/b/ – Passierschein A38
„Migranten müssen EC und Seine Werte akzeptieren“

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Nr. 1569
79 kB, 500 × 584
Bekennt Ernst sich zur Intersektionalität? Ist er ein guter Ally für die multipluralen Identitäten die systematisch und strukturell Diskriminiert werden?
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Nr. 1570
Ja
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Nr. 1571
>>1569
Bin zwiegespalten. Die Trennung von Geschlecht biologisch und Geschlechteridentität (also quasi Sex and Gender) ist mir im Diskurs zu schwammig. Das biologische Geschlecht muss aus wissenschaftlicher Perspektive eindeutig an zuvor festgelegten Kategorien identifizierbar sein aus nahe liegenden Gründen. Da ist es mir auch uezs scheiß egal, wie sich jemand 'fühlt'. Du wirst kein Baum, wenn Du objektiv der Spezies Mensch zuzuordnen bist.
Die Gender-Debatte bezüglich Geschlechteridentität. Hm. Schwierig für Ernst. Es ist für mich vorstellbar, dass äußere Form und Selbstwahrnehmung divergieren, man sehe sich alleine die multiplen an. Hinsichtlich der Würde des Einzelnen sollte es diesen Menschen zugestanden werden, als solche wahrgenommen und behandelt zu werden, wie sie sich identifizieren. Im Allgemeinen glaube ich aber, dass das primäre Problem hier in der Ablehnung des Andersartigen durch die Gesellschaft liegt. Man stelle sich vor, wir lebten in einer Welt, in der es einfach fickend egal ist, wen oder was wer bumst oder als was er sich identifiziert. Nur dort wo es zwingend notwendig ist, Unterscheidungen durch den Gesetzgeber zu treffen (z.B. Trans-Männer können eben nicht gegen Frauen um den Schwergewichtstitel im Boxen antreten) würde dies auch getan werden. Ansonsten - was bin ich kehrend? Das würde auch dieser Modeerscheinung entgegen wirken, wo diese Genderqueerdiskussion lediglich hinhalten muss für Wohlstandprobleme von einzigartigen Schneeflocken, zum Leidwesen derer, die wirklich eine Diskrepanz zwischen ihrem Körper und ihrer Selbstwahrnehmung erleben.
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Nr. 1572
>>1571
Zusatz: ich unterstelle nicht, dass die wissenschaftlich Kategorien unstreitbar sind. Aber diese Unterscheidung überlasse ich Biologen, keinen Soziologen aus Berlin im 3. Semester.
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Nr. 1582
>Intersektionalität
Ist das nicht bloß so ein Zwischennetz-Ding, was im Echtleben null Relevanz hat? Die Leute, die sich ernsthaft mit solchen Themen beschäftigen, haben in der Tat schwere Probleme, allerdings glaube ich nicht, dass die was mit Diskriminierung zu tun haben. Auch: Was >>1572 sagt.
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Nr. 1590
110 kB, 671 × 1042
>>1569
könnten Sie die Frage wiederholen . Frage für einen Froint
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Nr. 1861
>>1571
> Das biologische Geschlecht muss aus wissenschaftlicher Perspektive eindeutig an zuvor festgelegten Kategorien identifizierbar sein

Ist es aber in der Praxis nicht. Es gibt da zunächst mal den Unterschied zwischen Chromosomen und äußerem Erscheinungsbild. Es kann passieren dass Menschen mit XY Chromosom nach außen hin weiblich erscheinen, inklusive Geschlechtsorganen. Dazu kommen noch weitere Formen der Intersexualität. Desweiteren gibt es noch XXX, XXYY und viele andere Chromosomenkombinationen. Leider ist das Geschlecht biologisch eben nicht in jedem Fall eindeutig.

Das läßt die Psyche noch völlig außer acht.

Die Gesellschaft häuft dann noch ihre eigenen Vorstellungen von männlich und weiblich, was Z.B. akzeptable Verhaltensweisen angeht, oben drauf. Die unterscheiden sich zwischen unterschiedlichen Gesellschaften zum Teil erheblich.

zl;ng Es ist kompliziert. Lass also die Leute in der Rolle leben, die ihnen am besten passt.
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Nr. 2276
>>1861
Wie gesagt, bin kein Biologe und überlasse diese Diskussion deshalb lieber denen. Vielleicht muss es ja auch gar nicht binär sein, ist die Welt in den allerwenigsten Fällen.
Ernst ist jedenfalls dankbar, dass er ein heterosexueller cis-boy ist, das macht alles sehr viel einfacher.
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Nr. 2311
>>1861
Die Chromosomen sind die einzig gültige Definition von Geschlecht.
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Nr. 2401 Kontra
>>1861
Es gibt immer mal wieder ein paar Mißgeburten, ändert nichts an den grundlegenden Fakten.