/b/ – Passierschein A38
„Migranten müssen EC und Seine Werte akzeptieren“

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Nr. 1486
260 kB, 965 × 949
92 kB, 750 × 800
611 kB, 640 × 360, 0:11
1,3 MB, 1280 × 720, 0:13
Hallo Ernst, du hast das geheime Schachbrett gefunden und musst jetzt gegen mich antreten, so verlangt es der... äh, Ehrenkodex, oder so. Da hier kaum jemand ist, werde ich gegen alle Anwesenden simultan spielen, und ich werde JEDES EINZELNE SPIEL VERLIEREN, denn ich bin wirklich NICHT SEHR GUT in Schach!

Es geht los: 1. e4
>>
Nr. 1488
b6
>>
Nr. 1489
>>1488
Bekomme Datenbankfehler, wenn ich ein Bild hochladen möchte. Bauer b7 nach b6 ist natürlich gemeint.
>>
Nr. 1492
258 kB, 956 × 954
28 kB, 430 × 429
>>1489
Kühle Sache. Ist kein Problem mit den Bildern, ich mache deine Züge ja sowieso mit auf meinem Brett. Ich ziehe: 2. d4
>>
Nr. 1493
>>1492
Ferd b8 nach c6

Bisher sieht das für mich nach Remis aus. :3
>>
Nr. 1494
265 kB, 951 × 951
36 kB, 396 × 455
>>1493
>Bisher sieht das für mich nach Remis aus. :3
Ha, das könnte dir so passen. Ich werde schon einen Weg finden, das zu verlieren, und wenn ich den König persönlich in die Schlacht schicken muss :3 Aber zuerst schicke ich die Reiter vor: Fert g1 nach f3
>>
Nr. 1498
>>1494
Bauer e7 nach e6.

Wieso denkst du eigentlich, dass du hier so einfach verlieren kannst? So schlecht, wie du behauptest, scheinst du mir gar nicht zu sein.
>>
Nr. 1499
93 kB, 640 × 521
34 kB, 640 × 480
>>1494
So nebenbei, auch wenn die Melanie wirklich niedlich ist, habe ich lieber Grischuk dabei zugesehen, wie er die WM verfolgt. Extrem sympathischer Kerl. Falls du ihn nicht kennst, schau hier: https://youtu.be/z6ZDqUzGivU
>>
Nr. 1501
265 kB, 964 × 948
5 kB, 170 × 213
656 kB, 1280 × 720, 0:07
692 kB, 1280 × 720, 0:08
>>1498
>Wieso denkst du eigentlich, dass du hier so einfach verlieren kannst? So schlecht, wie du behauptest, scheinst du mir gar nicht zu sein.
Ha haa, als Profi-Verlierer werde ich meine Inkompetenz doch nicht gleich in den ersten paar Zügen offenbaren. Ich werde zunächst eine Fassade von normal aussehenden Zügen, verbunden mit falscher Selbstsicherheit einsetzen, um den später zwangsläufig folgenden Zusammenbruch umso fataler wirken zu lassen! Läufer nach b5.

>>1499
> auch wenn die Melanie wirklich niedlich ist, habe ich lieber Grischuk dabei zugesehen, wie er die WM verfolgt. Extrem sympathischer Kerl.
Ja, die Melanie ist schon süß, ich bin aber während der WM gewechselt zu Finegold, weil ich ihn unterhaltsamer fand. Grischuk habe ich auch viel Gutes gehört, werde ihn mir gleich anschauen. Es fällt überhaupt auf, dass Schachmeister oft extrem unterhaltsame Menschen sind. Könnte mir den ganzen Tag ihre Anekdoten anhören, ihre Zitate lesen oder Dokus über die großen Spiele. Habe erst neulich Nacht mir diese Doku hier über die Karpov-Kasparov-Duelle angesehen, war ganz gut: https://youtube.com/watch?v=JY02F59P7ow
>>
Nr. 1502
>>1501
Ferd g8 nach f6.

>Es fällt überhaupt auf, dass Schachmeister oft extrem unterhaltsame Menschen sind.
Ich denke, das liegt daran, dass sie oft Ernsts Vorlieben, Lebenserfahrung und Lebensweise teilen. Auch wenn nicht alle Ernste sich für ausgerechnet Schach interessieren. Aber die Denkweise und Lebensbetrachtung ist wohl ähnlich, somit auch der Humor. Eine Dokumentation über Schachspiele möchte ich jetzt allerdings nicht unbedingt sofort schauen. Aber ich habe es der digitalen Erinnerung zugefügt. Bei mir lädt gerade ein Film, der demnächst fertig sein sollte.
>>
Nr. 1503
259 kB, 952 × 949
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>>1502
>Ich denke, das liegt daran, dass sie oft Ernsts Vorlieben, Lebenserfahrung und Lebensweise teilen. Auch wenn nicht alle Ernste sich für ausgerechnet Schach interessieren.
Das denke ich auch. Sie haben zudem eine Art des Denkens und der Problemlösungsstrategie perfektioniert, die Ernst sehr schätzt. Rational und analytisch, und das färbt auch auf ihre Sprache ab. Sie haben nicht nur ein gutes Gespür für Zuspitzungen auf dem Spielfeld, sondern auch für rhetorische Zuspitzungen und Aphorismen. Dennoch ist Ernst beeindruckt davon, dass sie nicht wie inselbegabte Langweiler rüberkommen, sondern eher wie geistreiche Weltbürger. Naja, wer weiß, gilt vielleicht auch nur für die, die man oft in den Dokus oder als Kommentatoren sieht, ist bestimmt nicht jeder so. Gab ja auch die Durchgeknallten wie Fischer, oder die Introvertierten wie Rubinstein.

Fert b1 nach d2.
>>
Nr. 1510
HALT STOP!
Wer spielt hier gegen wen? Darf ich auch einen Zug machen? :3
>>
Nr. 1511
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457 kB, 1199 × 433
>>1510
Ernst gibt gerade eine Simultanvorstellung und spielt gegen alle Anwesenden gleichzeitig, also derzeit gegen Einen! Du kannst gerne mitmachen, aber du musst dich darauf vorbereiten, hart und ohne Gnade zu gewinnen. Ich werde dir Welle für Welle meiner ungedeckten Figuren entgegenwerfen, bis du des Schlagens müde bist. Du wirst gnadenlos über die Räder kommen, von mir unterrollt werden und nicht den Hauch einer Chance auf eine Niederlage haben.

Da wir jetzt quasi an Brett 2 spielen, hast du Weiß und fängst an :3
>>
Nr. 1516
336 kB, 734 × 895
>>1511
Hättest ihn auch für mich >>1502 ziehen lassen können. Ich war die Tage nicht in Lage und Laune für Lauerei und Schach. Aber so will ich dann mal weitermachen. Läufer f8 nach e7.
>>
Nr. 1518
>>1511
E2 auf E3!
>>
Nr. 1528
259 kB, 954 × 951
260 kB, 942 × 948
58 kB, 600 × 450
>>1516
>Ich war die Tage nicht in Lage und Laune für Lauerei und Schach
Kühl, dass du doch noch weiter machst. Sag ruhig Bescheid, falls es für dich zu einer Belastung wird, wir müssen ja nicht bis zum Ende spielen. Ich würde dann einfach rechtzeitig aufgeben, um den Nimbus meiner Niederlagenserie zu erhalten!

0-0, feige verkriecht sich der Befehlshaber hinter den Mauern seiner Festung.

>>1518
d5. Die Legionen der Dunkelheit schicken ihren Damebauern voran, um einen Außenposten in der Mitte des Feldes zu etablieren.
>>
Nr. 1537
67 kB, 580 × 836
>>1528
>Kühl, dass du doch noch weiter machst. Sag ruhig Bescheid, falls es für dich zu einer Belastung wird
Nein, nein. So schlimm sollte es eigentlich nicht werden. Das ist ja enstpannt für mich. Die Niederlage werde ich dir sicherlich nicht so völlig kampflos überlassen. Ich rochiere ebenfalls.

Irgendwie habe ich kaum Schachrelattierte Bilder, wie ich feststellen muss. Nimm ein polnisches Terminatorposter stattdessen.
>>
Nr. 1538
>>1528
Spiel2: B1 auf C3
>>
Nr. 1550
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2,8 MB, 1280 × 720, 0:22
>>1537
>Irgendwie habe ich kaum Schachrelattierte Bilder, wie ich feststellen muss.
Wer hat die schon? Ich habe im Moment auch nur die Sachen von 2018 sowie die Finegold-Videoschnipsel. Habe zwar zur WM 2016 mit Karjakin schon einige Bilder gemacht, aber aus irgendeinem Grund habe ich die scheinbar weggeworfen, fühlt duhm. Fast so duhm wie mein nächster Zug: c3.

>>1538
Rettet den Bauern, schickt die Kavallerie: Nf6.
>>
Nr. 1553
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>>1550
>Wer hat die schon?
Weiß nicht. Aber es hat sich ansonsten zu so ziemlich allem etwas angesammelt mit der Zeit. Aber außer dem bereits pfostierten einfach nichts zum Thema.
Ich hole meinen Läufer auf b7.
>>
Nr. 1555
258 kB, 946 × 949
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1,8 MB, 1280 × 720, 0:15
>>1553
Ah, das gute Battle Chess, das hatte ich auf dem Amiga500, glaube das gab es auch für den C64. Wie sich die Türme immer in Gorillas oder so verwandelt haben und dann rumgelaufen sind, war schon nett gemacht. Und wie die Dame, wenn sie geschlagen wurde, immer trotzdem versucht hat, ihre Blitze abzufeuern, das war schon alles mit Liebe zum Detail entwickelt.
>Weiß nicht. Aber es hat sich ansonsten zu so ziemlich allem etwas angesammelt mit der Zeit. Aber außer dem bereits pfostierten einfach nichts zum Thema.
Immerhin wächst mein Ordner gerade durch deine Pfosten, ein angenehmer Nebeneffekt dieses Fadens. Aber so langsam wird es für mich Zeit, mit meinem Niederlagen-Plan voran zu kommen, und wie würde das besser gehen als mit einem mäßig durchdachten Angriff? 8-e5??
>>
Nr. 1556
396 kB, 3200 × 1572
>>1555
Wie gut, dass ich vor dem Zubettgehen noch einmal vorbeischaue. Mein Ferd flüchtet vor deiner hinterhältigen Attacke nach g4.
>>
Nr. 1575
>>1550
Obacht!
Im Spiel 2, B2 auf B4
>>
Nr. 1576
256 kB, 945 × 946
258 kB, 949 × 948
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>>1556
Pieks! Tust du mit dem Ferd da weggehen tun? h3.

>>1575
Scheinbar haben wir etwa zur gleichen Zeit Feierabend :3 Ich fühle den starken Drang, sowohl meinen einsamen Bauernpionier weiter zu schützen, als auch meine Linien etwas zu öffnen: e6.
>>
Nr. 1577
256 kB, 600 × 328
>>1576
Eigentlich hatte ich einen besonders cleveren Zug vor, aber etwas dabei übersehen. Geht mir leider häufiger so. Ferd hüpft nach h6.
Ich hatte dir ja gesagt, dass du dir deiner Niederlage besser nicht zu sicher sein solltest. Wärest du mal auf das Remisangebot zu Beginn eingegangen.
>>
Nr. 1581
260 kB, 949 × 948
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>>1577
>Eigentlich hatte ich einen besonders cleveren Zug vor, aber etwas dabei übersehen
Das kann mir nicht passieren, da ich selten clevere Züge plane. Meine Züge setzen immer voraus, dass mein Gegner den offensichtlichen Verteidigungszug übersieht. In der Regel ist es dann aber so, dass er noch einen viel besseren Zug findet, und meine Offensive zum Eigentor wird. Ich nenne dieses Phänomen den "Läufer von k9". Immer, wenn man denkt, man steht kurz vor dem entscheidenden Gewinnzug, zieht der Gegner plötzlich einen vorher unsichtbaren Läufer von k9 auf e3, gibt mir Schach und gabelt gleichzeitig meine Dame und mindestens 3 meiner Türme. Mit Springern funktioniert das auch ganz gut.
>h6
Damit endet meine spontane Ferdjagd. Zeit für ein Manöver des schweren Geräts: Qc2.
>>
Nr. 1583
43 kB, 582 × 532
>>1581
Nach dem Ferdephiasko würde ich jetzt eigentlich gerne zwei Züge auf einmal machen. Da ich aber vermute, dass du da nicht sofort zustimmen würdest, schicke ich nach dem Rückzug der Kavallerie jetzt das einfach Fußvolk ins Getümmel. Es geht mit einem großen Schritt nach f5.
>>
Nr. 1584
26 kB, 603 × 600
>>1576
Dein hinterhältiger Versuch, meinen Bauer durch Freilegung deines Läufer in seinem Leib und Leben zu bedrohen, ist mir nicht entgangen!

Spiel 2: A2 auf A3
>>
Nr. 1585
262 kB, 948 × 948
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>>1583
Auch wenn mich kurz der Gedanke überkam, von der en passant-Regel Gebrauch zu machen, und sei es nur um die Kenntnis der Regel zu demonstrieren, so habe ich mich für einen Hupf meines aktuell weitgehend wertlosen Springers in Richtung c4 entschieden.

>>1584
>Dein hinterhältiger Versuch, meinen Bauer durch Freilegung deines Läufer in seinem Leib und Leben zu bedrohen, ist mir nicht entgangen!
Der Versuch war es wert, und ja, das ist bereits die maximale Qualität der Angriffe, die ich zu planen imstande bin:
>Ey guck ma, da steht einer ungedeckt. Lass mal angreifen, vielleicht merkt er es nicht :DD
Da dieser Plan somit gescheitert ist, gehe ich zur totalen Offensive über: a mutterfickend 6!!!11

Unrelatiert: Ernst hat sich auf lichess.org angemeldet, die Seite macht einen ziemlich kühlen Eindruck. Man kann normales Schach oder Blitz-Schach spielen, es scheinen sehr viele Spieler unterwegs zu sein, und man kann auch Taktikrätsel lösen oder Eröffnungen üben. Üben, verdammt, das wäre eine gute Idee gewesen, bevor ich diesen Faden eröffnete. Ach was solls #yolo
>>
Nr. 1587
66 kB, 921 × 951
>>1585
Ich hatte jetzt wirklich erwartet, dass du en passant schlägst. Wie oft hat man dazu schon die Gelegenheit? Was soll ich denn jetzt mit meinen gründlichst ausbaldowerten Gewinnzügen anfangen? Die ganze Planung ist zunichte! Nahe der Verzweiflung spiele ich Bauer a7-a6.
>>
Nr. 1597
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56 kB, 550 × 404
6,6 MB, 640 × 360, 0:57
>>1587
Oh Hunt, erst jetzt sehe ich, was ich da angerichtet habe. Ich dachte mir schon, dass das kein guter Zug von mir war, aber das war noch eine Untertreibung. So wie ich das sehe, gibt es jetzt nur noch eine Möglichkeit, Materialverlust zu verhindern: Indem ich zuerst Blut vergieße. Verdammt, ich hatte große Pläne für diesen Läufer, und jetzt muss ich ihn mit einer Suizidmission betrauen. Auch für einen Kommandanten ist es hart, seine Legionen in Kämpfe zu schicken, von denen man weiß, dass sie nicht mehr zurückkehren werden: Bxc6.
>>
Nr. 1599
>>1585
Spiel2: H2 auf H4
>>
Nr. 1603
18 kB, 480 × 300
96 kB, 861 × 479
>>1597
Mein Ferd! DU HAST MEIN FERD TOTGEMACHT! DAS HATTE DIR GAR NIX GETAN! RAAACHE!
Lxc6
>>
Nr. 1604
256 kB, 948 × 953
260 kB, 948 × 948
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28 kB, 220 × 264
>>1603
>Mein Ferd! DU HAST MEIN FERD TOTGEMACHT! DAS HATTE DIR GAR NIX GETAN! RAAACHE!
Mein Gott, was habe ich getan? Das Blut klebt an meinen Händen. Meine Dame ist jetzt traumatisiert und zieht manisch ihre Kreise nach d3.

>>1599
Ich mache ebenfalls einen weiteren Bauernzug nach g6. Figurenentwicklung wird ohnehin völlig überbewertet. Bauern vorschieben, das isses! Immer schön ein Feld nach dem Anderen.
>>
Nr. 1606
737 kB, 1024 × 788
>>1604
Tu jetzt nicht so harmlos. Du wusstest genau was du da anrichtest. Du spielst hier die ganze Zeit den Arglosen und fergehst dich dann plötzlich an hilflosen Ferden!
Le4
>>
Nr. 1609
258 kB, 950 × 950
443 kB, 989 × 720
>>1606
>Du wusstest genau was du da anrichtest. Du spielst hier die ganze Zeit den Arglosen und fergehst dich dann plötzlich an hilflosen Ferden!
Na gut, ich gebe es zu: Ich hatte das vom ersten Zug an geplant: Ich dachte mir, ich tue mal erst ganz harmlos, erschleiche mir sein Vertrauen, und dann, wenn er am wenigsten damit rechnet, erdolche ich sein Fert, gnihihi. Qe2
>>
Nr. 1610
34 kB, 480 × 360
>>1609
Mein Gehirn ist manchmal nicht so gut. Aber ich spüre da etwas das Leute aus der Stadt Sakasmuss nennen. Ich könnter mich teuschen. Ich laufe gaaanz schnell vom g7 zun g5 und forsche nach.
>>
Nr. 1615
255 kB, 949 × 946
17 kB, 240 × 240
>>1610
Ich sehe den Ansturm der schwarzen Legionen mit Sorge. Ich rufe meinen Mannen zu, dass sie standhaft bleiben sollen im Angesicht des Todes. Die weiße Stadt wurde noch nie* erobert, und sie wird auch diesmal** standhalten

*seit dem letzten Spiel
**hat noch nie wirklich standgehalten

>Mein Gehirn ist manchmal nicht so gut.
Meines auch nicht, daher benutzte ich es nur selten.
>>
Nr. 1616
240 kB, 1024 × 719
>>1615
Nicht einmal. Nicht ein EINZIGES Mal, hast du bisher so gezogen wie ich es erwartet hatte.
Weisst du eigentlich wie schwierig es ist, seine Figuren auf dem Brett für den Sieg richtig zu ordnen, wenn der Gegner immer macht, was er denkt, und wie er denkt? ES IST ANSTRENGEND UND DIE HÖLLE! Und ein Ferdemörder bist du außerdem.
Mir ist mittlerweile alles egal. Sieg, Niederlage, Ferde, Leben.
Ich spiele b6-b5.
>>
Nr. 1617
257 kB, 950 × 947
21 kB, 390 × 326
69 kB, 800 × 444
>>1616
>Nicht einmal. Nicht ein EINZIGES Mal, hast du bisher so gezogen wie ich es erwartet hatte.
Das liegt daran, dass ich ein anderes Schachprogramm als du verwende nicht einmal, nicht ein EINZIGES Mal einen guten Plan hatte. Ich habe mal Geschichten über Lasker gelesen, dass er oft nicht den besten Zug spielte, sondern den, der für die Gegner am Unangenehmsten war, sprich Züge, auf die sie nicht vorbereitet waren. Natürlich ist das bei mir keine Taktik, sondern Zufall.
>Weisst du eigentlich wie schwierig es ist, seine Figuren auf dem Brett für den Sieg richtig zu ordnen,
Warte... man kann bei diesem Spiel gewinnen?
>ES IST ANSTRENGEND UND DIE HÖLLE! Und ein Ferdemörder bist du außerdem. Mir ist mittlerweile alles egal. Sieg, Niederlage, Ferde, Leben.
Das ist ERNSTCHAAAAAN! Aber lass mich raten: Du hattest im letzten Zug Nc4d2 erwartet. Nicht sicher ob gute Idee, aber ich will jetzt einfach sehen was passiert: Nc4d2.
>>
Nr. 1618
>>1604
>Bauern vorschieben, das isses!
So ist es, so soll es sein.
Spiel2: Bauer G2 auf G3
>>
Nr. 1619
256 kB, 951 × 945
34 kB, 393 × 403
698 kB, 1280 × 720, 0:08
>>1618
>Spiel2: Bauer G2 auf G3
Fick ja, einen habe ich auch noch: b6.

Ich ziehe Bauern den ganzen Tag
Ganz egal, wer auch immer was dagegen sagt
Ziehe so lange bis ich selbst nicht mehr mag
Gehe ständig matt denn das hab ich so angesagt
>>
Nr. 1620
173 kB, 1000 × 589
>>1617
>Du hattest im letzten Zug Nc4d2 erwartet.
Im letzten Zug, warum das? Nein, da hatte ich nicht damit gerechnet. Jetzt allerdings schon. Aber da blieb dir wohl auch nicht viel übrig. Mein Schachprogramm ist übrigens mein Hirn. Und ich hoffe wirklich inständig, dass du da etwas anderes verwendest.
d7-d5
>>
Nr. 1623
253 kB, 949 × 947
10 kB, 252 × 247
>>1620
>Im letzten Zug, warum das? Nein, da hatte ich nicht damit gerechnet.
Hmm, würde mich interessieren, was es dann war. Können wir ja vielleicht nach Spielende noch mal aufgreifen.
>Mein Schachprogramm ist übrigens mein Hirn. Und ich hoffe wirklich inständig, dass du da etwas anderes verwendest.
Was Anderes als mein Hirn? Nun ja, bei der Qualität der Züge, die ich mir ausdenke, kann man schon mal den Eindruck bekommen, dass ich sie mir vor allem aus meinem Arsch ziehe, aber im Wesentlichen kommen sie doch aus meinem Kopf.

Also wenn ich jetzt schon zum 2. mal die Möglichkeit dazu bekomme, dann muss ich es doch tun, ich schlage en passant: exd6
>>
Nr. 1627
50 kB, 550 × 522
>>1623
>Können wir ja vielleicht nach Spielende noch mal aufgreifen.
Wenn das dann noch relevant ist und ich mich erinnern kann, gerne.

Und: Nein, ich meinte, dass du hoffentlich etwas anderes als mein Hirn verwendest. Ich hier also nicht gegen mich und meine Einbildung spiele. Ich fürchte ich rede wirr und spiele lieber fix. c7xd6

Unrelatierte kleine Eule.
>>
Nr. 1628
253 kB, 949 × 950
16 kB, 538 × 354
>>1627
>Und: Nein, ich meinte, dass du hoffentlich etwas anderes als mein Hirn verwendest.
Ach so. Da sieht man mal wieder, wie einfach man aneinander vorbeireden kann.
> Ich hier also nicht gegen mich und meine Einbildung spiele.
Sind wir nicht alle selbst unsere stärksten Gegner im Leben? Niemand ist so gut darin, unsere Angriffe zu parieren und unsere Pläne auszubremsen als wir selbst.
> Ich fürchte ich rede wirr und spiele lieber fix. c7xd6
Ich fürchte ich spiele wirr! In meinem Kopf machen meine Züge Sinn, aber sobald meine Pläne Kontakt mit der Realität bekommen, bin ich nur noch damit beschäftigt, die Scherben zusammenzukehren. Ob das allen Spielern so geht? Ich habe zudem das Gefühl, dass Scheisse gerade näher kommt: Nxe4
>>
Nr. 1641
325 kB, 1246 × 828
Einschub: Ernst hat sich gegönnt, und zwar ein eigenes Schachbrett, jetzt kann Ernst auch in 3D verlieren! Ist zwar im Zeitalter der Computer-Schachprogramme nicht notwendig, aber er findet es trotzdem kühl, in Abwesenheit eines Bücherregals strahlt das wenigstens ein klein wenig Kultur in seiner Bude aus. Zudem ist es etwas Anderes, echte Figuren in der Hand zu haben, als nur auf der Maus rumzuklicken, der Mensch ist nun mal ein sinnliches Wesen und erfährt seine Umgebung auch durch Berührung.

Und: Ja, das ist die Stellung nach Nxe4 :3
>>
Nr. 1644
36 kB, 550 × 785
>>1641
Das ist wirklich hübsch. Besonders die Maserung (Nennt man das so?) der Figuren gefällt mir. Das eine Ferd kann aber gleich zurück in die warme Box, denn das wird von mir behutsam von der Weide geführt. Ich bin nämlich so Einer, mit dem man Ferde stehlen kann. f5xe4
>>
Nr. 1647
250 kB, 949 × 949
382 kB, 1240 × 921
>>1644
>Das ist wirklich hübsch. Besonders die Maserung (Nennt man das so?) der Figuren gefällt mir.
Ja denke das nennt man so, mir gefällt das auch, ich wollte auch unbedingt eines aus Holz. Gibt zwar kühle Sachen aus Glas oder Metall, aber ein Schachbrett muss einfach aus Holz sein. Alles Andere wirkt so steril, Holz fühlt einfach so viel wärmer :3 Außerdem mag ich den Geruch und die Geräusche, wenn man die Figuren auf dem Brett bewegt.

Das Fert ist übrigens wohlbehalten im Stall angekommen, und hat dort sogar ein bißchen Gesellschaft von 2 Stallburschen. Meine Dame erfährt von der Abwesenheit ihres Ferts und entschließt sich, persönlich nach dem Rechten zu sehen: Qxe4
>>
Nr. 1649
93 kB, 383 × 441
>>1647
Diese ständige Unart nach Lasker von dir, nicht so zu ziehen wie man es von dir erwartet, hat mich jetzt aus der bequemen Situation agieren zu können, in ein reines Reagieren müssen gebracht. Ich hoffe WIRKLICH, du bist glücklich damit. e6-e5
>>
Nr. 1653
243 kB, 947 × 948
608 kB, 974 × 916
>>1649
>Diese ständige Unart nach Lasker von dir, nicht so zu ziehen wie man es von dir erwartet,
Ich will nach der Partie gerne eine Computeranalyse machen, an ein paar Stellen interessiert es mich sehr, was die Engine denkt, was der beste Zug gewesen wäre, gerade jetzt in dieser Phase. Ich habe das auf der Röhre gesehen, aber habe das noch nie selbst gemacht, muss mal gucken, was man da am besten nimmt. Hoffe, das geht auch mit meinem LucasChess, und ich muss mir nicht drölfzig andere Sachen installieren. Diesmal habe ich übrigens tatsächlich mit e5 gerechnet, aber gehofft, dass was Anderes kommt. Hatte ein paar potenzielle Alternativen geprüft, die aber alle meiner Meinung nach schlechter gewesen wären. Da wir uns beide einig sind, dass e5 am Besten ist, wäre es spannend zu sehen, ob die Engine derselben Meinung ist.
>hat mich jetzt aus der bequemen Situation agieren zu können, in ein reines Reagieren müssen gebracht.
Ja, das ist aber wirklich erst seit 2 Zügen so. Vorher war ich die ganze Zeit nur mit Schadensbegrenzung beschäftigt.
>Ich hoffe WIRKLICH, du bist glücklich damit.
Ja :3 Ist ganz nett, beide Seiten in einem Spiel drin zu haben: Das Verteidigen gegen einen angreifenden Gegner, und die Organisation eines eigenen Angriffs.

Langsam füllt sich das Holzkästchen mit Figuren: dxe5 - vermutlich auch das zumindest einer der Züge, die du erwartet hast.
>>
Nr. 1663
126 kB, 371 × 489
>>1653
>einer der Züge, die du erwartet hast.
Ich bin inzwischen so weit, dass ich Züge nur noch befürchte. e5 wird zum Verdun. d6x

Anbei ein schönes Weihnachtsbild, da Morgen ja schon Heiligabend ist, wie mir eben ein Blick auf den Kalender verriet.
>>
Nr. 1665
236 kB, 1024 × 1279
>>1618
Spiel 2: G1 auf H3

Zum heutigen vierten Advent liefere ich zu meinem Zug noch zusätzlich eine persönliche Schach-Anekdote:

Während meiner Ausbildungszeit vor vielen Jahren habe ich mich mit jemanden angefreundet, dem sehr leicht anzumerken war, dass er sehr schüchtern und sozialretardiert ist. Da ich selber ähnlich bin, habe ich ihn direkt schon am ersten Tag angesprochen, und wir haben seitdem alles immer gemeinsam gemacht - Gruppenaufgaben in der Berufsschule, nebeneinander sitzen, in der Pause rumhängen, sogar den Fussweg von der Bahn zur Schule. Es war für ihn wie für mich eine Erleichterung, da man somit nicht wie vielleicht sonst Zeit alleine verbrachte, oder sich mit den üblichen Grüppchenbildungen irgendwie arrangieren musste. Für ihn vielleicht sogar mehr als für mich, als er so sehr auf mich eingestellt war, dass andere schon scherzhaft erwähnten, er würde mir wie ein Hündchen folgen. Ich profitierte andererseits sehr von seiner ausgeprägten Intelligenz und seinem Talent, wenn es mal um erwähnte Gruppenarbeiten ging oder man fachliches besprochen hat.

Obwohl wir also viel Zeit miteinander verbrachten, redeten wir aber nicht unbedingt viel oder oft, warteten oft einfach nur wortlos vor den Räumen, bis der Unterricht begann. Irgendwann kamen wir auf das Thema Schach zu sprechen, und ich hatte die Idee, wir könnten doch Fernschach spielen, z.B. mit nur einem Zug pro Tag. Nachdem ich mal zuhause bisschen gesucht hatte, stieß ich auf die Seite chessmail.de, und startete direkt ein Spiel mit ihm. Man konnte mit jedem Zug eine kleine Textnachricht schicken, worüber wir also anfingen, auch nach der Berufsschule minimale Konversation zu betreiben. Ich war immer unterlegen und habe jedes einzelne Spiel gegen ihn verloren, was mich aber nicht groß störte, da ich es einfach angenehm fand, wie wir trotz des Zeitabstands der Spielzüge Kontakt hatten. Bis zum Ende der Ausbildung haben sich auf dem Weg schon verschiedene Insider-Witze und Sprachwendungen etabliert, trotzdem haben wir aber weiterhin uns nur in der Berufsschule gesehen und nie sonst etwas unternommen, was angesichts der Vielzahl an Berufsschultagen aber auch kein Problem war.

Irgendwann war die Ausbildung dann zuende, wir haben auf Chessmail einfach weitergespielt und geschrieben, auch wenn der Abstand der Züge mit der Zeit größer wurde. Wir haben in den Textnachrichten öfters gesagt, dass wir uns auch so mal treffen und abhängen sollten - auch wenn mir die Vorstellung, auf welche Weise man sich "zwanglos" Treffen könnte (also ohne so einen erzwungenen Rahmen wie eine Berufsschule) und was man dann eigentlich genau machen könnte, fehlte. Ihm ging es vielleicht ähnlich, und mit den kommenden Jahren kamen die Spielzüge in immer größeren Abständen. Ich startete aber immer wieder ein neues Spiel, machte immer meine Züge, auch wenn es sich immer fremdartiger anfühlte und vielleicht ein Stück Verzweiflung teil des Ganzen wurde. Und irgendwann, nach einem mal wieder verlorenen Spiel, startete ich ein neues, erhielt aber keine Antwort mehr auf meinen Eröffnungszug.
>>
Nr. 1666
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>>1665
Das war aber keine sehr schöne Geschichte. Zumindest hatte sie kein frohes Ende. Jetzt bin ich ein wenig traurig. ;_;
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Nr. 1667
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>>1663
>Ich bin inzwischen so weit, dass ich Züge nur noch befürchte. e5 wird zum Verdun
Es ist dort jedenfalls schon eine Menge Blut geflossen, aber ich glaube, der Pulverdampf hat sich so langsam verzogen. Wie im echten Verdun werden die Kampfhandlungen über Weihnachten scheinbar eingestellt: Be3

>>1665
Kühle Geschichte, wenn auch mit traurigem Ende. Trotzdem schön, dass man sich für eine Weile gefunden hatte. Ernst dachte auch gerade an seine Freunde aus der Grundschule, mit denen es irgendwann einfach auseinander gegangen ist, nachdem man auf unterschiedliche Schulen gewechselt ist. Kontakt hat er kaum noch, die meisten haben Familie, bei Manchen weiß er gar nicht, was die heute machen. Manchmal ist das einfach so, und bisher hatte Ernst immer Glück, dass er das die meiste Zeit kompensieren konnte. Das waren allerdings immer Leute in seiner Umgebung, und jetzt, wo Ernst älter wird, ist er sich bewusst, dass er sowas nicht mehr lange kompensieren kann. Je älter man wird, desto schwerer wird es, Freundschaften aufzubauen.

Es gab auch schon Leute, die weit weggezogen sind, und dann aber wollten, dass man sie besuchen kommt, das wollte Ernst aber nie. Glaube das haben die Leute oft nicht verstanden, aber wenn man freiwillig 300 Kilometer weit wegzieht, dann ist das für mich auch immer eine Aussage gewesen, dass man auf seine Sozialkontakte in der alten Umgebung vielleicht nicht so viel Wert gelegt hat. Daher hatte Ernst dann auch wenig Lust, lange Reisen auf sich zu nehmen, um sporadisch die Kontakte aufrecht zu erhalten.

Ernst hat das einmal gemacht wegen einer Mulle, die er mochte. Er ist, nachdem sie aus seiner Gegend weggezogen war, 300km zu ihrer Geburtstags-Partei gefahren, nur damit sie ihm ihren neuen Freund vorstellte. Seitdem: Nie wieder! Außerdem: Bb7.
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Nr. 1673
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>>1667
>Verdun
Ich hatte jetzt gedacht, du würdest wieder mit deiner Dame schlagen. Aber nett, dass du den Weihnachtsfrieden einhältst. Vor ein paar Zügen sagtest du noch, du glaubtest Scheiße käme näher. Wie falsch du doch gelegen hast. Ich finde inzwischen irgendwie gar keine Möglichkeiten mehr, das Spiel nicht in einer Katastrophe für mich enden zu lassen. Fh6-f7
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Nr. 1675
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>>1673
>Ich hatte jetzt gedacht, du würdest wieder mit deiner Dame schlagen.
Das dachte ich auch eine Weile, oder alternativ mit dem Fert, aber irgendwie hat das in meinem Kopf immer zu Situationen geführt, in denen ich zunehmend Gegenangriffen ausgesetzt und die mühsam errungene Initiative direkt wieder los bin. Ich erinnerte mich an den Grundsatz von Paul Morphy, immer möglichst viele Figuren in den Angriff einzubeziehen, und da der dicke Ben den Morphy gut findet, muss das stimmen. Daher nutze ich meine neu gewonnene Bewegungsfreiheit auf der Grundlinie und ziehe Rfd1.
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Nr. 1682
>>1675
Dd8-c7
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Nr. 1688
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>>1682
Ich kann jetzt noch stundenlang auf das Brett starren und mich fragen, ob ich nicht doch lieber den Bauern auf e5 geschlagen hätte, als die Chance dazu da war, doch so richtig aufdrängen tut sich derzeit keiner der möglichen Züge. Schließe ich meine Augen, dann höre ich das Gelächter der Schachmeister, die sich über mich lustig machen, weil ich aus der Situation keinen Vorteil gezogen habe. Dennoch soll mein Bauer auf c3 nicht unter meiner Inkompetenz leiden, daher schütze ich ihn und ziehe meinen Turm a1 auf c1.
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Nr. 1710 Kontra
>>1688
Le7-a3

Du musst entschuldigen, aber mir vergeht die Lust mich auf dieses Brett zu begeben. Auch wenn ich unser Schachspiel sehr schätze.
Hier stinkt es plötzlich zu sehr nach Kohl, Elektroschocks und Eisbädern. Irgendein Vollidiot hat anscheinend Bernd erzählt, dass hier plötzlich kein Totentanz mehr ist.
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Nr. 1713
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>>1710
>Irgendein Vollidiot hat anscheinend Bernd erzählt, dass hier plötzlich kein Totentanz mehr ist.
Ich weiß, was du meinst, aber lass dich doch nicht von einem Einzelnen ärgern. Ich rechne sogar damit, dass das noch schlimmer werden wird, da man ja irgendwie in Ernst (also dem alten Ernst, der neue Ernst ist ja betont unpolitisch) sein Feindbild gefunden hat. Schade eigentlich, denn eigentlich waren Ernst und Bernd die meiste Zeit keine Feinde, und ich weiß, dass viele Leute auch immer noch so denken. Außerdem räumt die Moderation doch recht zuverlässig auf, daher bin ich da tiefenentspannt. Mir jedenfalls macht unser Spiel und der ganze Faden außenrum auch sehr viel Spaß, und es wäre doch schade, wenn wir uns das vermiesen lassen.

Wenn wir auf dem Schachbrett notgedrungen gegeneinander arbeiten, so fände ich es kühl, wenn wir auf dem Bilderbrett weiter zusammen wirken, um wieder etwas Leben reinzubringen und es mit den Inhalten zu füllen, die an anderer Stelle in den Hintergrund gedrängt wurden. Wir haben es doch selbst in der Hand, uns hier genau das zu erschaffen, was wir woanders vermissen. Auch woanders tummeln sich noch genug Leute, denen der Krebs auch auf die Nerven geht (improvisierter Fotoladen relatiert), und früher oder später schauen die vielleicht mal hier vorbei. Und dann wäre es doch schön, wenn sie hier etwas vorfinden, das zum Bleiben einlädt. Und wenn wir unseren Teil dazu beitragen können, so ist das doch eine tolle Sache!

Außerdem kannst du nicht einfach aufhören, ich muss erst noch fertig verlieren!!1 Rc2.
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Nr. 1749
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>>1666
>Das war aber keine sehr schöne Geschichte. Zumindest hatte sie kein frohes Ende. Jetzt bin ich ein wenig traurig. ;_;
Entschuldige, Ernst ;_;

>>1667
>Je älter man wird, desto schwerer wird es, Freundschaften aufzubauen.
Dies. Habe aktuell gar keine Freunde mehr.

Spiel2: D2 auf D4
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Nr. 1753
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Brett drei, bitte.
Ich bin mal so frei und nehme weiß.
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Nr. 1754
>>1753
d7-d5
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Nr. 1755
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Nr. 1757
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>>1749
>Dies. Habe aktuell gar keine Freunde mehr.
Das tut mir leid, Ernst. Ich kenne das Fühl auch noch, gab mal 2-3 Jahre in meinem Leben, wo meine alten Schulfreunde weg waren, aber ich noch kein Problembewusstsein dafür hatte, dass ich mich jetzt selbst um neue Freunde kümmern musste. Das muss die Oberstufen-Zeit gewesen sein, also so mit von 16-18, 19. Glücklicherweise für mich findet man da noch recht einfach Freunde über Vereine oder später Zivildienst und Studium. Wenn ich heute in derselben Situation wäre, wüsste ich auch nicht, was man machen könnte. Klar kann man immer noch in Vereine gehen, aber auch dort wird man jetzt eher Bekanntschaften bzw. Zweckgemeinschaften schließen als echte Freundschaften. Letztere entwickeln sich ja durch intensive gemeinsame Erlebnisse, und die hat man vor allem in der Jugend. Im Erwachsenenalter hat sich alles schon eingependelt, Parteien und neue Leute kennen lernen findet kaum noch statt. Wenn ich heutzutage abends weggehe, dann komme ich zu Zeiten wieder nach Hause, zu denen ich früher losgegangen bin, und finde das auch gut so. Kann mir sehr gut vorstellen, dass das eine sehr unschöne Situation ist. Auch wenn man als Ernst vielleicht nicht die Menge an Sozialkontakt braucht wie der handelsübliche Normalbürger, so ist es doch ganz schön, wenigstens 2-3x im Monat mal privaten Austausch zu haben. Zwischennetz und Bilderbretter sind zwar toll, aber sind nur eine gute Ergänzung, ganz ersetzen können sie den menschlichen Kontakt nicht.

Nb1d2.

>>1753
>>1754
Oh kühl, da hat sich scheinbar ein neues Paar gefunden zum Spielen. Da kann ich ja jetzt mal zuschauen :3
>>
Nr. 1761
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>>1757
ich sitze gerade auf heißen Kohlen und hoffe, dass mein Bauernopfer angenommen wird.

Dieser Faden erinnert mich auch gerade daran, dass jemand auf /int/ eine Partie Go spielen wollte. Glaube das war jemand aus Littaun?Estland? (irgendwas Richtung Russland).
Schaue sporadisch auf /int/ vorbei und war überrascht, dass sogar auf /b/ was los ist. Hab' diesen Faden gestern erst gefunden.

Bin allerdings relativ schlecht in Go. Habe da kaum Erfahrung.
…Wobei ich zur Zeit ein Go-Brett, aber kein Schachbrett zuhause habe.

Oh, und bei uns im Dörfchen gibt es so'n "Seniorentreff" wo einmal in der Woche Schach gespielt wird. Schaute dort einige male vorbei, aber da gab es keine Personen in meinem Alter. Entweder wesentlich älter (50+) oder wesentlich jünger(<14). Schach konnte man da schon spielen, aber mehr eigentlich auch nicht. Keine wirklichen anderen Themengebiete über die man sich hätte unterhalten können.
>>
Nr. 1762
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>>1761
>ich sitze gerade auf heißen Kohlen und hoffe, dass mein Bauernopfer angenommen wird.
Das glaube ich. Ich kenne die Eröffnung, und soweit ich weiß sind beide Varianten spielbar, mit unterschiedlichen Implikationen. Bin sowieso gerade dabei, mich mit Eröffnungen zu beschäftigen, aber habe mich bisher nur auf 1.e4-Varianten beschäftigt (Ruy Lopez, französische Verteidigung, Caro-Kann), und das auch nur soweit, dass ich halt die ersten 4-5 Züge kenne. Die ganzen Variationen und die strategischen Ideen dahinter sind mir noch fremd.
>Dieser Faden erinnert mich auch gerade daran, dass jemand auf /int/ eine Partie Go spielen wollte. Glaube das war jemand aus Littaun?Estland? (irgendwas Richtung Russland).
Bin kaum noch auf /int/, seit auf /b/ wieder Leben eingekehrt ist. Habe unregelmäßig dort pfostiert, aber hatte immer den Eindruck, dass ich auf einem potenziell belebten /b/ besser aufgehoben wäre. Nichts gegen die Leute dort, die haben sich da was Schönes aufgebaut, aber ich fühlte mich immer ein wenig fremd. Kann gar nicht sagen warum, vielleicht weil die teilweise eine sehr düstere Weltsicht hatten, selbst für Bilderbrett-Verhältnisse.
>Schaue sporadisch auf /int/ vorbei und war überrascht, dass sogar auf /b/ was los ist. Hab' diesen Faden gestern erst gefunden.
Ja, in den letzten 2-3 Wochen ist die Aktivität deutlich hochgegangen. Freue mich, dass der Schachfaden ein wenig dazu beitragen konnte. Wäre kühl, wenn noch ein paar mehr Leute regelmäßig vorbeischauen. Wenn man es fürs Erste auf stabile 10-20 Pfosten am Tag schafft, wäre das schon eine kühle Sache.
>aber da gab es keine Personen in meinem Alter. Entweder wesentlich älter (50+) oder wesentlich jünger(<14)
Ja, das Problem kenne ich. Da sind die Jugendlichen, die noch viel Zeit haben, dann klafft eine große Lücke, und dann kommen erst wieder die Alten, bei denen die Kinder jetzt alleine klar kommen und die sich jetzt wieder ein Hobby suchen müssen.
>>
Nr. 1765
>>1755
c7-c6
>>
Nr. 1766
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>>1765
hmpf. mein Bauer ist ungedeckt! das werde ich auch erst mal nicht ändern.
ich setze mein Fert auf c3.
>>
Nr. 1774
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>>1757
>Das tut mir leid, Ernst.
Muss es sich, es ist ja auch meine eigene Schuld. Ich habe Freundschaften einfach auslaufen lassen. In mir findet ständig der Kampf zwischen "Ich fühle mich bei Anwesenheit anderer Menschen nie richtig wohl" und "Irgendwie ist es doch mal ganz gut, mit anderen Menschen was zu machen" statt.

Aber es könnte auch schlimmer sein. Viele (insbesondere Frauen, glaube ich) werden in Einsamkeit ja geradezu wahnsinnig und könnten selbst einen Tag alleine zuhause kaum aushalten. So eine starke Abhängigkeit von Gesellschaft und so eine Angst vor Einsamkeit dürfte ziemlich belastend sein.

Spiel2: f2 auf f4
>>
Nr. 1775
>>1766
e7-e6
>>
Nr. 1776
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>>1774
>In mir findet ständig der Kampf zwischen "Ich fühle mich bei Anwesenheit anderer Menschen nie richtig wohl" und "Irgendwie ist es doch mal ganz gut, mit anderen Menschen was zu machen" statt.
Das kenne ich nur zu gut, das verstehen Andere auch oft nicht. Inzwischen ist es egal, weil ich in einem Alter bin, wo man eher gemütlich beisammen sitzt, anstatt irgendwo Partei zu machen, das kommt mir entgegen, aber früher war das ein Problem. So lange man nur in einer kleinen Gruppe war und es nur ein Gespräch gab, dem man folgen musste, war alles soweit in Ordnung. Wenn die Gruppe aber größer wurde, und ständig Fremde (z.B. Freunde der Freunde dazu kamen, wurde das für mich sehr anstrengend.
>Viele (insbesondere Frauen, glaube ich) werden in Einsamkeit ja geradezu wahnsinnig und könnten selbst einen Tag alleine zuhause kaum aushalten.
Ja, die Beobachtung habe ich auch gemacht. Daher wohl auch oft dieser fliegende Wechsel zwischen den Partnern. Gab auch diese Frauen, die in einer Partnerschaft (mit Anderen, natürlich nicht mit mir ;_;) sehr angenehme Menschen waren, aber sobald sie Einzel waren: WO-HOO, SAUFEN, PARTEI!!1 Und schon waren sie unerträglich. 4 Wochen später haben sie dann im Suff irgendwo einen Neuen kennengelernt, und der Zyklus begann von vorne. Auch schwer für Ernst, denn er schätzt Menschen im Allgemeinen und Frauen im Besonderen, wenn sie immer gleich sind. Allzu große Persönlichkeits-Schwankungen oder emotionale Ausbrüche sind ihm ein Graus, damit kann er nicht handeln.

Hatte mal eine Unterhaltung mit einer befreundeten Psychologin über das Thema "Arbeit mit geistig Behinderten", und warum das belastend ist, habe dort ähnlich argumentiert. Geistig Behinderte verursachen Stress bei anderen Menschen, da sie unberechenbar sind, somit fordern sie erhöhte Aufmerksamkeit von Allen in ihrer Nähe. Und so geht es mir auch mit Menschen, die starke Stimmungsschwankungen haben. Da muss ich auch immer besonders aufmerksam sein, damit man sie nicht auf dem falschen Fuß erwischt. Und das finde ich anstrengend.

Bg7.
>>
Nr. 1780
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>>1775
ich mache es dir einmal gleich und ziehe meinen Königsbauern auch einen vor auf e3

>>1776
>spiel3
ist das nicht spiel2 bis >>1667 gewesen?
>bild3
habe diese Animation noch auf meiner Platte liegen, die ein ähnliches Thema hat.
>>
Nr. 1781
>>1780
Lf8-d6
>>
Nr. 1783
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>>1780
>ist das nicht spiel2 bis >>1667 gewesen?
Oh snap, ja natürlich ist es das, habe es wieder angepasst bei mir.
>habe diese Animation noch auf meiner Platte liegen, die ein ähnliches Thema hat.
Ja, man erkennt sich schon selbst darin wieder. Gut zu wissen, dass es scheinbar vielen Leuten so geht, so muss man sich nicht immer gleich im Autismus-Spektrum verorten, um das zu erklären.
>>
Nr. 1784
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>>1781
mhm... denke als nächstes entwickelst du dein Fert. Ich mache es jetzt schon einmal.
>>
Nr. 1785
>>1784
Sf8-e7
>>
Nr. 1786 Kontra
>>1785
*Sg8-e7
>>
Nr. 1789
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>>1786
dann bereite ich auch mal die Flucht meines Königs ins Schloss vor.
>>
Nr. 1790
>>1789
0-0
>>
Nr. 1793
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>>1790
ebenso.

bisher sieht es ja noch sehr ausgeglichen aus. bin gespannt, wie sich das noch entwickelt.
>>
Nr. 1794
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>>1776
>Geistig Behinderte verursachen Stress bei anderen Menschen, da sie unberechenbar sind, somit fordern sie erhöhte Aufmerksamkeit von Allen in ihrer Nähe.
Interessanter Gedanke. Im Grunde ist man dann nur entspannt, wenn man anderen soweit vertraut, sich nicht unberechenbar zu verhalten. Je mehr Vertrauen man anderen gegenüber mitbringt, desto entspannter ist man selbst. Je weniger Urvertrauen man in die grundsätzliche Stabilität und Kontinuität des Lebens entwickelt, desto eher neigt man dann wahrscheinlich dazu, sich zu introvertieren.

Spiel2: f1 auf d3
Ist die Spiel2/Spiel3-Verwirrung aufgehoben?
Irgendwie scheinen wir relativ defensiv zu spielen. Es fühlt sich an wie früher bei Age of Empires, wo man Stunden damit verbrachte, seine Armeen aufzubauen und zu positionieren, bis es dann irgendwann plötzlich zur großen Schlacht kam... Ich bekomme Angst!
>>
Nr. 1796
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>>1794
>Im Grunde ist man dann nur entspannt, wenn man anderen soweit vertraut, sich nicht unberechenbar zu verhalten
Ja, ich denke, dass das so ist. Je besser man seine(n) Gegenüber einschätzen kann, umso weniger muss man sich Gedanken darüber machen, ob die eigenen Worte oder das eigene Verhalten unangemessen sein könnten, und im Falle von geistig Behinderten kommt noch dazu, dass man automatisch das sehr ungewöhnliche Verhalten registriert, was ja evolutionär gesehen ein Hinweis auf eine Gefahr (Krankheit, bevorstehende Aggression) sein könnte. Das ist natürlich oft nicht fair gegenüber den behinderten Menschen, aber bei solch grundlegenden Instinkten kann man schlecht mit Fairness argumentieren.

>Ist die Spiel2/Spiel3-Verwirrung aufgehoben?
Ja, ich denke doch. Ich hatte irgendwann beim Umbenennen der Bilder aus Versehen die Spielnummer mit hochgezählt.
>Irgendwie scheinen wir relativ defensiv zu spielen.
Ich finds eigentlich ganz gut, denn das wird uns dazu zwingen, aus einer ausgeglichenen Situation heraus einen Vorteil zu suchen, so wie es den meisten Partien ja sein sollte, so lange niemand einen groben Fehler macht. Auch mein nächster Zug ist offensichtlich nicht gerade ein Frontalangriff: 10. 0-0
>Es fühlt sich an wie früher bei Age of Empires, wo man Stunden damit verbrachte, seine Armeen aufzubauen und zu positionieren, bis es dann irgendwann plötzlich zur großen Schlacht kam... Ich bekomme Angst!
Das ist leider an mir vorbeigegangen, wie die ganze frühe PehZeh-Ära. Damals war die Amiga- und SNES-Ära langsam vorbei, und Ernst konnte sich noch keinen PC leisten, daher hat er die ganzen guten Sachen wie Wolfenstein, Doom, Quake, Gothic, AoE und so nie gespielt. Schlimme Bildungslücke! Naja, zumindest bei Quake konnte Ernst das inzwischen nachholen :3 Es gab übrigens auch kühle C64-Spiele, bei denen man auch ähnlich vorgehen musste. Ein absoluter Geheimtipp hierbei ist Arena, das scheint wirklich niemand außer mir zu kennen, dabei ist es eines der besten Spiele für den C64 überhaupt, Bilder relatiert. Du hast 2-8 Zauberer, entweder normale Spieler oder Bots, und dann wird immer abwechselnd eine Runde gezaubert und eine Runde Armeen bewegt. Zaubern kann man dabei verschiedene Sachen: Entweder Monster, oder irgendwelche fiesen anderen Sachen. Dabei hat man jeden Zauber nur 1x, mit Ausnahme von "True Sight", den hat man unendlich oft. Damit kann man sehen, ob ein Monster "real" ist, oder nur "fantasy". Das kann man beim Zaubern von Monstern auswählen, und real kann fehlschlagen, je nach dem, wie hoch die "chance" ist, dass es gelingt. Die "chance" wird beeinflusst vom Law/Chaos-Faktor. Jedes Monster ist entweder Law, Chaos oder Neutral, und je mehr das Pendel in eine Richtung schwingt (d.h. je mehr Monster einer Art existieren, desto leichter werden ähnliche Monster, während die andere Seite schwerer wird. "Fantasy" gelingt zwar immer, aber das kann ein mißtrauischer Gegner einfach wegzaubern. Sehen kann er das aber vorher nicht, ob das Monster echt ist oder nicht, er kann es nur ausprobieren und dafür quasi einen Zug opfern.

Habe ich als Kleinernst viel gespielt, und ab und zu packe ich es heute noch mal aus und verhaue die Bots, die glücklicherweise nicht sehr klug sind :3
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Nr. 1798
>>1793
b7-b6
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Nr. 1803
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>>1798
ich versuche es einmal mit weiblichen Charme. Dame D-1 zu C-2.
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Nr. 1806
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>>1713
Man kann ja die Partie und das alte Jahr nicht so kläglich enden lassen. Morgen ist heute nicht nur Gestern, sondern Letztes Jahr.
Ta8-d8

Ich wünsche allen Ernsten einen guten Rutsch in ein, hoffentlich schönes, neues Jahr! :3
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Nr. 1810
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>>1806
Das ist ein schönes Lied, woher ist das? Habe die knapp 5 Minuten des Liedes eben für Leibesertüchtigungen genutzt, da mir gerade auffiel, dass ich mich heute noch nicht nennenswert bewegt hatte. Auch auf dem Schachbrett plane ich nur eine kleine Bewegung, dafür ist sie umso notwendiger: Rd1d2.
>Morgen ist heute nicht nur Gestern, sondern Letztes Jahr.
Zeit ist das Feuer, in dem wir alle brennen. Jedes Jahr ist nur eine Wunderkerze, die langsam abbrennt, und in unserer Packung sind nur rund 70-80 Stück davon drin. Heute Nacht ist wieder Zeit zum Wechseln.

Auch: Ist euch schon mal aufgefallen, dass der handelsübliche Läufer aussieht wie Bert aus der Sesamstraße? Vermutlich hat er deshalb im Englischen das Symbol "B".
>>
Nr. 1827
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>>1796
>Damals war die Amiga- und SNES-Ära langsam vorbei
Meine Eltern waren ziemlich pädagogisch drauf und allem neuen gegenüber skeptisch. Keine Privatsender, keine Actionfilme, kein NES und kein Gameboy. Hab ich mir alles natürlich bei Schulfreunden reingezogen.
Rückblickend schon sehr albern, was Eltern immer für die neuste große Bedrohung der Kinderseele gefüchtet haben. Siehe auch Killerspieldiskussion, oder sogar über die Teletubbies ("Die Kinder lernen kein richtiges Sprechen!!!1").

Spiel2: Ich will auch Scharade machen mit dem Turm auf h1 :3
>>
Nr. 1832
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>>1827
>Meine Eltern waren ziemlich pädagogisch drauf und allem neuen gegenüber skeptisch. Keine Privatsender, keine Actionfilme, kein NES und kein Gameboy. Hab ich mir alles natürlich bei Schulfreunden reingezogen.
Ähnliches hier, bei uns gab es auch kein Privatfernsehen, und seinen gebrauchten C64 hat sich Ernst dann als Weihnachs- und Geburtstags-Geschenk zusammen gewünscht. Rückblickend sehr gute Idee, denn so kam er früh mit BASIC in Kontakt und hat gemerkt, dass ihm sowas Spaß macht. Leider hat er nach dem Ende der C64-Ära bestimmt 10 Jahre nichts mehr programmiert, bis er dann von seinem Zivildienst-Entgelt einen PC laufte. Dann fing er wieder langsam an mit HTML über CSS zu JavaScript und Java.

>Rückblickend schon sehr albern, was Eltern immer für die neuste große Bedrohung der Kinderseele gefüchtet haben. Siehe auch Killerspieldiskussion, oder sogar über die Teletubbies ("Die Kinder lernen kein richtiges Sprechen!!!1").
Bild relatiert, sowas wird sich wohl nie ändern. Und besorgte Eltern haben immer recht, weil kann denn nicht einmal jemand an die Kinder denken.

Ich denke jetzt erstmal an mein Fert und werfe es mutig zwischen die weißen Linien: Ne4. Auch: Yves bester Mann :3
>>
Nr. 1837
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>>1832
Programmierst du heute immernoch?

Spiel2:
Das war unerwartet. Ich glaube, bald fliesst Blut.
d1 auf e1
>>
Nr. 1842
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>>1837
>Programmierst du heute immernoch?
Ja, auf der Weide wird manchmal ein bißchen rumgeskriptet, hauptsächlich PHP und VBA. Ernst ist der Mann, wenn es schnell gehen muss und dreckig sein darf :3 Habe aber auch privat ein paar Sachen programmiert bzw. für den geneigten Bilderbrett-Besucher, da habe ich dann alles Mögliche verbaut, Java, VB.NET oder PHP zum Beispiel. Je nach dem, was der Plan war und auf was ich gerade Lust hatte. Das Schöne daran finde ich ist, dass es eine sehr kreative Tätigkeit ist. Leider bin ich mit wenig handwerklichem Geschick gesegnet, deswegen kann ich mit meinen Händen nichts bauen. Aber ich kann mir in meinem Kopf Sachen ausdenken, und dann als Programm umsetzen, das ist schon kühl.

>Das war unerwartet. Ich glaube, bald fliesst Blut.
Ich denke es wird unvermeidlich sein, auch wenn ich noch nicht weiß, an welcher Stelle es passieren wird, und ob es von einer schwarzen oder weissen Figur kommt. Irgendwie steht bei mir auch kaum eine Figur so, wie ich es gerne hätte. Würde gerne 5 Züge am Stück machen, aber da gibt es bestimmt auch wieder eine Regel dagegen. Also geht es schlecht vorbereitet nach vorne #yolo: c5
>>
Nr. 1856
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>>1810
>Das ist ein schönes Lied, woher ist das?
Ist von Arcade High, einem dieser Synthwave-Projekte. Ist ganz angenehm hörbar. Hier hast du noch ein anderes Lied das ich sehr gerne mag. Guter Pop. So etwas zum gemütlichen Fahrrad- oder Autofahren.
La3-c5
>>
Nr. 1859
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>>1842
>auf der Weide wird manchmal ein bißchen rumgeskriptet
Ich habe gar kein Bock mehr auf Arbeit in IT. Alles voller Wichtigtuer und was du heute gebaut hast ist schon zwei Monate später völlig veraltet. Man muss sich ständig immer wieder unnützes Spezialwissen anneignen, das keinen Bestand hat.

Spiel2: h3 auf g5
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Nr. 1860
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>>1856
Mag solche Musik ganz gerne. Ist schön entspannend und nicht aufdringlich stimmungsvoll, und so wundervoll unkrass. Ideal zum aufs Schachbrett starren und 0,5 Züge voraus zu rechnen.

Nachdem ich eine Weile probiert habe durchzurechnen, ob jetzt eine gute Gelegenheit dazu ist, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich nicht besonders gut rechnen kann und es daher wohl einfach ausprobieren muss, ob der Zug jetzt gut ist: Nxg5

>>1859
>Ich habe gar kein Bock mehr auf Arbeit in IT.
Ich eigentlich schon, abgesehen davon, dass ich im Allgemeinen auf Arbeit wenig Bock habe. Aber in der IT fühle ich mich von Menschen umgeben, die ähnlich denken wie ich, das ist für mich angenehm. Im Privatleben, wo ich kaum IT-Leute kenne, ist das anders, und da muss ich mich viel öfter für Dinge erklären, die ich mache, weil man dort andere Themen hat, andere Lebensschwerpunkte und andere Herangehensweisen an Probleme. Bin auch immer wieder erstaunt, dass es in der IT selbst unter Fremdfirmen relativ wenig Konkurrenzdenken gibt, zumindest auf der operativen Ebene. Auf Manangement-Ebene sieht das natürlich anders aus, aber das ist eh nichts für Ernst, er bastelt lieber rum.

Du wählst nicht IT Leben, sondern IT Leben wählt dich. Scheint so, als wären meine Pferde heute angriffslustig: Nxc3.
>>
Nr. 1862
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Habe ein paar neue Finegolds erstellt, lade sie hier im Faden ab. Die Originalvideos, falls sie jemand sehen möchte, sind hier:
https://youtube.com/watch?v=g-epFZZ4ftE (Teil 1)
https://www.youtube.com/watch?v=bf9nXS9rmuw (Teil 2)

Auch lustig, habe ich aber aufgrund der Länge (fast 4 Stunden) noch nicht fertig geschaut: Bens Kampf mit Simon Williams, auch bekannt als GingerGM:
https://www.youtube.com/watch?v=h82y3TidDn4
>>
Nr. 1863 Kontra
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Nr. 1864 Kontra
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Nr. 1865 Kontra
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Okeh wa ales.
>>
Nr. 1866
>>1860
>Bin auch immer wieder erstaunt, dass es in der IT selbst unter Fremdfirmen relativ wenig Konkurrenzdenken gibt, zumindest auf der operativen Ebene.
Kann ich von meiner persönlichen Erfahrung her nicht so sehr bestätigen. Aber ich denke es gibt da vermutlich mehrere Seiten. Auf der einen Seite den gemütlichen Frickler-Nerd, die einfach gerne bisschen bastelt, und auf der anderen Seite den "High-Performer" auf dem Ego-Trip, der mit Buzzwords aus irgendeinem Cutting-Edge-Framework jongliert und versucht Codevon allem anderen abzuwerten.

Spiel2: Ich glaubem so langsam wird's ernst, Ernst! e1 auf c3
>>
Nr. 1867
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>>1866
>Aber ich denke es gibt da vermutlich mehrere Seiten. Auf der einen Seite den gemütlichen Frickler-Nerd, die einfach gerne bisschen bastelt, und auf der anderen Seite den "High-Performer" auf dem Ego-Trip, der mit Buzzwords aus irgendeinem Cutting-Edge-Framework jongliert und versucht Codevon allem anderen abzuwerten.
So welchen begegne ich zum Glück selten, und falls doch, dann sind das eher so die Typen, die sich dann schnell in Richtung Steuerung und Organisation abseilen wollen, weil sie merken, dass sie operativ kein Bein auf die Erde kriegen. Sind auch unter den Kollegen nicht sonderlich hoch angesehen, da sie, wie du schon sagtest, oft versuchen, entweder die Arbeit der Anderen abzuwerten, oder die Verdienste der Kollegen als die Eigenen auszugeben. Man braucht allerdings auch einen Chef, der solche Blender durchschaut. Manche stehen ja auch auf heiße Luft.
>Ich glaubem so langsam wird's ernst, Ernst!
Zumindest wird das Bauern-Dickicht nun erstmals ein wenig gerodet: cxd4
>>
Nr. 1868
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>>1860
  1. Spiel Ff7xg5
Muss schnell wieder weiter!
>>
Nr. 1869
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>>1868
Ich bediene mich abermals auf g5 in der Hoffnung, dass das Konstrukt um meine beiden Türme da unten schon irgendwie halten wird. G-ganz bestimmt wird es das!
>>
Nr. 1870
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Nächtliches Fotoladieren ist bestes Fotoladieren!
>>
Nr. 1871
>>1867
Spiel2: e3 auf d4
>>
Nr. 1880
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>>1871
Rc8, damit ist mein Plan aufgegangen. Der Haken an der Sache: Mein Plan hat keinerlei Materialgewinn oder Positionsvorteil für mich beinhaltet. Es sei denn natürlich, du merkst nicht, dass ich gerade deine Dame angreife und überliest zusätzlich, dass ich gerade geschrieben habe, dass ich deine Dame angreife. Vielleicht, wenn ich ganz leise tippe...
>>
Nr. 1899
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>>1869
Lc5xf2

Um noch einmal auf einen deiner vorherigen Pfosten zu kommen. Ich denke nicht, dass die Briten den Läufer wegen Bert und seiner Augenbraue mit einem B benannt haben. Denn Bert heisst dort Eric. Außerdem ist diese Braue ganz eindeutig ein Visier für mich und schon immer gewesen. Daher finde ich es allerdings sehr merkwürdig, dass sie die Figur Bischop nennen. Oder bedeutet das im Englischen auch irgendetwas militärisches? Würde mich wirklich interessieren wieso das bei denen so heißt.

Anbei ein Bild das ich für Ernst gemalt habe. :3
>>
Nr. 1902
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>>1899
>Denn Bert heisst dort Eric
Oh wau, das wußte ich nicht wäre ich auch nicht unbedingt drauf gekommen. Ernie und Bert hätten ja durchaus überall so heißen können.
>Außerdem ist diese Braue ganz eindeutig ein Visier für mich und schon immer gewesen.
Geheime militärsche Botschaften, um die Jugend auf den Wehrdienst vorzubereiten, Yvan eht Nioj-Style :3
>Daher finde ich es allerdings sehr merkwürdig, dass sie die Figur Bischop nennen.
Dachte immer, dass das wirklich Kleriker sind. Das europäische Schach, wie es heute gespielt wird, stammt ja noch aus einer Zeit, wo Kirchenfürsten durchaus politischen und militärischen Einfluss hatten.
>Anbei ein Bild das ich für Ernst gemalt habe. :3
Niedlich :3 Jetzt hat der Schachfaden schon seinen eigenen OI, habe gespeichert!

Ich bin ein wenig beunruhigt, dass du dir deiner Sache auf f2 so sicher bist. Hatte mir das natürlich im Vorfeld angeschaut und schon eine Gefahr gesehen, aber dachte, ich könne mich da im Ernstfall schon rauswieseln. Jetzt bin ich erst recht neugierig, was ich übersehen habe und mache vermutlich genau den Zug, den du auf dem Zettel hattest: Rxf2.
>>
Nr. 1908
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>>1880
>Mein Plan hat keinerlei Materialgewinn oder Positionsvorteil für mich beinhaltet.
Es war psychologische Kriegsführung, die mir den Angstschweiss auf die Stirn und mich in die Defensive getrieben hat...

Spiel2: c3 auf e1

>>1899
Kühle Zeichnung :3

Habe auch mal eine OI-Variation beigesteuert!
>>
Nr. 1909
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>>1908
Ich lachte, gut gemacht Ernst. Habe gleich eine Abwandlung davon erstellt! Jetzt fühle ich mich schon ein wenig mies, dass ich ausgerechnet jetzt eine gemeine Gabel auspacke: Bxd4+
>>
Nr. 1911
>>1908
>>1902
>Kühle Zeichnung :3
>Niedlich :3

Danke! Freut mich, dass euch das Bild gefällt. Ich kann das Kompliment nur zurückgeben. Ebenfalls sehr kühles Bild!

>>1902
Du konzentrierst dich jetzt auch bitte weiter nur auf die Zeichnung, während ich einen völlig belanglosen Zug mache, der auch gar keine große Aufmerksamkeit von dir erfordert. Td8-d1
>>
Nr. 1912
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>>1911
>Du konzentrierst dich jetzt auch bitte weiter nur auf die Zeichnung, während ich einen völlig belanglosen Zug mache, der auch gar keine große Aufmerksamkeit von dir erfordert.
Das hätte vielleicht sogar funktioniert, leider weist LucasChess mich dezent darauf hin, dass ich im Schach stehe. Ich reagiere natürlich sofort mit der Taktik, die meiner Persönlichkeit am ehesten entspricht: Ich ziehe mich zurück wie ein feiger Franzose: Kh2
>>
Nr. 1913
>>1912
Hmmmm. Muss ich jetzt denken, dass ich mehr gegen das Programm als gegen Ernst spiele? An dieser Stelle hatte ich auf einen anderen Zug von dir gehofft. So bin ich wieder etwas aufgeschmissen und mein Läufer wurde so halb umsonst geopfert. Aber eigentlich auch egal. Dc7-g7
>>
Nr. 1914
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>>1913
>Muss ich jetzt denken, dass ich mehr gegen das Programm als gegen Ernst spiele?
Nee, aber muss ja irgendwo die Stellung eingeben, um die Schirmschüsse zu machen. Der Hinweis auf Schach steht in der Notation rechts am Rand, die LucasChess automatisch macht, wenn ich einen Zug ausführe. Natürlich könnte ich das Programm Vorschläge für meine Züge machen lassen. Mache ich aber nicht. Falls du wirklich glaubst, dass ich betrüge, kannst du ja das bisherige Spiel von einer Engine deiner Wahl bewerten lassen. Ich bin sicher, die wird auf beiden Seiten genug schlechte Züge finden, um diesen Verdacht auszuräumen. Ich habe das bisher noch nicht gemacht, werde es aber nach dem Spiel auf jeden Fall machen, da mich interessiert, was ich alles übersehen habe. Diese Notation sollte in gängige Programme (auch anschnur z.B. bei lichess.org) importierbar sein:

1.e4 b6 2.d4 Nc6 3.Nf3 e6 4.Bb5 Nf6 5.Nbd2 Be7 6.O-O O-O 7.c3 Bb7 8.e5 Ng4 9.h3
Nh6 10.Qc2 f5 11.Nc4 a6 12.Bxc6 Bxc6 13.Qd3 Be4 14.Qe2 g5 15.b3 b5 16.Ncd2 d5
17.exd6 cxd6 18.Nxe4 fxe4 19.Qxe4 e5 20.dxe5 dxe5 21.Be3 Nf7 22.Rfd1 Qc7 23.Rac1
Ba3 24.Rc2 Rad8 25.Rdd2 Bc5 26.Nxg5 Nxg5 27.Bxg5 Bxf2+ 28.Rxf2 Rd1+ 29.Kh2 Qg7
30.Rxf8+ *

Habe zudem kein Interesse daran, einen Faden zu erstellen und über einen Monat lang aktiv zu bleiben, nur um Spiele zu spielen, bei denen ich schon weiß, wie sie ausgehen. Mir geht es hauptsächlich darum, zu spielen, und nebenbei /b/ neues Leben einzuhauchen. Auch: Der gesamte Liedtext von Ace of Spades, der beschreibt das nämlich schon ganz gut, warum bescheißen für mich keinen Sinn macht: https://youtube.com/watch?v=pWB5JZRGl0U

Aber nun wieder zurück zum Spiel: Ich denke, ich mache wieder einen relativ offensichtlichen Zug und tausche die Türme, Rxf8+. Damit verschaffe ich mir ein wenig Luft in der etwas unübersichtlichen Bedrohungslage um meinen König, zudem lässt jeder Tausch den leichten Materialvorteil für mich jetzt mehr ins Gewicht fallen, somit scheint ein Tausch an dieser Stelle sinnvoll. Von der Spielphase her dürften wir damit so langsam im Endspiel angekommen sein.
>An dieser Stelle hatte ich auf einen anderen Zug von dir gehofft.
Ich nehme an Rf1? Andere legale Züge außer Rf1 und Qe1 hatte ich jetzt gar nicht auf dem Schirm, und beide verlieren meiner Meinung nach unmittelbar (Qe1 offensichtlich, und Rf1 wäre ja auch nur auf Rf8xf1 hinausgelaufen, deswegen war Kh2 für mich alternativlos.
>>
Nr. 1915
>>1914
Weisste, eigentlich ist es mir wirklich egal. Zumindest machst du für jemanden der bis zuletzt weder ein Schachspiel besaß, noch Schachprogramme nutzte, jedenfalls erstaunlich wenig Züge die man als wirkliche Fehler sehen kann. Das ist schon ziemlich ungewöhnlich. Vielleicht bist du einfach super hochbegabt und solltest deine Zeit wirklich nicht auf Bilderbrettern verschwenden.

>so langsam im Endspiel angekommen
Hier ist nix mehr mit Endspiel. Das sollte selbst ein Anfänger sehen können. Da ich nicht vermute, dass du ausgerechnet nach dreißig Zügen plötzlich anfängst grob dumme Entscheidungen zu treffen, gebe ich auf. Mein Läuferopfer war der letzte Strohhalm. Du hast gewonnen. Glückwunsch! Mein König legt sich auf die Seite und schläft eine Runde.
>>
Nr. 1917
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>>1915
>Da ich nicht vermute, dass du ausgerechnet nach dreißig Zügen plötzlich anfängst grob dumme Entscheidungen zu treffen, gebe ich auf.
Das ist schade, aber ich kann es verstehen. Ich dachte nach Bxg2 zum ersten Mal in der Partie, dass (sofern ich nichts übersehen hatte) ich auf Gewinn stehe. Und jetzt nach Rxf8 hätte es wohl tatsächilch einen groben Fehler von mir gebraucht, um noch was machen zu können. Ich hatte es mir gestern auf meinem Brett noch mal angesehen, und Kxf8 hätte schnell verloren wegen Rf2+, und dann wären Turm, Dame und Läufer zum Mattangriff bereit. Ich habe zwar kein unmittelbares Matt gesehen, aber es war im Prinzip aussichtlos. Qxf8 wäre sicher besser gewesen, da ich meinen anderen Turm wegen der dann gedeckten f-Linie nicht hätte einbringen können, aber für den Fall hatte ich Qg4 geplant, das hätte gleichzeitig den Turm auf d1 angegriffen und ein fieses potenzielles Abzug-Schach vorbereitet. Mit dem Materialübergewicht und den ganzen Drohungen hätte das wohl auch klar auf Sieg gestanden. Ich wollte das aber nicht so schreiben, weil das arschig rübergekommen wäre, außerdem hätte ich immer noch was übersehen haben oder einen Fehler machen können, und dann hätte es erst recht dumm ausgesehen.

Mir sind im Partieverlauf eigentlich nur wenige Züge von dir aufgefallen, wo ich mir sicher war, dass du was Anderes spielen würdest. Das war einmal bei Zug 14, wo du g5 gespielt hast, was mich überraschte, da das für mich so aussah, als würdest du deine Königsstellung schwächen, ohne dass daraus ein unmittelbarer Vorteil entstand. Der zweite Zug, der mich überraschte, war 25 ... Bc5, als du den Läufer von a3 zurückholtest, aber nicht auf e7, um wieder den Bauern auf g5 zu verteidigen, sondern um meinen König anzugreifen. Bis dahin hatte ich mich nämlich nicht getraut, den Bauern zu schlagen, weil ich dachte, das ginge nach hinten los. Bis dahin dachte ich, dass das Spiel ausgeglichen wäre. Lichess sagt, dass das schon +3 war an der Stelle, und gibt 16 ... d5 als die Stelle an, ab wann ich einen Vorteil hatte - was ich ehrlich gesagt nicht kapiere, für mich sah der Zug gut aus.

Du hast übrigens Recht: Lichess sagt, dass ich tatsächlich wenig grobe Fehler drin hatte, im ersten Schirmschuss sind rechts unten die Statistiken für weiß und schwarz. Witzigerweise zeigt er bei mir 11. Nc4 als Fehler (>>1585), und das war tatsächlich ein Zug, den ich schnell bereut hatte (>>1597), weil ich die drohende Bauerngabel einfach nicht gesehen hatte, und so abtauschen mußte, um keine Figur zu verlieren.

>Vielleicht bist du einfach super hochbegabt und solltest deine Zeit wirklich nicht auf Bilderbrettern verschwenden.
Bestimmt nicht, keine Sorge. Und in Ermangelung von Frau und Kind, um die ich mich kümmern könnte, muss ich sagen, dass Schach spielen auf Bilderbrettern inklusive Erstellung des ein oder anderen Fotoladens so schlecht jetzt nicht ist als Freizeitaktivität. Da sollten sich eher die Netflix-Schauer Gedanken machen.

Naja, ich fand es jedenfalls kühl, dass wir so lange durchgehalten haben. Mir hat es Spaß gemacht, ich hoffe, dir auch, trotz deines Betrugsverdachts. Zudem freut es mich, dass wir mit unserem Spiel dazu beitragen konnten, /b/ wieder ein bißchen Aktivität zu geben. Wäre kühl, wenn der Effekt dauerhaft wäre. Also dann: Vielen Dank für das Spiel, Ernst!
>>
Nr. 1918
>>1917
Du hättest vielleicht zu Beginn nicht so sehr tiefstapeln sollen, es bin ja nicht nur ich, der gegen dich alles andere als überlegen übers Brett fegt. Dann wäre ich auch weniger verwundert darüber gewesen, dass jemand, der zunächst behauptet ganz bestimmt zu verlieren, sich zu keinerlei Fehlern provozieren lässt. Die Belebung von /b/ scheint mir aktuell nicht sehr dauerhaft zu sein. Aber Spaß hat es dennoch gemacht und auch ich danke dir für das Spiel.
>>
Nr. 1919
>>1918
Ja, das war vielleicht unklug, das stimmt. Ich wollte halt nicht einfach nur einen lahmen "Hallo Ernst, lass uns Schach spielen"-Faden aufmachen, sondern ein bißchen die Trommel rühren.
>Die Belebung von /b/ scheint mir aktuell nicht sehr dauerhaft zu sein
Ich fürchte, du hast Recht, aber ich hoffe, du hast Unrecht. Ich bin mir auch nicht sicher, wie sehr ich aktiv daran arbeiten sollte. Ich persönlich fände es super, wenn hier deutlich mehr los wäre, sagen wir mal vielleicht 20 Pfosten pro Tag oder so, aber vielleicht will das ja gar nicht Jeder. Vielleicht sind die meisten Anwesenden ja ganz glücklich mit der Situation. Will ja auch nicht nur Pseudo-Diskussionen anzetteln, nur um den Pfostenzähler hochzutreiben. Falls es sich ergibt: Schön. Und falls nicht, dann ist ja auch nichts verloren. Dann habe ich es versucht, und es hat nicht sollen sein, wie so oft im Leben.
>>
Nr. 1920
>>1919
> Die Belebung von /b/ scheint mir aktuell nicht sehr dauerhaft zu sein
> Ich fürchte, du hast Recht, aber ich hoffe, du hast Unrecht.

Die paar Neu-Ernste, die keinen Bock mehr auf Politschuchtelei hatten wurden ja sofort erfolgreich weggekrebst.

Danke, Mötter!
>>
Nr. 1921
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>>1920
>Die paar Neu-Ernste, die keinen Bock mehr auf Politschuchtelei hatten wurden ja sofort erfolgreich weggekrebst.
Wobei ich denke, dass wer sich so schnell ins Bockshorn jagen lässt, ohnehin irgendwann Gründe für sein Fernbleiben gefunden hätte. Als regelmäßiger Besucher von Bilderbrettern sollte man ein gerüttelt Maß an ungewollten Inhalten gewohnt sein. Ich denke, dass die Leere immer noch das größere Problem für die meisten Neuankömmlinge hier ist im Vergleich zu den vereinzelt rüberschwappenden, eindimensionalen Politikpfostierern. Was natürlich nicht heißt, dass das kein Problem ist, aber ich hatte das viel schlimmer erwartet, und erwarte das auch immer noch schlimmer für den Fall, dass der Verkehr hier doch noch zunimmt.

Möglicherweise habe ich allerdings die Sehnsucht nach einem belebten, aber weitestgehend krebsfreien Zufluchtsort überschätzt. Vielleicht hat Ernst auch einfach kein großes Mitteilungsbedürfnis, ich bin mir da noch unschlüssig, aber es ist auch nicht wirklich schlimm. Schließlich gibt es ja keinen Stichtag, bis wann ein bestimmtes Ziel erreicht sein muss. Fürs Erste haben wir ein Zeichen gesetzt, dass hier noch ein Licht brennt, und vielleicht werden sich ja irgendwann noch weitere heimatlose Seelen zu uns gesellen.

Bilder unrelatiert.
>>
Nr. 1922 Kontra
>>1920
Ich kann einfach das Gefühl nicht abschütteln, hier Zeuge eines doppelten Spiels zu sein und halte mich dehalb insgesamt lieber sehr zurück.
>>
Nr. 1924
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Achtung und Ruhe bitte! Ich mache jetzt einen Zug

Spiel2: c1 auf e3

>>1909
>Habe gleich eine Abwandlung davon erstellt! Jetzt fühle ich mich schon ein wenig mies, dass ich ausgerechnet jetzt eine gemeine Gabel auspacke
Was >>1918 schreibt ist mir auch schon aufgefallen. Ich musste erstmal nachschauen, was "ELO" oder eine Gabel ist, auch ist mir eure Multi-Buchstaben-Notation wie "Sg8-e7" ein Rätsel. Ich kenne auch keinerlei der Profischachspieler(?) die hier in Bildern pfostiert werden. Deine Deckung ist also vor langem schon durchschaut worden!
>>
Nr. 1925
>>1924
Das S steht in dem Fall für Springer. Es gibt noch D für Dame, K für König, L für Läufer und T für Turm. Oder eben die englischen Bezeichnungen, die OP warum auch immer verwendet. Wäre ich böse, würde ich vermuten, dass er sie so aus seinem Schachprogramm abgelesen hat. Aber da ich nicht böse bin, muss ich wohl denken, dass er Schach im englischen Sprachraum erlernt hat. Bauern werden allgemein ohne eigene Kennzeichnung notiert. g8-e7 ist wohl selbsterklärend. Falls auf einem Feld geschlagen wird, verwendet man anstelle des Bindestriches ein Kreuz.
>>
Nr. 1926 Kontra
>>1925
addendum: Eine Schachstellung bekombt ein + hinten dran, bei matt setzt du am Ende ein ++. Aber das ist wirklich nur wichtig, falls du mal ein Turnier spielen willst. Wie so etwas allerdings auch aussehen kann siehst du in >>1616.
>>
Nr. 1928
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>>1924
>Was >>1918 schreibt ist mir auch schon aufgefallen. Ich musste erstmal nachschauen, was "ELO" oder eine Gabel ist, auch ist mir eure Multi-Buchstaben-Notation wie "Sg8-e7" ein Rätsel.
Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass ich nicht wusste, wer genau auf meinen Faden einsteigen würde, und ich musste natürlich rechnen, dass auf einen Schachfaden vor allem Leute anspringen, die gerne und viel (und somit höchstwahrscheinlich besser als ich) Schach spielen. Damit die dann nicht enttäuscht sind, wenn ich nach 15-20 Zügen schon matt gehe, dachte ich, ich warne die vor. Ein Vereinsschachspieler, die es ja auf Bilderbrettern sicherlich auch gibt, würde mich wohl relativ schnell nackt ziehen. Ein "Mach halt keinen Schachfaden auf, wenn du es nicht kannst" war für das Ende des Fadens für mich genauso wahrscheinlich wie ein "Du kannst ja doch voll gut spielen!".
>Ich kenne auch keinerlei der Profischachspieler(?) die hier in Bildern pfostiert werden.
Ich habe eine profunde Kenntnis der Wikipedia-Artikel zu Schach-Großmeistern, da ich ihre pointierte Art, Dinge zu formulieren, sehr mag. Als Beispiel sei hier Savielly Tartakower genannt: https://azquotes.com/author/23917-Savielly_Tartakower
>auch ist mir eure Multi-Buchstaben-Notation wie "Sg8-e7" ein Rätsel.
Was >>1925 sagt, ich nehme in der Tat die englische Notation, ohne dass das einen besonderen Grund hat (K = King, Q = Queen, R = Rook (Turm), B = Bishop (Läufer), N = Knight, weil K schon vom König belegt ist). Vielleicht liegt es daran, dass die Videos vom dicken Ben Finegold (gesamter Faden relatiert) auch auf Englisch sind. Die Notation an sich kenne ich noch, weil ich als Kind (und ich meine auch als Kind) mal 2 Jahre im Verein gespielt habe. Drinvor AHA!!1 Das ist jetzt nach meiner Berechnung 26 Jahre her. Aber zurück zum Spiel: Jetzt habe ich es vorbereitet, jetzt mache ich es auch: Bxa1. Ich bin mir nicht sicher, ob ich das Echo dieses Zuges abwehren kann, aber auch hier gibt es nur einen Weg, das herauszufinden.

>>1925
>Wäre ich böse, würde ich vermuten, dass er sie so aus seinem Schachprogramm abgelesen hat.
Ja, ich lese die alle aus meinem Schachprogramm ab, Bild 2 relatiert. Ich habe doch schon gesagt, dass ich das Spiel in LucasChess nachstelle, damit ich Schirmschüsse machen kann. Jeder einzelne Schirmschuss der Bretter ist aus meinem Schachprogramm. Da könnte ich natürlich bescheißen, das hat eine Vorschlagsfunktion, aber ich mache es nicht. Probiere es doch einfach aus wenn du willst: Lade es dir runter, spiele die Partien nach und nutze die Vorschlagsfunktion (siehe roter Pfeil). Da wirst du sicher eine Menge Unterschiede feststellen zwischen den Vorschlägen und meinen Zügen. Die Notation würde ich aber auch aus dem Kopf machen können, das wäre kein Problem. Da ich dann aber trotzdem noch nebenher ein Schachprogramm nutzen könnte, weiß ich nicht, wie du überhaupt darauf kommst, dass das einen Unterschied macht.

>>1926
>bei matt setzt du am Ende ein ++
Jetzt, wo du es sagst, fällt mir das auch wieder ein, aber ich sehe matt in letzter Zeit immer als #. Weiß ehrlich gesagt jetzt nicht, was richtig ist, hat vielleicht auch was mit deutscher und englischer Notation zu tun.
>>
Nr. 1929
>>1928
>Zu meiner Verteidigung muss ich sagen
Du musst dich doch nicht verteidigen, ist doch allen klar, dass es darum ging, den Faden unterhaltsam zu gestalten :3

Spiel2: e1 auf a1
Ich muss echt mal langsam aus der Defensive/Zugzwang-Situation wieder raus.
Ist ein Turm eigentlich wertvoller als ein Läufer?
>>
Nr. 1930
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>>1929
>Ist ein Turm eigentlich wertvoller als ein Läufer?
Ja, man misst den Wert der Figuren in Bauern, also in der Menge an Bauern, die so eine Figur in etwa aufwiegen würde. Man sagt als Faustregel:

  • Springer und Läufer: 3 Bauern
  • Turm: 5 Bauern
  • Dame: 10 Bauern

Der höhere Wert von Turm gegenüber Läufer und Springer kommt vermutlich vor allem daher, dass der Turm im Gegensatz zu den beiden anderen Figuren alleine mit dem notwendigerweise vorhandenen König matt setzen kann, d.h. ein Endspiel König gegen König und Springer bzw. König und Läufer ist automatisch Remis. König gegen König und Turm dagegen ist einfach zu gewinnen. Dazu kommt noch, dass ein Turm eine komplette Linie verteidigen kann, so zum Beispiel die eigene Grundlinie, und somit den König gegen ein Grundlinienmatt schützen kann, Bild 2 relatiert. Auch kann z.B. ein Läufer nicht alle Felder erreichen, da er durch seine Limitierung auf Diagnoalzüge immer an eine Feldfarbe gebunden ist. Ein Turm dagegen kann überall hin. Das ist besonders im Endspiel relevant, wo ein Läufer schnell mal ausgebremst werden kann, indem man seine verbleibenden Figuren einfach auf die andere Farbe stellt. Weiterhin sagt man auch, dass ein Läuferpaar sehr wertvoll ist (sprich 2 Läufer sind besser als ein Läufer und ein Springer), und dass Schachspieler, desto stärker sie mit der Zeit werden, ihre Läufer immer mehr zu schätzen wissen.

Natürlich sind die Wertigkeiten nicht in jeder Situation gleich, und am Ende entscheidet vor allem, wie aktiv deine Figuren sind. Mein Springer auf d7 beispielsweise ist im Moment weitgehend wertlos, der steht rum, greift nichts an, verteidigt kaum was. Dein Springer auf g5 dagegen steigt meinem König auf die Zehen und engt meinen Bewegungsspielraum ein. Würde jederzeit abtauschen - wenn ich denn könnte. Ähnliches gilt für meinen Läufer auf b7, da werde ich mir auch was überlegen müssen, wie ich den besser ins Spiel einbringe.

Aktuell fühle ich das dringende Bedürfnis, meine Defensive neu zu organisieren, und ziehe daher Qe7.
>>
Nr. 1932 Kontra
>>1930
>Dame: 10 Bauern
Fasteh ich nicht. Wo kommen die zusätzlichen Bauern her? Kann man auch einen Springer oder Turm gegen einen Bauern tauschen wenn man die bis zur Grundlinie durchbringt?
>>
Nr. 1933 Kontra
>>1932
>Wo kommen die zusätzlichen Bauern her?
Nirgendwo, es ist nur ein theoretischer Wert.
>Kann man auch einen Springer oder Turm gegen einen Bauern tauschen wenn man die bis zur Grundlinie durchbringt?
Ja, das ist erlaubt, und in sehr seltenen Fällen sogar notwendig, wenn die Umwandlung zu einer Dame ein sofortiges Patt bedeuten würde.
>>
Nr. 1938
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>>1930
Habe ich mich eben über Zugzwang beschwert? Jetzt wenn er gerade weg ist weiss ich gar nicht wie ich ziehen soll, bei dir ist quasi alles gedeckt
Ich wage mal ein Risiko: h4 auf h5
>>
Nr. 1940
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>>1938
>Ich wage mal ein Risiko: h4 auf h5
Da meine ganzen faulen Läufer und Springer lieber irgendwo in der Gegend rumstehen, statt ihren König zu beschützen, fällt nun der unwahrscheinlichsten aller Figuren die Aufgabe zu, die einfallenden Horden abzuwehren: Meinem e-Bauern. Ich wünschte wirklich, der offenkundige Minimalismus dieses Zuges wäre ein Zeichen von Souveränität: e5
>>
Nr. 1941
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>>
Nr. 2259
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>>1940
h5 auf g6
>>
Nr. 2261
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>>2259
Nach reiflicher Überlegung Mehr oder weniger aus dem Bauch heraus nehme ich meinen f-Bauern zum Schlagen in der Hoffnung, dass mein Turm seine neu gewonnenen Freiheiten irgendwann nutzen wird: fxg6
>>
Nr. 2262
>>1803
Lc8-a6
>>
Nr. 2270
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>>2261
Die Situation in der Mitte des Feldes gefällt mir gar nicht und ich glaube zu ahnen was du mit den Bauern auf 5 als nächstes vorhast... Aber ich muss dringend verhindern wieder in Zugzwang zu geraten

f4 auf f5

Dazu nochmal eine OI-Abwandlung :3
>>
Nr. 2274
247 kB, 949 × 952
41 kB, 640 × 445
13 kB, 540 × 489
>>2270
Schon witzig, wie zu Beginn des Spiels ständig nur Bauern gezogen wurden, und jetzt plötzlich auch wieder die Bauern im Fokus stehen, obwohl noch so viele Figuren übrig sind. Auch ich schiebe noch mal einen Bauern nach vorne: e4
>und ich glaube zu ahnen was du mit den Bauern auf 5 als nächstes vorhast
Angriff ist die beste Verteidigung, und manchmal auch die Einzige.
>Dazu nochmal eine OI-Abwandlung :3
So viel OI im Schachfaden :3 Könnte natürlich Zufall sein. Ist es aber nicht.
>>
Nr. 2279
23 kB, 630 × 354
>>2274
Ich wusste doch du würdest den Bauern dahin ziehen. ICH WUSSTE ES!!
Aber beeindruckt mich gar nicht. ES WIRD EINFACH WEITER DER BAUER GESPIELT
f5 auf g6
>>
Nr. 2282
244 kB, 951 × 953
40 kB, 768 × 768
392 kB, 500 × 636
>>2279
>Ich wusste doch du würdest den Bauern dahin ziehen. ICH WUSSTE ES!!
Ich ahnte dass du es wusstest, und dass du eventuell einen Plan dagegen haben würdest, aber das hat meine anderen Ideen leider auch nicht besser gemacht, deshalb blieb ich bei dem Plan. Nun, da mein Turm zum ersten Mal in seinem Leben das Licht der freien F-Linie erblickt, startet er eine tollkühne Suizid-Attacke, die dazu führen wird, dass zeitnah 2 Türme weniger auf dem Feld stehen: Rxf1+
>Aber beeindruckt mich gar nicht. ES WIRD EINFACH WEITER DER BAUER GESPIELT
Zumindest für einen Zug konnte ich ein Schach einstreuen und damit den Sturmlauf des Bauern bremsen :3
>>
Nr. 2314
103 kB, 642 × 400
>>2282
Mein gesamter Plan mal wieder im Eimer

d3 auf f1
>>
Nr. 2318
240 kB, 950 × 950
76 kB, 768 × 576
>>2314
Auch wenn ich wirklich gerne meine Figuren neu sortieren würde, so muss ich diese kleine Atempause wohl doch nutzen, um den Eindringling auf g6 zu neutralisieren: hxg6.

Kann mich kaum erinnern, wann ich das letzte Mal so viel OI in einem Faden gesehen habe, egal auf welchem Brett. Höchstens die Comicfäden auf Alt-KC, aber die gab es ja am Ende auch nicht mehr so oft. Das erinnert mich wieder, warum ich hierher gekommen bin. Besser 5 Leute auf dem Brett, die Lust auf schöne Dinge haben, als 500 kantige Scheissepfostierer mit ADHS. Dabei habe ich nicht mal ein Problem mit Scheissepfosten, aber wenn es sonst kaum noch was Anderes gibt, und man mit der Lupe nach interessanten Fäden suchen muss, dann ist die Zeit gekommen, sich nach Alternativen umzusehen.

Ein wenig graut es mir schon vor der Zeit, wenn das Spiel vorbei ist, denn wer weiß, was dann sein wird. Glaube falls ich dann am Gewinnen sein sollte, ziehe ich einfach irgendwann nur noch meinen König hin und her, bis der Faden auf Autosäge geht.
>>
Nr. 2393
215 kB, 800 × 790
>>2318
>Dabei habe ich nicht mal ein Problem mit Scheissepfosten
Ich auch nicht, ich habe beste Erinnerungen an /m/ ("Mülleimer") auf dem damaligen Neuschwabenland-Brett. Was auf /b/ für schlecht befunden wurde, wurde dorthin verschoben, oder man konnte auch einfach direkt dorthin gehen und nach Herzenslust dumme Sprüche klopfen oder finnische Memes spammen. Diese strikte Trennung von /b/ und /m/ hat /b/ aufgewertet und trotzdem eine Hintertür für Scheissepfostierung offengelassen. Weiss aber nicht ob sowas heute noch gut gehen würde, die meisten die heutzutage noch Bildbretter benutzen, sehen in (Scheisse-)pfostieren nur ein Ventil für Verbitterung und Häme, da bleibt wenig Raum für Spass (sowas wie damals SPURDO SPÄRDE).

f1 auf h3
>>
Nr. 2394
239 kB, 949 × 947
639 kB, 480 × 362, 0:20
66 kB, 765 × 574
>>2393
>die meisten die heutzutage noch Bildbretter benutzen, sehen in (Scheisse-)pfostieren nur ein Ventil für Verbitterung und Häme
Leider dies, oder wollen irgendwie missionieren, was auf Zufallsbrettern offensichtlich keine gute Idee ist und deren Grundidee widerspricht. Aber was will man machen? Schach spielen zum Beispiel. Meine Figuren machen weiterhin einen wunderbaren Dschob beim Ignorieren des eigenen Königs, und wenn ich das nicht zügig ändere, gehe ich dort unten in meinem Eckchen böse nakt. Mein Turm beendet jetzt jedenfalls seine Mittagspause und schaltet sich wieder ins Geschehen ein: Rc6.
>>
Nr. 2417
>>2394
>Mein Turm beendet jetzt jedenfalls seine Mittagspause
Ich vermisse meine Türme ;_;

a1 auf d4
>>
Nr. 2423
239 kB, 948 × 951
499 kB, 251 × 180, 0:03
54 kB, 500 × 389
>>2417
Und ich vermisse die Zeit, in der ich noch aktiv angegriffen habe, statt immer nur auf die neueste Bedrohung zu reagieren. Andererseits: Mal eine Gelegenheit, meine Figuren aus ihrem selbst gewählten Exil in der rechten unteren Ecke dorthin zu rücken, wo sie gebraucht werden: Nf6
>>
Nr. 2428
170 kB, 597 × 432
>>2423
Es scheint, du hast mein Vorhaben mal wieder direkt erkannt.
e3 auf f4
>>
Nr. 2460
240 kB, 951 × 948
22 kB, 284 × 600
>>2428
Irgendwie komme ich hier auf keinen grünen Zweig abwehrtechnisch, da müssen jetzt einfach ein paar Figuren weg, auch wenn es wohl am Ende ein teures Tauschgeschäft für mich werden wird: Bc8 - so ist wenigstens der weitgehend wertlose Läufer wieder aktiv beteiligt, anstatt nur dumm rumzustehen und Kippenpause zu machen.
>>
Nr. 2462
28 kB, 87 × 100, 0:02
C2 zu C1
>>
Nr. 2477
244 kB, 961 × 953
74 kB, 540 × 593
>>2462
>C2 zu C1
Meinten sie: C2 zu C3?
>>
Nr. 2487
309 kB, 431 × 385
>>2477
Nein, ich denke du hast ganz richtig gelesen. Und jetzt gib ihm schon seine Dame!
>>
Nr. 2488
27 kB, 400 × 400
>>2487
A-aber ich kann nicht mehr gewinnen, wenn mein Gegner so viele tolle Figuren hat ;_; Deshalb darf er diese Dame nie bekommen, hörst du? NIE!
>>
Nr. 2490
121 kB, 1600 × 900
170 kB, 1000 × 860
>>2487
Wenn man einen Bauer auf die eigene Grundlinie zurückzieht, bekommt man einen zweiten König. Weiß natürlich wieder keiner.
>>
Nr. 2492
111 kB, 642 × 400
>>2460
HALT STOOPPP! >>2462 ALARM! Ein Eindringling hat sich in das Spiel eingenistet. Aus Sicherheitsgründen wird Spiel 2 jetzt nur noch mit der Geheimlosung "MÖSENKRÖTE" autorisiert.

d4 auf e5
>>
Nr. 2493
2,4 MB, 456 × 454, 1:52
59 kB, 500 × 637
Ratiere mein Spiel, Ernst!
>>
Nr. 2494
236 kB, 955 × 950
20 kB, 580 × 396
>>2492
>ALARM! Ein Eindringling hat sich in das Spiel eingenistet
Ich hatte es mir schon gedacht, der Zug war einfach "out of Character". Dabei bin ich überrascht, dass das erst nach 2 Monaten im Faden passiert. Schätze, ein wenig frequentiertes Brett hat auch seine Vorteile. Wobei c3 hätte ich mir vorstellen können, um den Bauern auf ein geschütztes Feld zu stellen. In diesem Fall jedoch leite ich den Frauentausch ein in der Hoffnung, die unübersichtliche Situation vor meinem König ein wenig zu deeskalieren: Qxe5
>Aus Sicherheitsgründen wird Spiel 2 jetzt nur noch mit der Geheimlosung "MÖSENKRÖTE" autorisiert.
Und bring Franzi mit :3

>>2493
Würde ratieren, aber da du ich bist, würde das doof aussehen ;_;
>>
Nr. 2504
36 kB, 859 × 649
>>2494
>Frauentausch
WAS ZUM FICK, du wagst es wirklich!!1
Ich wollte deine Dame eigentlich nur mal kurz herumscheuchen. Nun denn, dann halt ein reines Würstchenspiel von jetzt an (nohomo?)

>>2493
Wer gewinnt wenn man ab Video-Ende weiterspielt? Wenn man mit jedem Bauernzug eine Dame verwandeln kann, kann man ja mit jedem Zug Schach produzieren
>>
Nr. 2505 Kontra
>>2504
Zug vergessen!
f4 auf e5
>>
Nr. 2507
234 kB, 947 × 950
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103 kB, 488 × 488
>>2504
>>2505
>WAS ZUM FICK, du wagst es wirklich!!1
Bin sogar ganz froh darüber :3 Mit deiner Dame, dem Springer und den beiden Läufern in der Nähe meines mäßig bewachten Königs schwebte die ganze Zeit so ein Mattgeruch über das Feld, jede Figur weniger gibt wieder mehr Luft zum Atmen. Bin schon gespannt auf die Analyse nach dem Spiel, ob die Engine zu irgendeinem Punkt in diesem Spiel ein Matt ansagt. Und meine eigene Dame stand da halt so rum, hat aber meiner Meinung nach nicht wirklich was gerissen. Ich mache auch direkt weiter und tausche meinen Läufer, den nun endlich seine Mission gefunden hat: Bxh3. Ursprünglich sollte der mal vor Urzeiten zum Zuge kommen, als ich ihn in >>1667 in Position stellte, um danach (d5-)d4 zu spielen. Dann hätte nämlich plötzlich mein Bauer auf d4 dein Fert auf c3 angegriffen, und der Läufer hätte freie Sicht auf deinen Turm auf h1 gehabt, und du hättest nur einen von beiden retten können. Das Vorhaben ist jedoch krachend gescheitert, also du selbst im nächsten Zug d4 gespielt hast. Und seitdem stand der Läufer da rum und hat Staub gefangen. Wahre Geschichte!
>Wer gewinnt wenn man ab Video-Ende weiterspielt? Wenn man mit jedem Bauernzug eine Dame verwandeln kann, kann man ja mit jedem Zug Schach produzieren
Ja, das denke ich auch, somit wird ziemlich sicher Derjenige gewinnen, der als erstes ziehen darf. Verstecken kann man sich schlecht zwischen den gegnerischen Bauern, die jederzeit zu einer Dame werden können, und schlagen geht auch schwer, da jede Dame sofort die Bauern um sich rum verteidigt - und selbst durch die Bauern verteidigt wird.
>>
Nr. 2637
461 kB, 1479 × 1039
>>2507
>Ich mache auch direkt weiter und tausche meinen Läufer
Jetzt reicht's aber langsam mal MIT DER VERFIVKTEN DSCHEISSE
Ich merke immer mehr was für ein Fehler es war, meine Türme so leichtfertig zu verspielen

g5 auf h3
>>
Nr. 2643
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>>2637
Heilige Scheisse, Ernst, dieser Fotoladen ist super, 10/10, großes Tennis Schach. Ich werde versuchen, mir bis morgen auch was zu überlegen, damit ich meinen Zug nicht so nackt pfostieren muss, aber das ist eine hohe Messlatte. Das Schachmatt unter den Fotoläden sozusagen :3
>>
Nr. 2666
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192 kB, 780 × 954
>>2637
MEEEH, das lief gar nicht mal so gut. Das kommt davon, wenn man sich selbst unter Druck setzt und eine große Klappe hat. Und kurz nach Fertigstellung hatte ich dann natürlich eine bessere Idee, was ich hätte machen sollen. Geschäft wie üblich eben. Aber hilft ja alles nichts, hier ist der Laden, und hier ist mein Zug: Ng4.
>>
Nr. 2697
>>2666
Also ich find's gut :3 Ganz so bedrohlich ist die Situation für meinen Läufer allerdings glücklicherweise nicht: e5 auf d4

>wenn man sich selbst unter Druck setzt
Ich glaube mir fällt nur was ein, wenn ich bei einem Zug in Bedrängnis gerate und rangiere. Man muss sich ja schließlich Luft machen. Momentan bin ich aber wieder tiefenentspannt und hänge daher kein Bild an. Danke noch für deine Ratierung :3
>>
Nr. 2745
227 kB, 955 × 953
105 kB, 940 × 576
>>2697
>Ganz so bedrohlich ist die Situation für meinen Läufer allerdings glücklicherweise nicht
Das stimmt wohl, in diesem Fall war der Angriff auf den Läufer auch eher ein Nebeneffekt, vor allem erhoffe ich mir eine strategisch günstige Positionierung des Springes. Naja, zumindest günstiger als vorher, was nicht besonders schwer war. Ich denke, nun ist die Zeit gekommen, den Bauern auf c2 tatsächlich zu schlagen, auch wenn mich das eventuell im Gegenzug meinen Bauern auf g6 kostet: Rxc2
>Man muss sich ja schließlich Luft machen.
Wohl dem, der ein künstlerisches Ventil für seinen Zorn hat!
>Momentan bin ich aber wieder tiefenentspannt und hänge daher kein Bild an.
Ich nutze meine nächtliche Inspiration und bemühe einen weiteren überzitierten Film :3
>>
Nr. 2746
191 kB, 312 × 172, 0:01
>>2507
>>2637
>>2666
>>2745
Qualitätsläden.
>>
Nr. 2827
152 kB, 480 × 1099
Frühlingshafte Temperaturen, die Sonne scheint... höchste Zeit für meinen nächsten Zug!

>>2745
>auch wenn mich das eventuell im Gegenzug meinen Bauern auf g6 kostet
So ist es
D4 auf B6
>>
Nr. 2883
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>>2827
Samstag Abend und keine Dame? Zeit endlich die Sau rauszulassen. Oder, wenn man gerade keine Sau zur Hand hat, den Bauern, zum Beispiel auf e3.
>>
Nr. 2945
490 kB, 936 × 936
>>2883
Verdammt Ernst mir ist gerade erst richtig klar geworden wie schlecht meine Lage ist. Du stehst mit deinem BAUERN kurz vor meiner Endlinie und Pferd und Turm sind auch schon in Position um meinem König zu rapieren.

H3 auf F4
>>
Nr. 2977
225 kB, 955 × 954
69 kB, 460 × 696
70 kB, 460 × 696
323 kB, 650 × 488
>>2945
>Du stehst mit deinem BAUERN kurz vor meiner Endlinie und Pferd und Turm sind auch schon in Position um meinem König zu rapieren.
Ich kann es wohl nicht verschleiern, es ist in der Tat der Versuch, die Entscheidung herbeizuführen. Wie Al Bundy stürmt mein Bauer im Zeitlupentempo auf die Endzone zu, die weißen Abfangjäger und ihre Machenschaften stets im Blick. Der letzte Schritt ist immer der Schwerste, doch jetzt gibt es kein Zurück mehr. Den Blick fest nach vorn gerichtet ignoriert er die Gefahr und klopft an das Tor zum Himmel, in diesem Fall auch bekannt als e2.
>>
Nr. 2986
oh je schwarz-ernst hat weiß-ernst ja ganz schön in die klemme manövriert. weiß-ernst darf sich jetzt auf keinen fall vergaloppieren.
>>
Nr. 2991
290 kB, 1000 × 943
>>2986
>schwarz-ernst hat weiß-ernst ja ganz schön in die klemme manövriert
Das ist korrekt. Nüchtern und bei aller Vernunft betrachtet, bin ich nur einen Zug davon entfeRNT MATT GEMACHT ZU WERDEN UND SCHWARZ-ERNST WEISS DOCH GENAU DASS ICH MEIN FERD FÜR SEINEN LÄCHERLICHEN BAUERN OPFERN MUSS VERFICKTE NUTTENARSCHPISSE!!!!

>>2977
F4 auf E2
>>
Nr. 2992
2,0 MB, 372 × 302, 0:07
>>2991
>>2991
>DASS ICH MEIN FERD FÜR SEINEN LÄCHERLICHEN BAUERN OPFERN MUSS
ach, weiß-ernst. NICHT vergaloppieren :3
beobachter-ernst hier hätte b6-f2 gespielt.
>>
Nr. 2993
49 kB, 504 × 658
>>2991
Ich liebe diese Variationen des Ursprungs-Ladens :3

>>2992
>beobachter-ernst hier hätte b6-f2 gespielt.
Schwarz-Ernst hier, das war auch mein erster Gedanke, was mich möglicherweise erwartet, aber darauf hatte ich mir schon eine Antwort überlegt: Rc1+, einzige Möglichkeiten danach meiner Meinung nach Be1 (verliert den Läufer, da natürlich dann Rxe1, wieder mit Schach) oder Kg2, darauf wäre dann aber e1Q gefolgt, und dann notwendigerweise Bxe1 und wieder Rxe1, also Läufer gegen Bauer. Nxe2 ist da denke ich gleichwertig. Ich hatte noch eine Idee, was möglicherweise hätte besser sein können, aber ich bin mir nicht sicher: Nd3. Das hätte erstmal e1D verhindert. Ich kann allerdings nicht genug vorausrechnen um zu sagen, ob das auch mittelfristig geholfen hätte, da ich natürlich dann mit meinem Turm hätte rumstänkern können. Ich schätze, es wäre dann irgendwie auf ... Rd2, Ne1 Rd1, Bf2 hinausgelaufen, aber das ist dann schon zu weit für mich. Ist aber sicher wieder ein Punkt, wo es spannend sein wird nach dem Spiel zu sehen, was die Engine vorschlägt.

Mein nächster Zug hier ist denke ich offensichtlich, aber ich brauche natürlich noch einen angemessenen Fotoladen als Beilage, wird also wohl Montag werden, bis ich ihn offiziell pfostieren kann. Auch: Kühl, dass wir Zuschauer haben :3
>>
Nr. 2995
>>2992
>b6-f2
Wäre dann der Läufer aber nicht auch verloren, wenn Pferd G4 auf F2? Und danach wäre die Bedrohung durch den Bauern nach wie vor da.
>>
Nr. 2996
>>2995
Du kannst eh nicht einmal mehr ein Remis erzwingen. f2 wäre einfach der theoretisch bessere Zug gewesen, so wie er zum Beispiel von Software vorgeschlagen würde, und hätte noch "Punkte" bringen können.
>>
Nr. 2998
Ich möchte gegen OP eröffnen. Die wievielte Partie ist das jetzt?

Sf3
>>
Nr. 2999
>>2995
f2 wird vom weißen könig bedroht. wenn schwarz-ernst den läufer genommen hätte, hätte er auch seinen springer eingebüßt. der könig auf f2 wäre durch den schwarzen bauer vor'm turmschach gedeckt und würde gleichzeitig vom könig daran gehindert zur dame zu werden oder der könig würde ihn nehmen. c2-c1 hätte weiß-ernst mit einer flucht des königs auf f3 erstmal ins leere laufen lassen können. schwarz-ernst würde so zwar ziemlich sicher seine dame kriegen, aber der könig wäre erstmal vor dem unmittelbar drohenden matt gerettet geworden. jetzt sitzt weiß-ernst immer noch ziemlich in der bredouille :3
>>
Nr. 3005
227 kB, 951 × 947
257 kB, 952 × 952
196 kB, 1294 × 1230
197 kB, 1294 × 1230
>>2991
>Das ist korrekt. Nüchtern und bei aller Vernunft betrachtet, bin ich nur einen Zug davon entfeRNT MATT GEMACHT ZU WERDEN
Bin mir in der Tat nicht ganz sicher. Ich hatte 3 Züge auf dem Radar, die eventuell kommen könnten: Deinen Zug, Bf2 und Nd3, aber frag mich nicht, welcher da langfristig am besten gewesen wäre. Jedenfalls hat ein Zug das drohende Matt sehr effektiv gestoppt! Mein Zug ist natürlich offensichtlich: Ich nehme den Springer mit meinem Turm: Rxe2.

>>2998
Ah, ein neuer Spieler, das freut mich, dass weiterhin Interesse am Faden besteht. Das müsste dann das dritte Spiel sein. Das erste Spiel ist schon beendet, das zweite Spiel läuft und zwischendurch gab es mal kurz noch ein Spiel, das ist aber dann irgendwie versandet. Auch: Ich hätte mich vielleicht mal einlesen sollen, was man macht, wenn der Gegner mit Weiß mal nicht e4 oder d4 im ersten Zug spielt ;_; Ich versuche es trotzdem mal mit d5.

>>2996
>f2 wäre einfach der theoretisch bessere Zug gewesen, so wie er zum Beispiel von Software vorgeschlagen würde
Würde er? Das überrascht mich, ich hätte erwartet, dass die Software an der Stelle Nd3 vorschlägt. Würde mich interessieren, was die Software zu Rc1+ als Antwort gebracht hätte, denn ich war der Meinung, dass Bc2 auf jeden Fall den Läufer verliert, spätestens wenn ich nach dem Turmschach den Bauern umwandle, dann muss der Läufer ja schlagen. Es sei denn, der Computer hätte noch ein As im Ärmel, ich kann es mir aber nur schwer vorstellen.

>>2995
Hätte den Läufer nicht mit dem Pferd geschlagen, dann hätte ich wohl wirklich nur getauscht. Wäre auch okeh gewesen, mit jeder Figur weniger auf dem Feld wird ja mein Turm stärker. Wie gesagt wäre Rc1+ in diesem Falle mein Zug der Wahl gewesen.
>>
Nr. 3007
>>3005
g3
>>
Nr. 3023
260 kB, 951 × 947
>>3007
Ah, das sieht jetzt aus wie... wie heißt das noch gleich? Königsindische Eröffnung? Zumindest den nächsten Zug ahne ich jetzt. Hmm, hilft mir leider nicht viel, da ich dafür keine passende Verteidigung parat habe, muss also weiter improvisieren: e6
>>
Nr. 3025
>>3023
Du bist mir auf den Schlichen. Lg2
>>
Nr. 3028
293 kB, 1294 × 1230
>>2996
>Du kannst eh nicht einmal mehr ein Remis erzwingen.
Sollte meine missliche Lage etwa einzig und allein an meinem Schachversagen liegen? NIEMALS!!

>>3005
Spiel2: B6 auf D4
Das Fühl wenn der Diskussion kaum folgen könnend wegen der kryptischen Schachnotationen
>>
Nr. 3046 Kontra
86 kB, 939 × 349
>>3025
>>3028
Aaah, ich komme aktuell nicht dazu, meinen Zug zu machen, hoffe es klappt morgen!
>>
Nr. 3050
28 kB, 480 × 480
>>3046
Er ist Angst. So ein starkes Fühl. Es ist Angst. Er weicht aus. Es ist Angst.
>>
Nr. 3051
49 kB, 640 × 360
225 kB, 951 × 952
260 kB, 945 × 949
>>3050
>Er ist Angst. So ein starkes Fühl. Es ist Angst. Er weicht aus. Es ist Angst.
Angst? Ich? Ha, niemals! Seht her, wie ich f-furchtlos meine nächsten Züge mache. Die schwarzen Armeen marschieren auf die Tore von Gondor zu, das Ziel fest im Blick. Niemand* wird sie jetzt mehr aufhalten k-können.

*beinhaltet nicht: schlechte Züge, gegnerische Übermacht, Fallen, Gabeln, gemeine Angriffe oder Gegenwehr jeglicher Art

>>3028
Dieser Weg wird kein leichter sein, doch ich spüre, dass die Anwesenheit des dunklen Befehlshabers an der Front benötigt wird: Kf7
>Das Fühl wenn der Diskussion kaum folgen könnend wegen der kryptischen Schachnotationen
In einer Nussschale: Ich denke nicht, dass Läufer auf f2 geholfen hätte, da ich in diesem Fall mit dem Turm auf der Grundlinie Schach gegeben hätte. In diesem Fall hättest du natürlich mit dem Schach handeln müssen, entweder indem du den Läufer von f2 auf e1 stellst, um zu blocken, aber dann hätte ich ihn einfach schlagen können mit dem Turm. Oder du hättest deinen König wegbewegt auf g2 (müßte die einzige Option gewesen sein), aber adnn hätte ich, da ja mein Turm jetzt auf der Grundlinie steht, den Bauern umwandeln können. Daraufhin hättest du meine neue Dame mit dem Läufer schlagen müssen, und ich hätte dann wieder den Läufer geschlagen. Du hättest also - meiner Meinung nach - maximal den Bauern schlagen können, und dafür eine Leichtfigur opfern. Mit deinem Zug hast du genau dasselbe gemacht, nur dass du statt des Läufers deinen Springer für den Bauern geopfert hast - aus meiner Sicht gleichwertig, wenn nicht sogar besser. Ich habe gehört, dass gute Schachspieler sagen, dass im Endspiel ein Läufer im Vergleich zum Springer in der Regel wertvoller wird, da im Endspiel das Feld offen ist, und der Läufer schnell über das ganze Feld kann. Ist natürlich immer situationsabhängig, aber ich denke, dass da was dran ist. Zu Beginn des Spiels und im mittleren Teil stehen viele Figuren rum, da kann man mit einem Springer gut fiese Gabeln machen. Im Endspiel, wo nicht mehr viel auf dem Feld ist, ist dagegen die Geschwindigkeit des Läufers vermutlich vorzuziehen.

>>3025
Ich bin neugierig zu sehen, wie sich aus dieser Eröffnung ein Angriff entwickeln wird, da man mit Weiß die Kontrolle des Zentrums vorerst aufgibt zugunsten einer schnellen Rochademöglichkeit und einer gefestigten Königsstellung. Es scheint mir eine schlechte Idee, blindlings meine Bauern nach vorne zu schieben, auch wenn die Zentrumskontrolle natürlich verlockend ist, daher betreibe ich auch lieber erstmal ein wenig Entwicklung: Nf6
>>
Nr. 3059
>>3051
Spiel 3: 0-0
>>
Nr. 3082
261 kB, 951 × 949
27 kB, 400 × 400
>>3059
Ich halte mich an die Weisheiten des dicken Bens, der immer sagt: Wenn du schon rochiert hast, aber dein Gegner noch nicht, dann greife die Mitte an. Um genau das zu vermeiden, bereite ich lieber auch schon mal den Abgang meines Königs vor. Schließlich macht der Ben die ganzen Mullen klar, also muss er es ja wohl wissen: Bd6.
>>
Nr. 3097
>>3082
Du bist ja ein Hellseher. d4
>>
Nr. 3112
>>3051
Danke für die Erklärung :3

Ich werde meinem König dann auch mal etwas Bewegung gönnen.
Spiel2: G1 auf F1
>>
Nr. 3123
227 kB, 956 × 947
259 kB, 948 × 949
413 kB, 480 × 360, 0:03
>>3097
Ich verlasse mich nicht auf meine hellseherischen Fähigkeiten und verpisse mich ins Eckchen: 0-0

>>3112
>Danke für die Erklärung :3
Gerne :3
>Ich werde meinem König dann auch mal etwas Bewegung gönnen.
Die faulen Könige, welche die meiste Zeit bewegungslos im Schatten ihrer Türme verbringen, können sich ruhig auch mal bewegen!!1 Es sind wie immer die einfachen Soldaten, die im Krieg fallen, und nicht die Befehlshaber. Ich werde erstmal meinen Turm in Sicherheit bringen, bevor er vom König persönlich gemeuchelt wird: Ra2
>>
Nr. 3134
>>3123
Spiel 3: c4
In dem Zug steckt Sprengstoff.
>>
Nr. 3151
259 kB, 951 × 947
16 kB, 378 × 357
2 kB, 196 × 157
>>3134
>c4
>In dem Zug steckt Sprengstoff.
Ich würde jetzt gerne mit Nh4 antworten, aber dieser Zug stinkt, daher begnüge ich mich mit b6.
>>
Nr. 3166
167 kB, 704 × 438
>>3123
>bevor er vom König persönlich gemeuchelt wird
Als ob mein König was ausrichten könnte. Er ist dazu verdammt, dem Untergang seines Reiches und seiner selbst tatenlos zuzusehen ;_;

Spiel2: D4 auf C3
>>
Nr. 3171
>>3151
So einer bist du also.
Sc3
>>
Nr. 3193
224 kB, 947 × 950
258 kB, 945 × 949
13 kB, 275 × 275
>>3166
Aaah, heute mal ein Zug ohne Fotoladen, sonst wird das nie was ;_; Auf jeden Fall wieder fickend gespeichert!
>Er ist dazu verdammt, dem Untergang seines Reiches und seiner selbst tatenlos zuzusehen
So wie wir alle dazu verdammt sind, unseren eigenen Verfall mit ansehen zu können. Aber dieses Spiel begleitet uns nun schon seit 3 Monaten, und hat die Reisequalität in meinem Falle deutlich verbessert, Ke6.

>>3171
Ich habe Visionen von einem Bauer in Not und einem Springer, der ihm nicht zur Hilfe eilen kann. Ich widerstehe der Versuchung einen weiteren Bauernzug zu machen und stelle meinen Läufer, wie auch schon in anderen Spielen gesehen, ins Eckchen, auf dass er dort wahrscheinlich wieder sinnlos vergammelt: Bb7.
>>
Nr. 3207
>>3193
Spiel 3: c4xd5
Jetzt könnte dein Bischof mal etwas anderes tun als blöd herumsitzen.
>>
Nr. 3224
257 kB, 950 × 948
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>>3207
Ich weiß nicht, diese Kleriker heutzutage sind einfach nicht mehr das, was sie mal waren. Früher sind sie wenigstens noch auf Kreuzzüge gegangen (oder haben zumindest dazu aufgerufen) und gerierten sich als Weltenlenker, heute dagegen sitzen sie nur noch faul auf b7 rum und schauen sich an, wie die Bauern sich gegenseitig abschlachten: exd5
>>
Nr. 3261
>>3224
Sf3-e5

Mal sehen ob wir einen der faulen Fettsäcke nicht doch noch von seinem Arsch hochkriegen.
>>
Nr. 3279
256 kB, 950 × 950
109 kB, 810 × 300
>>3261
Okeh, ich glaube. jetzt muss der heilige Mann tatsächlich selbst an die Front, es hilft ja alles nichts. Es stimmt zwar, dass im Krieg und im Kino die besten Plätze hinten sind, aber man kann ja auch nicht immer nur seine Bauern-Schäfchen als Schutzschild vor sich hertragen: Bxd5
>>
Nr. 3280
>>3193
Hm, meine Vorahnung hat sich wohl doch nicht erfüllt.

Spiel2: A3 auf A4
>>
Nr. 3289
223 kB, 954 × 948
209 kB, 693 × 1000
>>3280
>Hm, meine Vorahnung hat sich wohl doch nicht erfüllt.
Hmm, ich glaube, ich habe doch eine bessere Idee, als mit meinem König über des Feld zu schleichen - zumindest bis ich merke, dass das doch alles nicht funktioniert. Auf jeden Fall gibt es erstmal Bewegungstherapie für meinen Springer, der den Turm jetzt bei der Einnahme der Grundlinie unterstützen darf, Nh2+
>>
Nr. 3299
178 kB, 1200 × 1055
Harro Ernst, ich musste an dich denken.
Oke wa alles.
>>
Nr. 3306
504 kB, 600 × 528, 0:07
>>3299
>Harro Ernst, ich musste an dich denken.
Ich hab dich auch lieb, Ernst :3
>>
Nr. 3416
>>3289
>double_impact.jpg
>FEEL THE IMPACT
Das Fühl wenn den Impact fühlend ;_;
Spiel2: F1 auf G1

>>3306
Episch ist aber kein OI oder?
>>
Nr. 3417
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>>3416
>Das Fühl wenn den Impact fühlend ;_;
Wir alle fühlen bisweilen den Impact. Den Impact des Alterns, den Impact der Einsamkeit, den Impact der Frauen, die einen ignorieren, aber auch den Impact eines wieder auferstandenen Brettes, auf welchem man schöne Fäden haben kann!
>ist aber kein OI oder?
Doch, ist es, sofern man meine GIMP/VSDC/ffmpg-Basteleien als OI bezeichnen kann. Der Soundeffekt ist übrigens aus Crash Bandicoot, hat irgendwie gut zum fetten Turm gepasst, der sich ins Bild schiebt.

Habe die aktuelle Situation mal analysieren lassen, und meine neue Engine schlägt Video relatierten Zug für dich vor. Tolles Programm, dieses Dio V3.0, kann ich sehr empfehlen :3 Für den Fall, dass das unbekannt ist: >>3030

Nf3+ - ich verspreche auch, das ich nicht wie im Video ziehen werde :3
>>
Nr. 3532
>>3417
>Doch, ist es
Was zum Fick Ernst, das setzt dem allen ja wohl noch die Krone auf :3

Ich werde zumindest mal in Anlehnung an vorschlag.mp4 einfach wieder zurücklaufen.
Spiel2: G1 auf F1
>>
Nr. 3536
>>3417
Du schiebst jetzt den d-Bauern so löange nach vorn, bis sich der Läufer opfert (Pferd deckt alle schwarzen Felder) oder Du ne Dame hast. Feierabend.
>>
Nr. 3543
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>>3532
>das setzt dem allen ja wohl noch die Krone auf :3
Freut mich, dass es gefällt :3 habe das Thema Videobearbeitung noch nicht so lange für mich entdeckt, glaube Video relatiert war damals eine der ersten Sachen, die ich gemacht hatte. Die Ränder waren übrigens keine Absicht, das war einfach nur Inkompetenz. Die Videosachen integrieren sich aber schön in die Spielereien, die man sonst so macht mit Bildern oder Audio. Inzwischen habe ich da auch für alle Anforderungen gute, freie Programme gefunden (VSDC für Video-Editing mit Zeitlinie und Ebenen, Active Presenter für Bildschirm-Aufnahmen und ffmpg für schneiden, konvertieren etc., ansonsten GIMP und Audiogalaxy) Bin zwar blutiger Anfänger, aber Spaß macht es trotzdem. Ist nämlich bunt und macht krach - tolle Sache :3 Und das sind alles Dinge, die ich nur angefangen habe, weil ich auf Bilderbrettern rumgehongen habe!

Ich stelle auch fest, dass >>3536 den Grund für die Reorganisation meines Springers durchschaut hat, denn es war tatsächlich meine Absicht, den Bauern auf das jetzt vom Springer verteidigte Feld d4 vorzuschieben.
>>
Nr. 3619
>>3543
Kühle Sache. Ich habe für Videobearbeitungen HitFilm wovon es eine kostenlose Version gibt. Allerdings bis heute nicht ganz verstanden wie es funktioniert, aber einfache Animationen sind damit wohl auch möglich.
Ich habe mir auch vor einiger Zeit in einem Anflug von Experimentierwut mal processing installiert, womit man wohl per Code ziemlich kühle grafische Effekte programmieren kann. Allerdings bis heute nicht angerührt weil esistallessomühsam.mp4

Mein Bewegungsspielraum ist ja sehr klein geworden..
Spiel2: C3 auf E1
>>
Nr. 3620
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>>3619
>Ich habe für Videobearbeitungen HitFilm wovon es eine kostenlose Version gibt.
Das kenne ich noch gar nicht. Hatte ohnehin festgestellt, dass kostenlose Vollversionen von Videobearbeitungsprogrammen recht dünn gesät sind, hab mich damals schwer getan, was Brauchbares zu finden, und obwohl VSDC im Grunde recht simpel ist, gab es trotzdem eine nicht zu unterschätzende Einstiegshürde.
>Allerdings bis heute nicht angerührt weil esistallessomühsam.mp4
Kenne das Fühl. Man ist ja schon froh, wenn man sich die Sachen, die einem eingefallen sind, behalten kann, bis man das nächste mal mit ausreichend Zeit an der Lauerstation sitzt. Bild relatiert hat auch länger gedauert, als ich ursprünglich dachte. War aber auch gemein vom ursprünglichen Ersteller, jedes Bild aus einem anderen Winkel zu zeichnen. Perspektiven sind einfach eine Schlampe ;_;
>Mein Bewegungsspielraum ist ja sehr klein geworden..
Ich fürchte das ist korrekt. In einer Situation zu sein, in der man nicht mehr wie gewünscht in die Handlung eingreifen kann, ist kein schönes Gefühl, ich kenne das selbst aus diversen sportlichen und privaten Erlebnissen. Dieses Wochenende war Ernst mal wieder aus, da ein Freund Geburtstag hatte. Dort war auch ein sehr süßes Mädchen, die sogar scheinbar ungebunden war. Ernst hat ein paar mal versucht, Kontakt herzustellen, indem er sich in ihre Gruppe, in der er schon einige Leute kannte, mit einbrachte, aber es war gelinde gesagt nicht sehr effektiv. Ihm blieb nichts Anderes übrig, als diese Tatsache irgendwann zu akzeptieren und sich seine Frustration darüber möglichst wenig anmerken zu lassen. Es gehört wohl zu den Rätseln des Lebens, warum manche Dinge, die sich für einen selbst komplett richtig und vernünftig anfühlen, für andere Personen absolut unvorstellbar zu sein scheinen. Um bei den Schach-Metaphern zu bleiben: Selbst ein subjektiv perfektes Spiel würde nicht den erhofften Gewinn bringen.

Aber zumindest für unser Spiel fällt mir ein Zug ein: d3
>>
Nr. 3648
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Wie fade, kommt mal auf das nächste Level und fangt an Quanten-Schach zu spielen.

https://www.youtube.com/watch?v=Hi0BzqV_b44
>>
Nr. 3698
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>>3620
>Ihm blieb nichts Anderes übrig, als diese Tatsache irgendwann zu akzeptieren und sich seine Frustration darüber möglichst wenig anmerken zu lassen.
Ich bin mittlerweile Experte im Sich-nichts-anmerken-lassen, wofür viele mich sogar explizit schätzen, weil sie glauben ich wäre bei allem (Stress, Konfliktsituationen beim Schach verlieren) immer so entspannt und gelassen.

>lerne_schachspielen.jpg
Sehr treffend :3

Spiel2: E1 auf F2
>>
Nr. 3751
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>>3698
>Ich bin mittlerweile Experte im Sich-nichts-anmerken-lassen, wofür viele mich sogar explizit schätzen, weil sie glauben ich wäre bei allem (Stress, Konfliktsituationen beim Schach verlieren) immer so entspannt und gelassen.
Ich denke das ist auch eine Sache der Gewöhnung. Früher habe ich mich über alles Mögliche furchtbar aufgeregt. Beim Sport oder beim Spielen zu verlieren, wenn irgendwas mit Mädels falsch lief (es lief immer falsch eigentlich lief so gut wie nie was), selbst wenn Banalitäten in meinem Umfeld nicht so abliefen, wie sie meiner Ansicht nach optimal gewesen wären. Mit der Zeit stumpft man da ab. Ich nehme diese Sachen immer noch genauso wahr wie früher, aber ich weiß inzwischen auch, dass das Leben am nächsten Tag weitergeht. Man hat inzwischen so viele Situationen erlebt, wo Dinge gut liefen, und auch wo sie schlecht liefen, und es war nie endgültig, es ging immer irgendwie weiter. Wenn man dann älter wird, hat man ja auch seinen Platz im Leben irgendwann gefunden (egal ob er einem gefällt oder nicht) und sich dort eingerichtet. Da sind Fehlschläge in der Regel nicht mehr existenzbedrohend, so wie das in der Jugend war, wo man noch um seinen Platz in den Rangordnungen der Welt gekämpft hat. Daher ruft sowas einfach nicht mehr dieselbe emotionale Reaktion hervor wie früher. Das weniger werdende Testosteron in den Adern trägt da sicher auch seinen Teil dazu bei.

Ich glaube, unser Bilderspiel hat inzwischen ein besseres Niveau, als unser Schachspiel je wird erreichen können :3 Ich mache in beiden Spielen einen offensichtlichen Zug: d2

>>3648
Munzelte, das ist dann wohl ein Thema für den nächsten Faden :3
>>
Nr. 4049
>>3751
>Beim Sport oder beim Spielen zu verlieren
Sowas hat mich genau genommen nie gestört, in meiner Anekdote >>1665 habe ich ja tatsächlich eine große Anzahl an Schachspielen immer wieder zuverlässig verloren.
Ich glaube bei mir sind es hauptsächlich Konflikte und potentieller Streit, bei denen sich bei mir wohl kein Gewöhnungseffekt richtig einstellen will. Habe wahrscheinlich zuviel Konfliktvermeidung praktiziert und zuwenig mich im Streit mit anderen gemessen.

Spiel2: F1 auf G2
>>
Nr. 4099
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>>4049
>Habe wahrscheinlich zuviel Konfliktvermeidung praktiziert und zuwenig mich im Streit mit anderen gemessen.
Das kenne ich irgendwoher. Obwohl ich das im Sport gelernt habe, konnte ich das nie so auf das Echtleben übertragen. Dort bin ich immer zu faul, meine Position zu verteidigen. Nicht sicher, ob es daran liegt, dass mir die meisten Sachen einfach egal sind, oder weil ich mich selbst gar nicht so als eigene Entität im Wettbewerb mit Anderen gesehen habe, sondern nur als die Summe aller meiner Sinneswahrnehmungen in genau diesem Augenblick. Liegt vielleicht daran, dass ich Einzelkind bin und nie im Kindergarten war, und mich daher als Kleinernst nie wehren musste gegen andere Kinder, die mir mein Spielzeug wegnehmen wollten. Hat natürlich massenweise Nachteile, mit denen man problemlos eigene Fäden füllen könnte.

Mein Bauer gesteht hiermit, dass er sich im falschen Körper gefangen fühlt, und nutzt die Umkleide auf d1.
>>
Nr. 4403
>>4099
Mein Zug ist schon längst überfällig, daher jetzt sofort ohne lange zu überlegen als ob es noch viel zu überlegen gäbe
Spiel2: G3 auf G4
>>
Nr. 4439
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>>4403
>als ob es noch viel zu überlegen gäbe
Ja, du hast recht. Ich glaube mit der Dame ist das Spiel so weit gekippt, dass es aus der schwächeren Position keine Optionen mehr gibt, Einfluss zu nehmen. Ich kann daher absolut verstehen, wenn du nicht mehr weiterspielen möchtest, denn ab jetzt musst du voraussichtlich nur noch meine tollpatschigen Mattversuche über dich ergehen lassen. Aber weißt du, das ist nicht schlimm. Der OP in diesem Faden trägt das Datum 10.12.2018. Vom Ende letzten Jahres, wo man hier noch sein eigenes Echo hören konnte, über die zarten Lebenszeichen Anfang 2019 zu der Zeit jetzt, wo täglich pfostiert wird, und mehrere interessante Projekte parallel am Laufen sind, waren wir mit unserem Spiel hier präsent. Dieser Faden kam einen langen Weg, und hat seinen Dienst getan, daher darf er nun auch guten Gewissens in Rente gehen. Ich mag mir vorstellen, dass unsere Pfosten und Fotoläden dabei geholfen haben, Besucher zu ermutigen, hier zu bleiben und zu kontributieren. Ob das wirklich so war, werde ich nie rausfinden, aber falls ja, dann ist dies das erste Schachspiel, wo wirklich jeder Beteiligte als Gewinner rausgeht, egal ob Spieler oder Zuschauer. Und das heißt was? Ich bin mal wieder der Einzige, der sein Ziel verfehlt hat :3
>und ich werde JEDES EINZELNE SPIEL VERLIEREN

Ich bedanke mich für das schöne Spiel, Ernst, es war mir eine Freude!
>>
Nr. 4440
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>>4439
>wenn du nicht mehr weiterspielen möchtest
Haalt Stoppppppp! Das ist gar nicht der Grund, ich schaute zuletzt unregelmäßig rein und überlegte jedesmal ein Bild zu machen oder nicht, was meinen Spielzug immer weiter verzögert hat.

>Ich bin mal wieder der Einzige, der sein Ziel verfehlt hat :3
NOCH IST DAS SPIEL ABER NICHT ZUENDE >:3
Spiel2: G2 auf G3

>Dieser Faden kam einen langen Weg
Dieses. Dafür wird OP bestimmt noch das Ernstverdienstkreuz verliehen werden :3
>>
Nr. 4500
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>>4440
>ich schaute zuletzt unregelmäßig rein und überlegte jedesmal ein Bild zu machen oder nicht, was meinen Spielzug immer weiter verzögert hat.
Das kenne ich. Habe auch schon oft meinen Zug gemacht, und pfostiere dann trotzdem erst 1-2 Tage später, weil ich erst noch ein Bild ladieren will.
>NOCH IST DAS SPIEL ABER NICHT ZUENDE >:3
Das lobe ich mir. FÜR DEN FADEN, UND FÜR DEN KANAL (und für mein Fert): g5!
>Dafür wird OP bestimmt noch das Ernstverdienstkreuz verliehen werden :3
Die Eichenlaub-Anstecknadel in Gelb und Grün :3 Aber wenn, dann bekommen wir die alle, wir haben schließlich auch alle mitgemacht!
>>
Nr. 4523
>>4500
>pfostiere dann trotzdem erst 1-2 Tage später, weil ich erst noch ein Bild ladieren will.
Darum jetzt kurzen Prozess ohne Bild: Läufer begibt sich in Erwartung des baldigen Endsiegs in Angriffsstellung!

F2 auf E3
>>
Nr. 4535
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>>4523
Dann ist es nun soweit, nach fast genau 5 Monaten und 45 Zügen ziehe ich meine Dame auf f3, matt. Wie bereits erwähnt: Vielen Dank für das schöne Spiel, die vielen Fotoläden und das nette Begleitgespräch. Als ich im Dezember hierher kam und überlegte, ob so ein Faden hier Resonanz bekommen würde, hätte ich nie im Leben mit so einer Entwicklung gerechnet, das freut mich wirklich ungemein! Was das Spiel selbst angeht, habe ich gerade eine Computeranalyse laufen lassen, das Ergebnis hat wie schon zuvor recht wenig mit dem zu tun, was in meinem Kopf vor sich ging.

Der Computer sagt, dass ich die ersten rund 20 Züge einen langsam wachsenden Vorteil hatte, bis ich offenbar einen riesigen Fehler einstreute, und zwar hier: >>2282. An dieser Stelle meint der Computer, dass es auf einen Schlag wieder ausgeglichen war. Über diesen Zug hatte ich in der Tat lange nachgedacht, und obwohl ich dann einen Zug später den Zug machte, den er für den vorherigen Zug empfiehlt (hxg6), war der Vorteil trotzdem weg. Den Zug, den er auf deiner Seite gar nicht mag, ist dieser hier: >>2492, wo du den Tausch der Damen anbietest. Ich hatte den dankbar angenommen, weil ich so weniger Sorgen haben musste, eine Gefahr direkt bei meinem König zu übersehen, hätte aber nicht gedacht, dass der in der Analyse so schwer ins Gewicht fallen würde. Von da an gab es keine größeren Fehler mehr, und der Materialvorteil hat dazu geführt, dass ich den d-Bauern ausreichend schützen konnte, um ihn durchzubringen.

Ich hoffe, man sieht sich bald wieder in einem der inzwischen zahlreichen anderen Fäden!

Falls jemand die Partie selbst analysieren oder einfach nur anschauen will, kann er das in jedem beliebigen PGN-Werkzeug tun, hier die Notation dafür:
1.e3 d5 2.Nc3 Nf6 3.b4 e6 4.a3 a6 5.h4 g6 6.g3 b6 7.Nh3 Bb7 8.d4 Nbd7 9.f4 Bg7
10.Bd3 O-O 11.O-O Ne4 12.Qe1 c5 13.Ng5 Nxc3 14.Qxc3 cxd4 15.exd4 Rc8 16.Qe1
Bxd4+ 17.Be3 Bxa1 18.Qxa1 Qe7 19.h5 e5 20.hxg6 fxg6 21.f5 e4 22.fxg6 Rxf1+
23.Bxf1 hxg6 24.Bh3 Rc6 25.Qd4 Nf6 26.Bf4 Bc8 27.Qe5 Qxe5 28.Bxe5 Bxh3 29.Nxh3
Ng4 30.Bd4 Rxc2 31.Bxb6 e3 32.Nf4 e2 33.Nxe2 Rxe2 34.Bd4 Kf7 35.Kf1 Ra2 36.Bc3
Ke6 37.a4 Nh2+ 38.Kg1 Nf3+ 39.Kf1 d4 40.Be1 d3 41.Bf2 d2 42.Kg2 d1=Q 43.g4 Nh4+
44.Kg3 g5 45.Be3 Qf3# 0-1
>>
Nr. 4538
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Hat OP oder ein anderer Ernst Lust, die nächste Partie mit mir zu spielen?
>>
Nr. 4577
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>>4538
OP hier, selbstverständlich habe ich Lust! Ich habe hier schließlich Niederlagen angekündigt, und ich WERDE liefern, ihr werdet es schon sehen!!1 Falls aber jemand Anderes spielen möchte, schaue ich aber auch gerne mal zu.
>>
Nr. 4690
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>>4577
Würde mich selbst als mittelmässigen Spieler einordnen. Darum geht's ja auch gar nicht, ich mag, was Du da ins Leben gerufen hast und fänds schön, wenn dieses 'Format' bestehen bleibt. :3

Bauer nach e4!
>>
Nr. 4704
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>>4690
>Darum geht's ja auch gar nicht, ich mag, was Du da ins Leben gerufen hast und fänds schön, wenn dieses 'Format' bestehen bleibt.
Das freut mich sehr, dass sich die Leute auch nach so langer Zeit, in welcher der Faden jetzt schon präsent ist, immer noch dafür erwärmen können. Und ein schönes Brett hast du da. Ich weiß noch, wie ich mir zu Weihnachten >>1641 gegönnt hatte: Es ist gar nicht so leicht, ein schönes Brett mit gescheiten Figuren zu finden. Oft sehen insbesondere Pferde (grauenvolles Design) und Türme (zu dünn) nicht gut aus, und das will schon was heißen, wenn selbst jemand wie ich, der normal eher nach Funktionalität als auf Ästhetik schaut, deshalb ein Produkt nicht kauft. Die Staunton-Sets sind im Allgemeinen okeh, aber der Rest, meine Güte. Und da rede ich noch nicht mal von irgendwelchen Herr der Ringe- oder sonstigen Spezialeditionenm Bild 3 relatiert.

Also nichts wie ran ans Werk: Ich versuche mein Glück mit c6.
>>
Nr. 4709
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>>4704
>bitte_töte_uns.jpg
Ich lachte, Ernst! Ja es stimmt, es ist gar nicht so einfach ein schönes Brett zu finden. Aber ich finde das Spielerlebnis ist noch mal ein anderes, wenn man Holzfiguren in der Hand hält, die beim Abtauschen ein leises klack von sich geben.

Ich sehe, Du spielst vorsichtig-defensiv c6, also nutze ich meinen weißen Tempovorteil in der Eröffnung und spiele gleich mal auf d4 und proste Dir, auf ein gutes Spiel!
>>
Nr. 4718
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>>4709
>Aber ich finde das Spielerlebnis ist noch mal ein anderes, wenn man Holzfiguren in der Hand hält, die beim Abtauschen ein leises klack von sich geben.
Absolut richtig, der Mensch erfährt seine Umwelt eben auch durch Berührung, und man hat einen anderen Bezug zu Dingen, die man mal in der Hand gehalten hat. Hätte auch keine Lust auf moderne Figuren aus Glas oder Metall gehabt. Holz ist da lebendiger, und das "klack" hat mit Holzfiguren einen gewissen Charme, im Vergleich zu einem schnöden "klong" bei Metall. Zudem ist es vor allem das Schachbrett, was meiner Lauerhöhle zumindest einen Hauch von Kultur verleiht in Ermangelung der sonstigen gängigen Insignien des Bürgertums, wie z.B. Bücherregalen.

Prost zurück, Ernst, auf ein gutes Spiel. Ich spiele den offensichtlichen Zug: d5. Damit gerät meine interne Eröffnungsdatenbank allerdings auch schon an ihre Grenzen.
>>
Nr. 4732
>>4718
>in Ermangelung der sonstigen gängigen Insignien des Bürgertums
Kann relatieren. Ich besitze zwar eine recht ansehnliche Privatbibliothek, habe diese aber auf unbestimmte Zeit bei Mama geparkt, weil ich die letzten 8 Jahre 5 mal umgezogen bin. Da wird man pragmatisch, bin nun überwiegend auf E-Books umgestiegen, aber es ist eben wie mit dem Schachbrett, es macht ebenauch das haptische Erlebnis etwas aus. Ich kaufe regelmäßig Schnittblumen, die ich mir ins Schlafzimmer stelle, das freut mich dann doch anzuschauen. und natürlich das obligatorische Bild von Atatürk, weil ich Klischees gut finde

>den offensichtlichen Zug: d5
Seufz. Ich weiß ja, dass ich damit hätte rechnen sollen, aber ich weiß in diesem Moment dann selbst immer nie was als Weißer zu tun ist.
Den d Bauern nehmen? Nc3? Oder sogar Nd2? Da fehlen mir dann eben die Erfahrungswerte, die mich von einem seriösen Spieler unterscheiden. ;_;
Ich will ja irgendwie e5 spielen, habe aber Angst mich zu verrennen.

Ach weißt Du was? E5!
>>
Nr. 4735
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>>4732
>weil ich die letzten 8 Jahre 5 mal umgezogen bin.
Ernst ist als Jugendlicher oft mit seiner Mama zusammen umgezogen, aber auf 5x in 8 Jahren hat er es nicht gebracht. Wie kam es dazu? Arbeitsbedingt? Aber wie du schon sagst, so ein Umzug alle paar Jahre hilft dabei, keinen Ballast anzuhäufen. Ernst ist daher auch ganz glücklich mit seiner kleinen Wohnung, da muss man auch nicht so viel sauber halten. Denke sowieso nicht, dass das Unglück der Leute in zu kleinen Wohnungen begründet liegt. Auch die größte und schönste Wohnung schützt schließlich nicht vor Einsamkeit und Isolation.
>und natürlich das obligatorische Bild von Atatürk, weil ich Klischees gut finde
Heilige Scheisse, hast du überhaupt Zeit zum Schach spielen? Musst du nicht eine Sendung vorbereiten? :3
>Ich weiß ja, dass ich damit hätte rechnen sollen
Ich wollte das schon immer mal ausprobieren, allerdings war e5 tatsächlich der Zug, der mir am meisten Sorgen gemacht hat, da er den Platz vor meiner Bauern-Reihe doch empfindlich einengt, da wäre exd4 übersichtlicher gewesen. Jetzt sieht natürlich e6 verlockend aus, doch dann wäre mir mal wieder Bild 2 relatiert passiert, und das hatte ich in den ganzen anderen Spielen schon so oder so ähnlich. Deshalb lieber erstmal den Läufer ins Spiel bringen, Bf5. e6 läuft ja nicht weg, und über die Endlösung der Springerfrage, insbesondere auf g8, muss ich dann sowieso noch mal separat nachdenken.
>Da fehlen mir dann eben die Erfahrungswerte, die mich von einem seriösen Spieler unterscheiden. ;_;
Wenn wir hier durch sind, dann haben wir so viel Erfahrung, dass wir den Bilderbrett-Kosmos auf Jahre hinaus dominieren werden!!1
>>
Nr. 4739
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>>4735
>Wie kam es dazu? Arbeitsbedingt?

Anfangs ja, die letzten zwei Male waren verbunden mit meiner Auswanderung. Aber auch das ist wieder nur temporär. In einem Jahr sehe ich dann mal wohin es mich verschlägt. ;_;

>Musst Du nicht eine Sendung vorbereiten

Sendung gibt es erst, wenn das neue Radio steht. Ich denke mal im Laufe des Juni sollte ich etwas gebastelt haben, das Geräusche macht und das nicht sofort auf mich irl zurückführbar wäre.

>Auch die größte und schönste Wohnung schützt schließlich nicht vor Einsamkeit und Isolation.

So wahr, Ernst. Mein Sozialleben spielt sich fast vollständig anschnur ab, Gäste habe ich selten bis nie. Entsprechend spartanisch bin ich eingerichtet. Ich brauche ja nicht viel.

>Deshalb lieber erstmal den Läufer ins Spiel bringen, Bf5. e6 läuft ja nicht weg, und über die Endlösung der Springerfrage, insbesondere auf g8, muss ich dann sowieso noch mal separat nachdenken.

Momentan scheint mir das Brett sehr ausgeglichen. Ich habe auch noch keine Ahnung wie ich Druck auf das Zentrum aufbauen könnte, obwohl ich es vorsichtig dominiere durch meinen exponierten e-Bauern. Schwarz steht zwar defensiv aber sehr stabil. Also weiter entwickeln! Ich setze Nf3.

Auch, woher kommt deine Passion für das Schachspiel? Du scheinst ja doch, entgegen deiner Selbstkritik, zu wissen was Du tust. Jedenfalls ist das kein Spiel eines völligen Laien. Mal einen Schachverein besucht als Kleinernst?
>>
Nr. 4744
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>>4739
> Aber auch das ist wieder nur temporär. In einem Jahr sehe ich dann mal wohin es mich verschlägt. ;_;
Oh, ein Weltenbürger wider Willen? Stelle mir das schwer vor, immer hin und her zu reisen und nie wirklich die Chance zu haben, sich ein soziales Netz aufzubauen. Ernst hat in diesem Bereich großes Glück: Er hat nach wie vor seinen Freundeskreis aus der Jugend, weil er nie weit fortgezogen ist von zuhause. Da hat auch die Überlegung reingespielt, dass Introvertiert-Ernst eben nicht schnell neue Freunde findet, und er daher wusste, dass er so einen Freundeskreis wie jetzt nie mehr würde aufbauen können. Wie an einigen anderen Stellen auf EC schon erwähnt stehe ich Reisen sowieso skeptisch gegenüber. Ich weiß nicht, ob das wirklich so viel zur Weiterentwicklung eines Menschen beiträgt, oder ob es nicht doch in erster Linie die Umwelt verschmutzt und die Taschen der Tourismusindustrie voll macht. Dass Reisen für die breite Masse erschwinglich sind, ist ja ohnehin ein recht neues Phänomen in der Menschheitsgeschichte. Aber für diese Haltung ernte ich für gewöhnlich Unverständnis, das wird oft mit Verschlossenheit, Xenophobie, Ängstlichkeit oder Faulheit gleichgesetzt, und ein bisschen was ist da im Bezug auf meine Person sicher auch dran. Möglicherweise bin ich nicht geeignet, über sowas zu urteilen.
> Ich denke mal im Laufe des Juni sollte ich etwas gebastelt haben, das Geräusche macht und das nicht sofort auf mich irl zurückführbar wäre.
Machen sie es so!
>Entsprechend spartanisch bin ich eingerichtet. Ich brauche ja nicht viel.
Eben. Die ganze Minimalismus- und Konsumverzichts-Schiene ist zwar inzwischen schon wieder abgedroschen, aber das macht sie ja nicht automatisch falsch. Gegenstände kaufen und in meine Wohnung zu stellen, und mir dann eine größere Wohnung zu kaufen, nur um mir dann mehr und teurere Gegenstände reinzustellen ist jedenfalls nicht, wie ich mir mein Leben vorgestellt habe. Ich habe gewisse materielle Grundbedürfnisse, wie eine trockene, warme Wohnung, einen gefüllten Kühlschrank, meine Lauerstation mit Zwischennetz, Kleidung und Mobilität, dazu ein bisschen Taschengeld zum Ausgehen, aber mehr braucht es nicht. Was dann noch an Geld übrig bleibt, gibt höchstens noch ein gutes Gefühl, weil man es zurücklegen kann, aber unmittelbar benötigt wird es aus meiner Sicht nicht. Man darf nur nicht seine Ansprüche mit seinen Einnahmen wachsen lassen. Gibt ja Leute, die haben immer zuwenig Geld, egal wie viel sie haben.
>Auch, woher kommt deine Passion für das Schachspiel? Du scheinst ja doch, entgegen deiner Selbstkritik, zu wissen was Du tust.
Ja, wie in >>1928 erwähnt war ich als Kleinernst mal 2 Jahre oder so im Schachverein, das lag bei uns in der Familie. Rückwirkend war es wohl ein Fehler, den Faden zu eröffnen und ausschließlich Niederlagen anzukündigen. Wollte halt nicht, dass etwaige Vereinsspieler enttäuscht sind, wenn sie merken, dass ich nicht so gut bin, wie man es vielleicht von jemandem erwarten würde, der einen Schachfaden aufmacht.

Hmm, ich denke, ich erfahre gerade den großen Nachteil dieser Eröffnung, nämlich das verschenkte Tempo. Da wären jetzt doch einige Züge, die ich gerne machen würde, aber ich muss mich für einen davon entscheiden. In diesem Fall lasse ich mal das Pferd von der Leine, aber auch nur, weil es sich irgendwie falsch anfühlen würde, die ganze Zeit nur Bauernzüge zu machen: Nd7
>>
Nr. 4752
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>>4744

>Aber für diese Haltung ernte ich für gewöhnlich Unverständnis, das wird oft mit Verschlossenheit, Xenophobie, Ängstlichkeit oder Faulheit gleichgesetzt

Muss ja sagen mir geht dieses abgehobene Gequatsche von Leuten, die mal 3 Wochen mit einem Rucksack und Papas Geld durch Thailand gestratzt sind und sich jetzt für erleuchtet halten tierisch auf den Sack.
Ich glaube zwar auch, dass Reisen den Horizont erweitern kann, muss es aber nicht und andersherum kann man genau so gut in heimatlichen Gefilden zu Humboldts autonomen Weltenbürger heranwachsen.

>war ich als Kleinernst mal 2 Jahre oder so im Schachverein

Sehr schön! Ich war selbst einige Jahre in einem Schachverein als Kleinernst und aus mir hätte wohl sogar ein recht passabler Spieler werden können mit 10 und 12 zwei mal fast Berliner Juniorenmeister geworden :3 , aber dann in der Pubertät die Sache schleifen lassen. Heute fehlt es mir schlicht an Gegnern in meiner Stärke, entweder die Leute können gar nicht spielen oder sie vernichten mich.

>ich denke, ich erfahre gerade den großen Nachteil dieser Eröffnung, nämlich das verschenkte Tempo.

Das ist glaube ich generell das Leid des Schwarzen in fast jeder Eröffnung. Mit voranschreitendem Spiel relativiert sich dieser marginale Vorteil von Weiß aber in der Regel. Der Koordinationsaufwand, den Weiß gegen eine gute defensive Stellung von Schwarz ins Feld ziehen muss ist nicht zu unterschätzen. Ein Meister darin als Schwarzer Remis zu erzwingen mit so einer Spielweise war Bild relatiert - tolle Novelle übrigens, absolut lesenswert!

Auch, ich lasse dich nicht in Frieden und setze c4!
>>
Nr. 4764
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>>4752
>mit 10 und 12 zwei mal fast Berliner Juniorenmeister geworden :3 , aber dann in der Pubertät die Sache schleifen lassen
Und wieder wurde ein großes Talent durch die Verlockungen der Erwachsenenwelt korrumpiert. Dieser Ernst war mal Torschützenkönig in der C-Jugend seines Dorfvereins. Wäre er nur dran geblieben, hätte er es sein können, der 2014 den WM-Pokal in die Höhe stemmt. G-ganz bestimmt.

>Heute fehlt es mir schlicht an Gegnern in meiner Stärke, entweder die Leute können gar nicht spielen oder sie vernichten mich.
Hast du es mal anschnur versucht? Ernst hat sich vor einigen Monaten bei Lichess angemeldet, hat dort aber erst 2 Spiele gemacht, weil er andere, außerordentlich wichtige Hobbies hat, wie z.B. Lauern auf EC. Dort hat man aber soweit ich mich erinnern kann gute Optionen was das Matchmaking angeht, gerade was die Spielstärke der Gegner angeht. Zudem gibt es dort auch viele Anschnur-Übungsaufgaben, wenn man gerade keine Lust auf ein Spiel hat.

>tolle Novelle übrigens, absolut lesenswert!
Ernst ist kein großer Leser, zumindest nicht Bücher. Eine Zeit lang hat er sich mal gängige Klassiker der Literaturgeschichte, wie Faust, Macbeth, Emilia Galotii, Tell, Nathan der Weise und sowas reingezogen, dazu ein paar Traktate über Philosophie, aber das hat sich irgendwann im Sande verlaufen. Wenn Ernst heute liest, dann meistens nur Wikipedia-Artikel über naturwissenschaftliche Themen, und auch das nur auf Populär-Niveau. Ansonsten widmet er sich lieber seinen peinlichen Hobbies wie Computerspielen oder Videos darüber, oder Videos von Leuten, die Computer spielen. Fühlt wie Zeitverschwendung. Andererseits: Die Zeit geht sowieso rum, und um zu sagen, was Zeitverschwendung ist und was nicht, müsste man erstmal wissen, was das Ziel ist, was uns im Leben gesetzt ist. Die Antwort darauf ist GOOOOOOOTTT!!!!
>Auch, ich lasse dich nicht in Frieden und setze c4!
Oh nein, c4 ist explosiv ich weiß, wir hatten den Witz schon! Ich denke, ich gebe die Entscheidung, das Blutvergießen beginnen zu lassen, abermals an dich weiter: e6.
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Nr. 4827
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>Hast du es mal anschnur versucht?
Ja schon, sowohl Lichess als auch Chess Time for Android. Letzteres hat mir von der GUI eigentlich besser gefallen, obwohl es natürlich viel weniger Funktionen hat und die Community nicht so seriös ist wie auf Lichess. Aber ich finde online Schach ungefähr so reizvoll wie gegen den Computer, in diesem Faden gibt mir zumindest der Kleinsprech nebenher so eine Art Sozialleben-Simulation. ;_;

>Ernst ist kein großer Leser, zumindest nicht Bücher
Uff, wenn ich nur diese Klassiker gelesen hätte, wäre mir auch die Lust vergangen. Bild relatiert noch zwei Schachrelatierte Novellen. Vielleicht kannst Du dich ja begeistern. :3

>Ich denke, ich gebe die Entscheidung, das Blutvergießen beginnen zu lassen, abermals an dich weiter
Blutvergießen kann noch warten, ich erhöhe den Druck auf das Zentrum und setze: Nc:3
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Nr. 5004
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>>4827
>Aber ich finde online Schach ungefähr so reizvoll wie gegen den Computer, in diesem Faden gibt mir zumindest der Kleinsprech nebenher so eine Art Sozialleben-Simulation. ;_;
Ja ich verstehe, gegen Computer zu spielen ist eine eigene Disziplin, und bei Lichess finde ich diese Fokussierung auf Blitzschach ungewohnt. Habe dort bisher nur 2 Partien gespielt, aber dafür eine Menge von den Schachrätseln gelöst. Der Vorteil ist allerdings, dass man dort (auch wenn es subjektiv nicht so wirkt) gegen echte Menschen spielt, die menschliche Fehler machen. Als ich die Schach-WM 2018 und die Videos vom dicken Ben Finegold verfolgt habe, habe ich immer wieder gehört, wie die Leute sagten: "Das war ein Computerzug", im Sinne von "Das hätte die Engine auch so gemacht", und dass man als Großmeister merken würde, ob man gegen einen Computer oder gegen einen Menschen spielt. Vermutlich ist es nicht gut, wenn man zu oft gegen Computer übt, egal ob auf einem hohen Level oder nicht.

Wobei es mich wundert, dass dein Sozialleben scheinbar so gelitten hat. Ich meine mit deinen vielfältigen Interessen und deiner Lebenserfahrung (wohnen in verschiedenen Ländern und so) solltest du doch einen ordentlichen Bekanntenkreis haben? Zudem dachte ich immer, dass Paul und du Busfahrer wärt. Oder bringe ich jetzt was durcheinander? Habe mir dich immer als einen Typen vorgestellt, der recht einfach Freunde findet. Wobei ich mir natürlich im Klaren bin, dass es was ganz Anderes ist, im Zwischennetz locker rüberzukommen, als dasselbe im Echtleben hinzukriegen. Das hat mich auch viele Jahre Frust gekostet, bis ich das halbwegs im Griff hatte, und was Frauen angeht, habe ich das nie richtig in den Griff bekommen. Der Rest ist inzwischen zum Glück okeh.

>Uff, wenn ich nur diese Klassiker gelesen hätte, wäre mir auch die Lust vergangen. Bild relatiert noch zwei Schachrelatierte Novellen. Vielleicht kannst Du dich ja begeistern. :3
Der nächste Urlaub kommt bestimmt, und ich bin immer auf der Suche nach neuen Themen, mit denen ich mich beschäftigen kann. EC war trotz der lahmen Pfostenfrequenz bisher eine wahre Goldgrube was das angeht. Habe hier schon viele tolle Anregungen bekommen was Spiele, Musik (Vaporwave) und sogar Anime :3 angeht. Sobald mich die Weide mal wieder temporär aus ihren Klauen entlässt, werde ich auf deine Tipps zurückkommen - und in der Sendung gibt es dann Buchbesprechung!

>ich erhöhe den Druck auf das Zentrum und setze: Nc:3
HAAAALT STOPP, JETZT ZIEHE ICH! ES WIRD NICHT MEHR DRUCK AUF DAS ZENTRUM AUSGEÜBT! ES BLEIBT ALLES SO, WIE ES IST! BB4!
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Nr. 5032
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>>5004
>und dass man als Großmeister merken würde, ob man gegen einen Computer oder gegen einen Menschen spielt.
Hm spannend, ich frage mich woran das liegt? Weil im Prinzip ist Schach doch ein Nullsummenspiel mit perfekter Information, da kann sich doch ein sehr guter Spieler nicht großartig von einem Computer unterscheiden t. kein sehr guter Spieler - vielleicht spielen Menschen kreativer?
>Wobei es mich wundert, dass dein Sozialleben scheinbar so gelitten hat. 
Gerade das viele rumgeziehe und so wird das wohl zu verantworten haben. Ein echtes soziales Umfeld habe ich mir über die Jahre jedenfalls nur sehr verstreut aufbauen können. Hat aber auch seine Vorzüge, die die bleiben, wollen es wirklich. Dass wir wie Busfahrer rüberkommen amüsiert mich ja schon. Aber ja ist hinter dem Mikro auch einfacher als IRL.

>EC war trotz der lahmen Pfostenfrequenz bisher eine wahre Goldgrube was das angeht. 
Absolut! Ich lauere auch richtig gerne hier unter anderem deshalb. Qualität wohin man sieht. Ein Luhmannscher Zettelkasten an kollektiver Kreativität fast. :3

>ES BLEIBT ALLES SO, WIE ES IST! BB4!

Das hättest Du wohl gerne. Qb4 Mutterficker!
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Nr. 5044
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>>5032
>Hm spannend, ich frage mich woran das liegt? Weil im Prinzip ist Schach doch ein Nullsummenspiel mit perfekter Information, da kann sich doch ein sehr guter Spieler nicht großartig von einem Computer unterscheiden
Schätze die kennen so viele Variationen auswendig, dass sie genau wissen, wenn jemand konstant die von der Engine am höchsten bewertete Alternative zieht. Der dicke Ben hat in einem Video mal gesagt, dass er gerne in der Eröffnung schnell von ausgetretenen Pfaden abweicht um zu testen, ob sein Gegner improvisieren kann, oder ob er nur auswendig gelernt hat. Menschliche Spieler würden auch eher eine konkrete Situation bis zum Ende durchspielen, als zwischendurch einen scheinbar belanglosen Zug einzustreuen, der einem 10 Züge später einen kleinen Vorteil einbringt. Kann es aber natürlich auch nicht beurteilen, warum das so ist, weil zu schlecht ;_;
>Gerade das viele rumgeziehe und so wird das wohl zu verantworten haben
Ernst ist als Kind auch oft umgezogen, aber zum Glück immer nur ein paar Kilometer weit, so dass sein Freundeskreis intakt blieb. Die Wechsel auf Mittel- und Oberstufe waren da viel schlimmer, da seine ganzen Freunde auf andere Schulen gingen, und man sich aus den Augen verlor. So mit 16-18, wo alle Anderen angefangen haben mit Mädchen zu spielen, hat Ernst fast nur alleine vor seinem Computer gesessen. Irgendwann wurde er sich seiner Situation bewusst und hat dann aktiv seine Kontakte gepflegt, dann wurde es langsam besser. Kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass er ein Einzelgänger ist, der Sozialkompetenz bestenfalls emuliert und vor allem mit Fremden nicht gut kann.
>Das hättest Du wohl gerne. Qb4 Mutterficker!
Oho, man lässt die Dame von der Leine! Über meinen Zug habe ich eine Weile nachgedacht, und ursprünglich hatte ich den deutlich langweiligen Zug Bxc3 als meinen Favoriten ausgemacht, aber tumbes Rumgetausche will doch niemand sehen! Wir wollen schließlich gute Unterhaltung abliefern, und deswegen ziehe ich Qb6 - allein schon, weil ich sehen will, was dann passiert :3 Sonst würde ich heute Nacht wieder im Bett liegen und mich ärgern, dass ich es nicht gemacht habe.
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Nr. 5047
>>5044
>Qb6 - allein schon, weil ich sehen will, was dann passiert :3
Ich bin begeistert, meine Arschbacken sind vor Aufregung zusammen gekniffen. Jetzt wird's spannend, wo wir die Öde Eröffnung hinter uns haben!
Ich muss ja sagen, ich hatte auf bxc3 spekuliert und ich glaube ich kann dich noch dazu zwingen und darum: c5!
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Nr. 5051
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>>5047
>ich glaube ich kann dich noch dazu zwingen und darum: c5!
Ich hatte kurz überlegt, mit Qa5 den Spaßfaktor noch mal zu erhöhen, aber auch das wäre wohl auf dasselbe Ergebnis hinausgelaufen. Es ist fast ein wenig schade, die Situation so aufzulösen, und es schmerzt mich ein wenig, ausgerechnet meinen schön mobilen schwarzen Läufer aufzugeben, aber das hätte ich mir wohl überlegen sollen, bevor ich ihn als Einzelkämpfer an die Front schickte. Alles Andere als Bxc3+ ist mir jetzt tatsächlich zu heiß.

Fürs Protokoll: Schach!
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Nr. 5109
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>>5051
>Alles Andere als Bxc3+ ist mir jetzt tatsächlich zu heiß

Ich habe wirklich etwas überlegen müssen, ob ich die Eier dazu habe, aber ich denke ich wage es. bxc3!
Das verspricht auf jeden Fall mehr Dynamik als Qxc3.

und immerhin geht es ja hier nicht ums Gewinnen oder so - Spaß natürlich will ich gewinnen >:(
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Nr. 5188
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>>5109
>aber ich denke ich wage es. bxc3!
DER ABSOLUTE VERRÜCKTMANN! Ich war tatsächlich von Kopf bis Fuß auf Qxc3 eingestellt, und würde jetzt gerne was furchtbar Witziges mit der Dame machen. Leider sind alle witzigen Felder entweder vom weißen Läufer gedeckt, oder ich würde meinen ansonsten sträflich ungedeckten b-Bauern ans Messer liefern. Daher bleibt mir nur das gleichfalls langweilige Qc7, oder eben Qxb3. Du wolltest die offene a-Linie, du bekombst die offene a-Linie. Meine Lust auf eine mögliche große Rochade ist jedenfalls gerade deutlich geringer geworden.

>Spaß natürlich will ich gewinnen >:(
Klar, ich will auch immer gewinnen, aber ich kann inzwischen besser mit Niederlagen handeln als früher. Übung macht den Meister ;_; Früher wurde ich immer mett, wenn ich verloren habe. Heute ärgere ich mich wenn überhaupt nur, wenn ich blöde Fehler mache bei Sachen, die ich eigentlich hätte besser wissen müssen, aber ich bin deswegen nicht mehr genervt. Werde überhaupt kaum noch mett, und ich glaube, dass Bilderbretter neben dem Älter werden zu dieser Entwicklung beigetragen haben, denn dort lernt man, dass mett werden sinnlos und nur dem persönlichen Wohlbefinden abträglich ist.
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Nr. 5239
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>>5188
>Du wolltest die offene a-Linie, du bekombst die offene a-Linie
Die offene a-Linie ist tatsächlich ein netter Nebeneffekt dieses Manövers, abgesehen habe ich es aber eigentlich auf etwas anderes c4/b4 und jetzt wo die Damen abgetauscht sind und ich auch kein Läuferpaar mehr zu befürchten habe, bin ich jedenfalls um einiges beruhigter, mich auf dem Damenflügel derart weit aus dem Fenster gelehnt zu haben. Ein bisschen Sorge bereitet mir ja noch der Läufer auf f5, um den muss ich mich wohl oder übel früher oder später kümmern. Aber Du bist ja auch noch zwischendrin dran, erst mal der Vollständigkeit halber: axc3

>dort lernt man, dass mett werden sinnlos und nur dem persönlichen Wohlbefinden abträglich ist
Stimme zu. Außerdem ist mett werden auch immer ein Zeichen von Schwäche, das darf sich ein Ernst nicht anmerken lassen, selbst wenn er schon Tränen der Wut in den Augen hat!
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Nr. 5240 Kontra
>>5239
axb3 natürlich
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Nr. 5241 Kontra
>>5240
nervös? ;-)
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Nr. 5242 Kontra
>>5241
Ein bisschen uezs.
>>
Nr. 5244
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>>5239
>und ich auch kein Läuferpaar mehr zu befürchten habe
Das ist in der Tat der große Nachteil dieser Aktion gewesen. Denke nicht, dass der Doppelbauer, der vermutlich nur temporär ist, das kompensiert.
>bin ich jedenfalls um einiges beruhigter, mich auf dem Damenflügel derart weit aus dem Fenster gelehnt zu haben.
Wir haben uns beide weit aus dem Fenster gelehnt, und dafür mit dem Blut unserer Figuren gezahlt!
>Ein bisschen Sorge bereitet mir ja noch der Läufer auf f5
Ja, das ist ein schöner Wachhund vor meiner designierten Königsstellung, ich sollte ihn Hektor taufen. Allerdings sind Wachhunde außerhalb ihres Grundstücks natürlich verwundbar...

Ich nutze den Moment des Durchatmens und bringe meine letzte Leichtfigur aus dem Stall: Ne7.
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Nr. 5270
>>5244
>Ja, das ist ein schöner Wachhund vor meiner designierten Königsstellung, ich sollte ihn Hektor taufen. Allerdings sind Wachhunde außerhalb ihres Grundstücks natürlich verwundbar...
Naja so richtig was anhaben kann ich ihm nicht. Ich hoffe einfach, dass es mir gelingt, das Spiel weiterhin auf den Damenflügel konzentrieren zu können, damit er weitestgehend nutzlos bleibt.

In diesem Sinne: c4!

auch, entschuldige die späte Antwort, ich lag die letzten Tage krank im Bett. ;_;
>>
Nr. 5453
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>>5270
>Ich hoffe einfach, dass es mir gelingt, das Spiel weiterhin auf den Damenflügel konzentrieren zu können
>Damenflügel
Ich bin gar nicht da, ja?
Goa Goa Goa 0-0, ja?

>auch, entschuldige die späte Antwort, ich lag die letzten Tage krank im Bett. ;_;
Kein Stress, Ernst, dafür sind wir doch auf dem langsamen Brett für ältere Herren :3 Gute Besserung!
>>
Nr. 5500
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>>5453
>ich bin gar nicht da, ja?
Das ist ja das schöne :3

Aber gerade fehlt es mir einfach an Material (und auch Ideen uezs), und weiterhin aggressiv spielen zu können. Die zwei, drei Ideen die ich für ein eventuelles Endspiel im Sinn habe sind noch absolut nicht realisierbar.

Nun gut, ich habe auch einiges nachzuholen, deshalb Be2!

Bild unrelatiert, aber :333
>>
Nr. 5543
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>>5500
>Aber gerade fehlt es mir einfach an Material (und auch Ideen uezs), und weiterhin aggressiv spielen zu können.
Dienstag Abend, kurz vor 10, Zeit für einen nicht ausreichend durchdachten Vorstoß! Das Spiel droht unter der geschlossenen Bauernkette zu ersticken, eine Lüftung ist dringend erforderlich. LEEEEROOOY JEEENKINS (b6)!!!
>Bild unrelatiert, aber :333
Allerdings :3 Und wie!