/b/ – Passierschein A38
„Migranten müssen EC und Seine Werte akzeptieren“

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Nr. 1771
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in /int/ klappt es recht gut, dass Themen in den dem entsprechenden Fäden besprochen werden; vielleicht ist der deutsche Bernst ja auch so kultiviert wie der internationale Bilderbrettlauerer.

Es wäre doch sicherlich eine Schande für rechts-Bernst sich vorwerfen lassen zu müssen, dass sich seine Sitten unter dem Niveau vom internationalen Neger befindet.

Ich möchte die Diskursion gerne anstoßen mit ein paar Themen, die mir aufstoßen und die ich als eher "rechts", d.h. es fällt unter nationale Souveränität, einstufen würde:

Zum einen wäre das der Artikel 13. Wenn ich mich recht erinnere, wurde dies auf EU-Ebene hauptsächlich von den "rechten" Mitgliedern durchgeboxt.
Das Problem, was ich hierbei jedoch sehe, ist, dass die Umsetzung ausländischen Unternehmen überlassen wird, die unter einem PRISM-Knebelvertrag eines totalitären Fremdstaates stehen. Hier wird auf eine "künstliche Intelligenz"[sic] gesetzt, die mit Trainingsdaten gefüttert wird, die für die Öffentlichkeit nicht einsehbar sind. Selbiges gilt für den Evaluationsalgorithmus.

Es handelt sich hier also um einen so genannten schwarzen Kasten.

Dieser schwarze Kasten ist dann für die Zensur des Zwischennetzes verantwortlich. Und uns als Öffentlichkeit, Bürger, Politiker oder sogar Staat bleibt nichts anderes übrig als dem Wort des Herstellers zu vertrauen, dass dieser schwarze Kasten auch nur genau das macht, was er machen soll.

Ich kann beim besten Willen nicht feststellen, was dies mit "rechts" zu tun hat und warum "rechte Parteien" dafür stimmen die eigene Souveränität aufzegeben. Ist nicht gerade dies der Vorwurf, den man immer von genau dieser Seite hört?

Mal ganz davon abgesehen, dass dieses Zensurverfahren nur dann sicher und kontrollierbar wäre, wenn alle Trainingsdaten und der Evaluationsalgorithmus offen liegen würden, was die Implementierung dann wieder überflüssig machen würde, da die Daten ja eh offen liegen.

Eine "sichere" Zensur, die nicht misbraucht werden kann, gibt es technisch nicht.
Aber selbst wenn man so etwas einführen wollen würde, warum geben "rechte Parteien" diese Macht und das Misbrauchsmonopol in die Hand fremder Staaten? Das komputiert vorne und hinten nicht bei mir.

Ziemlich genau selbiges Problem wie gerade beschrieben sehe ich bei den neuen Polizeigesetzen im Bezug auf den Bundestrojaner. Die haben nicht einmal Zugang zum Quelltext? Die "kaufen" das bei Fremdfirmen und verlassen sich darauf, dass nicht irgendein Drittstaat eine Hintertür eingebaut hat? Wie naiv kann man denn bitte sein?

"Rechts" ist auch nicht mehr das, was es früher einmal war. Heute ist es wohl gleichbedeutend mit einer neo-liberalistischen Wirtschaftspolitik und einer Fremdstaaten-blind-vertrauen Verteidigungspolitik.

Hätte echt nie gedacht, dass die "Linken" mal mehr "rechts" sind, wenn es um Verteidigung geht.

Die Welt steht Kopf.
>>
Nr. 1787 Kontra
https://en.m.wikipedia.org/wiki/Directive_on_Copyright_in_the_Digital_Single_Market

>Support in the European Parliament is led by the European People's Party group and the Progressive Alliance of Socialists and Democrats, the parliament's two largest groups. Major national parties in support include Germany's ruling Christian Democratic Union and their coalition partners the Social Democratic Party, the United Kingdom's ruling Conservative Party and opposition Labour Party, and Poland's main opposition party, Civic Platform.[61][62]

Der erste Eindruck scheint deine Erinnerung, dass "rechte Parteien" Artikel 13 durchgebracht hätten nicht besonders zu bestätigen.

https://afdkompakt.de/2018/06/20/copyright-richtlinie-ist-weiterer-schritt-zu-mehr-ueberwachung-von-internetnutzern/

Übrigens gibt es hier kein /pol/-Problem, sondern nur einen verrückten Spammer.

Und um noch in aller Kürze auf >>1712 einzugehen:

>Und das was Du heute als kulturelle Verfallserscheinunhen bezeichnest, wäre gestern noch Frauenwahlrecht und vorgestern Abschaffung der Sklaverei gewesen. Was der Konservative heute an 'alten Werten' zu schützen versucht, wurde ihm gestern noch von progressiven Kräften erkämpft. War aber schon immer so, muss man wohl mit leben. Und keine Sorge, wir teilen den Fortschritt mit dir.
Auf den vermeintlichen Fortschritt des Frauenwahlrechts hätte ich übrigens nur zu gern verzichtet. Du solltest mich nicht als einen classic liberal bzw. Konservativen sehen. Dem vorletzten Satz stimme ich dennoch durchaus zu, das ist wohl das Wechselspiel der sich widerstrebenden politischen Kräfte. Wäre ich ein glühender Verfechter des Frauenwahlrechts würde ich wohl AfD wählen, sollte die Masseneinwanderung anhalten wird jenes nämlich recht zügig ein Ding der Vergangenheit sein. Ich freue mich schon auf die mentalen Gymnastiken der Linken wenn ihr liebreizender Multikulturalismus über ihnen zusammenfällt wie ein Kartenhaus. Glaubst Du eigentlich nicht, dass weitere Einwanderung aus islamischen Ländern zum Ende der Progression führen würde die du so sehr liebst? Ich würde ja wie gesagt eine islamische Mehrheit und eine evtl. damit einhergehende Islamisierung prinzipiell nicht verteufeln.
>>
Nr. 1792 Kontra
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>>1787
du möchtest doch jetzt wohl nicht argumentieren, dass CDU/CSU nicht "rechts" sei, oder? Bei dieser Partei bin ich mir ehrlich nicht sicher ob das Inkompentenz oder tatsächlich mutwillig ist.

und wenn ich das richtig sehe, war der deutsche Rest eher geteilter Meinung.
>>
Nr. 1795
>>1792
Naja, wenn eine Partei die den UN-Migrationspakt forciert hat (allein dieser Punkt ist schon ein Kriterium dafür dass diese Partei alles andere als rechts ist), die Masseneinwanderung zugelassen und sich vollkommen der Neutralität und Gesinnungslosigkeit verschrieben hat für dich Rechts sein soll, dann weiß ich auch nicht weiter oder jedenfalls geht es gegen alles was ich im Hier und Jetzt als rechts empfinde und anderen Rechten wird es wohl genauso gehen. Wenn ich rechts höre, dann denke ich an die AfD, den RN und die Lega Nord und nicht an die CDU. Im OP-Text hört es sich so an als wäre die europäische Rechte für Artikel 13 und nicht diese Teufelsallianz aus Christ- und Sozialdemokraten, welche ich für weder wirklich links noch rechts halte. Wenn du natürlich aus einer linken Perspektive argumentierst, dann ist die CDU natürlich rechts. Schon die BRD war ja im Kerne faschistoid! Der Schoß ist fruchtbar noch aus dem das kroch! Nein, wovon rede ich? Die bürgerliche Familie trägt ja schon den Faschismus in sich, hab ich ganz vergessen!
>>
Nr. 1799
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>>
Nr. 1800
Dieser Bernst wird niemals verstehen, warum Leute für offene Grenzen sind und für Einwanderung ausschließlich asozialer Religionspsychopathen, die noch ein Kriegstrauma hinter sich haben (wenn sie nicht lügen und einfach nur so hier sein wollen).
Kaum Weiber dabei, nur junge Wilde. Bernst versteht, dass man begrenzt einigen Menschen helfen kann, und sie mit deutscher Ausbildung wieder zurückkönnen, also eine Art Selbsthilfeprojekt, aber man hat schon den ersten Türken und sonstigen Musels nix beibringen können, und dann holt man sich die nächste Ladung, diesmal millionenfach. Ohne nachzudenken, was daraus werden soll. Wenn das wenigstens geistreich geplant wäre, mit effizienter Verwaltung und so, aber das läuft alles unkontrolliert und die einzige echte Sorge der Leute ist, ob man nun rechts ist oder nicht.

Politisch sein steht heutzutage fast schon für eine Entscheidung für oder gegen Musel und Neger. In Diskussionen mit Linken weiß Berndst nicht, wie er seine Abneigung gegen diese Ausgeburten der Hölle irgendwie unrassistisch erklären kann - er kann es nicht. Und dann steht er auf einer Stufe mit den Nazis, welche die Juden wegen Verschwörungstheorien umbrachten. Aber Bernst sieht in jüdischer Kultur (nicht Religion) eine Bereicherung - die Musel haben gar nix, die haben alles dem Islam geopfert (oder sind einfach so Untermenschen, mit dem Islam als Ausrede). An denen ist alles Kulturelle abgeprallt. Sie sind genauso wie sie sich geben - untermenschlich. Ausnahmen gibt es, aber zu wenig. Die Vorurteile hingegen werden ständig bekräftigt. Er sieht es täglich in der Bahn, in der Stadt, fickend überall. Wenn wer Scheisse baut, ist es ein Musel. Bernst wird immer Angst und Bange, wenn mal ein Nazi Scheisse baut, weil man dann wieder das Refugees-Welcome-Mantra durch Dorf treibt. Hauptsache, wir sind nicht rechts. Aber bald auch nicht mehr Deutschland. Oder überhaupt irgendein Land.

Und dabei hat dieser Berndst auch mal links angefangen (wirtschaftspolitisch). Aber die scheiss Linke liefert nicht. Gute Wirtschafts- und Sozialpolitik gibt es bei denen nur mit Museln. Dass sich unbegrenzte Einwanderung und Sozialsystem widersprechen: wird ignoriert. Oder man stellt gar den Sozialstaat in Frage, damit man meer Musel haben kann. Es ist ein unerklärlicher Fetisch.
>>
Nr. 1802
bin besoffen, entschuldigt.
>>1795
ich möchte jetzt nicht in Korintenkacken übergehen, aber ich habe schon Anfangs mein "rechts" bewusst in Anführungszeichen gesetzt. Ich ging davon aus, dass man so eher den Begriff Kontext bezogen beurteilen würde.
In dem, mMn offensichtlichen, Kontext meines Pfostens bezog sich das auf die an der Entscheidungsfindungs beteiligten. Natürlich gibt es da noch welche die weiter "rechts" oder "links" sind; aber die hatten halt in der Frage nichts zu sagen, weil kaum oder keine Sitze. Und CDU und besonders CSU gehört zu den "rechtesten" die da in großer Zahl vertreten waren. Natürlich relativ.
Ob andere Parteien mit anderem Namen nun mehr oder weniger "rechts" sind, ist mMn unrelevant da sie keine Entscheidungskraft ausüben konnten.

könnte man bitte mal auf den Inhalt meines Anfangspfosten eingehen?

>>1800
ich denke hier ist "der Linke" und "der Rechte" ähnlich frustriert.
"Der Linke" beschwert sich darüber, dass wir kriegsführende Staaten weiter mit Rüstungsgüter unterstützen und sieht sich somit gezwungen die daher entstehenden Folgen tragen zu müssen, während "der Rechte" die Folgen (Flüchtlinge) als "schlecht" empfindet und diese bekämpft gehören. Man sieht die Probleme halt nur anderswo, aber im Kern betrachtet man die selbe Thematik.
>>
Nr. 1818
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>Dieser schwarze Kasten ist dann für die Zensur des Zwischennetzes verantwortlich. Und uns als Öffentlichkeit, Bürger, Politiker oder sogar Staat bleibt nichts anderes übrig als dem Wort des Herstellers zu vertrauen
Dieses Prinzip findest du aber nicht erst jetzt. Bei der Kreditvergabe hat Ernst das schon vor 10 Jahren festgestellt, dass das so läuft. Er arbeitete damals hinter den Kulissen bei einer Bank, und die Vertriebsleute sagten ihm, dass wenn sie eine Kreditfinanzierung für einen Kunden aufsetzen, wird anhand der Kundendaten ein automatisches Scoring ermittelt, und danach richtet sich der Zinssatz, den der Kunde zahlen muss. Je schlechter sein Score, desto höher ist der Zins, um die nach Meinung des Computers höhere Ausfallwahrscheinlichkeit zu kompensieren. Was in dieses Scoring reinfließt wusste niemand so genau, aber da es hier um richtig große Geldsummen geht, kannst du dir sicher sein, dass jede verfügbar statistische Information da eingerechnet wird. Du bist Ausländer: Höherer Score. Viele Leute mit deinem Nachnamen haben schon mal einen Kredit platzen lassen? Hoher Score. Du wohnst in einer Straße, in der es bereits Kreditausfälle gab? Hoher Score.

Man beachte, dass es hierbei völlig wurst ist, ob du überhaupt einen Einfluss auf diese Parameter hast, du wirst einfach in Sippenhaft genommen. Das ist so wie wenn du von der Polizei verhaftet wirst, weil 2 deiner Nachbarn kriminell waren, und niemand stört sich daran. Selbst die Bankmitarbeiter hatten nur kleine Spielräume, um das von der Maschine ermittelte Scoring zu überstimmen. War der Wert zu schlecht => kein Kredit, egal ob der Sachbearbeiter der Meinung war, dass die Person kreditwürdig ist.

Unabhängig davon stellt sich jetzt die ethische und juristische Frage, ob man wichtige Entscheidungen Maschinen überlassen will und damit vielleicht Menschen in den Tod schickt, selbst wenn die Ergebnisse erwiesenermaßen besser sein werden als bei menschlichen Entscheidungen. Wenn ein autonom fahrendes Fahrzeug jemanden totfährt, ist die Empörung riesig, und die 10 Anderen, die ein menschlicher Fahrer vielleicht bereits totgefahren hätte, taugen nicht als Verteidiger, da sie von ihrem Glück nichts wissen. Ich rechne in dieser Frage mit nichts Anderem als Hexenverbrennungen, da die erzeugten Leichen schön plakativ, aber die Gegenargumente abstrakt sind, die taugen für den handelsüblichen Wutbürger nicht.
>>
Nr. 1835
>>1800

IQ 180
Pfosten
>>
Nr. 1836 Kontra
103 kB, 1306 × 354
>>1771
>in /int/ klappt es recht gut, dass Themen in den dem entsprechenden Fäden besprochen werden
Nein, es gibt auch dort keinen /pol/-Sammelfaden.

>Bernst
Wir sind Ernst hier, nicht Bernd und nicht Bernst. Du bist offensichtlich ein Migrant und hast dem Brett-Titel "Migranten müssen EC und Seine Werte akzeptieren" nicht ausreichend Rechnung getragen.

>/pol/-Eindämmungsversuch
Nein, es ist ein /pol/-Eröffnungsversuch. Niemand außerhalb von /pol/ mag /pol/. Wenn du ein politisches Thema besprechen willst, dann mache es wie ein normaler Mensch, der sich nicht dem einschlägigen /pol/-Duktus und seinen Verkürzungen bedienen muss. Es gibt zahlreiche andere Bretter, auf denen du ein Publikum für /pol/-Themen finden kannst.
>>
Nr. 1876
>>1818
Computerscoring ist doof, aber die Alternative ist das Scoring "von Hand", das noch weniger Faktoren berücksichtigen kann. Beispiele: Kfz-Versicherungen, wo die Prämie anhand des Fahrzeugmodells und der Zulassungsstelle berechnet wird. Als ob man daraus den Fahrstil des Fahrzeughalters zuverlässig erraten könnte. Oder die Rentenversicherungen, die bis zum gesetzlichen Verbot einfach nach der unterschiedlichen Lebenserwartung von Männern und Frauen selektiert haben. Da fällt der persönliche Lebenswandel überhaupt nicht ins Gewicht. (Ob das wünschenswert wäre, ist wieder eine andere Frage: Sollten gesunde, verantwortungsvoll lebende und genetisch begünstigte Menschen mit einer höheren Rentenversicherungsprämie bestraft werden?)
>>
Nr. 1877
>>1876
>Computerscoring ist doof, aber die Alternative ist das Scoring "von Hand", das noch weniger Faktoren berücksichtigen kann.
Es geht mir gar nicht primär um Computerscoring, sondern um die Verwendung von unpersönlichen Merkmalen. Überall kriegt man erzählt, dass man nicht Verallgemeinern darf und die Einzelfälle betrachten muss, aber sobald Geld im Spiel ist, wird vereinfacht und generalisiert bis zum Anschlag. Die offensichtliche Bigotterie wird dabei einfach nicht thematisiert. Wäre doch mal ein gutes Thema für eine Sprechrunde: Warum zahlt Hr. Özcan mehr für seinen Kredit als Hr. Meier? wird natürlich nicht passieren, denn dabei würde man sehen, dass sämtliche Scoring-Modelle wie selbstverständlich rassistisch und männer- bzw. frauenfeindlich (je nach Situation), und vermutlich maximal konformistisches Verhalten belohnen.
>Oder die Rentenversicherungen, die bis zum gesetzlichen Verbot einfach nach der unterschiedlichen Lebenserwartung von Männern und Frauen selektiert haben.
Da könnte man noch sagen, dass das angeborene Merkmale sind, und das daher Diskriminierung ist. Natürlich wird es dann schwer zu unterscheiden, was angeboren ist und welche deiner Eigenschaften aus Willensentscheidungen resultieren, aber die Schwierigkeit etwas zu regeln sollte nicht dazu führen, dass man sich vor einer Regelung drückt.
>Ob das wünschenswert wäre, ist wieder eine andere Frage: Sollten gesunde, verantwortungsvoll lebende und genetisch begünstigte Menschen mit einer höheren Rentenversicherungsprämie bestraft werden?
Das ist in der Tat eine sehr interessante Frage, und die wird sich auch immer wieder stellen. Sollten Raucher höhere Kassenbeiträge zahlen? Oder Fußballer? Sollte dein Einkaufszettel an die Krankenkasse gesendet werden, damit sie sehen, ob du dich gesund ernährst? Sollte eine Schwarzbox in deinem Auto deine Fahrdaten nutzen, um zu ermitteln, ob du zu schnell oder zu dicht auffährst? Man kann hier durchaus beide Positionen sehr schlüssig verargumentieren, insbesondere unter dem Blickwinkel, dass alle verfügbaren Daten im Zweifel öffentlich sein und gegen dich (in Sinne von juristisch und kommerziell durch Werbung) verwendet werden. Am Ende hat man hier wohl einen Schieberegler, wo auf der einen Seite "Gleichheit" und auf der anderen Seite "Gerechtigkeit" steht. Beides zusammen wird man nicht hinbekommen.
>>
Nr. 1882
>>1877
>Überall kriegt man erzählt, dass man nicht Verallgemeinern darf und die Einzelfälle betrachten muss, aber sobald Geld im Spiel ist, wird vereinfacht und generalisiert bis zum Anschlag. Die offensichtliche Bigotterie wird dabei einfach nicht thematisiert. Wäre doch mal ein gutes Thema für eine Sprechrunde: Warum zahlt Hr. Özcan mehr für seinen Kredit als Hr. Meier? wird natürlich nicht passieren, denn dabei würde man sehen, dass sämtliche Scoring-Modelle wie selbstverständlich rassistisch und männer- bzw. frauenfeindlich (je nach Situation), und vermutlich maximal konformistisches Verhalten belohnen.
Der Grund ist ganz einfach:
Würde man die Kreditnehmer wirklich als Einzelfälle behandeln, dann bräuchte man einen Gutachter, der teurer ist als die Kreditzinsen oder gar der Unterschied zwischen den höheren und den niedrigen Zinsen ... Zudem müsste sich der Kreditnehmer für ein aussagekräftiges Gutachten nackter machen, als dies jede Massendatensammlung leisten kann.
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Nr. 1889
>>1882
>dann bräuchte man einen Gutachter, der teurer ist als die Kreditzinsen oder gar der Unterschied zwischen den höheren und den niedrigen Zinsen
Ich verstehe schon, was du damit meinst, aber warum geht die Einzelfallprüfung manchmal, und ist dann auch zwingend, und manchmal geht sie wie selbstverständlich nicht? Nach der Argumentation könnte man ja auch sagen, dass man in jedem Strafprozess pauschal 2 Jahre auf Bewährung gibt, weil Einzelfallprüfungen aufwendig und teuer sind. Das sagt ja jetzt im Grunde nur: Diskriminierung ist voll in Ordnung, wenn Einzelfallbetrachtungen anstrengend sind.

Das ist wohl mal wieder die normative Kraft des Faktischen: Das war halt schon immer so, man kennt es nicht anders, und deshalb ist es ok.
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Nr. 1916 Kontra
>>1836
>Nein, es ist ein /pol/-Eröffnungsversuch.
das. ein testballon. er hofft, daß ernst es nicht merkt, weil ernst selber nur wenig pfostiert.

>Niemand außerhalb von /pol/ mag /pol/.
auf kohl mag man das. das ganze brett ist /pol/, dort gibt's gar kein /b/.