kinderseele gefüchtet haben. Siehe auch Killerspieldiskussion, oder sogar über die Teletubbies ("Die Kinder lernen kein richtiges Sprechen!!!1").

Spiel2: Ich will auch Scharade machen mit dem Turm auf h1 :3
>>
Nr. 1832
261 kB, 952 × 949
63 kB, 740 × 243
68 kB, 169 × 447
>>1827
>Meine Eltern waren ziemlich pädagogisch drauf und allem neuen gegenüber skeptisch. Keine Privatsender, keine Actionfilme, kein NES und kein Gameboy. Hab ich mir alles natürlich bei Schulfreunden reingezogen.
Ähnliches hier, bei uns gab es auch kein Privatfernsehen, und seinen gebrauchten C64 hat sich Ernst dann als Weihnachs- und Geburtstags-Geschenk zusammen gewünscht. Rückblickend sehr gute Idee, denn so kam er früh mit BASIC in Kontakt und hat gemerkt, dass ihm sowas Spaß macht. Leider hat er nach dem Ende der C64-Ära bestimmt 10 Jahre nichts mehr programmiert, bis er dann von seinem Zivildienst-Entgelt einen PC laufte. Dann fing er wieder langsam an mit HTML über CSS zu JavaScript und Java.

>Rückblickend schon sehr albern, was Eltern immer für die neuste große Bedrohung der Kinderseele gefüchtet haben. Siehe auch Killerspieldiskussion, oder sogar über die Teletubbies ("Die Kinder lernen kein richtiges Sprechen!!!1").
Bild relatiert, sowas wird sich wohl nie ändern. Und besorgte Eltern haben immer recht, weil kann denn nicht einmal jemand an die Kinder denken.

Ich denke jetzt erstmal an mein Fert und werfe es mutig zwischen die weißen Linien: Ne4. Auch: Yves bester Mann :3
>>
Nr. 1837
62 kB, 468 × 425
>>1832
Programmierst du heute immernoch?

Spiel2:
Das war unerwartet. Ich glaube, bald fliesst Blut.
d1 auf e1
>>
Nr. 1842
260 kB, 951 × 949
147 kB, 1400 × 943
>>1837
>Programmierst du heute immernoch?
Ja, auf der Weide wird manchmal ein bißchen rumgeskriptet, hauptsächlich PHP und VBA. Ernst ist der Mann, wenn es schnell gehen muss und dreckig sein darf :3 Habe aber auch privat ein paar Sachen programmiert bzw. für den geneigten Bilderbrett-Besucher, da habe ich dann alles Mögliche verbaut, Java, VB.NET oder PHP zum Beispiel. Je nach dem, was der Plan war und auf was ich gerade Lust hatte. Das Schöne daran finde ich ist, dass es eine sehr kreative Tätigkeit ist. Leider bin ich mit wenig handwerklichem Geschick gesegnet, deswegen kann ich mit meinen Händen nichts bauen. Aber ich kann mir in meinem Kopf Sachen ausdenken, und dann als Programm umsetzen, das ist schon kühl.

>Das war unerwartet. Ich glaube, bald fliesst Blut.
Ich denke es wird unvermeidlich sein, auch wenn ich noch nicht weiß, an welcher Stelle es passieren wird, und ob es von einer schwarzen oder weissen Figur kommt. Irgendwie steht bei mir auch kaum eine Figur so, wie ich es gerne hätte. Würde gerne 5 Züge am Stück machen, aber da gibt es bestimmt auch wieder eine Regel dagegen. Also geht es schlecht vorbereitet nach vorne #yolo: c5
>>
Nr. 1856
24 kB, 500 × 500
7,6 MB, 3:18
>>1810
>Das ist ein schönes Lied, woher ist das?
Ist von Arcade High, einem dieser Synthwave-Projekte. Ist ganz angenehm hörbar. Hier hast du noch ein anderes Lied das ich sehr gerne mag. Guter Pop. So etwas zum gemütlichen Fahrrad- oder Autofahren.
La3-c5
>>
Nr. 1859
34 kB, 286 × 400
>>1842
>auf der Weide wird manchmal ein bißchen rumgeskriptet
Ich habe gar kein Bock mehr auf Arbeit in IT. Alles voller Wichtigtuer und was du heute gebaut hast ist schon zwei Monate später völlig veraltet. Man muss sich ständig immer wieder unnützes Spezialwissen anneignen, das keinen Bestand hat.

Spiel2: h3 auf g5
>>
Nr. 1860
245 kB, 950 × 951
261 kB, 947 × 948
27 kB, 475 × 356
>>1856
Mag solche Musik ganz gerne. Ist schön entspannend und nicht aufdringlich stimmungsvoll, und so wundervoll unkrass. Ideal zum aufs Schachbrett starren und 0,5 Züge voraus zu rechnen.

Nachdem ich eine Weile probiert habe durchzurechnen, ob jetzt eine gute Gelegenheit dazu ist, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich nicht besonders gut rechnen kann und es daher wohl einfach ausprobieren muss, ob der Zug jetzt gut ist: Nxg5

>>1859
>Ich habe gar kein Bock mehr auf Arbeit in IT.
Ich eigentlich schon, abgesehen davon, dass ich im Allgemeinen auf Arbeit wenig Bock habe. Aber in der IT fühle ich mich von Menschen umgeben, die ähnlich denken wie ich, das ist für mich angenehm. Im Privatleben, wo ich kaum IT-Leute kenne, ist das anders, und da muss ich mich viel öfter für Dinge erklären, die ich mache, weil man dort andere Themen hat, andere Lebensschwerpunkte und andere Herangehensweisen an Probleme. Bin auch immer wieder erstaunt, dass es in der IT selbst unter Fremdfirmen relativ wenig Konkurrenzdenken gibt, zumindest auf der operativen Ebene. Auf Manangement-Ebene sieht das natürlich anders aus, aber das ist eh nichts für Ernst, er bastelt lieber rum.

Du wählst nicht IT Leben, sondern IT Leben wählt dich. Scheint so, als wären meine Pferde heute angriffslustig: Nxc3.
>>
Nr. 1862
4,0 MB, 1280 × 720, 0:53
2,4 MB, 1280 × 720, 0:27
1,8 MB, 1280 × 720, 0:21
1,8 MB, 1280 × 720, 0:21
Habe ein paar neue Finegolds erstellt, lade sie hier im Faden ab. Die Originalvideos, falls sie jemand sehen möchte, sind hier:
https://youtube.com/watch?v=g-epFZZ4ftE (Teil 1)
https://www.youtube.com/watch?v=bf9nXS9rmuw (Teil 2)

Auch lustig, habe ich aber aufgrund der Länge (fast 4 Stunden) noch nicht fertig geschaut: Bens Kampf mit Simon Williams, auch bekannt als GingerGM:
https://www.youtube.com/watch?v=h82y3TidDn4
>>
Nr. 1863 Kontra
1,1 MB, 1280 × 720, 0:10
2,1 MB, 1280 × 720, 0:27
1,4 MB, 1280 × 720, 0:10
1,5 MB, 1280 × 720, 0:18
>>
Nr. 1864 Kontra
520 kB, 1280 × 720, 0:10
771 kB, 1280 × 720, 0:12
2,0 MB, 1280 × 720, 0:16
404 kB, 1280 × 720, 0:05
>>
Nr. 1865 Kontra
1,1 MB, 1280 × 720, 0:12
4,1 MB, 1280 × 720, 0:55
491 kB, 1280 × 720, 0:07
1,1 MB, 1280 × 720, 0:12
Okeh wa ales.
>>
Nr. 1866
>>1860
>Bin auch immer wieder erstaunt, dass es in der IT selbst unter Fremdfirmen relativ wenig Konkurrenzdenken gibt, zumindest auf der operativen Ebene.
Kann ich von meiner persönlichen Erfahrung her nicht so sehr bestätigen. Aber ich denke es gibt da vermutlich mehrere Seiten. Auf der einen Seite den gemütlichen Frickler-Nerd, die einfach gerne bisschen bastelt, und auf der anderen Seite den "High-Performer" auf dem Ego-Trip, der mit Buzzwords aus irgendeinem Cutting-Edge-Framework jongliert und versucht Codevon allem anderen abzuwerten.

Spiel2: Ich glaubem so langsam wird's ernst, Ernst! e1 auf c3
>>
Nr. 1867
254 kB, 952 × 952
27 kB, 454 × 261
>>1866
>Aber ich denke es gibt da vermutlich mehrere Seiten. Auf der einen Seite den gemütlichen Frickler-Nerd, die einfach gerne bisschen bastelt, und auf der anderen Seite den "High-Performer" auf dem Ego-Trip, der mit Buzzwords aus irgendeinem Cutting-Edge-Framework jongliert und versucht Codevon allem anderen abzuwerten.
So welchen begegne ich zum Glück selten, und falls doch, dann sind das eher so die Typen, die sich dann schnell in Richtung Steuerung und Organisation abseilen wollen, weil sie merken, dass sie operativ kein Bein auf die Erde kriegen. Sind auch unter den Kollegen nicht sonderlich hoch angesehen, da sie, wie du schon sagtest, oft versuchen, entweder die Arbeit der Anderen abzuwerten, oder die Verdienste der Kollegen als die Eigenen auszugeben. Man braucht allerdings auch einen Chef, der solche Blender durchschaut. Manche stehen ja auch auf heiße Luft.
>Ich glaubem so langsam wird's ernst, Ernst!
Zumindest wird das Bauern-Dickicht nun erstmals ein wenig gerodet: cxd4
>>
Nr. 1868
39 kB, 344 × 393
>>1860
  1. Spiel Ff7xg5
Muss schnell wieder weiter!
>>
Nr. 1869
241 kB, 951 × 951
85 kB, 715 × 436
15 kB, 480 × 360
>>1868
Ich bediene mich abermals auf g5 in der Hoffnung, dass das Konstrukt um meine beiden Türme da unten schon irgendwie halten wird. G-ganz bestimmt wird es das!
>>
Nr. 1870
83 kB, 500 × 644
Nächtliches Fotoladieren ist bestes Fotoladieren!
>>
Nr. 1871
>>1867
Spiel2: e3 auf d4
>>
Nr. 1880
253 kB, 949 × 946
135 kB, 919 × 282
>>1871
Rc8, damit ist mein Plan aufgegangen. Der Haken an der Sache: Mein Plan hat keinerlei Materialgewinn oder Positionsvorteil für mich beinhaltet. Es sei denn natürlich, du merkst nicht, dass ich gerade deine Dame angreife und überliest zusätzlich, dass ich gerade geschrieben habe, dass ich deine Dame angreife. Vielleicht, wenn ich ganz leise tippe...
>>
Nr. 1899
349 kB, 600 × 450
>>1869
Lc5xf2

Um noch einmal auf einen deiner vorherigen Pfosten zu kommen. Ich denke nicht, dass die Briten den Läufer wegen Bert und seiner Augenbraue mit einem B benannt haben. Denn Bert heisst dort Eric. Außerdem ist diese Braue ganz eindeutig ein Visier für mich und schon immer gewesen. Daher finde ich es allerdings sehr merkwürdig, dass sie die Figur Bischop nennen. Oder bedeutet das im Englischen auch irgendetwas militärisches? Würde mich wirklich interessieren wieso das bei denen so heißt.

Anbei ein Bild das ich für Ernst gemalt habe. :3
>>
Nr. 1902
239 kB, 955 × 950
21 kB, 470 × 525
>>1899
>Denn Bert heisst dort Eric
Oh wau, das wußte ich nicht wäre ich auch nicht unbedingt drauf gekommen. Ernie und Bert hätten ja durchaus überall so heißen können.
>Außerdem ist diese Braue ganz eindeutig ein Visier für mich und schon immer gewesen.
Geheime militärsche Botschaften, um die Jugend auf den Wehrdienst vorzubereiten, Yvan eht Nioj-Style :3
>Daher finde ich es allerdings sehr merkwürdig, dass sie die Figur Bischop nennen.
Dachte immer, dass das wirklich Kleriker sind. Das europäische Schach, wie es heute gespielt wird, stammt ja noch aus einer Zeit, wo Kirchenfürsten durchaus politischen und militärischen Einfluss hatten.
>Anbei ein Bild das ich für Ernst gemalt habe. :3
Niedlich :3 Jetzt hat der Schachfaden schon seinen eigenen OI, habe gespeichert!

Ich bin ein wenig beunruhigt, dass du dir deiner Sache auf f2 so sicher bist. Hatte mir das natürlich im Vorfeld angeschaut und schon eine Gefahr gesehen, aber dachte, ich könne mich da im Ernstfall schon rauswieseln. Jetzt bin ich erst recht neugierig, was ich übersehen habe und mache vermutlich genau den Zug, den du auf dem Zettel hattest: Rxf2.
>>
Nr. 1908
50 kB, 528 × 434
>>1880
>Mein Plan hat keinerlei Materialgewinn oder Positionsvorteil für mich beinhaltet.
Es war psychologische Kriegsführung, die mir den Angstschweiss auf die Stirn und mich in die Defensive getrieben hat...

Spiel2: c3 auf e1

>>1899
Kühle Zeichnung :3

Habe auch mal eine OI-Variation beigesteuert!
>>
Nr. 1909
252 kB, 954 × 951
54 kB, 528 × 434
25 kB, 546 × 550
>>1908
Ich lachte, gut gemacht Ernst. Habe gleich eine Abwandlung davon erstellt! Jetzt fühle ich mich schon ein wenig mies, dass ich ausgerechnet jetzt eine gemeine Gabel auspacke: Bxd4+
>>
Nr. 1911
>>1908
>>1902
>Kühle Zeichnung :3
>Niedlich :3

Danke! Freut mich, dass euch das Bild gefällt. Ich kann das Kompliment nur zurückgeben. Ebenfalls sehr kühles Bild!

>>1902
Du konzentrierst dich jetzt auch bitte weiter nur auf die Zeichnung, während ich einen völlig belanglosen Zug mache, der auch gar keine große Aufmerksamkeit von dir erfordert. Td8-d1
>>
Nr. 1912
234 kB, 947 × 948
2 kB, 63 × 27
404 kB, 1280 × 720, 0:05
>>1911
>Du konzentrierst dich jetzt auch bitte weiter nur auf die Zeichnung, während ich einen völlig belanglosen Zug mache, der auch gar keine große Aufmerksamkeit von dir erfordert.
Das hätte vielleicht sogar funktioniert, leider weist LucasChess mich dezent darauf hin, dass ich im Schach stehe. Ich reagiere natürlich sofort mit der Taktik, die meiner Persönlichkeit am ehesten entspricht: Ich ziehe mich zurück wie ein feiger Franzose: Kh2
>>
Nr. 1913
>>1912
Hmmmm. Muss ich jetzt denken, dass ich mehr gegen das Programm als gegen Ernst spiele? An dieser Stelle hatte ich auf einen anderen Zug von dir gehofft. So bin ich wieder etwas aufgeschmissen und mein Läufer wurde so halb umsonst geopfert. Aber eigentlich auch egal. Dc7-g7
>>
Nr. 1914
351 kB, 1582 × 1044
321 kB, 1625 × 1044
341 kB, 1563 × 1042
87 kB, 395 × 724
>>1913
>Muss ich jetzt denken, dass ich mehr gegen das Programm als gegen Ernst spiele?
Nee, aber muss ja irgendwo die Stellung eingeben, um die Schirmschüsse zu machen. Der Hinweis auf Schach steht in der Notation rechts am Rand, die LucasChess automatisch macht, wenn ich einen Zug ausführe. Natürlich könnte ich das Programm Vorschläge für meine Züge machen lassen. Mache ich aber nicht. Falls du wirklich glaubst, dass ich betrüge, kannst du ja das bisherige Spiel von einer Engine deiner Wahl bewerten lassen. Ich bin sicher, die wird auf beiden Seiten genug schlechte Züge finden, um diesen Verdacht auszuräumen. Ich habe das bisher noch nicht gemacht, werde es aber nach dem Spiel auf jeden Fall machen, da mich interessiert, was ich alles übersehen habe. Diese Notation sollte in gängige Programme (auch anschnur z.B. bei lichess.org) importierbar sein:

1.e4 b6 2.d4 Nc6 3.Nf3 e6 4.Bb5 Nf6 5.Nbd2 Be7 6.O-O O-O 7.c3 Bb7 8.e5 Ng4 9.h3
Nh6 10.Qc2 f5 11.Nc4 a6 12.Bxc6 Bxc6 13.Qd3 Be4 14.Qe2 g5 15.b3 b5 16.Ncd2 d5
17.exd6 cxd6 18.Nxe4 fxe4 19.Qxe4 e5 20.dxe5 dxe5 21.Be3 Nf7 22.Rfd1 Qc7 23.Rac1
Ba3 24.Rc2 Rad8 25.Rdd2 Bc5 26.Nxg5 Nxg5 27.Bxg5 Bxf2+ 28.Rxf2 Rd1+ 29.Kh2 Qg7
30.Rxf8+ *

Habe zudem kein Interesse daran, einen Faden zu erstellen und über einen Monat lang aktiv zu bleiben, nur um Spiele zu spielen, bei denen ich schon weiß, wie sie ausgehen. Mir geht es hauptsächlich darum, zu spielen, und nebenbei /b/ neues Leben einzuhauchen. Auch: Der gesamte Liedtext von Ace of Spades, der beschreibt das nämlich schon ganz gut, warum bescheißen für mich keinen Sinn macht: https://youtube.com/watch?v=pWB5JZRGl0U

Aber nun wieder zurück zum Spiel: Ich denke, ich mache wieder einen relativ offensichtlichen Zug und tausche die Türme, Rxf8+. Damit verschaffe ich mir ein wenig Luft in der etwas unübersichtlichen Bedrohungslage um meinen König, zudem lässt jeder Tausch den leichten Materialvorteil für mich jetzt mehr ins Gewicht fallen, somit scheint ein Tausch an dieser Stelle sinnvoll. Von der Spielphase her dürften wir damit so langsam im Endspiel angekommen sein.
>An dieser Stelle hatte ich auf einen anderen Zug von dir gehofft.
Ich nehme an Rf1? Andere legale Züge außer Rf1 und Qe1 hatte ich jetzt gar nicht auf dem Schirm, und beide verlieren meiner Meinung nach unmittelbar (Qe1 offensichtlich, und Rf1 wäre ja auch nur auf Rf8xf1 hinausgelaufen, deswegen war Kh2 für mich alternativlos.
>>
Nr. 1915
>>1914
Weisste, eigentlich ist es mir wirklich egal. Zumindest machst du für jemanden der bis zuletzt weder ein Schachspiel besaß, noch Schachprogramme nutzte, jedenfalls erstaunlich wenig Züge die man als wirkliche Fehler sehen kann. Das ist schon ziemlich ungewöhnlich. Vielleicht bist du einfach super hochbegabt und solltest deine Zeit wirklich nicht auf Bilderbrettern verschwenden.

>so langsam im Endspiel angekommen
Hier ist nix mehr mit Endspiel. Das sollte selbst ein Anfänger sehen können. Da ich nicht vermute, dass du ausgerechnet nach dreißig Zügen plötzlich anfängst grob dumme Entscheidungen zu treffen, gebe ich auf. Mein Läuferopfer war der letzte Strohhalm. Du hast gewonnen. Glückwunsch! Mein König legt sich auf die Seite und schläft eine Runde.
>>
Nr. 1917
86 kB, 1063 × 799
161 kB, 1044 × 783
135 kB, 1037 × 529
116 kB, 1034 × 541
>>1915
>Da ich nicht vermute, dass du ausgerechnet nach dreißig Zügen plötzlich anfängst grob dumme Entscheidungen zu treffen, gebe ich auf.
Das ist schade, aber ich kann es verstehen. Ich dachte nach Bxg2 zum ersten Mal in der Partie, dass (sofern ich nichts übersehen hatte) ich auf Gewinn stehe. Und jetzt nach Rxf8 hätte es wohl tatsächilch einen groben Fehler von mir gebraucht, um noch was machen zu können. Ich hatte es mir gestern auf meinem Brett noch mal angesehen, und Kxf8 hätte schnell verloren wegen Rf2+, und dann wären Turm, Dame und Läufer zum Mattangriff bereit. Ich habe zwar kein unmittelbares Matt gesehen, aber es war im Prinzip aussichtlos. Qxf8 wäre sicher besser gewesen, da ich meinen anderen Turm wegen der dann gedeckten f-Linie nicht hätte einbringen können, aber für den Fall hatte ich Qg4 geplant, das hätte gleichzeitig den Turm auf d1 angegriffen und ein fieses potenzielles Abzug-Schach vorbereitet. Mit dem Materialübergewicht und den ganzen Drohungen hätte das wohl auch klar auf Sieg gestanden. Ich wollte das aber nicht so schreiben, weil das arschig rübergekommen wäre, außerdem hätte ich immer noch was übersehen haben oder einen Fehler machen können, und dann hätte es erst recht dumm ausgesehen.

Mir sind im Partieverlauf eigentlich nur wenige Züge von dir aufgefallen, wo ich mir sicher war, dass du was Anderes spielen würdest. Das war einmal bei Zug 14, wo du g5 gespielt hast, was mich überraschte, da das für mich so aussah, als würdest du deine Königsstellung schwächen, ohne dass daraus ein unmittelbarer Vorteil entstand. Der zweite Zug, der mich überraschte, war 25 ... Bc5, als du den Läufer von a3 zurückholtest, aber nicht auf e7, um wieder den Bauern auf g5 zu verteidigen, sondern um meinen König anzugreifen. Bis dahin hatte ich mich nämlich nicht getraut, den Bauern zu schlagen, weil ich dachte, das ginge nach hinten los. Bis dahin dachte ich, dass das Spiel ausgeglichen wäre. Lichess sagt, dass das schon +3 war an der Stelle, und gibt 16 ... d5 als die Stelle an, ab wann ich einen Vorteil hatte - was ich ehrlich gesagt nicht kapiere, für mich sah der Zug gut aus.

Du hast übrigens Recht: Lichess sagt, dass ich tatsächlich wenig grobe Fehler drin hatte, im ersten Schirmschuss sind rechts unten die Statistiken für weiß und schwarz. Witzigerweise zeigt er bei mir 11. Nc4 als Fehler (>>1585), und das war tatsächlich ein Zug, den ich schnell bereut hatte (>>1597), weil ich die drohende Bauerngabel einfach nicht gesehen hatte, und so abtauschen mußte, um keine Figur zu verlieren.

>Vielleicht bist du einfach super hochbegabt und solltest deine Zeit wirklich nicht auf Bilderbrettern verschwenden.
Bestimmt nicht, keine Sorge. Und in Ermangelung von Frau und Kind, um die ich mich kümmern könnte, muss ich sagen, dass Schach spielen auf Bilderbrettern inklusive Erstellung des ein oder anderen Fotoladens so schlecht jetzt nicht ist als Freizeitaktivität. Da sollten sich eher die Netflix-Schauer Gedanken machen.

Naja, ich fand es jedenfalls kühl, dass wir so lange durchgehalten haben. Mir hat es Spaß gemacht, ich hoffe, dir auch, trotz deines Betrugsverdachts. Zudem freut es mich, dass wir mit unserem Spiel dazu beitragen konnten, /b/ wieder ein bißchen Aktivität zu geben. Wäre kühl, wenn der Effekt dauerhaft wäre. Also dann: Vielen Dank für das Spiel, Ernst!
>>
Nr. 1918
>>1917
Du hättest vielleicht zu Beginn nicht so sehr tiefstapeln sollen, es bin ja nicht nur ich, der gegen dich alles andere als überlegen übers Brett fegt. Dann wäre ich auch weniger verwundert darüber gewesen, dass jemand, der zunächst behauptet ganz bestimmt zu verlieren, sich zu keinerlei Fehlern provozieren lässt. Die Belebung von /b/ scheint mir aktuell nicht sehr dauerhaft zu sein. Aber Spaß hat es dennoch gemacht und auch ich danke dir für das Spiel.
>>
Nr. 1919
>>1918
Ja, das war vielleicht unklug, das stimmt. Ich wollte halt nicht einfach nur einen lahmen "Hallo Ernst, lass uns Schach spielen"-Faden aufmachen, sondern ein bißchen die Trommel rühren.
>Die Belebung von /b/ scheint mir aktuell nicht sehr dauerhaft zu sein
Ich fürchte, du hast Recht, aber ich hoffe, du hast Unrecht. Ich bin mir auch nicht sicher, wie sehr ich aktiv daran arbeiten sollte. Ich persönlich fände es super, wenn hier deutlich mehr los wäre, sagen wir mal vielleicht 20 Pfosten pro Tag oder so, aber vielleicht will das ja gar nicht Jeder. Vielleicht sind die meisten Anwesenden ja ganz glücklich mit der Situation. Will ja auch nicht nur Pseudo-Diskussionen anzetteln, nur um den Pfostenzähler hochzutreiben. Falls es sich ergibt: Schön. Und falls nicht, dann ist ja auch nichts verloren. Dann habe ich es versucht, und es hat nicht sollen sein, wie so oft im Leben.
>>
Nr. 1920
>>1919
> Die Belebung von /b/ scheint mir aktuell nicht sehr dauerhaft zu sein
> Ich fürchte, du hast Recht, aber ich hoffe, du hast Unrecht.

Die paar Neu-Ernste, die keinen Bock mehr auf Politschuchtelei hatten wurden ja sofort erfolgreich weggekrebst.

Danke, Mötter!
>>
Nr. 1921
94 kB, 490 × 457
444 kB, 567 × 481
>>1920
>Die paar Neu-Ernste, die keinen Bock mehr auf Politschuchtelei hatten wurden ja sofort erfolgreich weggekrebst.
Wobei ich denke, dass wer sich so schnell ins Bockshorn jagen lässt, ohnehin irgendwann Gründe für sein Fernbleiben gefunden hätte. Als regelmäßiger Besucher von Bilderbrettern sollte man ein gerüttelt Maß an ungewollten Inhalten gewohnt sein. Ich denke, dass die Leere immer noch das größere Problem für die meisten Neuankömmlinge hier ist im Vergleich zu den vereinzelt rüberschwappenden, eindimensionalen Politikpfostierern. Was natürlich nicht heißt, dass das kein Problem ist, aber ich hatte das viel schlimmer erwartet, und erwarte das auch immer noch schlimmer für den Fall, dass der Verkehr hier doch noch zunimmt.

Möglicherweise habe ich allerdings die Sehnsucht nach einem belebten, aber weitestgehend krebsfreien Zufluchtsort überschätzt. Vielleicht hat Ernst auch einfach kein großes Mitteilungsbedürfnis, ich bin mir da noch unschlüssig, aber es ist auch nicht wirklich schlimm. Schließlich gibt es ja keinen Stichtag, bis wann ein bestimmtes Ziel erreicht sein muss. Fürs Erste haben wir ein Zeichen gesetzt, dass hier noch ein Licht brennt, und vielleicht werden sich ja irgendwann noch weitere heimatlose Seelen zu uns gesellen.

Bilder unrelatiert.
>>
Nr. 1922 Kontra
>>1920
Ich kann einfach das Gefühl nicht abschütteln, hier Zeuge eines doppelten Spiels zu sein und halte mich dehalb insgesamt lieber sehr zurück.