/b/ – Passierschein A38
„Migranten müssen EC und Seine Werte akzeptieren“

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Nr. 1527
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...vor Freude

Ich war der Überzeugung dass Ernst für immer in die ewigen Jagdgründe abgeraucht ist. Nun, jetzt bin ich mit bauchzereissenden Koliken, aufgrund des vielen Kohlkonsums, auch wieder hier.
Bereits nach einem kurzen überfliegen von ein paar Fäden fühle ich mich hier so wohl wie ich es seit Jahren Jahren nicht mehr mit Bernd konnte. Besonders gefreut habe ich mich übrigens über den Satz: "Kann ich hier nigger sagen?" und seine Antwort "Falls es das einzige Wort ist, das du sagen kannst, nein."

Diese Regel erklärt dem Grund für den Niedergang von Bilderbrettern, meiner Meinung nach, sehr einfach, aber ausdrucksstark, den Krieg.
Überall sonst habe ich das Gefühl nur noch von "zugezogenen" Vierzehn- bis sechzehnjährigen umgeben zu sein, die jeglicher Fähigkeit zu zwischenmenschlicher KOmmunikation abspenstig geworden sind.
"Nigger, Nigger, Nigger, Trump, du Kotfotze." Mehr ist nicht mehr drin, achja abgesehen natürlich von einem x beliebigen Facebook/Whatsapp/Lachschon Mem das an den Post angehängt wird. Wie Ernst sicherlich an meinem relativ simpel gestrickten Beispielsatz bemerkt hat schwingt bei mir in meinen Aussagen ebenfalls eine persönliche politische oder menschliche Abneigung gegen Alt-right und generell Rechtes Gedankengut mit. Die Verbreitung dieses Gedankengutes aber ist gar nicht das wesentliche Problem für mich, auch wenn ich es zutiefst verachte.
Das wirkliche Problem ist, dass all diese selbsternannten Herrenmenschen leider zu nichts wesentlichem mehr Fähig sind als aus dem Fenster ihres virtuellen Kinderzimmers mit Scheisse zu werfen. Nachdem sie mit dem Scheissewerfen fertig sind, fühlen sie sich als seien sie die rotgepillte geistige Elite obwohl ihr sämtliches Welt und wirtschaftsverständnis auf alle Fragen nur eine Antwort kennt. Na klar, der Jud.
Menschliche Degeneration kennt keine Grenzen.
So und jetzt habe ich auch genug geschwurbelt und Ronnsen darf mich ob meiner linksgrünversifften Meinung rösten.
...Aber in angenehm Verständlichem Hochdeutsch und darauf werde ich Stundenlang wichsen. Vielleicht Tage. Wie gesagt der Sack ist prall.

Bild nicht relatiert.
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Nr. 1529
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>und Ronnsen darf mich ob meiner linksgrünversifften Meinung rösten.
Der ist zum Glück seit einer Weile nicht mehr hier gewesen. Wozu auch? Der hat ja sein Biotop.
>schwingt bei mir in meinen Aussagen ebenfalls eine persönliche politische oder menschliche Abneigung gegen Alt-right und generell Rechtes Gedankengut mit.
Ob jemand rechts oder links ist, ist eigentlich egal. Mir zumindest geht es eher darum, ob er was Vernünftiges zu sagen hat, und nicht, wie du schon sagtest, nur mit Kot werfen. Die Schönheit dieses Brettes liegt unter Anderem darin, dass du hier im Prinzip dieselben Sachen sagen kannst wie auf Kohl, aber niemand fühlt eine Notwendigkeit, dies zu tun. Die kindliche Lust an der primitiven Provokation ist hier einfach nicht vorhanden. Vielleicht liegt es auch daran, dass die Leute hier zwar Überzeugungen haben, aber keine Agenda.

>Bereits nach einem kurzen überfliegen von ein paar Fäden fühle ich mich hier so wohl wie ich es seit Jahren Jahren nicht mehr mit Bernd konnte.
Kenne dieses Fühl sehr gut. Habe vor einigen Wochen wieder angefangen, Ernst mehr zu belauern, da es auf Kohl immer schlimmer wurde, und vor allem immer deutlicher, dass die Situation von der Moderation so gewollt ist, und damit klar war, dass es sich nie ändern würde. Ich dachte mir dann, dass ich bestimmt nicht der Einzige bin, der so denkt. Daher habe ich hier ein paar Pfosten abgesetzt, so dass weitere potenzielle Auswanderer sehen, dass sie nicht alleine sind. Freue mich aktuell wirklich sehr, dass die Aktivität etwas zunimmt.
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Nr. 1539
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Willkommen daheim, Ernst :3
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Nr. 1594
>>1527
Schön, dass Du den Weg zurück gefunden hast. Machs dir gemütlich und ich empfehle besonders auf /int/ zu lauern. Absolute Qualitätsfäden.
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Nr. 1596
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>>1594
>und ich empfehle besonders auf /int/ zu lauern. Absolute Qualitätsfäden.
Das ist zwar richtig, aber ich fände es schön, wenn wir versuchen, auch hier wieder etwas aufzubauen. Wenn man sich so die Zeitstempel der Pfosten in den Fäden hier ansieht, dann scheint es, als hätten in den letzten 1-2 Wochen mehrere Ernsts den Weg hierher (zurück-)gefunden, es scheint also Bedarf da zu sein. Ich zumindest fände das kühl, wenn das nicht nur ein kurzes Strohfeuer bleiben würde.
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Nr. 1602
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>>1596
Untersütze ich. Frag dich nicht, was Ernstchan für dich tun kann. Frag dich, was Du für Ernstchan tun kannst!
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Nr. 1605
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>>1602
Glaube das Beste was wir im Moment machen können ist einfach regelmäßig lauern und uns aktiv beteiligen, so dass Neuankömmlinge sehen, dass es eine echte Option ist, sich hier dauerhaft niederzulassen. Habe zwar schon überlegt, ob man Aktionen machen könnte, um das Brett weiter zu beleben, aber ich glaube, es ist am Besten, das einfach auf uns zukommen zu lassen. Wozu irgendwas forcieren? Eigentlich ist es ja so, wie es ist, auch schon ganz nett. Wir werden sehen, was sich daraus entwickelt.
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Nr. 1622
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>>1605
Mir war langweilig. :3
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Nr. 1624
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>>1622
Kühle Sache, gut gemacht, Ernst :3 Welche Schrift ist das denn?
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Nr. 1626
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>>1624
Danke :333

War das Passendste, was ich auf dafont finden konnte.
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Nr. 1629
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An alle neuen und alten, zurückgekehrten, ein herzliches Willkommen.
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Nr. 1631
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Nr. 1635
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>>1624
Lache ob deines Makros. Eben mal schnell ein Äquivalent gemacht.
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Nr. 1639 Kontra
Lohl dieses Brett ist ja genau so beschissen wie der alte Krauthahn.
Hier kann man sich ja nicht mal über Arschficker lustig machen.
Alle Bildbretter umbringen!
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Nr. 1646
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>>1635
Noice, vielleicht 5 Mann am Lauern, trotzdem OI allewo :3
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Nr. 1648
Dieser Faden ist Balsam für meine Seele.
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Nr. 1674
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Die Ernstchan-Redaktion möchte sich bei ihnen für die mangelnde Qualität des folgenden Fotoladens entschuldigen. Es ist kurz vor Weihnachten, und die meisten Mitglieder der Redaktion befinden sich bereits im Urlaub. Nur der Praktikant ist noch da, und der hat seinen Fotoladen-Einsteigerkurs erst im Januar.
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Nr. 1680
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Ernst musste heute halbtags schafen, glücklicherweise vom Heimarbeitsplatz aus. Hier sein einziges Arbeitsprodukt. Dazu ist seine Wohnung jetzt auch schön sauber und aufgeräumt.
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Nr. 1691
>>1680
Gefällt mit. Leider sind die schwarzen Linien etwas zackig beim oberen Bild. Sonst 10/10
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Nr. 1694
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...same procedure as every year, James.
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Nr. 1695 Kontra
>>1694
hoppala, das sollte in den Weihnachtsfaden... War heut wohl ein Karg zuviel.
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Nr. 1696
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>>1527
als Eliteernst bist hier natürlich verkehrt .Du solltest die Dr. Veritas Reloadzius Schreibhochschule für höhere Töchter in Leipzig besuchen und dort Deinen Realschulabschluss bei Frau Illner abgeben ; dann aber wieder schreiben und an Deiner Haltung arbeiten .Tatsächlich ist es mir egal was rotrotgrün Personen im Netz schreiben - es ist unerheblich . Wir haben Mauer , Stacheldraht und stasi überwunden ; spon zerlegt sich und wenn Bernd demnächst die Wurst höher hängt geht unsere akademische Linkselite bei MäcDumm malochen . Vielleicht kommen aber auch härtere Zeiten und das international geschulte Mitläufertum darf ganz unironisch aus der Geschichte ausscheiden . spd aktuell bei 11% ; Lauterbach war heute im "Deutschlandfunk" und durfte dort ungebremst seinen Wortmüll abladen , deshalb nur noch 9 %

i.A. npc , national-proletarische-cola

ein Berndkommentar
>>
Nr. 1699
>>1696
>Wir haben Mauer , Stacheldraht und stasi überwunden
Nach der gleichen Argumentationsstruktur haben wir Imperialismus, Gaskamern und die Gestapo überwunden, merkste selbst oder?
Mir ist ebenfalls egal, was ewig gestrige rechts-konservative Tölpel denken, es ist unerheblich.
Die Souveränität des Nationalisstaates kommt unweigerlich wegen alle Lebensbereiche umfassenden Verflechtungen an ihre Grenzen und der Nationalstaat hat sich als zentraler Akteur in der Internationalen Politik überlebt.
Ein paar Beispiele: was wenn der Meeresspiegel nur um wenige Zentimeter steigt (völlig egal ob menschengemacht oder nicht) - kann die Niederlande dieses Problem alleine lösen? Eher nicht. Was wenn Staaten am anderen Ende der Welt zerfallen und ein Machtvakuum entsteht in welchem organisierte Kriminelle und Terroristen mittelfristig auch gegen unsere Heimat arbeiten können? Sehen wir ja an Südamerika. Was wenn irgendwelche Spekulanten in New York auf Lebensmitteloptionen Wetten? Dann verhungern afrikanische Bauernfamilien und machen sich völlig zurecht auf die Suche nach einem besseren Leben im Norden. Und das war alles noch wahnsinnig oberflächlich gedacht.
Die Auswirkungen auf nationaler Politikebene können wir bereits sehen, ehemals Konservative fordern ökologische Politik, ehemalige Sozialdemokraten verteidigen kollektive Sicherheitsbündnisse. Nur die Extremisten auf beiden Seiten sehen das nicht oder zielen darauf ab, dass der generische Wähler es eben auch nicht sieht.
trotzdem frohe Weihnachten Ernst
>>
Nr. 1708
>>1699
Woher der zierliche Optimismus mein linker Freund? Wenn deinesgleichen von unweigerlichen Entwicklungen der Geschichte spricht ist das ja prinzipiell schon nicht ganz ernst zu nehmen, hat ja mit der Überwindung der kapitalistischen Produktionsverhältnisse auch so prima funktioniert. Aber in Zeiten wie unseren, in denen eine zynisch gewordene Jugend sich wohl mehr denn je nach Identität sehnt und sehnen wird, so geschwollen vom Ende aller Nationen daherzureden ist ja schon recht gewagt. Es braucht nicht mehr lange und die meisten Europäer werden übersättigt sein von Globalismus und Multikulturalismus, schon jetzt formiert sich der Widerstand und mit Verlaub, er wird einschlagen wie eine Granate - 10 bis 20 Lenzen noch und Brüssel liegt am Boden. Und selbst wenn die nationale Auferstehung ausbleibt und die autochthonen Europäer die Bühne räumen, ist der Sieg der Reaktion doch wohl gewiss: gerade die afrikanischen Bauernfamilien sind, wohl mehr als wir Europäer, in der Lage und Willens kulturellen Verfallserscheinung wie Feminismus, LGBTQI und allgemeiner Familienzerstörung den Garaus zu machen. Frohe Weihnachten.
>>
Nr. 1709 Kontra
>>1696
Warum müllst du jetzt hier auch alles mit solcher /pol/-Scheiße zu? Reicht dir die Auswahl an dir genehmen Plätzen im Internetz nicht? Musst du unbedingt allen anderen ihre kaputt machen, an denen sie Ruhe vor dem Krebs haben wollen?
>>
Nr. 1712 Kontra
>>1708
Das hat nichts mit Optimismus zu tun, da ich nicht ideell, sondern materiell argumentiere. Globalisierungsprozesse lassen den Nationalstaat an seine natürlichen Grenzen stoßen, muss man nicht toll finden, aber die Realität zu verleugnen ist allenfalls naiv. Da kannst Du noch so viel herablassend daherschwurbeln mit Küchenpsychologie, auch Du wirst nicht ändern, dass Migration, organisierte Kriminalität, Proliferation von Waffen, internationaler Terrorismus und Klimapolitik von Einzelstaaten nicht bewältigt werden. Auch wenn der Begriff neu ist, ist Globalisierung so alt wie die Menschheitsgeschichte selbst und der technologische Fortschritt wird ihre Entwicklung nur weiter potenzieren. Handel mit es.
Und das was Du heute als kulturelle Verfallserscheinunhen bezeichnest, wäre gestern noch Frauenwahlrecht und vorgestern Abschaffung der Sklaverei gewesen. Was der Konservative heute an 'alten Werten' zu schützen versucht, wurde ihm gestern noch von progressiven Kräften erkämpft. War aber schon immer so, muss man wohl mit leben. Und keine Sorge, wir teilen den Fortschritt mit dir.
>>
Nr. 1714
>>1699
erzähl`deine angelesene "Chrismon"-"Ethik" den chinesischen Rohstoff und Getreidehändlern .

unfassbar was 12 Jahre spd-Beschulung bewirken . Gott sei Dank besuchen meine Kinder eine katholische Privatschule
>>
Nr. 1715
>>1709
privat wird politisch , schon vergessen ?
>>
Nr. 1716
>>1699

Europa wählt RECHTS und wenn ab November 2019 die Wurst höher gehängt wird wählen noch viel mehr Leute RECHTS .
>>
Nr. 1717
>>1699
Bernd freut sich auf die kommende Weltwirtschaftskrise wenn Maltesoziologiestudent aus Göttingen die Segnungen der Zuwanderung zu spüren bekommt ; aktuell wird unser Verbindungshaus zur Festung umgebaut ; am 30. gehts nach Texas zur Ballerränch , danach vorgezogener Jahresurlaub
>>
Nr. 1718
>>1699
Staaten / Nationen haben Interessen , keine Freunde . Du solltest Kant lesen und deinen Verstand gebrauchen , nicht den Quatsch deiner Religionslehrer nachplappern . Selbstverständlich ist es völlig egal ob der Meeresspiegel ansteigt oder nicht . Tiefbaubernd . Glaubst du eigentlich an deine angelesene Zivilreligion ? Du gehörst sicherlich immer und überall irgendwie dazu , hast die richtige chrismon-antifa-Haltung . Merkwürdig ist aber : die linksliberale Oberschicht will von dir nix wissen ; Fräulein Freimaurertochter hat dich nicht zur großen Party eingeladen - ach was sage ich : du hast sie nie kennengelernt .
>>
Nr. 1729 Kontra
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Man kann sich gerne über politische Themen in einem gewissen Ausmaß unterhalten, jedoch haben stumpfe Beleidigungen hier nichts verloren und sobald es zu einem links / rechts Gewichse ausartet, wird hier ziemlich schnell gereinigt werden.
Vielen Dank für Euer Verständnis!
>>
Nr. 1730
>>1729

ein guter Gedanke ; entsprechend sollten unsachliche Einlassungen eines Malte sanktioniert werden - der Diskurs ist ( wie oben beschrieben ) seit 1999 , seit Sloterdijk entschieden ; Habermas und seine FFM Schule wurde widerlegt ; unklar weshalb Malte immer wieder hinter den Stand der Wissenschaft fällt und vorhersehbar ausfallend wird . Therapie wurde beantragt und genehmigt ; mfG Berndfernakademie ; Netzbolschewismus erkennen und widerlegen ( V )
>>
Nr. 1734 Kontra
>>1730
Ich nehme an, Du beziehst dich auf Im Weltinnenraum des Kapitals. Inwiefern das jetzt jedoch die von mir angesprochenen Herausforderungen an den Nationalstaat widerlegen soll, ist mir schleierhaft. Im Prinzip ist es nur eine Neubewertung der Globalisierung als nichts neues verknüpft mit einem systemtheoretischen Ansatz in dem der (neoliberale) Kapitalismus bestimmende Größe der Wirklichkeit ist. Na und? Das ändert trotzdem nichts daran, dass die Nation als Bezugsgröße und politischer Akteur qua seiner Natur abdanken muss. Eher das Gegenteil ist der Fall. Verstehe auch nicht, warum Ronsen automatisch unterstellt jeder der zu diesem Schluss kommt muss ein Bolschewik sein, so ein Quatsch. Ich spreche der Nation ja gar nicht ihren historischen Wert ab und patriotische Gefühle kenne ich selbst gut und teile sie. Nur halte ich es für naiv im Status Quo der internationalen Ordnung der Weisheit letzter Schluss zu vermuten und alles-bleibt-so-wie-es-ist zu kreischen. Würde die Europäische Union ihr Subsidiaritätsprinzip beispielsweise ernst nehmen, wäre es der absolut rationale Ansatz, mit den Herausforderung unserer Zeit Schritt zu halten. Noch mal zum Mitschreiben: ich argumentiere nicht ideel, sondern materiell. Niemand behauptet hier Globalisierung ist toll, der Nationalstaat ist schlecht. Ich behaupte Globalisierung findet seit Beginn der Menschheitsgeschichte statt und die Nation war ein notwendiger, aber überfälliger Schritt.
>>
Nr. 1736
>>1734
der Berndspamfilter hat kulturmarxistische Wortcluster erkannt und reagiert automatisch mit dem Berndonlineacademieprogramm in einfacher Sprache :

https://homepage.univie.ac.at/henning.schluss/seminare/023bildung_und_genetik/texte/04sloterdijk_an_%20assheuer_u_Habermas.htm

lesen & verstehen ,dann wiederkommen und bloggen - i.A. Dr. Seltsam , Berndacademie
>>
Nr. 1737
>>1734
Nationalstaaten bauen Rakete , Nationalstaaten machen alles ganz,ganz genau , Nationalstaaten führen Kriege , Nationalstaaten sind furchtbar schlau.

und : Nationalstaaten treiben Forschung und Entwicklung voran ; und Nationalstaaten bilden zweckmäßige Gruppen ( Nato , Forschung und Entwicklung , Raumfahrt ) , erkläre weshalb Nationalstaaten irgendwo irgendwie historisch widerlegt werden oder wurden .

Lollizei , Feuerwehr , stehendes Heer , Gesundheitswesen , THW kennste , kennste .

das Geschwätz von der "internationalen Zusammenarbeit" ist dummes Zeug - dort wo multinationale Zusammenarbeit erforderlich ist findet diese auch statt - aber : eine "we are the world , we are bunt and gender " Zusammenarbeit gibt es nur in den Gehirnwindungen göttinger asta Kinder. und bei der uno in neu york , meinetwegen . Trumpfmeister sagt : "tell them to fuck off" er macht sein eigenes Ding , das linksliberale Feuilleton pöbelt vorhersehbar und die Sonne wandert schnell ; business as usual .Solange böse cis Männer in Karohemden Europa definieren wird sich das auch nicht ändern . Da auch die wütenden G20 KinderInnen Markenklamotten und Hochtechschlaufon haben wolln ist jede "Kapitalismuskritik" aus einer "linken" Ecke hohles Geschwätz - was die Intelligenz aber wirklich fürchtet : Kapitalismuskritik von RECHTS . Hin und wieder mal Kubitschek lesen ( vorher ne Haldol einwerfen weil alles sehr aufregend ) .
>>
Nr. 1739
Ach Sebastian nerv nicht...
>>
Nr. 1740
>>1734
der Begriff "Globalisierung" wird vom brd Feuileton vorsätzlich unscharf genutzt ("gibts ja irgendwie schon immer usw." ) ist schlichtweg falsch ; bis weit ins 19. Jahrhundert hatten Individuen eine Reichweite von 12 bis 15 km ; will heißen , der Durchschnittseuropäer kam aus seinem Dorf nie raus ; Frage : wer war hochmobil : eben : Aristokraten , hohe Kleriker , nicht DIE Engländer haben Kolonien gebründet sondern hochmobile ,hochgebildete Eliten ; massenhafte Mobilität erstmalig mit Gründung der usa ;( Auswanderungswellen ; Flucht aufgrund pol.rel. Verfolgung )- die Behauptung die Globalisierung hätte es schon IMMER gegeben ist sachlich falsch ; Völkerwanderungen ziehen sich über Generationen hin , dieses Phänomen ist aber keine "Globalisierung" im modernen Sinne ( weder qualitativ , noch quantitativ ; wir können an dieser Stelle gerne über die Funktion der Polis reden ; ob diese beispielsweise das Fremde integrieren kann oder will ( der kollektive Wille einer Polis wird rasch manifest wenn bsp. die Türken vor Wien stehen - das Problem ist nicht der einzelne Türke der in Wien seine Gewürze verkaufen will sonder der Sultan der ( ebenfalls auf der Höhe der Zeit ) mit Technik und Organisation die Polis Wien bedroht .

versprengte Mongolen sind bis nach Sachsen gekommen - aber sie waren eben ein hochmobiles , vormodernes Reitervolk ,keine Agenten der Globalisierung - sie galten zwar als gewalttätig - hatten aber zu keinem Zeitpunkt das Vernichtungspotential einer Chlorchemie oder einer modernen Armee .

der wandernde Geselle ist kein Agent der Globalisierung . Er muss mehreren Meistern dienen , lernen und darf sich seiner Heimat für 3 Jahre nicht nähern .

wer also den Globus als EINEN Verfügungsraum beschreibt der jederzeit von JEDEM betreten und vernutzt werden kann sollte kein Problem damit haben wenn chinesische und arabische Investoren in Afrika km² -weise Agrarfläche "kaufen" ( tatsächlich ist in Afrika der gewaltbereite ,lokale warlord der eigentliche Eigentümer des Landes ; nur er kann "Geschäfte" im anglo-europäischen Sinne machen - die Menschen vor Ort werden VERTRIEBEN und sie verhungern . Kein Thema für die Globalisierungsbefürworter . Globalisierungsfreunde sollten erklären wie der Eigentumsvorbehalt von Menschen gesichert wird die keinen euro-angelsächsischen Rechtsbegriff haben ( also alle indigenen Völker ) . siehe auch Regeln für den Menschenpark - und ja , schon wieder Sloterdijk

https://www.youtube.com/watch?v=KeBgPDHwhzU
>>
Nr. 1741
>>1734
Beispiel : ein Kaufmann - er handelt problemlos mit allen europäischen Kunden ; möchte er nach China expandieren , dort produzieren und verkaufen wird er ganz real mit einer willkürlichen Bürokratie konfrontiert - Chinesen stehlen geistiges Eigentum - Frage : wer kann dagegen etwas unternehmen ? eben : nur der Nationalstaat und /oder mehrere Nationalstaaten welche ähnliche Interessen haben . Firmen wie k°°kle oder staatenähnliche Mafiasysteme können auf den Nationalstaat verzichten ; auch multinationale Logen sind weitgehend autonom ; der einzelne Bürger mit seinen diversen Verpflichtungen kann sich niemals gegen organisierte Zumutungen ( Krieg , Landnahme durch Investoren in Afrika ; Verklappung giftiger Abfälle auf hoher See etc pp ) wehren . Bsp. die Franzosen haben im Südpazifik ihre claims abgesteckt , versucht ein Nordkoreaner oder Japaner dort zu angeln gibts einen Schuss vor den Bug - Nationalstaat eben . la nation ist nicht von ungefähr ein französischer Begriff ; wer nationale Souveränität ( hoppla schon wieder der Franzose ) abschaffen will sollte erklären wie er konkret Bürgerrechte sichern will .

der realexistierende Globalismus hat für die überwiegende Mehrheit der Menschen in Asien / Indien und in Afrika verheerende Folgen .

Bsp.: nicht der böse weiße Mann exportiert seinen Elektroschrott nach Afrika ( wo er auf wilden Müllkippen verbrannt wird ) - nein - es sind hauptsächlich holländische Firmen . Klar zu benennende Verantwortung . die Umweltvernichtung in Afrika ist das Resultat FEHLENDER Staatlichkeit - ein organisierter Nationalstaat könnte sagen : " Holländer , pack deinen Müll wieder ein " . hier wieder erkennbar : korrupte Staaten (failed states ) sind IMMER ein Problem für die Bürger vor Ort ; NUR ein Nationalstaat kann solche Dinge zeitnah und praktisch regeln . Das was aktuell als Globalisierung stattfindet ist wenig umweltverträglich , inhuman und pervers - wer mehr Globalisierung fordert verwechselt also die soziale Realität in den betroffenen Ländern mit einem "ich sitze mit meiner bunten Erasmus Gruppe im Kreis und bin ein lieber Weltbürger " Malte
>>
Nr. 1745 Kontra
Kann mal jemand den Schizospam hier wegmachen, liest doch eh keiner
>>
Nr. 1746 Kontra
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>>1745
Sekundiere das, wehret den Anfängen.
>>
Nr. 1760
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Ich möchte auch wieder gerne öfter reinschauen, obwohl ich mich über den Anfang des Fadens viel mehr gefreut habe als über seinen weiteren Verlauf.
Hab einen gemütlichen Jahresausklang, lieber Ernst.
>>
Nr. 1763
>>1760
>obwohl ich mich über den Anfang des Fadens viel mehr gefreut habe als über seinen weiteren Verlauf.
Aller Anfang ist eben schwer, aber am Schwersten ist es wohl, überhaupt erstmal einen Anfang zu haben. Dir auch ein schönes Restjahr, und auf ein baldiges Wiedersehen.
>>
Nr. 1767
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Bernd würde auch lieber hier lauern, aber es ist einfach nichts los.
>>
Nr. 1768
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>>1767
>aber es ist einfach nichts los.
Immerhin schon deutlich mehr als noch vor 3 Wochen. Wenn dieser Trend anhält: Heeeey!
>>
Nr. 1769
>>1768
>Wenn dieser Trend anhält: Heeeey!
Darauf stoße ich mit einem selbst gemühltem Espresso an. Hilfe, mir grauts vorm Einkaufen. Es wird bestimmt voll sein.
>>
Nr. 1770
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>>1769
>Hilfe, mir grauts vorm Einkaufen. Es wird bestimmt voll sein.
Ernst hatte sich auch gerade überlegt, ob er noch mal geht, und sich ein paar frische Sachen zum Kochen holt, aber er hat sich dann doch alternativ zu einem kurzen Ausritt auf dem Rad entschieden. Hätte man zwar auch kombinieren können, aber er hatte keine Lust, sich in seinem Kenny-Kostüm durch den Laden zu zwängen. Zum Glück hat er noch genug Sachen da, er war ja gestern schon die wichtigsten Sachen wie Brot, Wurst etc. einkaufen.
>Darauf stoße ich mit einem selbst gemühltem Espresso an.
Das hört sich gut an. Ersnt wird sich jetzt auch erstmal einen heißen Tee aufbrühen als Kontrastprogramm zur Kälte draußen.
>>
Nr. 1797
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>>
Nr. 1808
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>>1797
:3

>>1769
>Hilfe, mir grauts vorm Einkaufen. Es wird bestimmt voll sein.

Ernst war heute auch noch einmal los. Es war unfassbar voll. Da liefen Leute in Privatkleidung herum, die Regale einräumten. Entweder hatte der Filialleiter spontan Mitarbeiter aus dem Kundenheer angeworben, um beim Kaufwahn mitzuhalten, oder die Mitarbeiter wurden aus der Freizeit notfallmäßig per Hubschrauber eingeflogen. Die Schlangen an den Kassen erinnerten an Check-Ins von Pauschalurlaubsflughäfen. Ich musste, ganz entgegen meiner Art, Menschen direkt ansprechen und sie bitten, mir den Weg zu den von mir benötigten Waren am durch sie versperrten Regal freizumachen. Kaum jemand im Laden nutzte einen Einkaufswagen. Es schien, als wäre die Masse hauptsächlich deshalb gekommen, um sich mal eben für eine Partynacht einzudecken. Deshalb wohl auch die auffallend hohe Anzahl an kleineren Gruppen junger Jungen und Mädchen beidhändig bepackt mit Chips und Energielimonaden. Auf die Idee einen Silvestertag ausgerechnet nach Weihnachten und nach einem Wochenende und ganz besonders auf einen MONTAG zu legen, kann auch nur die Merkel kommen. Die muss echt weg.
>>
Nr. 1811
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>>1808
>Ernst war heute auch noch einmal los. Es war unfassbar voll.
Selbiges hier. Ernst musste heute früh noch auf die Weide und dachte sich, dass er am besten direkt vor Ladenschluß geht, weil dann hoffentlich die Meisten schon wieder weg sind. Das hat so gar nicht geklappt, es war die Hölle. Erst mußte man sich um die Parkplätze kloppen, dann um die Einkaufswagen, dann ging das Gedrängel im Markt los. Naja, Ernst will es ja nicht anders. Wenn er nicht ins Kaufland ginge, sondern zu Rewe oder tegut, wäre das Gedrängel längst nicht so groß. Dafür ist deren Sortiment (zumindest bei uns) nicht so umfangreich, und identische Produkte kosten teilweise bis zu 20% mehr. Also erträgt Ernst eben den Kaufland-Terror.
>Ich musste, ganz entgegen meiner Art, Menschen direkt ansprechen und sie bitten, mir den Weg zu den von mir benötigten Waren am durch sie versperrten Regal freizumachen.
Oh nein ;_; ich fühle deinen Schmerz! Kein Mensch sollte in einem zivilisierten Land dazu gezwungen werden, beim Einkaufen mit Fremden reden zu müssen.
>>
Nr. 2750
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Habe fotoladiert - aus aktuellem Anlass :3
>>
Nr. 2752
Ich sage es immer wieder gerne:

Ein Bilderbrett ist gut, wenn seine Nutzer die Anonymität als Chance, nicht als Herausforderung ansehen.
>>
Nr. 2771 Kontra
>>1736
Leg mal ne andere Platte auf Du Mongo. Seit Monaten pfostiert Du diesen Text in alle Fäden und Unterbretter. Hast Du je etwas anderes gelesen? Vermutlich nicht.
>>
Nr. 2776 Kontra
>>2771
>27. Dezember 2018
Glaubst du, daß er noch hier ist?
>>
Nr. 2787 Kontra
>>2776
Mein Fehler. Selbst-Kontra ob des Fersagens.
>>
Nr. 2815 Kontra
>>2771
Seit Monaten? Der Mann postet diesen Link schon seit Jahren auf deutschen Bilderbretter.
>>
Nr. 2818 Kontra
>>2815
Ich meide grundsätzlich alle /rvss/ Fäden und habe es nur dann mitbekommen, wenn er einen eigentlich un/pol/itischen Faden kapern wollte.
>>
Nr. 2923
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Stoß, da die
Vierzehn- bis sechzehnjährigen
hier gerade stark am Vermehren scheinen. Dann lieber keine Pfosten als diesen ganzen Müll.
>>
Nr. 2933 Kontra
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>>2923
Wenn du schon als Ernst posierst, dann würde ich an deiner Stelle wenigstens darauf achten, vollständige Sätze zu schreiben.
>>
Nr. 2935
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Noch ein Neuzugang.

Der Faden spricht mir aus der Seele.
Altbernd kann und will nicht meer.
War von Anfang an auf Kohlchan, da ich auch gerne mal abhitlere - allerdings auf ironische oder höchstens romantisierende Weise, wie es früher mal auf Krautchan üblich war. Bin weder rechts noch links, noch verachte ich irgendeine politische Einstellung pauschal. Simple Weltbilder und politische Korrektheit sind mir suspekt. Kontroversen und unpopuläre Meinungen begrüße ich, solange die Teilnehmer sich artikulieren und auch andere Ansichten akzeptieren können.
Die Zoomerkids können mit Freiheit wirklich nicht umgehen und liefern keine Inhalte. In den letzten Tagen wurde das Maß einfach voll. Das Brett ist eine einzige geistige Behinderung und löst in mir nur noch Wutanfälle und Menschenhass aus, worauf ich absolut verzichten kann. Mein Blutdruck ist ohnehin zu hoch.

Ich weiss trotzdem nicht, ob ich bei Ernst willkommen bin, bzw. mich hier frei und wohl fühlen würde. Aber werde in Zukunft öfter mal reinschauen und zumindest still vor mich hinlauern. Durchatmen.
Vielen Dank dafür.
>>
Nr. 2938 Kontra
>>2933
Wo fehlt dir da Vollständigkeit? Es ist bloß das Zitat verrutscht, was aber nicht die Schuld von Ernst ist. Die Anschuldigung von Pose und Implikation des Querpfostierens werfe ich allerdings mit einem Grinsen zurück.
>>
Nr. 2948
>>2935
Hier wird, so hoffe ich, stalinistisch verfahren. Der Kleinkindkohl darf auch gleich im Gulag erfrieren.
>>
Nr. 2950
327 kB, 1920 × 1277
>>2935
>Altbernd kann und will nicht meer.
So geht es aktuell Vielen, mir inklusive, und ich denke, dass das Potenzial noch deutlich größer ist. Es traut sich nur nicht Jeder, den Schritt zu gehen, sei es aus Gewohnheit, oder aus Nibelungentreue zu dem Namen links oben in der Ecke. Eigentlich bin ich auch froh, dass Ernst bei dem von dir angesprochenen Klientel
>Die Zoomerkids können mit Freiheit wirklich nicht umgehen und liefern keine Inhalte
so einen schlechten Ruf hat, denn die sollen ruhig dort bleiben, wo sie sind. Wer schon längr lauert, hat sich ohnehin nie an dieser Ernst/Bernd-Spalterei beteiligt, sondern war einfach froh, dass man immer einen Hafen hatte, den man in Zeiten der Krise anlaufen konnte.

Am Anfang war ich mir nicht sicher, ob ich hier glücklich werden könnte, aufgrund der wenigen Pfosten, aber die sind inzwischen schon deutlich mehr geworden, und der eigentliche Witz ist, dass ich hier viel mehr Lust habe, auf die 5-10 neuen Pfosten am Tag zu antworten, als auf den ganzen Müll woanders, wo ich mich erstmal eine Stunde durch die Kloake klicken muss, um dann - vielleicht - ein Thema zu finden, wo ich 1. Lust habe, darüber zu reden, und welches 2. noch nicht überrannt wurde. Bin jetzt seit Dezember hier, und war seit einem Monat gar nicht mehr auf Kohl. Lauerzufriedenheit seitdem massiv gestiegen. zl;ng: Würde wieder wechseln.

Im Übrigen habe ich den Eindruck, dass es hier mindestens eine Person gibt, die sich sehr intensiv darum bemüht, dass sich Neuankömmlinge nicht willkommen fühlen sollen, aber das hast du ja sicher schon gemerkt. Schätze, da kriegt gerade jemand kalte Füße. Ich prophezeie, dass diese Füße bald noch kälter werden. Ich jedenfalls fühle mich von Ernst sehr warm aufgenommen, und hatte noch nie den Eindruck, dass wir ernsthaft Jemanden stören. Drinvor dooch, echt jetzt!!1 Ich freue mich definitiv über Jeden, der den Weg hierher findet und der Lust hat, hier dauerhaft zu verweilen.
>>
Nr. 2954
>>2948
>Das Gulagsystem ist ein System, welches der Umerziehung dienen soll.
Das KZ-System ist ein System der puren Ausbeutung bis zum Tod.
Hat so ein Spast (weißt schon, Kantenlauch mit Russenmütze dem Papa oder der verhasste Staat seine Miete zahlt) auf der anderen Seite pfostiert. Wie passt das nun zu deiner Aussage
>Der Kleinkindkohl darf auch gleich im Gulag erfrieren.
Waren Gulags Vernichtungslager?
>>
Nr. 2956
>>2950
>Im Übrigen habe ich den Eindruck, dass es hier mindestens eine Person gibt, die sich sehr intensiv darum bemüht, dass sich Neuankömmlinge nicht willkommen fühlen
Gab auch schon auf EC 1.0 2-3 ganz kaputte, haben weil fast jeder Modrechte hatte auch das Brett kaputt gemacht aber die anderen Cucks haben sich gefügt. Gibt halt so Leute die so dumm sind im Jahr 2019 noch AIDS zu haben oder sich unironisch über ihre wie einen Pulli übergezogene politische Einstelllung zu definieren, solche humorbefreiten Opfer belasten dann natürlich auch ihre Umgebung.

(User wurde für diesen Post gesperrt)

>>
Nr. 2957 Kontra
>>2950
>dass es hier mindestens eine Person gibt, die sich sehr intensiv darum bemüht, dass sich Neuankömmlinge nicht willkommen fühlen sollen
Falls du damit zum Beispiel mich >>2923 meinen solltest, habe ich zumindest wirklich keine Lust auf die Art von "Neuankömmlingen" die nur dieselben doofen Pfosten hinterlassen, die das Lauern woanders unerträglich machen. Noch im Dezember war es hier zwar ruhiger, aber es gab eben auch keine Aufmerksamkeitshurerei, keine uralten Verschwörungslangweiler und keine Leute, die wie im ÖPNV-Faden, mit ihrer Muselnegerthematik angefangen haben, oder halt parallel zu diesem Geseier >>2956 >>2954 auch noch >>83 nekrostoßen.

Das ist einfach genau die Scheiße, auf die ich keinen Bock habe.
>>
Nr. 2958 Kontra
War der Rübenkanal wieder kapott?
>>
Nr. 2964
>>2958
Der klemmt in der letzten Zeit des öffteren. Wird sich irendwann verabschieden.

Und dann? Kartoffelchan?
>>
Nr. 2968
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>>2954
>macht direkt eine politische Sache aus meinem Pfosten

Gerade frisch vom Kohlmeer gekommen oder einfach nur Kohl im Kopf?
Der erste Teil deines Pfosten ist ziemliches Versagen, deshalb darauf keine Antwort, wenn es überhaupt eine adäquate geben sollte, denn es ist mir nicht verständlich, inwiefern das an meinen Pfosten sinnvoll anknüpft. Ich gehe übrigens von einem Zitiversagen aus, welches das Verständnis zusätzlich erschwert.

>Waren Gulags Vernichtungslager?

Das kann ich historisch-kritisch nicht beantworten, da mir das entsprechende Wissen fehlt. Aber wenn die in Sibirien gelegen waren, dann sind sicherlich einige dort erfroren, der Stalinismus wird ja auch als totalitär bezeichnet, dementsprechend wird man die Gulaginsassen nicht wie in einem Spa behandelt haben.

zlng: Es war eine Anspielung die ich mit meinem Abscheu über Erdbeerspaltenhirnis verbunden habe, aber du drehst daraus natürlich direkt einen verkackten Polit-Strick.

In diesem Sinne:
>>2957
>Das ist einfach genau die Scheiße, auf die ich keinen Bock habe.
>>
Nr. 2969
>>2964
Wurstchan. Das war doch damals schon in der Diskussion.
>>
Nr. 2970 Kontra
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Tatsächlich gefällt es mir auf Ernstchan ausnehmend gut. Ich führe seriöse Diskussion, säge den Krebs und kreiere sogar hin und wieder oi. Vollkommen krebsfrei wird es niemals gehen, das ist strukturell bedingt, weil die Kommunikation in einer pseudonymen Umgebung eben bestimmte Verhaltensmuster freischaltet. Aber solange wir uns von den inneren Kreisen der Hölle fern halten, die Moderation weiterhin mit Strenge die Sitten des Kanals ehrt und Vergehen gegen ebenjene sanktioniert, wird mir dieses Brett noch einige Jahre Freude bereiten.

Das einzige was mir ein kleiner Dorn im Auge ist, sind die ständigen Metadiskussionen wie mein eigener Sermon gerade eben oder das ewige Leidklagen ob mangelnder Identität/Kultur des Brettes. Das wird schon, das braucht Zeit, kann nicht forciert werden und muss es auch nicht. An alle neuen: macht es euch bequem, lauert gerne mit uns. Und wenn ihr auch nicht bleibt, seid ihr immer gerne willkommen auf ein Wiedersehen.
>>
Nr. 2973
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>>2957
Ich hatte in der Tat dich gemeint, ich hatte vor allem den Verdacht, dass hier jemand heimlich Politikpfosten als Falschflagge einschleust, um dann kurz danach zu behaupten, dass hier ja nur Idioten rübergekommen wären, die hier flache Politikdiskussionen vom Zaun brechen - mit dem Ziel, den Eindruck zu erwecken, dass es hier eben nicht anders ist. Falls das nicht so war, dann bitte ich um Entschuldigung. Fand dein Urteil aus >>2923
>Dann lieber keine Pfosten als diesen ganzen Müll.
recht hart, denn um ehrlich zu sein, haben sich hier glaube ich einige Leute - ich inklusive - wirklich Mühe gegeben, hier vernünftige Inhalte zu produzieren, und da habe ich mich durch deinen Pfosten schon ganz schön über einen Kamm geschoren gefühlt, wo eine Differenzierung ja nun nicht so schwer gewesen wäre. Du hast ja recht mit dem was du sagst, aber mein Eindruck ist, dass es sich da um vielleicht ein oder zwei Personen handelt, die einfach Hass auf Ernst schieben - warum auch immer - und deshalb hier Zwietracht säen wollen. Warum sollte auch der Rest, der hier rüber kommt, weil hier eben anders diskutiert wird, genau denselben Mist anfangen, wegen dem sie woanders weg sind? Das ergibt für mich einfach keinen Sinn. Oder würdest du in deine Kritik auch z.B. den Schachfaden einschließen? Oder den Heilsam-Ernst-Faden? Oder den Traumfaden?

Bild nicht relatiert. Kein Hosnträger kam während des Verfassens dieses Pfostens zu Schaden.
>>
Nr. 2974
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>>2973
> mein Eindruck ist, dass es sich da um vielleicht ein oder zwei Personen handelt, die einfach Hass auf Ernst schieben - warum auch immer - und deshalb hier Zwietracht säen wollen.
Ja, den Eindruck teile ich. Außerdem bin ich manchmal zorniger als mir im Nachhinein lieb ist. Aus solcher Laune entsteht dann etwas wie >>2923. Ich denke schon, dass ich mich aber allgemein eher positiv hier einbringe. Im Schachfaden habe ich gerne mitgespielt, meinen Teil zur Ernstgeschichte beigetragen, Musik hchgeladen, OI erstellt und kleine Erzählungen geteilt. Aber ich habe auch nicht immer etwas zu erzählen oder kommentieren und möchte nicht krampfhaft nur Quantität liefern.
Auch muss ich >>2970 recht geben. Es ist zu viel Meta und Meta ist auch immer eigentlich Krebs. Ich werde mich daher zurücknehmen und mir Pfosten wie >>2923 sparen. Auf allseits gutes Gelingen und eine warme Stube in die man gerne einkehrt. :3
>>
Nr. 2978
>>2948
>>2973
>ich hatte vor allem den Verdacht, dass hier jemand heimlich Politikpfosten als Falschflagge einschleust, um dann kurz danach zu behaupten, dass hier ja nur Idioten rübergekommen wären, die hier flache Politikdiskussionen vom Zaun brechen
Damit meint er dich

>>2974
>Außerdem bin ich manchmal zorniger als mir im Nachhinein lieb ist.
Ist oft so wenn man Lebenslügen aufrechterhalten muß, du solltest vielleicht versuchen dich ehrlich zu machen dir selbst gegenüber. Ich weiß ein Gang durch die Innenstadt kann schmerzhaft sein im Jahre 2019.
>>
Nr. 2979 Kontra
>>2978
>Ist oft so wenn man Lebenslügen aufrechterhalten muß
Nur als Faustregel für dich: Kurzer Vokal - Doppel-S, Langer Vokal - ß
Ist schwer, aber nicht unmöglich. Ansonsten habe ich wirklich ganz ehrlich keine Ahnung mit wem du zu reden glaubst, oder was du mit Lebenslüge meinst. Auch ist mir unklar was das mit dem Gang durch die Innenstadt soll, und ob auch der andere Absatz an mich gerichtet ist. Merkst du selbst, dass du etwas wirr rüberkommst? Drücke dich etwas klarer aus, dann kann man besser auf dich eingehen. Du scheinst ja Unterhaltung zu suchen.
>>
Nr. 3086
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Ernst mittlerweile auch sehr frustriert, was Kohlchans /b/ angeht. Auf /int/ kriegen sie es hin.
Englisch ist aber scheisse >.<
Gut, das dort hat Gemeinsamkeiten mit der Witzigkeit /b/s um 2010, aber es ist nunmal nicht wirklich Bernd.
Aber traditionell berndige Fäden gibt es nicht, OI macht er nicht, er will am liebsten über Messermusel, vermisste Mödchen und die AfD sprechen. Manchmal noch über Trumpf, und danach kommt Kotwerfen deluxe. Schreiben kann er nur noch wie ein schwachsinniges Schlaufonkind, er verwendet keine Berndsprache mehr, nur noch eine Mischung aus Drachensprech und Lachschon, und was sonst so auf dem Handy angesagt ist.

Leider hat Ernst gerne Gesellschaft, also zieht's ihn immer wieder hin nach /b/, obwohl er dort nichts erwarten kann. Die Politisierung ist ein Virus, und die Moderation will es. Auf Alt-KC gab es ja noch Bestrebungen, den Schrott zu pannieren, so alle paar Jahre. Hier auch einen Anlauf. Aber Bernd ist so penetrant mit seinen auswendiggelernten Leitsätzen, er kann gar nix eigenes mehr. Alleine dieser Pfosten hier würde ihn überfordern ... Und das ist keine Gehässigkeit.

Was kommt nach Bernd? Wohl nur noch Schlimmeres. Bernd ist wohl 2011 gegangen.
>>
Nr. 3087
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>>3086
>Leider hat Ernst gerne Gesellschaft
Kenne das Fühl, mir ist es eigentlich auch zu ruhig hier. Aber es ist trotzdem besser als woanders, deswegen war ich jetzt schon lange nicht mehr auf Kohl, vermisse es auch nicht. Lieber mal länger auf Antworten warten, als diese endlose Dummpfostiererei. Ich benutze bewusst nicht das Wort Scheissepfostiererei, denn die ist in der Regel wenigstens witzig. Ich hoffe trotzdem noch, dass sich mehr Leute hier einfinden, es sind ja auch schon deutlich mehr geworden.
>Die Politisierung ist ein Virus, und die Moderation will es
Ja, so ist das. Ist auch ihr gutes Recht, es ist ihr Kanal, und sie können damit machen, was sie wollen. Und ich kann dann mit meinen Füßen abstimmen, so wie es andere auch getan haben - und immer noch tun.
>Was kommt nach Bernd? Wohl nur noch Schlimmeres. Bernd ist wohl 2011 gegangen.
Eine Tür geht zu, eine andere Tür öffnet sich. Es gibt doch diese überstrapazierte Redewendung, dass jede Krise auch eine Chance ist, und in diesem Fall ist was dran. Es liegt an uns, einen Platz zu erschaffen, an dem sich das Lauern wieder lohnt.
>>
Nr. 3089
>>3086
>Was kommt nach Bernd? Wohl nur noch Schlimmeres. Bernd ist wohl 2011 gegangen.

Ziemlich bedrückt deshalb immer
Außer Atem die Jahrhunderte
Von mir beatmet ununterbrochen
Alte Zeitungen neue die neuesten Blätter
Sind mir heute niemals neu genug
Morgens lese ich so die heutige als gestrige
Geschichte Sturz der Zeit
Hinunter hinunter
Töterin Fort und fort Schreiterin über alles hin
Zeit
Schichterin Geschichte Fortschritt
Ich war glücklich
Sagte oft eine seltsam helle Stimme
Lüge sagte ich verzweifelt denn ich war verzweifelt
Ich war glücklich hieß es immer wieder Lüge sagte ich
Und ich wusste nichts vom vergehen der Zeit
Mörderin herrliche schwere greise Steinin
Einzige Täterin Ozean
Heldenmutige alles gleich gültig gleich
Macherin Zeit gütigste
Vernichterin jubelsingendste Fortschreiterin
Weiseste alles gut Bewahrerin
Kriegerischste Kriege Kriegerin
Fleißigste Geschichte Schichterin
Arbeitendste liebste Pfeilin
Einzige
Geliebte
Revolution
Stille
Trat nach Stille ein

will sagen: es ist vorbei und wenn, dann kommt es nur in einer anderen form wieder, aber es wird nie mehr das gleiche sein, oder so ähnlich
>>
Nr. 3090
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>>3089
>will sagen: es ist vorbei und wenn, dann kommt es nur in einer anderen form wieder, aber es wird nie mehr das gleiche sein, oder so ähnlich
Und das ist auch gut so. Wer will schon in der Vergangenheit leben, mag sie uns auch rückblickend glorreicher erscheinen, als sie es je war? Lasst uns doch so optimistisch sein zu glauben, dass es in unserer Macht liegt, etwas zu erschaffen, was unseren eigenen Wünschen genügt.

Auch: Warum kann ich deinen Text nicht gurgeln? Hast du das am Ende etwa selbst geschrieben?
>>
Nr. 3091
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>>3090
Gurgel Übersetzer kann nach einigen Übersetzungen sehr mystisch klingen!

Es ist also immer ziemlich offensichtlich
Mit einem Hauch von einem Jahrhundert
Belüften Sie kontinuierlich von mir
Recyclingpapier neuestes Blatt
Heute ist genug neu für mich
Ich habe den heutigen Gestern morgen gelesen
Eine Geschichte der Zeit
Runter runter
Killer Fort und der vierte Schlierlin
Zeit
Verschieben Sie den Fortschritt der weiblichen Geschichte
Ich war glücklich
Oft seltsam fröhliche Stimme
Ich war verzweifelt, also habe ich verzweifelt eine Lüge erzählt
Ich habe es immer wieder gerne gesagt, sagte ich
Und ich wusste nichts über den Lauf der Zeit
Mörder Herrliche alte Steinin
Nur kriminelles Meer
Alle gleichermaßen gültigen Helden mutig
Macherzeit Die netteste
Eine verschwundene Person ist glücklich im Gange
Alles kluger guter Wächter
Freundlichster Krieger
Die Frauen mit der schwierigsten Geschichte verschieben sich
Arbeiten Liebling Pfeilin
Single
Herrin
Revolution
Stille
Er wurde zum Schweigen gebracht
>>
Nr. 3092
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>>3090
>Warum kann ich deinen Text nicht gurgeln? Hast du das am Ende etwa selbst geschrieben

Es wäre natürlich in der Tat sehr schön, wenn ich einen solchen Text über das unerbittliche, unaufhaltsame Schreiten der Zeit im Raum verfasst hätte. Aber leider bin ich nur Teilzeitlüfter und Konsumling. Pilt relatiert übrigens, das Buch ist von 1986, dementsprechend lässt sich da schwer was ergurglen, zumal Goetz nicht gerade für seine Theatertexte bekannt ist.

Einer geht aber noch, weil ich heute so drauf bin:

Über Vergänglichkeit ( H v. Hofmannsthal)

                          I
Noch spür ich ihren Atem auf den Wangen:
Wie kann das sein, daß diese nahen Tage
Fort sind, für immer fort, und ganz vergangen?

Dies ist ein Ding, das keiner voll aussinnt,
Und viel zu grauenvoll, als daß man klage:
Daß alles gleitet und vorüberrinnt.

Und daß mein eignes Ich, durch nichts gehemmt,
Herüberglitt aus einem kleinen Kind
Mir wie ein Hund unheimlich stumm und fremd.

Dann: daß ich auch vor hundert Jahren war
Und meine Ahnen, die im Totenhemd,
Mit mir verwandt sind wie mein eignes Haar,

So eins mit mir als wie mein eignes Haar.
>>
Nr. 3124
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>>3091
>Gurgel Übersetzer kann nach einigen Übersetzungen sehr mystisch klingen!
Habe doch erst kürzlich gelesen, dass inzwischen Algorithmen schon Standard-Zeitungsartikel schreiben können, und sogar schon Prosa, die kaum noch von menschengemachten Texten zu unterscheiden sei. Kann mich leider nicht mehr erinnern, wo ich es gelesen hatte.

>>3092
>Aber leider bin ich nur Teilzeitlüfter und Konsumling.
Habe generell ein ambivalentes Verhältnis zu Kunst und Künstlern. Das alteriert immer so zwischen "Kunst ist der Ausdruck der von den Fesseln der Lohnarbeit befreiten menschlichen Schaffenskraft" und "Künstler sind nutzlose Parasiten im Fleisch des Proletariats". Finde aber Spaß daran, Dinge zu schreiben, Situationen durchzuspielen, mich in Leute zu versetzen und mir ihre Reaktionen vorzustellen. Würde mich selbst nicht als talentiert sehen, aber es macht mir trotzdem Spaß. Gerade weil ich darin nicht gut bin und mir das Thema von Natur aus nicht nahe liegt, empfinde ich das als sinnvolle Ergänzung zu meinen sonstigen Tätigkeiten. Genau wie ich auch gelegentlich ein Instrument spiele, nicht weil ich gut bin oder weil ich es werden will, sondern weil es Spaß macht, und weil es mir neue Welten eröffnet.

Ich frage mich wie das bei Künstlern ist, die von ihrer Kunst leben müssen. Es ist ja geradezu eine Perversion der Idee von Kunst sein, sie in kommerzielle Bahnen zu pressen. In dem Moment, wo du die Dinge nicht mehr so kreierst, wie du es für richtig hältst, muss man doch im Geiste die Projektion der eigenen künstlerischen Identität im Schwitzkasten von BWL-Björn sehen.
>>
Nr. 3128
>>3124
>In dem Moment, wo du die Dinge nicht mehr so kreierst, wie du es für richtig hältst, muss man doch im Geiste die Projektion der eigenen künstlerischen Identität im Schwitzkasten von BWL-Björn sehen.

Die Alternative wäre solange zu warten, bis die eigenen Sachen wirklich Geld abwerfen, statt sich zu verbiegen. Oder aber Kleinkunst neben der 'wirklichen' produzieren, so eine Art Auftragskunst nebenbei.

Möglicherweise ist Kunst ja auch noch was anderes, als die beiden von dir genannten Optionen. Was mich stört ist, dass ich selber dazu neige bloß zu konsumieren, statt zu schaffen. Es ist nicht so, dass ich mich nicht versucht habe oder versuche, aber ich komme mir doch sehr weit entfernt von solchen Dingen vor.
>>
Nr. 3129
>>3128
>Die Alternative wäre solange zu warten, bis die eigenen Sachen wirklich Geld abwerfen, statt sich zu verbiegen. Oder aber Kleinkunst neben der 'wirklichen' produzieren, so eine Art Auftragskunst nebenbei.
Da beißt sich die Katze in den Schwanz: Eigentlich muss man erst mit kommerziell erfolgreicher Kunst genug Geld verdienen, um dann hinterher als Künstler wirklich frei sein zu können. Wenn immer der kleine Dämon der Existenzsicherung auf der Schulter hockt und reinredet, lässt es sich vermutlich nicht unbeschwert kreativ arbeiten.
>Möglicherweise ist Kunst ja auch noch was anderes, als die beiden von dir genannten Optionen..
Ja, habe natürlich die beiden Extreme genannt. Das sind die beiden Pole, die mal mehr mal weniger stark an meiner Meinung zu dem Thema ziehen.
>Es ist nicht so, dass ich mich nicht versucht habe oder versuche, aber ich komme mir doch sehr weit entfernt von solchen Dingen vor.
Vielleicht kommt dir deine eigene Kunst auch bloß nicht als Kunst vor, weil dein eigenes Werk für dich selbst notwendigerweise entmystifiziert ist, da du es in allen Details kennst. Was die Anderen machen hat immer die Aura des geheimnisvollen, man kann alles Mögliche reininterpretieren, und woanders ist das Gras sowieso immer grüner als vor der eigenen Haustür. Vielleicht bist du einfach nur zu streng mit dir.
>>
Nr. 3131
>>3129
>Wenn immer der kleine Dämon der Existenzsicherung auf der Schulter hockt und reinredet, lässt es sich vermutlich nicht unbeschwert kreativ arbeiten.

Unbeschwert nicht, aber kreativ geht es trotzdem. Wird wohl für die meisten auch der Regelfall sein.

>Vielleicht bist du einfach nur zu streng mit dir.

In diesen Belangen immer, dass geht aber über das "Künstlerische" hinaus. Texte verstehen muss so und so gut funktionieren, schreiben sowieso, ansonsten ist es Dreck, extrem ausgedrückt, diese Stimmung gibt es eben, oft denke ich mir dann aber auch, ok, du machst Fortschritte und dann bin ich kurz etwas zufrieden. Mir schwebt aber auch nicht vor, ein Künstler zu sein, ich will mich nur auf irgendeine Weise mit bestimmten Dingen weiter beschäftigen und davon innerhalb dieser Gesellschaft halbwegs leben können. Wenn man auch noch Einfluss auf die Gesellschaft hätte, würde ich das nicht zwangsläufig ablehnen.
>>
Nr. 3140
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>>3131
>Wird wohl für die meisten auch der Regelfall sein.
Vermutlich, ja. Weiß nicht, ob ich damit handeln könnte. Habe früher immer gesagt, dass ich persönlich nicht viel davon halte, sein Hobby zum Beruf zu machen. Der Grund dafür ist, dass man sich in seinem Beruf nur selten aussuchen kann, in welchem Bereich man arbeitet, man geht also das Risiko, dass man nicht das macht, was man wollte. So läuft man in Gefahr, sich sein Hobby im Beruf zu ruinieren. Für mich hat funktioniert, dass ich mir einen Beruf gesucht habe, mit dem ich gut kann und der den Kühlschrank voll macht, und den Rest habe ich mir als Hobby erhalten, so habe ich immer einen Ausgleich, wenn ich ihn brauche.
>Mir schwebt aber auch nicht vor, ein Künstler zu sein
Der Begriff "Künstler" ist ja eigentlich auch nur willkürlich gewählt für Arbeiter an bestimmte Themenkomplexe. Habe mich bei meinen seltenen Ausflügen in die Welt der Kunst auch nie als Künstler gefühlt
> ich will mich nur auf irgendeine Weise mit bestimmten Dingen weiter beschäftigen
Ich denke oft darüber nach, was diese bestimmten Dinge sind, und ob ich wirklich einen inneren Antrieb habe, mich damit zu beschäftigen, oder ob es bloß Maßnahmen sind, um die Zeit zu füllen, und sie genauso gut mit zufälligen Dingen ersetzbar wären. Beim Konsumieren geht es mir genauso. Ich habe fast nur alte, klapperige Möbel und veraltete Technik bei mir rumstehen, und selbst die Sachen für meine Hobbies kaufe ich in der Regel günstig. Es fällt mir oft schwer zu entscheiden, ob ich einen Artikel wirklich brauche, oder ob ich bloß glaube, dass ich ihn brauche. Wirklich klar entscheiden kann ich sowas nur für primitive Triebe, wie Hunger, Müdigkeit oder Lust. Da kann ich sicher sagen: Ich will jetzt das da essen, und nicht was Anderes, oder ich finde die Frau schön, und die Andere nicht. Alles Andere ist immer so schwammig und für mich schlecht greifbar. Andere scheinen damit kein Problem zu haben - oder sie haben eine Frau, die ständig Sachen kauft :3
>und davon innerhalb dieser Gesellschaft halbwegs leben können.
Wenn man auch noch Einfluss auf die Gesellschaft hätte, würde ich das nicht zwangsläufig ablehnen
Ich bin manchmal ganz froh, dass ich keinen Einfluss auf irgendjemanden habe. Ich komme gut mit mir selbst klar, das ist aber auch alles. Hätte mehrfach die Möglichkeit gehabt, in Sportvereinen als Trainer oder in der Organisation mitzuarbeiten, oder im Beruf eine Karriere mit Personalverantwortung anzustreben, aber ich hatte überhaupt keine Lust darauf. Ich mische mich nur sehr ungerne in die Angelegenheiten anderer Leute ein, da ich weiß, wie störend ich das empfinde, wenn andere Leute bei Sachen mitreden wollen, die mich selbst betreffen. Glaube ich bin ein selbstbezogener Mensch, das sehe ich sogar an meinen Pfosten hier, da ist auch jedes 3. Wort "ich". Obwohl ich schon gerne zuhöre, die Perspektiven anderer Leute kennen zu lernen ist interessanter, als sich ständig nur im eigenen argumentativen Sud zu wälzen. Überhaupt fühle ich die tiefste Verbindung zu anderen Menschen, wenn sie mit mir sprechen, aber eine wirkliche Verbindung spüre ich nur selten. Keine Ahnung, ob das eine persönliche Eigenart von mir ist, oder ob es in der Natur der Sache liegt. Dazu passend folgende Passage aus Dantons Tod:

Julie: Glaubst du an mich?
Danton: Was weiß ich! Wir wissen wenig voneinander. Wir sind Dickhäuter, wir strecken die Hände nacheinander aus, aber es ist vergebliche Mühe, wir reiben nur das grobe Leder aneinander ab – wir sind sehr einsam.
Julie: Du kennst mich, Danton.
Danton: Ja, was man so kennen heißt. Du hast dunkle Augen und lockiges Haar und einen feinen Teint und sagst immer zu mir: lieber Georg! Aber (er deutet ihr auf Stirn und Augen) da, da, was liegt hinter dem? Geh, wir haben grobe Sinne. Einander kennen? Wir müßten uns die Schädeldecken aufbrechen und die Gedanken einander aus den Hirnfasern zerren.
>>
Nr. 3143
>>3140
>jedes 3. Wort "ich"

Diese Selbstbezogenheit ist normal, wenn du einmal darauf achtest, wie oft Leute über sich reden, inklusive dir/mir selbst, dann kann einem schon etwas mulmig werden, wenn man denn mit dem Moralkomplex des Narzissmus groß geworden ist. Ein Austausch kann auch schlecht stattfinden, wenn man nichts vom Gegenüber erfährt, dann wird abgeglichen usw. Natürlich gibt es auch Ideen, über die man sprechen kann, aber selbst da spielt dann manchmal wieder das Ich rein.

>Ich denke oft darüber nach, was diese bestimmten Dinge sind, und ob ich wirklich einen inneren Antrieb habe, mich damit zu beschäftigen, oder ob es bloß Maßnahmen sind, um die Zeit zu füllen, und sie genauso gut mit zufälligen Dingen ersetzbar wären

Oh, ich denke schon, dass einiges ersetzbar wäre. Man hat ja auch nicht Zeit für alles, leider. Aber vieles würde auch nicht als Ersatz taugen. Meine Lektüre könnte ich kaum mit Fernsehen ersetzen, das wäre was anderes. Ich würde ich ganz anders fühlen, ganz anders denken. Ganz egal ist es also nicht.

>Danton Tod

Nach dem Dialog möchte ich das Drama jetzt lesen :3
>>
Nr. 3145
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Schön, dass hier die letzten Tage so viel los ist, dass man schon richtig lauern kann. Finde ich toll, dass inzwischen immer mehr Leute kontributieren :3
>>
Nr. 3146
>>3145
Ich schaue nun öfter vorbei, da auf /int/ eine Flaute ist.

t. kontributierte zuletzt in diesem Faden mehrfach
>>
Nr. 3150
104 kB, 653 × 393
>>3143
>Natürlich gibt es auch Ideen, über die man sprechen kann, aber selbst da spielt dann manchmal wieder das Ich rein.
Ja, das ist wohl so. Wir sind eben doch gefangen in unserer eigenen Person, und sämtliche Kommunikation wird immer beeinflusst durch unser Ego und unsere Erfahrungen. Selbst wenn man es nicht explizit erwähnt oder es gar nicht will, spricht man immer auch über sich selbst.
>Oh, ich denke schon, dass einiges ersetzbar wäre. Man hat ja auch nicht Zeit für alles, leider.
Das ist eine Sache, die mir zusätzlich Sorgen bereitet. Wohl niemals in der menschlichen Geschichte gab es für uns so viele Handlungsoptionen. Wir können die Welt bereisen, das Internet produziert pro Sekunde mehr Inhalte, als wir in einem Monat aufnehmen könnten, alle Berufe stehen uns offen und wir können aus tausenden potenziellen Partnern wählen. Diese Optionen wirken lähmend. Früher hat man in einem Dorf gelebt, hat im Dorf eine Ausbildung gemacht, eine Frau aus dem Nachbardorf geheiratet und gut war es. Heute ist die Auswahl in allen Bereichen so gigantisch, dass man sich ja schon rechtfertigen muss, wenn man seine Wahl nicht perfektioniert. Das fängt ja schon bei der Speisekarte im Restaurant an: Da hat man 50 oder mehr Optionen und braucht ewig, bis man sich für was entscheidet. Jeder, der schon mal versucht hat, bei Subway ein Sandwich zu bestellen, weiß, was ich meine.

Unsere Welt ist zu groß für uns geworden, zumindest für mich. Ich wollte nie weg von zuhause, ich brauche auch keine 50 verschiedenen Wurstsorten im Supermarkt, und in den Urlaub mag ich auch nicht fahren, weil es mir hier gefällt, und ich lieber mit meinem Rad durch den Wald fahre zur Erholung. Ich frage mich, ob es irgendwann wieder eine Zeit geben wird, in der wir uns nach innen kehren und unsere Erfüllung nicht mehr in grenzenlosen Horizonten und nimmermüder Aktivität finden wollen. Überhaupt scheint mir der dauerhafte Informationsbeschuss unserer Zeit und die Sehnsucht nach Ablenkung nur ein dünner Verband für die spirituelle Wunde, welche der Absturz der Religionen in uns hinterlassen hat. Wir haben heutzutage alles, außer ein Ziel.

>Nach dem Dialog möchte ich das Drama jetzt lesen :3
Ich kann es sehr empfehlen. Ich habe zwar nicht viel Erfahrung mit Literatur, aber ich mag es. Und es liest sich auch schnell, es ist ja nur ein dünnes Heftchen :3 Wirklich schade, dass Büchner so früh gestorben ist ;_; Wenn man bedenkt, dass er solche Werke mit Anfang 20 geschrieben hat, mag man sich gar nicht ausmalen, was der Welt dadurch entgangen ist.

>>3146
>Ich schaue nun öfter vorbei, da auf /int/ eine Flaute ist.
Ich hoffe, dass du bald auch deshalb reinschauen wirst, weil es dir hier gefällt.
>t. kontributierte zuletzt in diesem Faden mehrfach
Das ist gut. Es ist schön zu sehen, wie die Gemeinschaft langsam wächst. Manchmal mache ich mir Sorgen, dass plötzlich wieder alle weg sind, weil ihnen langweilig geworden ist. Umso mehr freut es mich, wenn ich sehe, dass es nicht so ist.