/b/ – Passierschein A38
„Migranten müssen EC und Seine Werte akzeptieren“

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Nr. 2285
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Was träumt Ernst so, bzw woran erinnert er sich?

Dieser Ernst hat letzte Nacht geträumt, dass er auf einer Art Plattform (wie ein Abalone Spielbrett) stand und um ihn herum riesige schwarze und weiße Kugeln von gigantischem Ausmaß geschoben wurden. Dann musste er dort gegen einen Unbekannten kämpfen, der aber immer wieder hinter den Kugeln verschwand und wieder auftauchte. Dann tauchte eine Freundin von Ernst auf und sagte ihm 'Zu viel Ernst, zu viel Ernst!' Und ich entschuldigte mich dafür, dass ich doch für meine Träume nichts kann, aber sie fing nur an zu weinen und immer wieder 'Zu viel Ernst!' zu wiederholen. Abgelenkt von ihr und schockiert ob des Anblicks, werde ich von einer der Kugeln über den Rand der Plattform geschoben und falle, woraufhin ich aufwache.
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Nr. 2286
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Ernst erinnert sich leider selten an seine Träume, und wenn, dann ist es meistens nur wirres Zeug. Früher hatte er oft Träume, in denen er Dinge tun wollte, aber ihn etwas daran hinderte, so als ob er gegen einen unsichtbaren Widerstand handeln würde, der dazu führte, dass alle seine Handlungen ohne Effekt blieben. Früher träumte er auch oft vom Fliegen, aber selten so richtig. Es war immer mehr wie der Moment des Abhebens, wo er merkte, dass über ihm Stromleitungen sind oder Ähnliches. Von konkreten Ereignissen in seinem Leben, seien sie vergangen oder noch bevorstehend, träumt er fast nie. Selbst von Mädchen, die er mag, träumt er nur selten, obwohl das schon vorkam und dann sehr real wirkte. Seine Träume beinhalten zwar manchmal Personen aus seinem Leben, aber die sind nicht wirklich als die Person selbst da, sondern verkörpern eine bestimmte Haltung oder Meinung, sie sind somit eher ein Avatar.

Generell kann Ernst nur selten von seinen Träumen her Rückschlüsse auf sein Leben ziehen. Was sein Gehirn nachts veranstaltet, bleibt ihm zumeist rätselhaft.
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Nr. 2386
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Ernst stand unter der Markise eines Gemüseladens. Er war in Japan und wunderte sich, dass der schwarze Rettich mit 89ct/kg (statt Yen/kg) ausgeschildert war. Daneben lagen ellenlange Bohnen in dünnwandigen Holzkisten. Skeptisch beäugte Ernst die Ware, fand das Gemüse jedoch zu teuer und kaufte nichts. Der Laden verwandelte sich in ein Süßwarengeschäft, Ernst wachte auf und aß etwas Schokolade.
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Nr. 2392
>>2386
Machte mich schmunzelnd. Kenne das befriedigende Gefühl von etwas zu träumen und direkt nach dem Aufwachen zu bekommen.
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Nr. 2416
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Ernst hat heute gleich 2 Sachen geträumt, an die er sich erinnern kann. Der erste Traum war von Ernsts Arbeitskollegin, in die er verschossen ist. Die hatte im Traum zusammen mit einer anderen, mehr oder weniger gesichtslosen Frau einen leicht bekleideten Tanzauftritt, bei dem Ernst im Publikum saß. Passt eigentlich gar nicht zu ihrem Charakter. Der Auftritt endete damit, dass sie sich vorne hinstellte und sagte, dass sie schwanger sei (natürlich nicht von Ernst), was sich selbst im Traum noch wie ein Schlag in die Magengrube anfühlte.

Der zweite Traum war, dass Ernst mit einem Auto in eine blöde Situation geriet, wo er steil bergauf fahren, aber dann anhalten mußte, alle sauer auf ihn waren, weil er dabei so doof im Weg stand, und beim Anfahren rollte er dann ein Stück rückwärts auf ein anderes Auto, was hinter ihm stand, und dann waren natürlich erst recht alle sauer.

Selbst Ernsts eigenes Unterbewusstsein scheint ihn manchmal zu hassen ;_;
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Nr. 2457
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Habe geträumt ich wäre auf einer Führung im Kabinett mit Merkel und zwei von ihren Staatssekretären. Der eine von den beiden ist ultra nervös und verhaspelt sich ständig beim reden und Merkel macht ihn dumm indem sie die Augen rollt und mit der Hand abwinkt oder künstlich hustet, wenn er wieder Quatsch erzählt. Am Ende erzählt sie auf eine Frage des Staatssekretärs, wie so ihr Alltag aussieht 'ich gehe um 21 h nach Hause und stehe um 1 h wieder auf' er nickt anerkennend und sie schüttelt zu mir den Kopf wie 'als ob man'
Irgendwann ist dann die Sitzung vorbei und wir gehen alle raus. Treffe Merkel auf der Treppe, frage sie ob sie nicht langsam die Schnauze voll hat vom Kanzlerin sein. Sie so 'so lange bin ich doch noch gar nicht.. ach doch 14 Jahre schon. Und dazu nur von Idioten umgeben. Sie haben Recht, ich gehe jetzt Fahrrad fahren.'
Merkel tritt als Kanzlerin zurück und ich sehe sie durch das Fenster draußen im Kreis Fahrrad fahren.
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Nr. 2495
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Genau kann sich Ernst nicht mehr erinnern, aber er hatte gestern einen Traum, in welchem ihn jemand sagte, dass er an seinen schiefen Zähnen (die er tatsächlich hat) selbst Schuld sei. Er sagte auch, warum das so sei, aber Ernst weiß nicht mehr genau, was das war. Ich glaube, er leitete das irgendwie aus schlechten Entscheidungen in Ernsts Leben ab, und die schiefen Zähne wären so eine Art "gerechte Strafe" dafür.
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Nr. 2496
>>2495
Ich träume tatsächlich sehr oft davon, dass mir meine Zähne ausfallen. Manchmal mehrmals die Woche. Es ist ein unglaublich unangenehmes Gefühl, beschämend und irgendwie auch Endzeit.
Keine Ahnung was es bedeuten soll. Ernst hat seine 32 Zähne noch und sie sehen ok aus.
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Nr. 2498
>>2496
Ich weiß nicht mehr was es genau war, aber ich habe einst gelesen, dass Zähne ein sehr bedeutsames Traumsymbol sein solen. Du solltest das mal gurgeln.
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Nr. 2520
>>2498
Freudscher Müll, für Arier weitgehend wertlos.
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Nr. 2670
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Habe meistens unangenehme Träume. Ständig wiederkehrende Motive, wie dass ich erneut in die Schule gehe um mein Abitur NOCHMAL zu machen für einen besseren Schnitt, aber völlig den Anschluss verloren habe und versage. Das träume ich seit Jahren mindestens alle paar Wochen.
Erotische Träume finden außerdem leider nahezu ausnahmlos in einem inzestuösen Kontext statt.
Will gar nicht wissen was bei Gurgel dazu zu finden wäre
>>
Nr. 2673
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>>2670
>Ständig wiederkehrende Motive, wie dass ich erneut in die Schule gehe um mein Abitur NOCHMAL zu machen für einen besseren Schnitt, aber völlig den Anschluss verloren habe und versage.
Dscheisse, bist du ich? Ernst träumt in beängstigender Regelmäßigkeit davon, dass ihm noch Scheine für sein Studium fehlen (welches er vor 12 Jahren beendete), und er mit dem Lernen nicht nachkommt und die Scheine daher niemals schaffen wird. Dann klingelt ihn der Wecker aus dem Schlaf und er muss zur Arbeit, und darüber ist er auch ganz froh. Wenn Ernst so zurückdenkt, möchte er nicht noch mal studieren, und bei dem Weg auch nicht noch mal in der Schule sein. Klar hatte das seine Vorteile: Man war jung und widerstandsfähig, hatte eine Menge Freizeit, und viele Dinge zu entdecken. Realistisch gesehen war man aber vor allem abhängig, weil man kein Geld hatte, Weiber hat Ernst eh keine abbekommen, also gab es außer Computerspielen und Alkohol auch nicht so viel zu entdecken, und er hatte wesentlich mehr Existenzängste als heute. Damals wusste er nicht, was er mit seinem Leben anfangen sollte, und ob er mal in der Arbeitswelt klar kommen würde. Heute ist das alles kein Ding mehr, und bis auf das ewige frühe Aufstehen ist Arbeit eigentlich ganz okeh. Und Ernst kann privat jetzt machen, was ihm gefällt, und ist niemandem Rechenschaft schuldig. Älter werden ist gar nicht so verkehrt - bis jetzt. Fürchte das wird sich noch ändern ;_;

>Erotische Träume finden außerdem leider nahezu ausnahmlos in einem inzestuösen Kontext statt. Will gar nicht wissen was bei Gurgel dazu zu finden wäre
Glaube da brauchst du dir keine Sorgen machen. Der Wahnsinn und die Perversion äußern sich eher darin, was man tatsächlich macht, und nicht in dem, was man träumt oder denkt. Die Gedanken sind frei - zumindest für uns noch. Ein oder zwei Generationen noch, dann sind die neuronalen Schnittstellen wahrscheinlich so ausgereift, dass selbst die Gedanken nicht mehr frei sind.
>>
Nr. 2676
>>2673
>Dscheisse, bist du ich
Dieses Prüfungs-Traumthema scheint wohl einigermaßen gängig zu sein. Nachdem ich kurz gegurgelt habe, vielen meist so Stichworte wie Angst vor der Zukunft, generelles Unbehagen davor, ständig beurteilt zu werden und überhöhtes Maß an Selbstkritik.
Aber ich muss sagen, der Anteil an esoterischen Angeboten zur Traumdeutung scheint ja im Netz riesig zu sein.
Das erinnert mich daran, als ich mich mal mit Rudolf Steiner beschäftigt habe (aus reiner Neugierde). Er war der Meinung, sobald man seinen Weg zur Erkenntnis übersinnlicher Welten beschritten hat, erlebt man jeden Traum wie im Wachzustand. Kann alles kontrollieren und vergisst nie mehr etwas davon was im Schlaf passiert ist. Aber er hat sich auch Gerüchten zufolge erhebliche Mengen Meskalin reingepfiffen und bestimmt paar gute Trips gehabt.

>Der Wahnsinn und die Perversion äußern sich eher darin, was man tatsächlich macht, und nicht in dem, was man träumt oder denkt.
Ja das stimmt. Merkwürdig ist allerdings, dass ich ansonsten gar nicht dazu fappiere oder mich das irgendwie beschäftigt. Ich bin dabei im Traum meistens auch recht jung. Mein Unterbewusstsein kramt da wohl irgendwelche unterschwellig sexuell suggestiven Situationen von damals mit meinen Geschwistern wieder hoch.

>sphinx.jpg sphinx2.jpg
Musste lachen
>>
Nr. 2677 Kontra
>>2520
Was hat der Iran damit zu tun?
>>
Nr. 2678
>>2673
Nicht er.
Ich träume immer, ich hätte im Abitur was falsch gemacht und müsste die Oberstufe wiederholen. Die ganzen Jungspunde lachen über mich und mobben mich und ich bin viel zu dumm und kann nichts mehr.
Habe vor 14 Jahren Abitur gemacht, und es lief überaschend gut, 3 mal 13 und einmal 10 schriftlich und 11 und 14 mündlich.

Ich wünschte, ich wüsste warum ich noch Panik habe.
>>
Nr. 2679
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>>2678
>Ich wünschte, ich wüsste warum ich noch Panik habe.
Ernst kennt das vom Sport. Wann immer er zu einem Spiel antritt, geht ihm der Puls bis zum Anschlag. Dabei weiß er genau, dass das gar nicht nötig ist, und in seinem Fall sogar kontraproduktiv. Dennoch kann er nichts dagegen machen, das geht auch nicht von alleine irgendwann weg oder nutzt sich ab. Bei Prüfungen war es früher genauso, aber da hat es nicht so sehr gestört. Es ist einfach jedes fickende Mal wieder so, inzwischen seit Jahrzehnten. Ernst wäre gerne eine kühle Socke, und würde einfach ganz lässig seinen Stiefel runterspielen, aber es soll einfach nicht sein. Es ist wirklich beunruhigend, wenn man merkt, wie wenig man seinen eigenen Körper im Griff hat, wenn es darauf ankommt.
>>
Nr. 2682
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Letzte Nacht träumte ich, ich hätte so einen Informationstag für Handwerksausbildungen an einer Berufsschule besucht. Ich musste auf einem Arbeitsblatt unterschiedliche kleine Aufgaben lösen und eine Art Persönlichkeitsprofil erstellen, also Interessen und Stärken ankreuzen. Neben mir saß ein Mädchen, das war vielleicht 17. Keines, das ich aus dem Echtleben kennen würde, es existierte nur in dem Traum, aber sein Gesicht kam mir augenblicklich unheimlich vertraut vor. Sie war her roh in der Physiognomie, hatte ein süßes Arbeitergesicht und ihre Sprache war sehr derb. Wir scherzten miteinander und bald hatte ich meinen Arm um ihre Hüfte gelegt und sie schmiegte sich an mich. Dann gingen wir auf den Schulhof um eine zu rauchen. Ich wusste nun ich, ich würde Handwerker werden.
Der Traum war sehr diffus und die Szenarien wechselten immer wieder, so arbeitete ich später dann in einem Hotel - ein Familienbetrieb in einem Hochhaus mit einem kleinen Schwimmbad unmittelbar hinter dem Foyer. Ich betrachtete zwei dicke, bebrillte Männer an einem kleinen Tisch, die gerade aus dem Schwimmbad gekommen waren und wohl auschecken wollten.
Dann war ich wiederum in einer Art Indoor-Angelteich. Man stelle es sich so vor: ein riesengroßer Betonklotz, mit einem künstlichen See in seinem Inneren angelegt. In dem Vorraum, man konnte dort durch eine Glasfassade in den See blicken, sammelten sich wahllos unterschiedliche Personen aus meiner Heimatstadt, die gerade mit lauter Angelruten in den Händen für ein Gruppenfoto posierten, hauptsächlich Leute die ich nicht wirklich ausstehen kann. Ich weiß nicht genau, warum ich dort war.

Mir fällt gerade ein, dass ich die Traumaufschreiberei eine Zeit lang hatte sein lassen, weil ich nur noch wirklich grässliche und verstörende Albträume hatte. Merkwürdigerweise sind sie inzwischen weg, obwohl es mir saudreckig momentan. Naja, so ist das Leben.
>>
Nr. 2693
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>>2682
>weil ich nur noch wirklich grässliche und verstörende Albträume hatte
Was denn z.B.?

>obwohl es mir saudreckig momentan
Was ist denn los, Ernst? ;_;
>>
Nr. 2694
>>2682
>Mädchen
>Sein Gesicht
:DDD Ach Bernd.

Gute Besserung in diesem Sinne, Ernst.
>>
Nr. 2744
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>>2682
>Der Traum war sehr diffus und die Szenarien wechselten immer wieder
>wahllos unterschiedliche Personen
>Ich weiß nicht genau, warum ich dort war.
Aus diesem Grund versucht Ernst meistens erst gar nicht, seine Träume zu interpretieren. Oft genug scheinen sie ihm rein zufällige Zusammenstellungen aus Informationen in seinem Gehirn zu sein, welches Selbiges mühsam zu einer mäßig konsistenten Handlung verknüpft. Genauso kann man in die Wolken schauen und dort Gesichter erkennen wollen, am Ende sieht man ja doch nur das, was man sehen will. Zudem denke ich mir: Wenn mein Gehirn mir etwas Dringendes mitzuteilen hätte, dann würde es wohl bessere Wege finden, mich das merken zu lassen. Unbedingt eine Bedeutung darin finden zu wollen ist für Ernst vor allem die Sehnsucht nach Spiritualität, welche den meisten Menschen abhanden gekommen ist, aber das ist ein anderes Thema.

Nichtsdestotrotz entstehen manchmal faszinierende Geschichten in unseren Träumen, und selbst falls sie komplett zufällig sein sollten, so kann man sich ja trotzdem Anregungen daraus für sein Echtleben holen.
>>
Nr. 2781
>>2693
Ich kann mich wirklich nicht mehr an die Albträume erinnern, zumal ich sie stets nach dem Aufwachen direkt verdrängt hatte, einfach zum Selbstschutz und um nicht durchzudrehen. Ich denke grob, dass es viel um Gewalt, Mord, Tod, Verfall und Schuld ging. Naja, glücklicherweise sind sie fort. Im Moment träume ich entweder angenehm diffuses Zeug wie in dem erwähnten Traum oder gar nicht. Ich beschäftige mich seit bald etwa 7 Jahren mit meinen eigenen Träumen und inzwischen bin ich oft einfach zufrieden wenn sich mein Geist wenigstens im Traum im Leerlauf befindet, ein befreiendes Gefühl. Oder aber von einem Mädchen, das der Grund meines schlechten Zustands ist. Will die Geschichte hier nicht nochmal aufrollen, weil ich das schon auf /int/ getan hatte und langsam über alles hinwegkomme. Aber wenn ich von ihr Träume, dann ist es immer noch übel und alles kommt nochmal hoch. War vorgestern nochmal passiert und hatte geweint deswegen. Wie gesagt, komme aber trotz der Schmerzen gut darüber hinweg. Im Kontext des Fadenthemas ist es noch nicht uninteressant, dass die Träume gerade besser werden, je mehr ich mit ihr abschließe. Letztendlich hatte unsere Affäre wohl mehr Schatten- als Lichtseiten. Und überhaupt ist sie ein sehr todessehnsüchtiger Mensch, vielleicht spiegelte sich das dann in meinen Träumen wieder. Durch sie sah ich mich regelmäßig mit Blut, Tod, Wunden und Krankheit konfrontiert, wohingegen mein Leben sonst eher frei von solchen Erfahrungen ist.

>>2694
Haha, irgendwie klang es eher falsch für mich nach Mädchen einfach "ihr Gesicht" zu schreiben. Schließlich ist es ja das Mädchen und nicht die Mädchen, bin mir aber nicht sicher was in dem Fall korrekt gewesen wäre. Aber es war schon ein Mädel, keine Sorge!

>>2744
Bin da ganz bei dir, halte Traumdeutung hauptsächlich für ein Mem, dem ich nicht nachgehe. Schon die Niederschrift eines Traumes allein ist genug Deutung und trägt einen schöpferischen Prozess in sich, der faszinierend genug ist, ohne, dass man sich in irgendwelche mysteriösen Geheimbedeutungen verstricken müsste.
Oft kommen in Träumen einfach Dinge aus dem Alltag und der persönlichen Erfahrung wieder, Ängste und Gefühle. Situationen, die man durchlebt hatte kehren in wieder in verwandelter Form, überschneiden und verknüpfen sich mit Sehnsüchten und Wünschen und es ergibt sich ein alternatives Leben. Das wirklich faszinierende an den Träumen ist für mich ja, dass sie einen großen Teil unserer Lebenszeit einnehmen und ich wenigstens, manchmal im Traum mehr erlebe als im Alltag. So war ich im Traum schon oftmals in Amerika, aus verschiedenen Gründen, im Echtleben natürlich noch nie.
Von sexuellen Erfahrungen in Träumen mal abgesehen, aber die will ich hier nicht unbedingt hervorkramen. :^)
>>
Nr. 2808
>>2694
Ist doch richtig.

>>2781
>Schließlich ist es ja das Mädchen und nicht die Mädchen, bin mir aber nicht sicher was in dem Fall korrekt gewesen wäre.
Letztlich beides. Sein Gesicht bezieht sich, wie du schon sagtest, auf das Mädchen, aber da dem Leser ja damit klar wird, dass es sich um eine weibliche Person handelt, kannst du auch einfach ihr Gesicht schreiben.
>>
Nr. 2842
Heute Nachmittag hatte ich ungewöhnlicherweise nochmal eineinhalb Stunden intensiven REM-Schlaf, lag wohl daran dass ich eine sehr unruhige Nacht hatte, mit einer kurzen Wachphase zwischendrin.
Sehr merkwürdiger Traum. Ich war unterwegs, unter Leuten, wie ich es früher oft getan hatte. Ich weiß nicht viel mehr außer, dass sie recht hip schienen und sich in einem Szeneladen trafen. Eine der Personen meinte zu mir: "Natürlich kann ich mich an dich erinnern, du hattest uns damals auf der Straße angesprochen." Grob erinnerte ich mich im Traum an einer versoffene Nacht in den Amüsiermeilen meiner Stadt, tatsächlich hatte ich diese Gruppe einst angesprochen. Dann ging es viel um Drogen, waren hauptsächlich Kiffer.
Irgendwann war ich dann in einem Haus, in dem eine Art interaktive Action-Operette standfand. Eine singende Eisprinzessin flog auf einem großen Schlachtfeld, das hauptsächlich aus eisblauen und rosafarbenen Elementen bestand und schoss mit irgendetwas auf mich, ich musste ausweichen, versteckte mich hinter einer Einhornstatue die mich noch gerade so vor dem Schuss setzte. Dann erinnere ich mich noch an eine Wendeltreppe, die zum Ausgang des Hauses führte. Hört sich alles vielleicht eher witzig an, aber war ziemlich stressig. Zwischendurch wachte ich immer wieder auf und prüfte die Nachrichten auf meinem Handy. Geht es Ernst auch so, dass er aufwachen und weiterträumen kann?
>>
Nr. 2844
>>2285
Test
>>
Nr. 2892
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Hat Ernst auch manchmal Tagträume, also Situationen, in denen er bewusst oder unbewusst abdriftet und dann Dinge erlebt oder durchspielt? Dieser Ernst hat das manchmal, und es reicht von potenziellen Konstellationen in seinem Echtleben, die er halb-bewusst durchspielt, um sich die möglichen Handlungsoptionen zu visualisieren bis hin zu echten Träumen, die Grenzen sind da fließend, je nach dem, wie müde Ernst ist, und wie lange er Zeit hat. Beide Varianten haben gemein, dass Ernst blitzschnell wieder wach ist, wenn etwas Unvorhergesehenes passiert.

Bild Gott sei Dank nicht relatiert!

>>2842
>Geht es Ernst auch so, dass er aufwachen und weiterträumen kann?
Manchmal ja, das sind vor allem die Momente, in denen er abrupt aus dem Traum gerissen wurde, und aber noch sehr müde ist, und noch ausreichend Zeit zum Weiterschlafen hat. Im Gegensatz zu Tagträumen hat Ernst sonst leider wenig Kontrolle über das, was er träumt, und selbst wichtige Erlebnisse im Echtleben werden bestenfalls geringfügig wahrscheinlicher in seinen Träumen auftauchen als sonstige Zufalls-Konstellationen.
>>
Nr. 2904
>>2892
Sind das dann noch Tagträume oder nicht viel eher Nutzung der Einbildungskraft/Phantasie? Träume haben ja gerade die Eigenschaft, dass man sie nicht recht kontrollieren kann. Wenn man in Tagträumen das abdriften in eine Phantasie sieht, dessen man sich nicht mehr erwehren kann, dann ist ja nochmal etwas anderes als Situationen durchzuspielen o.ä.
Letzteres halt ich für relativ normal, wenn auch je nach geistiger Feinheit unterschiedlich stark ausgeprägt. Schon bei einer einfachen Tätigkeit spielt man das gewünschte Ergebnis ja mehr oder minder bewusst im Geiste durch, bei komplexen Tätigkeiten/Entscheidungen ist das durchspielen eben auch komplexer. Gerade in Hinblick auf soziales/zwischenmenschliches hatte ich das immer sehr oft, inzwischen versuche ich aber im Hinblick darauf so intuitiv wie nur möglich zu agieren. Also auch nicht in besonderem Maße darüber nachzudenken, ob was ich sage so gesagt werden sollte oder nicht. Und es funktioniert ganz gut, fühlt sich befreiend an.
>>
Nr. 2917
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>>2904
>Sind das dann noch Tagträume oder nicht viel eher Nutzung der Einbildungskraft/Phantasie?
Der Übergang ist durchaus fließend. Oft ist es wirklich nur die Phantasie, welche die Geschichten bewusst steuert, aber es gibt auch Momente, in denen man in einen seichten Schlaf abgleitet, und dann entwickeln sich die Dinge oft weiter.
>Schon bei einer einfachen Tätigkeit spielt man das gewünschte Ergebnis ja mehr oder minder bewusst im Geiste durch, bei komplexen Tätigkeiten/Entscheidungen ist das durchspielen eben auch komplexer. Gerade in Hinblick auf soziales/zwischenmenschliches hatte ich das immer sehr oft
Ja, das mache ich auch oft. Ich stelle mir dann die möglichen Reaktionen meiner Gesprächspartner vor, indem ich versuche, ihre Position einzunehmen. einerseits hilft das beim Verständnis der anderen Person, andererseits ist das auch eine gute Möglichkeit, die eigene Position zu validieren, indem man sie mit möglichst vielen konträren Standpunkten konfrontiert, seien sie begründet oder nicht. Aber auch unbegründete Standpunkte muss man erstmal (auf sozial verträgliche Art) entkräften können.
>inzwischen versuche ich aber im Hinblick darauf so intuitiv wie nur möglich zu agieren. Also auch nicht in besonderem Maße darüber nachzudenken, ob was ich sage so gesagt werden sollte oder nicht.
Ja, wenn man das kann, ist das natürlich das Beste. Ist bei mir aber von der Tagesform abhängig. Manchmal kann ich die Leute für mich einnehmen, manchmal aber auch Bild relatiert. Habe bislang nicht rausgefunden, was der Auslöser ist. Aufgefallen ist mir lediglich, dass es Punkte gibt, an denen ich totkommuniziert bin, und dann brauche ich auch wenigstens mal einen Tag meine Ruhe, bis ich wieder unter Menschen will. Das ist kein schlimmes Gefühl, es wird aber schlimm, wenn dann trotzdem noch Leute versuchen, mit einem zu reden. Das ist dann wie mit einem vollen Glas Wasser, wo jemand versucht, noch was reinzukippen. Ich höre dann zwar noch die Worte, aber ihr Sinn bleibt mir verborgen.
>>
Nr. 4561
222 kB, 600 × 600
Träumte, ich würde nachts auf einer Autobahn bei strömendem Regen im Gegenverkehr fahren. Neben mir auf dem Beifahrersitz sitzt eine Frau. Sie schreit mich an "Du fährst in die falsche Richtung, Ernst!" immer und immer wieder. Ich ignoriere sie, scheine zu wissen wohin ich will. Plötzlich ziehe ich den Wagen scharf über die andere Spur (die Leitplanke hat genau dort eine kleine Lücke) und steuere den Wagen einen Hügel hoch.

Ein (Grenz-?)Polizist in fremder Uniform bedeutet mir stehen zu anzuhalten. Zur Frau neben mir gewandt sage ich "Act casual, they are less suspicious about couples."
Der Grenzer leuchtet mit seiner Taschenlampe in den Wagen, ich schalte das Licht in der Fahrerkabine an. Er schaut auf mich, auf das Mädchen, wieder auf mich und winkt mich durch. Zum Glück regnet es denke ich mir und fahre den Hügel weiter hoch auf einen großen geteerten Platz mit Scheinwerfern wie Flutlichter auf einem Fußballplatz. Es erinnert mich an einen Fernbusbahnhof. Ich steige aus.

An einer der Haltestellen steht eine ältere Dame und redet lautstark auf ihre jüngere Begleitung ein, die ihre Tochter sein könnte, aber das glaube ich, eher eine Freundin. Ich stelle mich ein paar Meter abseits dazu und höre Fetzen des Gesprächs. Deutsche. denke ich mir und zünde mir eine Zigarette an, irgendwie den Klang ihrer Sprache genießend.

Es regnet immer noch in strömen, Regen läuft mir die Stirn und die Nase, de Schläfen und den Nacken hinunter in den Kragen meiner Lederjacke, aber es ist mir egal. Das Mädchen aus dem Auto kommt wieder auf mich zu. Wer hat den Wagen geparkt? War ich das? , geht es mir durch den Kopf. Sie stellt sich direkt vor mich hin, sieht mir tief in die Augen mit einem Blick der Verstörung und voll Misstrauen.

Ich wache auf.
>>
Nr. 4710
1,4 MB, 1280 × 720, 0:08
Ernst träumt manchmal, dass er in Konflikte gerät, und sich dann schlagen muss. Doch wenn er versucht, zuzuschlagen, dann arbeitet sein Arm wie gegen einen unsichtbaren Widerstand, und anstatt seinem Gegenüber richtig eine reinzuhauen, kann er ihm praktisch nur die Faust gegen das Gesicht drücken, weil sein Arm sich viel zu langsam bewegt für einen Schlag. Ernst wird dann aber nicht verprügelt, danach hört einfach die Erinnerung auf. Keine Ahnung, was mir das mitteilen soll, im Echtleben ist Ernst kein gewalttätiger Mensch und hat auch keine Gewaltphantasien (zumindest keine ernst gemeinten). Worum es in dem Konflikt geht, ist ebenfalls offensichtlich nicht relevant, ich kann mich jedenfalls nicht mal daran erinnern. Ist auf jeden Fall ein Gefühl von Hilflosigkeit: Ich sollte etwas tun, aber ich bin aus unbekannten Gründen nicht in der Lage dazu, obwohl ich will.
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Nr. 4712
84 kB, 1080 × 1080
Ich träume von Greta.
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Nr. 4999 Kontra
>>4712
Wer ist Greta?