/b/ – Passierschein A38
„Migranten müssen EC und Seine Werte akzeptieren“

Jetzt in Radio Ernstiwan:


Hail Odin! von Christenklatscher666

M3U - XSPF


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Nr. 2316
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Kennt Ernst spannende Forschungsprojekte, bei denen man idealerweise sogar lebend zuschauen kann? Ernst dachte da zum Beispiel an Dinge wie die Okeanos Explorer-Mission oder natürlich auch die kürzlich durchgeführte InSight-Marsmission. Bei Okeanos konnte man beispielsweise wochenlang zuschauen, wie sie den Meeresboden abgesucht haben. Natürlich ist da nur selten was wirklich Spannendes passiert, aber man konnte es immer schön nebenher laufen lassen, das fand Ernst toll. Man hatte endlich das Gefühl, Zeuge von etwas Besonderem zu sein, so wie früher die Menschen bei der ersten Mondlandung, nur in kleiner natürlich. Bestimmt gibt es viele tolle Projekte, die Ernst einfach nur nicht kennt, und die er daher alle verpasst. Ernst ist dabei für alle Themen offen.

Hier ist beispielsweise ein Video der Okeanos-Mission von 2017 auf der Röhre, falls Ernst sich dafür interessiert: https://youtu.be/n3uY8tdJEwo?t=556

Auch: Genereller Forschungs- und Wissenschaftsfaden.
>>
Nr. 2317
auf dem yt-kanal der nasa gibt's verschiedene lebendströms. unter anderem aus dem weltraum

https://www.youtube.com/watch?v=y6RsYYwYKpM

das angebot der esa auf yt hat ernst abonniert, es ist im vergleich mit dem lebendström der nasa leider ziemlich mager. aber es wir immerhin regelmäßig über verschiedene projekte informiert

vorbereitungen für einen mondspaziergang:
https://www.youtube.com/watch?v=xQHWKfTYx_8
>>
Nr. 2320
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>Natürlich ist da nur selten was wirklich Spannendes passiert, aber man konnte es immer schön nebenher laufen lassen, das fand Ernst toll.
Kenne das Fühl.
Ich habe nebenbei immer Chaturbate laufen. Bevorzugt Frauen bei denen kaum Zuschauer sind und die nur rumhängen, auf ihrem Smartphone lauern und auf mehr Zuschauer warten. Gibt einem ein bisschen das Fühl als wenn man am PC sitzt und ein GF in der Wohnung ist und irgendwas anderes macht. Man ist einfach weniger arreine
>>
Nr. 2322
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>>2317
>auf dem yt-kanal der nasa gibt's verschiedene lebendströms. unter anderem aus dem weltraum
Kühl, danke, habe gleich mal reingeschaut, jetzt ist scheinbar gerade Nacht, vorhin konnte man aber die Erde sehen. Muss mal länger schauen, würde gerne mal einen Tag/Nacht-Wechsel lebend anschauen. Gerade Weltraumprojekte findet Ernst spannend, da das langfristig wohl die Richtung ist, in die es für die Menschheit gehen wird - allein schon aus Gründen des Redundanzaufbaus, falls wir uns unsere Erde doch noch irgendwann kaputt sprengen. Man darf halt nicht zuviel erwarten, Raumfahrt ist verdammt teuer und derzeit wirtschaftlich kaum von Nutzen, daher wird das Thema stiefmütterlich behandelt. Vielleicht erlebt Ernst ja wenigstens noch, die der erste Mensch seinen Fuß auf den Mars setzt, und wie das erste von Menschen gemachte Objekt ein anderes Sonnensystem erreicht (Breakthrough Starshot). Die meisten Entdeckungen der jüngeren Zeit waren ja eher besseren Teleskopen und Signalaufzeichnungen zu verdanken als der eigentlichen Raumfahrt.

>>2320
>Gibt einem ein bisschen das Fühl als wenn man am PC sitzt und ein GF in der Wohnung ist und irgendwas anderes macht. Man ist einfach weniger arreine
Das ist in der Tat so, wie bei so vielen anderen Dingen auch: Radio, Fernsehen, jegliche Ströms - all das kaschiert unsere soziale Isolation, bei Ernst läuft eigentlich auch ununterbrochen irgendein Ström, den er aber nicht wirklich verfolgt. Da braucht man sich dann eigentlich auch keine Sorgen mehr machen, dass Pornos die Freundin ersetzen, das Problem fängt nämlich schon viel früher an. Dazu muss man ja nicht mal auf Bilderbrettern lauern, das geht selbst den Normies teilweise so, dass die einfach nur nebeneinander herleben und sich mit dem unendlichen Angebot an medialer Ablenkung betäuben.
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Nr. 2385
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Gerade den Sonnenaufgang miterlebt :3 Hatte irgendwo beim Rumsuchen gelesen, dass es aufgrund der hohen Umlaufgeschwindigkeit etwa alle 45 Minuten einen Tag/Nachtwechsel gibt. Man kann richtig zusehen, wie es stetig heller wird, von ganz dunkelblau bis hellblau, in vielleicht ein bis zwei Minuten.
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Nr. 2404
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Das James Webb-Teleskop wird bestimmt bald in die Umlaufbahn gebracht, ich warte nur noch ein wenig.

>Ursprünglich war ein Start im Jahr 2014 mit einer Ariane 5 geplant [...] Im Dezember 2014 galt die Finanzierung inkl. Betriebskosten der ersten fünf Jahre wieder als gesichert, und ein Start wurde frühestens 2018 erwartet. [...] Am 18. Dezember 2015 wurde der Liefervertrag für die Ariane-5-Rakete unterzeichnet. Der Flug war zunächst für Frühjahr 2019 geplant und wurde dann auf frühestens Mai 2020 verschoben, nachdem verschiedene Qualitätsmängel erkannt worden waren. [...] Bei einem Vibrationstest fielen Schrauben und Unterlegscheiben aus dem Teleskop. Es folgte eine weitere Verschiebung auf frühestens März 2021.

Mann, das ist so schade, ich kann es kaum erwarten, die neuen Bilder zu sehen - und die Artikel zu lesen, die sie mir erklären. Wenn ich denke, was Hubble schon alles für neue kühle Sachen entdeckt hat, dann wird das diesmal bestimmt noch viel kühler. Und es könnte alles schon passiert sein, aber nein: Nicht nur wir sind unfähig, Großprojekte in einem halbwegs normalen zeitlichen Rahmen umzusetzen, es ist offenbar ein weltweites Phänomen.
>>
Nr. 2409
>>2404
Ariane ist doch ein europäisches Projekt. Also wieder einmal etwas das hauptsächlich Deutsche und Franzosen verbaselt haben dürften. Ich frage mich manchmal warum wir in den 80ern so einen guten Ruf weltweit hatten. War es damals wirklich noch besser bei uns, wenn ja wieso, oder waren einfach die anderen alle so viel schlimmer als heute?
>>
Nr. 2412
>>2409
>Ariane ist doch ein europäisches Projekt. Also wieder einmal etwas das hauptsächlich Deutsche und Franzosen verbaselt haben dürften
Ja, da stecken die Europäer dahinter. Das Teleskop selbst ist eine Kooperation von NASA / ESA. Ist natürlich auch ein Problem: Viele Köche verderben den Brei, und je mehr Organisationen da mitreden, desto mehr Abstimmungsbedarf gibt es, jeder hat so eine Prozesse, seine Geheimnisse und seine Wünsche, das macht die Abstimmung nicht leichter. Sieht man ja auf der Arbeit: Je mehr Firmen / Abteilungen / Zulieferer an einem Projekt beteiligt sind, und je mehr Schnittstellen deine Applikation zu Fremdsystemen hat, desto höher die Komplexität und das Risiko, dass Dinge nicht so passieren, wie man sich das ursprünglich vorgestellt hat.
>War es damals wirklich noch besser bei uns, wenn ja wieso, oder waren einfach die anderen alle so viel schlimmer als heute?
Möglicherweise sind heute einfach nur mehr Informationen verfügbar. Man glaubt ja auch, dass es heute mehr Kriege und Katastrophen auf der Welt gibt als früher, aber in Wirklichkeit gibt es einfach nur mehr Informationen über solche Ereignisse, die auch noch wesentlich schneller und breiter verfügbar sind als früher.
>>
Nr. 2442
>>2409
Die Verzögerungen haben doch nichts mit der Rakete zu tun. Zumindest steht da nichts davon.
>>
Nr. 2443
>>2442
Nicht direkt. Aber da das Ding von Europäern hochgeschossen wird, dachte ich, dass die auch am Teleskop mindestens beteiligt gewesen sein müssen.
>>
Nr. 2446
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>>2443
>dachte ich, dass die auch am Teleskop mindestens beteiligt gewesen sein müssen.
Sind sie doch auch: https://de.wikipedia.org/wiki/James-Webb-Weltraumteleskop
>Das James-Webb-Weltraumteleskop (engl.: James Webb Space Telescope, abgekürzt JWST) ist ein Weltraumteleskop als Gemeinschaftsprojekt der Weltraumagenturen NASA, ESA und CSA, das 2021 gestartet werden soll. [...] Die NASA, die ESA und die CSA kooperieren seit 1996 beim Projekt des neuen Weltraumteleskops. Der Anteil der Beteiligung der ESA sowohl bei Konstruktion als auch Inbetriebnahme wurde 2003 durch die Mitgliedstaaten bestätigt; im Jahr 2007 wurde offiziell eine Vereinbarung zwischen NASA und ESA dazu getroffen. Im Austausch für eine vollständige Partnerschaft sowie Vertretung und Zugriff ihrer Astronomen auf das Observatorium stellt die ESA das NIRSpec, das Optical Bench Assembly des MIRI, den Raketenstart durch die Ariane-5 ECA und Personal zum Betrieb des Teleskops zur Verfügung.
>>
Nr. 2450 Kontra
>>2446
Ja, impliziert meine Aussage für dich irgendwie das Gegenteil? Außerdem wurde das ja sowieso in >>2412 bereits bestätigt.
>>
Nr. 2455
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>>2450
Dann habe ich das wohl irgendwie falsch verstanden, entschuldige.
>>
Nr. 2456
>>2455
Ich sehe keinen Grund für dich sich zu entschuldigen. Dein Einwand war ja nicht bös gemeint.
>>
Nr. 2680
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Opportunity dood, wat nou?

Einfach einen neuen Rover hochschicken. Ernst hat gelesen, dass es schon wieder Pläne bei der NASA für eine neue Mission gibt, sogar schon 2020, aber scheinbar wissen sie noch nicht, ob sie genug Kohle zusammen bekommen, um das Ding wirklich loszuschicken. Von der Bauart her soll der sehr ähnlich wie der noch aktive Curiosity sein, nur mit besseren Instrumenten ausgestattet. Zudem gibt es Pläne, Marsgestein zur Erde zu holen, zumindest steht das so im Wiki-Artikel über die Mission. Macht aber irgendwie keinen Sinn, dass sie sich Gedanken um so ein super-aufwendiges Manöver machen, wenn sie nicht mal wissen, ob sie genug Schotter haben, um den Rover überhaupt erstmal loszusenden. Kann mir deshalb auch nicht vorstellen, dass das überhaupt stattfindet. Wenn man jetzt noch nicht weiß, ob das Geld reicht, dann startet man doch ein Jahr später keine Rakete.

https://de.wikipedia.org/wiki/Mars_2020_Rover_Mission

In diesem aktuellen Artikel steht sogar drin, dass die ESA auch einen Rover mit derselben Mission zum Mars schicken will, und dass das Projekt noch aktuell zu sein scheint:
https://futurezone.de/science/article216443183/Mars-Rover-Opportunity-am-Ende-was-kommt-nach-dem-Duracell-Hasen.html
>>
Nr. 2683
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Ich hatte mich neulich ein wenig mit Unterwasserhabitaten beschäftigt. Auf den Bildern sieht Ernst die von Jacques Rougerie entworfene Galathee. Sein Ziel war es unter anderem neuen Lebensraum für den Menschen am Meeresgrund zu schaffen. Wenigstens wollte er das Mittelmeer nicht mithilfe von Staudämmen auspumpen, wie die Verrückten vom Antlantropa-Projekt. Obwohl es ja irgendwie auch schon geil wäre, alles was sich in Jahrtausenden menschlicher Kulturgeschichte am Grund des Mittelmeeres angesammelt hatte auflesen zu können. Nur müsste man dafür eben das Mittelmeer opfern. Und jetzt mal ernsthaft, wer will das schon?
>>
Nr. 2688
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>>2687
>denn es ist nur nutzbar, wenn Q nie unter einen Minimalwert abfällt, was bei Gerinnen passieren kann.
Hört sich kühl an, aber ist sowas nicht unheimlich schwer zu berechnen? Gerade in so einem Sommer wie dieses Jahr, wo bei uns im Wald einige Bäche einfach mal so temporär ihre Existenz beendet hatten, kommt man doch mit Minimaldurchsatz-Berechnungen nicht weit. Welche Annahmen lässt du denn bei sowas einfließen? Rechnest du da mit einer Mindestregenmenge pro Jahr, oder einem Mindestwasserspiegel, der dann einem gewissen Konfidenzintervall genügt? Also so nach dem Motto: "Zu 95% werden im Einzugsgebiet des Gerinnes mindestens x Kubikmeter Regen pro Quadratmeter fallen".
>>
Nr. 2689
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>>2683
>Nur müsste man dafür eben das Mittelmeer opfern. Und jetzt mal ernsthaft, wer will das schon?
Glaube das will niemand. Das Mittelmeer ist ja ein wesentlicher Faktor für das gemäßigte Klima in weiten Teilen Mittel- und Südeuropas. Wenn das wegfällt, ist da nicht einfach nur plötzlich eine neue Landmasse, mal ganz abgesehen davon, dass der Boden auf lange Zeit erstmal toxisch sein dürfte, weil sich Salz und sonstige Schlacken dort ablagern, die mit dem Wasser nicht mit verdunsten. Habe mal eine Reportage gesehen über einen russischen See (weiß nicht mehr, ob es der Baikalsee war), wo auch der Wasserspiegel deutlich zurückgegangen war, und das für die Bevölkerung eine Katastrophe war. Die ganzen Fischer hatten nichts mehr zu verkaufen, es lag ein bestialischer Gestank über dem Land, und der Boden war aus den genannten Gründen zu nichts zu gebrauchen. Gewachsen ist da natürlich auch nichts.

In ein paar Millionen Jahren ist das Thema aber eh durch, da sich die afrikanische Kontinentalplatte mit einigen Zentimetern pro Jahr nach Norden bewegt und das Mittelmeer irgendwann schließen wird. Letztendlich wird sich dort ein neues Gebirge auffalten. Die Alpen sind schon der Vorbote dieser Entwicklung, da sie genau durch diesen Effekt entstanden sind.
>>
Nr. 2749
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Falls Ernst mal Zeit und Interesse hat: Dieser Ernst schaut seit Monaten sporadisch immer mal wieder Folgen aus der DuRöhren-Serie von Josef M. Gaßner "Von Aristoteles zur Stringtheorie". Das ist eine Sammlung von Einzelvideos, welche die Entwicklung des menschlichen Wissens von den griechischen Philosophen über das Mittelalter bis in die Neuzeit auf halbwegs laientauglichen Niveau (dieser Ernst ist definitiv Laie) bespricht. Ernst mag den Gaßner (im Gegensatz zum Lesch, den er immer ein wenig künstlich und aufgesetzt findet) wirklich gerne: Man merkt, wie er für seine Arbeit brennt, und seine leicht verschrobene, aber dennoch zugängliche Art wirkt sehr authentisch.

Das hier ist der Elfenjunge zur ersten Folge in der DuRöhren-Spielliste. Es sind insgesamt 41 Teile, alle so rund 20-40 Minuten lang. Wenn einen ein bestimmter Teil mal aus Gründen nicht interessiert, kann man den auch auslassen, ohne dass man in den folgenden Teilen Verständnisprobleme bekommt (die hat Ernst sowieso ;_;), die Folgen bauen nur lose aufeinander auf.

https://youtube.com/watch?v=mS1-V2EzIqo&list=PLmDf0YliVUvGGAE-3CbIEoJM3DJHAaRzj&index=1
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Nr. 2753 Kontra
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Musste munzeln :3
>>
Nr. 4318
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Es gibt Neues aus der Forschung, und zwar hat man mal wieder versucht, einem toten Gehirn Lebenszeichen zu entlocken. Dazu hat man Gehirne von getöteten Schweinen eingefroren und dann mehrere Stunden später mit einer Blutersatzflüssigkeit versorgt, und einige der Nervenzellen fangen daraufhin wieder an zu arbeiten. Man weist aber explizit darauf hin, dass das nichts mit Wiederbelebung oder Bewusstsein zu tun hat, dazu gehöre noch einiges mehr.

Was ich an dem Artikel bemerkenswert finde, ist dass solche Experimente relativ normal zu sein scheinen, obwohl man die in der Öffentlichkeit vermutlich aus ethischen/moralischen Gründen zerreißen würde. Wird wohl so laufen, dass man solche Experimente aus Angst vor den öffentlichen Reaktionen weiter in Hinterzimmern durchführt, und wenn es dann irgendwann klappt, dann ist es plötzlich Normalität, und alle fanden das eigentlich schon immer gut. Über den Weg, der zu diesen neuen Methoden geführt hat, sollte man sich dann lieber ausschweigen. Das ist dann die normative Kraft des Faktischen. Die Realität bestimmt, was wir für angemessen halten.

Ich persönlich tue mir mit moralischen Argumenten bei sowas immer schwer. Die Vergangenheit zeigt, dass alles, was technisch möglich ist, auch irgendwann gemacht wird, und da macht man es doch lieber selbst in einem vernünftigen Rahmen. Wer weiß, ob solche Sachen wie Tod, Bewusstsein, Seele in ein paar hundert Jahren nicht nur noch esoterische Folklore sind, und man in der Zukunft darauf zurückschaut wie wir heute auf diverse Aberglauben der Vergangenheit zurückschauen.

https://faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/transplantationsmedizin-schweine-wollt-ihr-ewig-leben-16150425.html
>>
Nr. 4418
154 kB, 1024 × 819
Leitet Strom besser als Silber, hat hohe Zugfestigkeit und Halbleiter basteln sie auch schon damit.
>>
Nr. 4421
>>4418
graphen wird schon seit drölfzig jahren immer mal wieder als wundermaterial beworben, doch ernst ist entweder blind oder der durchbruch kam noch nicht. weiß ernst, was es damit auf sich hat?
>>
Nr. 5491
die esa bringt ariane 6, vega-c und ein wiederverwendbares modul namens space rider. ernst findet's eigentlich gans kühl :3

https://www.youtube.com/watch?v=L5lrIAvWB2A
>>
Nr. 5492
163 kB, 720 × 747
Ernst hat auch noch einen: Supraleitung bei schlappen minus 23 Grad! Und der Kleinigkeit von 1,5 Millionen Bar Druck. Man hofft wohl, mit diesem Verfahren irgendwann Supraleiter herstellen zu können, die zwar unter gigantischem Druck hergestellt werden müssen, aber danach bei normalen Bedingungen stabil sind: https://faz.net/aktuell/wissen/physik-mehr/supraleitung-16219914.html

>>5491
Immer schön, Fortschritte aus der Raumfahrt zu hören. Gefühlt gibt es dort immer nur vage 10-Jahres-Pläne, die schon unrealistisch sind, sobald sie auf Papier geschrieben wurden.
>>
Nr. 6142
56 kB, 409 × 409
Die Okeanos Explorer ist übrigens wieder unterwegs und strömt lebend. Noch gibt es leider nicht so viel zu sehen, da sie im Moment wohl nur den Meeresboden kartographieren, aber ab dem 26. August werden sie auch wieder ihre Tauchgeräte einsetzen, dann gibt es hoffentlich wieder kühle Bilder aus der Tiefsee.

https://youtube.com/watch?v=fMsQ6u7Bo3g
>>
Nr. 10622
23,8 MB, 1280 × 720, 2:25
Dies könnte wohl hierhin passen. Zwei Studenten erfanden Handschuhe, die Gebärdensprache in Sprache und Text übersetzen können.

Nicht nur das die Handschuhe übersetzen, sogar auf die Roboter-Stimme wäre Stephen Hawking neidisch.
>>
Nr. 13327
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Kennt Ernst schon den Penisfisch? Musste lachen, als ich diesen Artikel las, auch wenn es eigentlich traurig ist, aber trotzdem:
>bis zu 25 Zentimeter
Respekt!

https://faz.net/aktuell/gesellschaft/tausende-penisfische-an-kaliforniens-kueste-angespuelt-16535293.html
>>
Nr. 13333
33 kB, 650 × 487
>>13327
>bis zu 25 Zentimeter
Und dabei kommen die hauptsächlich in kälteren Gewässern der Nordhalbkugel vor.
>>
Nr. 13452
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Ich habe gerade auf wissenschaft.de einen interessanten Bericht über Erdmännchen gelesen. Dort war dieses Bild auf dem sie durch einen synchronen „Kriegstanz“ eine rivalisierende Erdmännchengruppe aus ihrem Revier zu vertreiben versuchen.
>Die Tiere richten sich dabei auf die Hinterbeine auf, plustern ihr Fell auf und stapfen drohend in einer fast synchronen Formation auf die Rivalen zu.
>Oft reicht diese beeindruckende Performance schon aus, um die Gegner abzuschrecken, so dass es gar nicht erst zu einem Kampf kommt

Das hat mich natürlich neugierig gemacht und ich habe dann gleich ein Video davon gesucht und weil ich ein guter Informatiker bin habe ich natürlich eins gefunden.
>>
Nr. 13461
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>>13452
>auf dem sie durch einen synchronen „Kriegstanz“ eine rivalisierende Erdmännchengruppe aus ihrem Revier zu vertreiben versuchen
Ein Erdmännchen-Haka also, interessant. Funktioniert offenbar bei Mensch und Tier.
>>
Nr. 13503
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Dieses kleine Vögelchen (kleiner als ein Spatz) wurde im Juli in Burmesischen Bernstein gefunden. Darin wurde er vor 99 Millionen Jahre eingeschlossen. Das erstaunliche ist an diesem Vogel ist, die Hintergliedmaße des Vogels sind eine Zehe länger als der gesamte Unterschenkelknochen. Es wird angenommen, dass er damit nach Insekten in Löchern gejagt hat.

Quelle:
https://www.cell.com/current-biology/fulltext/S0960-9822(19)30691-8
>>
Nr. 13509
>>13503
Bild 2 sieht aus wie ein Muffin, würde essen. Ansonsten würde es ja durchaus Sinn machen, dass Urzeit-Vögel längere Beine haben, und die sich erst im Laufe der Jahrmillionen zurückgebildet haben, schließlich haben sie sich ja angeblich aus den Dinosauriern entwickelt.
>>
Nr. 13522
>>2316
Ernst , warum ist der Fisch so unglaublich hässlich ?

Frage für einen Bernd
>>
Nr. 13596
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Zur Abwechslung mal ein Spaßfakt:
Die Pfotenabdrücke von Koalabären, sehen den Fingerabdrücken von Menschen so ähnlich, dass sie an Tatorten schon von Abdrücken von Menschen gehalten wurden.
>>
Nr. 13646
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In einem Forschungsprojekte / Wissenschaftsfaden sollte es natürlich auch darum gehen, wie Wissenschaft „gemacht“ wird. Das ist aber nicht der einzige Grund warum Ernst euch die Halley Research Station auf dem Brunt-Schelfeis in der Antarktis vorstellt. Es sind außerdem noch, das futuristische Aussehen der Station und die Tatsache unter welchen extremen Bedingungen dort geforscht wird. Etwas anderes kann man bei vorherrschenden Winden von bis zu 145 km/h und eine durchschnittliche Außentemperatur von -30ºC nicht sagen.

Es gibt außerdem auch eine Netzkamera, bedauerlicher Weise funktioniert sie Momentan aber nicht:
https://www.bas.ac.uk/data/our-data/images/webcams/halley-vi-webcam/
>>
Nr. 13647
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Halley VI ist im Prinzip auf hydraulisch höhenverstellbaren Skiern montiert. Dadurch kann das Labor regelmäßig von spezialisierten Bulldozern gezogen werden, um zu vermeiden, dass es auf einem Eisberg strandet, der vom schwimmenden Brunt- Schelfeis abgebrochen wird, weil sich das Schelfeis mit einer Geschwindigkeit von 400 Metern pro Jahr auf das Meer zubewegt.

Einer der Forscher hat einen Blog mit vielen Infos und Bildern:
http://www.celinelett.wordpress.com/
>>
Nr. 13652
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Ernst hat heute diesen Artikel über das Aufhalten des Alterns gefunden. Er findet das sehr interessant, da er sich vorstellen kann, dass das eine der tiegreifendsten Änderungen der Menschheitsgeschichte sein wird. Wir werden es wohl nicht mehr mitkriegen, aber ich denke, dass in den nächsten paar hundert Jahren der Tod theoretisch beliebig lange hinausgezögert werden kann (wenn man von Unfällen mal absieht). Natürlich wird das zunächst nur für Superreiche möglich sein, aber irgendwann wird die notwendige Technik, so wie alle anderen Techniken auch, für die Masse erschwinglich sein, und dann wird es sehr spannend, wie in der Gesellschaft damit umgegangen wird. Ich habe vor der Entwicklung auch keine Angst, ich bin an dieser Stelle einerseits prinzipiell positiv gegenüber Weiterentwicklungen eingestellt, und andererseits glaube ich, dass die Menschheit damit eine neue Evolutionsstufe erreichen wird. Ob die natürlichen Ursprungs ist oder nicht ist egal, das macht in meinen Augen keinen Unterschied. Aber plötzlich sind auch solche Sachen wie interstellare Reisen denkbar, ohne dass man zwingend neue Antriebstechnologien braucht (die man bis dahin hoffentlich trotzdem hat).

https://faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/sachbuch/das-buch-das-ende-des-alterns-von-david-a-sinclair-16521307.html

>>13646
>>13647
Schöne Bilder. Ernst würde auch mal gerne unter so einem Himmel stehen, auch wenn er natürlich nicht wirklich dort hinreisen wollte. Außerdem würde er nicht wollen, dass solche entlegenen Gegenden von Touristen vollgemüllt werden, so wie z.B. der Mount Everest inzwischen. Trotzdem schön zu sehen, dass es solche Orte gibt.
>Halley VI ist im Prinzip auf hydraulisch höhenverstellbaren Skiern montiert. Dadurch kann das Labor regelmäßig von spezialisierten Bulldozern gezogen werden
Musste spontan an gif relatiert denken :3
>>
Nr. 13721
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>>13652
Spektrum der Wissenschaft hat über das Buch vor über einen Monat schon eine Rezension geschrieben:
https://www.spektrum.de/rezension/buchkritik-zu-das-ende-des-alterns/1686872

>Natürlich wird das zunächst nur für Superreiche möglich sein, aber irgendwann wird die notwendige Technik für die Masse erschwinglich sein
Ich glaube nicht. Sie würde höchstens später auch für Reiche erschwinglich sein. Das dürfte aber etwas sein, was wir nicht meer erleben werden.
>>
Nr. 13726
Diese Antarktisstationen sind ja echt ein super Auslöser für noch mehr Erderwärmung. Setzen genau an der Wurzel an sozusagen.
>>
Nr. 13727
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Forscher am New York City Columbia University Medical Center haben daran gearbeitet, ob sie einen Weg finden können, wie Patienten einen anatomisch korrekten Zahn mit Hilfe ihrer eigenen Stammzellen nachwachsen lassen können. Der Zahn könnte sogar direkt in die leere Zahntasche des Patienten wachsen, so dass er mit dem umgebenden Zahnfleischgewebe verschmelzen kann, als ob er schon immer dort gewesen wäre. Bis jetzt haben sie bewiesen, dass sie Zähne wachsen lassen können, aber nicht im Mund eines Menschen... noch nicht.

Während die Forscher noch keine Zähne in den Mündern von Menschen wachsen haben lassen, haben sie mit Ratten an nachwachsenden Zähnen experimentiert. An dem Experiment waren 22 Ratten beteiligt. Die Forscher implantierten Wachstumsfaktoren in das Maul der Ratten und stellten fest, dass sich neues Knochenmaterial in nur 9 Wochen regenerieren und integrieren konnte. Dies ist bisher das erste Mal, dass Zähne im Inneren eines lebenden Organismus regeneriert werden konnten.

Quelle:
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22958928/

Bilder unrelatiert. Hast du schon Mal daran gedacht, wo die Zähne herkommen, wenn die Milchzähne ausgefallen sind? Die „Erwachsenenzähne“ liegen bei Kindern direkt unter den Milchzähnen und schieben sich dann hoch. Die Höhlen wachsen danach mit Knochen zu.
>>
Nr. 13798
>>13721
>Ich glaube nicht. Sie würde höchstens später auch für Reiche erschwinglich sein. Das dürfte aber etwas sein, was wir nicht meer erleben werden.

Dies. Die Superreichen, die den Alterungsprozess aufhalten könnten, haben doch absolut kein Interesse, dass es dieses ewige Leben auch für die Massen gäbe.
Im Gegenteil.
>>
Nr. 13972
130 kB, 730 × 411
>>13721
>Ich glaube nicht. Sie würde höchstens später auch für Reiche erschwinglich sein
Ich denke, das wird sich langfristig für alle durchsetzen. Man denke nur an die sozialen Unruhen, wenn sich einige Menschen de facto unsterblich machen, und der Rest damit abgespeist wird, dass das Leben halt irgendwann endet. Das mag eine ganze Weile dauern, aber irgendwann wird es passieren. Nicht sicher, wie es passiert, da man ja parallel die Geburten zurückfahren muss. Ich kann mir vorstellen, dass es auf lange Zeit 2 Lager geben wird: Die Fortschrittsgläubigen, die das ewige Leben wollen, und die konservativ-religiösen, die ihre Wahlfreiheit verneinen und sich lieber an den Glauben an eine Moral des Todes oder einer göttlichen Instanz festklammern.
>Das dürfte aber etwas sein, was wir nicht meer erleben werden.
In der Tat. Wir erleben lediglich den Weg dorthin, und wenn wir mal in Rente sind, ist die Lebenserwartung von Neugeborenen vielleicht schon im dreistelligen Bereich.

>>13798
Womit wir bei den sozialen Konflikten wären. Die werden mit Sicherheit kommen, und es wird vielleicht lange brauchen, bis sich das einpendelt. Kann mir gut vorstellen, dass sowas zu Revolutionen und/oder Bürgerkriegen führt. Aber auf lange Sicht kann ich mir nicht vorstellen, dass diese Technologie nicht für die Masse verfügbar sein wird. Und dann wird man niemandem sagen können, dass er sterben muss, obwohl es technisch möglich ist, dass er leben kann.
>>
Nr. 13982
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Ford Prefect gefällt das nicht! Beteigeuze leuchtet aktuell so schwach wie seit 100 Jahren nicht mehr. Das liegt zum Einen an natürlichen, wiederkehrenden Schwankungen des roten Riesensterns, aber es könnte auch der Vorbote für die Supernova sein. Aber keine Sorge, Ernst: Auch wenn der Stern nur 700 Lichtjahre von uns entfernt ist, kann uns nicht viel passieren. Wenn die Supernova kommt: Einfach ducken und Deckung suchen!

https://youtube.com/watch?v=IKqXu-5jw60
https://faz.net/aktuell/wissen/weltraum/wird-der-stern-beteigeuze-bald-als-supernova-explodieren-16557695.html
>>
Nr. 13986
110 kB, 600 × 788
>>13982
>Ford Prefect gefällt das nicht!
Ihr solltet vielleicht zur Kenntnis nehmen, dass ich sehr niedergeschlagen bin.
>>
Nr. 14052
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>>13652
>wenn man von Unfällen mal absieht
Dieser Ernst hat zufällig gestern Abend einen Film zu dieser Thematik gesehen. Er ist nur mittelmäßig, deswegen stoße ich nicht den Gute-Filmefaden. Er passt aber gut zu diesem Thema. Ernst ist auf ihn gestoßen, weil Rotten Tomatoes mit zu den schlechtesten Filmen zählt die 2019 rausgekommen sind. Er heißt: Replicas

Der Filminhalt wurde auch schon in anderen Filmen, wie zum Beispiel The 6th Day mit Arnold Schwarzenegger, behandelt und ist einfach erzählt: Was passiert wenn man in Klonen von Menschen die Erinnerung von den Menschen einspeist. Wenn es die Technik geben würde könnte man jeden Abend bevor man ins Bett geht ein Rückauf von sich machen. Dadurch wäre man fast wirklich unsterblich.

Auch bei nicht tödlichen Unfällen wäre es gut einen Klon von sich zur risikolosen Blut und Organentnahme zu haben. Bei der Einlagerung der Klone würden natürlich auch wieder immense Kosten entstehen. Welche sich nur eine kleine Gruppe von Menschen leisten könnte.
>>
Nr. 14055
>>14052
>Was passiert wenn man in Klonen von Menschen die Erinnerung von den Menschen einspeist. Wenn es die Technik geben würde könnte man jeden Abend bevor man ins Bett geht ein Rückauf von sich machen. Dadurch wäre man fast wirklich unsterblich.

Vermutlich ist die Serie "Altered Carbon" hochwertiger produziert als dieser Film und er beleuchtet genau dieses Ding mit den Klonen und dem Backup bis zur Unsterblichkeit.
Zudem gibt es ausnahmsweise mal eine kunterbunte Dystopie mit vielen Facetten des Lebens, als wäre der erste Bladerunner in Serienform gegangen. Keineswegs zu vergleichen mit dem öden farbreduzierten zweiten Teil ohne Leben überhaupt.
>>
Nr. 14065
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>>14052
>Was passiert wenn man in Klonen von Menschen die Erinnerung von den Menschen einspeist.
Womit man zwangsläufig zur Frage kommt: Ist der Mensch nur eine biologische Maschine mit spezifischen Erinnerungen, oder gehört mehr dazu, wie eine Seele oder wie auch immer man es nennen mag. Habe das glaube ich schon mal in einem anderen Faden geschrieben, aber ich komme noch nicht richtig klar mit der Aussage, dass das Bewusstsein eine aufbauende Eigenschaft ist. Finde das zwar an sich schlüssig, aber ich verstehe immer noch nicht, warum sich bestimmte Individuen entwickeln, die auch in ihrer Essenz unveränderlich sind. Zwar ändern sich die Eigenschaften des Individuums über die Zeit, aber es werden keine anderen Personen im Sinne einer anderen Identität daraus, obwohl sich die physischen Eigenschaften (welche ja die Grundlage dieser aufbauenden Eigenschaft sind) mehrfach komplett durchwechseln im Laufe des Lebens. Gibt mehrere Optionen, wie man das meiner Meinung nach interpretieren kann.

  1. Wir bleiben gar nicht dieselben Individuen, sondern glauben nur, dass wir dieselben sind, basierend auf dem Zugang zu denselben Erinnerungen
  2. Es gibt nur ein Bewusstsein, und alle Leben werden parallel von derselben Entität gelebt, nur haben wir als Individuum nur Zugang zu unseren individuellen Erfahrungen und merken es daher nicht
  3. Es gibt einen unveränderlichen Kern des menschlichen Wesens, der von der Wissenschaft derzeit (noch) nicht entdeckt werden kann
  4. irgendwas Anderes, was mir nie einfallen würde, da ich von der Materie gar keine Ahnung habe
>>
Nr. 14085
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>>14065
>sondern glauben nur, dass wir dieselben sind, basierend auf dem Zugang zu denselben Erinnerungen
Ich glaube dies wäre dann der Fall. Ein Mensch besteht mehr aus nur seinen Erinnerungen. Wir wurden auch durch Dinge die wir längst vergessen/verdrängt haben geprägt. Dein Klon würde ja auch nicht die gleichen Narben haben, wie du sie während deines Lebens bekommen hast.
>>
Nr. 14893
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Mag Ernst Vulkanier?
Natürlich mag Ernst Vulkanier!

In diesem Ström kann man Vulkane beobachten:
https://www.youtube.com/watch?v=b2UoZ6x2gxI
>>
Nr. 14895
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>>14893
Kühl, Ernst wird schauen, während er sich sein Frühstück einverleibt.
>>
Nr. 14992
Ernst ist selbst Wissenschaftler im Life-Science-Bereich (hoffentlich auch demnächst Dr.) und steht irgendwelchen neuen Wunderdurchbrüchen immer kritisch gegenüber, weil er weiß, wie der Wissenschaftszirkus von innen funktioniert. Eigentlich schade, weil es einen Haufen Leute mit guten Ideen gibt, denen entweder von ihrem Boss, der Politik und darüber indirekt der Finanzierung massiv Steine in den Weg gelegt werden. Im Übrigen ist CRISPR/CAS auch nicht der Stein der Weisen.

Spannend finde ich hingegen solche Sachen wie >>13646 f., weil die Leute zwar einen ähnlich langweiligen Laboralltag haben wie ich (auch in den ganz großen Unternehmen wird nur mit Wasser gekocht), aber immerhin in einer spannenderen Kulisse. Früher wollte ich auch noch Richtung Meeresbiologie gehen, bis ich dann gemerkt habe, dass ich als Deutscher aus einem Binnenbundesland vermutlich maximal im Wattenmeer rumlatschen würde. Der glamouröse Kram mit Tiefseetauchen und McMurdo-Sund sind doch eher anderen vorbehalten ;_;
Ich entschuldige mich, rumgejammert zu haben, aber ich möchte den Faden dennoch stoßen, indem ich etwas beitrage:
https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(07)61127-1/fulltext

Ist zwar auch schon etwas älter, aber hier kann man schön sehen, mit wie wenig Gehirn man tatsächlich über die Runden kommen kann, auch weil selbiges diese krassen Kompensationsfähigkeiten hat.
>>
Nr. 15022
13,2 MB, 640 × 360, 3:02
>>14992
>aber immerhin in einer spannenderen Kulisse
Ich weiß nicht, um dich herum ist nur Eis und auf Monate bist du mit irgendwelchen Leuten in eine Röhre gesperrt.
>>
Nr. 15049 Kontra
>>15022
Das sieht von innen auf jeden Fall mal besser aus als mein Institut. Geld spielt auch ein Rolle. Außerdem kann man da mit allerlei Gerätschaften auch außerhalb des Labors rumspielen. Vielleicht vermisse ich auch ein bisschen die Action. Ich war vorm und dann nochmal nach dem Studium beim Rettungsdienst. Wahrscheinlich wäre ich dort sogar geblieben, wenn nicht die Bezahlung antiproportional zur Verantwortung wäre.
>>
Nr. 15269
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Hat Ernst schon das hochauflösende Foto von der Sonne gesehen? Dazu gibt es auch ein kleines Video, die Aufnahmen wurden mit einem neuen Teleskop auf Hawaii gemacht. Und ich habe mal wieder einen Grund, Sibylle Anderl zu pfostieren, die hat den Artikel nämlich geschrieben. Wie beinahe alle interessanten Forschungsartikel in der FAZ.
>Der Film beruht auf einer zehnminütigen Aufnahme bei einer Wellenlänge von 705 Nanometern
Also im Bereich des sichtbaren Lichts. Wußte gar nicht, dass man da überhaupt sinnvolle Aufnahmen von der Sonne hinkriegt bei der Menge an Licht, die einem da entgegen kommt.

https://faz.net/aktuell/wissen/weltraum/eindrucksvolle-beobachtungen-die-kochende-sonne-16608836.html
https://youtube.com/watch?v=_k_km6tNBJw
>>
Nr. 15272
>>15269
Ernsts Rückenmark schaudert bei dem Bild etwas. Es wirkt recht seltsam.Inwiefern das eine angemessen Repräsentation ist, keine Ahnung. So als würde die Sonne aus einem seltsam anmutenden Pixelbrei bestehen ist es doch der Bildtechnik geschuldet, der es uns ermöglicht hier auf der Erde zu existieren. Haben die Antiken Menschen wohl instinktiv die Sonne in ihrer für uns biologischen Funktion wahrgenommen und sie mit dem Höchsten (Göttlichen) in Verbindung gebracht?
>>
Nr. 15274
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>>15272
>Inwiefern das eine angemessen Repräsentation ist, keine Ahnung
Wenn du unten links auf die Zeit achtest, dann siehst du, dass das Video nicht in Echtzeit ist.

Ernst ist der Meinung irgendwo gelesen zu haben, dass wenn das Vakuum im All nicht wäre, wir die Sonne auch mit 120 Dezibel hier auf der Erde hören wurden.
>>
Nr. 15275 Kontra
>>15274
wurden = würden
>>
Nr. 15282
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>>15272
>So als würde die Sonne aus einem seltsam anmutenden Pixelbrei bestehen
Mich hat es eher an Bienenwaben erinnert. Wobei sie im Artikel sagen, dass jede dieser Waben ungefähr so groß ist wie Texas. Also sind es mächtig große Bienen! Schon komisch, dass Leben auf der Erde nur existiert, weil da ein riesiger dröhnender Feuerball im galaktischen agar.io-Spiel durch das Nichts rast und zufällig ein paar Felsbrocken mit sich zieht.

>>15274
>dass wenn das Vakuum im All nicht wäre, wir die Sonne auch mit 120 Dezibel hier auf der Erde hören wurden.
Wie sie wohl klingen würde? Wahrscheinlich einfach nur lautes Dröhnen, wie ein Flugzeug, was neben einem startet.
>>
Nr. 15284
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>>15282
>Wie sie wohl klingen würde?
Ich glaube nicht, dass wir sie von den anderen Planeten und Monden unterscheiden würden können. Es würde hier klingen wie in einem Saal voller Menschen, die sich gegenseitig anbrüllen.

Wie sich wohl die Evolution und die menschliche Gesellschaft angepasst hätten?
>>
Nr. 15285
>>15284
Wie genau kommen diese Klänge zustande? Und wie sind die aufgenommen? An die erste Frage anschließend, was wird da eigentlich genau vom Planeten aufgenommen?

Venus klingt wie ein Sample für einen Technotrack, andere sind gute Ambients.
>>
Nr. 15288
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>>15285
>Wie genau kommen diese Klänge zustande?
Das habe ich mich auch gefragt. Ob die da einfach irgendwelche Emissionen des Planeten in den akustischen Wellenbereich verschoben haben? Auf den Planeten selbst gibt es ja Medien, die Schall übertragen könnten, und wenn es in Ermangelung einer Atmosphäre der Planet selbst ist. Die Aufnahmen hören sich aber eher an die eine akustische Interpretation von irgendwelchen Signalen, die man aufgefangen hat, oder einer künstlerischen Umsetzung der Gedanken, die man mit diesen Planeten verbindet.

Hier ist ein Video über die akustische Aufbereitung von Informationen, unter dem Stichwort "Sonification" findet man Einiges auf der Röhre: https://youtube.com/watch?v=t7dxGbd4f4M
>>
Nr. 15291
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Auf der Seite https://app.twotone.io/ kann man seine Daten in akustische Signale umwandeln lassen. Ernst konnte natürlich nicht widerstehen und hat den aktuellen Quelltext von der EC /b/-Hauptseite hochgeladen und umgewandelt. Jetzt können wir EC nicht nur lesen, sondern auch hören. Alles für die Wissenschaft, Ernst :3
>>
Nr. 15292
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>>15291
Kwalitätspfosten!
>>
Nr. 15413
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Eine Studie der RMIT-Universität deutet darauf hin, dass melodische Wecktöne das Wachsamkeitsniveau verbessern könnten, wobei „harte“ Alarmtöne mit einem erhöhten Grad an morgendlicher Müdigkeit (Schlaftrunkenheit) verbunden sind.

Der Hauptautor der Studie Stuart McFarlane sagte hierzu:
>Wenn Sie nicht richtig aufwachen, kann Ihre Leistungsfähigkeit für Zeiträume von bis zu vier Stunden beeinträchtigt werden, und dies wird mit Unfällen in Verbindung gebracht.
>Man würde annehmen, dass ein erschreckender "BEEP-BEEP-BEEP"-Alarm die Wachsamkeit verbessern würde, aber unsere Daten zeigten, dass melodische Alarme das Schlüsselelement sein könnten. Dieses Ergebnis war überraschend.
>Dies ist besonders wichtig für Menschen, die kurz nach dem Aufwachen in gefährlichen Situationen arbeiten müssen, wie Feuerwehrmänner oder Piloten, aber auch für alle, die schnell wachsam sein müssen, wie jemand, der in einem Notfall ins Krankenhaus fährt.

Elfe zum Artikel: https://www.rmit.edu.au/news/media-releases-and-expert-comments/2020/feb/melodic-alarms
Elfe zur Studie: https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0215788
>>
Nr. 15414
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>>15291
Du hast mich erwischt.
>>
Nr. 15510
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Die Nasa konnte Voyager 2 wieder reaktivieren.

Beeindruckend dabei ist nicht nur, dass sie es über eine Distanz von 18,5 Milliarden (!) Kilometer geschafft haben und die Signallaufzeit derzeit 17 Stunden pro Richtung beträgt, sodass eine Antwort erst nach 34 Stunden die Erde erreicht. Man muss auch bedenken um was für eine uralte Technologie es sich dabei handelt. Bilder relatiert, dies sind Innovationen aus der Zeit.
>>
Nr. 15521
>>15510
Heutzutage wäre so ein Ding sicherlich overengineered und eine von über 9000 unnötigen Komponenten würde zum Fersagen führen.
>>
Nr. 15543
>>15510
Hast du einen Link oder sowas? Ich kann mir garnicht vorstellen wie das "Reaktivieren" funktioniert.
>>
Nr. 15544
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>>15510
>Man muss auch bedenken um was für eine uralte Technologie es sich dabei handelt
Und mit wie wenig Energie das Ding inzwischen auskommen muss. Selbst beim Start hatte die Radionuklid-Batterie "nur" 470 Watt, und das wird Jahr für Jahr weniger. Die meisten Instrumente sind schon längst abgeschaltet, um Energie zu sparen.
>>
Nr. 15549
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>>15543
Darüber schweigt die Nasa sich aus. Es würde Ernst nicht wundern, wenn sie die olle Kiste einfach aus- und wieder eingeschaltet hätten.
https://www.nasa.gov/feature/jpl/voyager-2-engineers-working-to-restore-normal-operations

>>15544
>Die meisten Instrumente sind schon längst abgeschaltet
Bei Voyager 1 bei 2 sind es genau die Hälfte der Instrumente.
>>
Nr. 15680
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Menschen mit sozialen Ängsten haben es tendenziell schwieriger, sich an soziale Szenarien zu erinnern, die positiv enden, wie neue, in der Zeitschrift Cognition and Emotion veröffentlichte Forschungsergebnisse zeigen.

Interessanterweise war das Gedächtnis für die sozialen Szenarien unterschiedlich, je nachdem, ob die Teilnehmer selbst ein niedriges oder hohes Maß an sozialer Angst angaben. Wir stellten fest, dass Teilnehmer mit einem hohen Maß an sozialer Angst ein schlechteres Gedächtnis für die Details der Szenarien hatten, die ein positives Ergebnis hatten", sagte Romano gegenüber PsyPost.

>Es könnte sein, dass solche positiven sozialen Informationen für diese Teilnehmer weniger einprägsam waren, weil diese Art von Informationen nicht dem typisch negativen sozialen Schema entsprechen, das von Personen mit einem hohen Maß an sozialer Angst gehalten wird.

https://www.psypost.org/2020/02/social-anxiety-is-linked-to-impaired-memory-for-positive-social-events-55685
>>
Nr. 15684
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>>15680
Ernst ist nur mal aufgefallen, dass er sich zwar ganz gut in 1:1-Unterhaltungen zurecht findet, aber in großen Gruppen nicht gut klar kommt. Sein Erklärungsansatz dafür ist, dass die Kommunikation in Gruppen anstrengender ist, weil man auf viele Leute gleichzeitig achten muss. Alle senden Signale aus, die man interpretieren muss, und Ernst findet es schwer, den richtigen Zeitpunkt zu finden, wann er was sagen sollte. Oft verpasst er diesen Zeitpunkt und sagt dann gar nichts, oder er redet zu früh rein, wenn eine anderen Konversation noch nicht beendet war. Daher strengt Ernst Kommunikation in der Gruppe mehr an als mit einer Person.

Das mit dem schlechten Gedächtnis kennt Ernst auch, aber für ihn ist das eher ein Mangel an Wahrnehmung. Er kann sich an einige Situationen erinnern, bei denen es in Gruppen aufgrund aktuellen Ereignissen zu Zerwürfnissen kam, so dass manche Leute nicht mehr mit Anderen geredet haben, und Ernst ist das während des gesamten Abends nicht mal aufgefallen. Das bekam er dann im Nachhinein erzählt zusammen mit der verwunderten Frage, ob er dass denn nicht gemerkt habe? Nein, hatte er nicht. Daher würde sich Ernst auch eher als sozial mäßig kompetent beschreiben im Gegensatz zu echter Sozialangst.
>>
Nr. 15801
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Mit Hilfe künstlicher Intelligenz haben Forscher ein starkes Antibiotikum entdeckt welches einige der gefährlichsten arzneimittelresistenten Bakterien auf der Welt tötet. Tests zeigten, dass das Medikament eine Reihe von antibiotikaresistenten Bakterienstämmen auslöschte, darunter Acinetobacter baumannii und Enterobacteriaceae, zwei der drei Krankheitserreger von hoher Prioritätsstufe, welche die Weltgesundheitsorganisation als "kritisch" für neue Antibiotika einstuft.

Um neue Antibiotika zu finden, trainierten die Forscher zunächst einen "Deep-Learning"-Algorithmus, um die Arten von Molekülen zu identifizieren, die Bakterien abtöten. Dazu fütterten sie das Programm mit Informationen über die atomaren und molekularen Eigenschaften von fast 2.500 Medikamenten und Naturstoffen und darüber, wie gut oder schlecht die Substanz das Wachstum der Bakterium hemmt.

Nachdem der Algorithmus gelernt hatte, welche molekularen Merkmale wirkungsvolle Antibiotika ausmacht, stellten die Wissenschaftler eine Bibliothek mit mehr als 6.000 Verbindungen zusammen, die zur Behandlung verschiedener menschlicher Krankheiten untersucht werden. Anstatt nach potenziellen antimikrobiellen Mitteln zu suchen, konzentrierte sich der Algorithmus auf Verbindungen, die zwar wirksam, aber anders als die vorhandenen Antibiotika wirkten. Dadurch erhöhte sich die Wahrscheinlichkeit, dass das Medikament auf radikal neue Art und Weise wirken würde, gegen die Bakterien noch keine Resistenz entwickeln konnten.

https://www.theguardian.com/society/2020/feb/20/antibiotic-that-kills-drug-resistant-bacteria-discovered-through-ai
>>
Nr. 15803
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>>15801
Bin gespannt, inwieweit die verbesserte Forschung auch die Evolution der Bakterien beschleunigt, indem angreifbare Bakterien immer schneller und zuverlässiger eingedämmt werden können.
>>
Nr. 15804
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>>15803
Das Leben ... findet einen Weg.
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Nr. 15852
>>15803
Das Ganze wäre nie zu so einem Problem geworden, wenn der Krams nicht wie Smarties geschluckt worden (und auch von den Ärzten verschrieben) worden wäre und DANN die Leute ihre Antibiotika absetzen, wenn es ihnen wieder besser geht. Und weil Leute dumm sind und genau das wieder tun werden, werden sich auch hier Resistenzen ausbilden.
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Nr. 15857
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>>15852
Ernst versucht ja schon immer, so wenig Medikamente wie möglich zu nehmen. Selbst so Sachen wie Aspirin hat er nicht im Haus. Seine Hausapotheke besteht aus einem Fieberthermometer, Pflastern, einer Tube Betaisodona (Jodsalbe) und etwas Vaseline.
>>
Nr. 16018
>>15857
Meine ist tatsächlich etwas größer. Ich hab Paracetamol und Ibuprofen als Nofallration hier, um nochmal einen Tag halbwegs vorhanden zu sein, auch wenn ich dann ne Woche flachliege. Alles andere wird ausgeschwitzt oder einfach ertragen. Hab noch nie in meinem Leben Aspirin gegen Kater geschluckt. Ansonsten habe ich einen vernünftigen Hausarzt, der einem bei einer Erkältung rät, daheimzubleiben, zu ruhen und viel zu trinken und gesundes Zeug zu essen. Dauert so oder so 7 Tage.
Mein alter Hausarzt kam da sofort mit irgendnem Breitbandscheiß an. Ab einem gewissen Alter sollte man einfach keine über die eigene Person rausgehenden Befugnisse mehr haben.
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Nr. 16027
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>>16018
Paracetamol hatte ich auch mal für den Fall, dass ich richtig Fieber habe und zum Arzt muss, aber nicht mehr kann. Habe ich einmal in meinem Leben genommen, als ich abends 40 Fieber hatte und am nächsten Morgen dann noch 39,2, und ich hatte dann Angst, dass ich bei einer ähnlichen Fieberkurve wie am Tag davor am Abend bei 41 Grad landen würde. Brutales Zeug, hat das Fieber sofort verschwinden lassen. War aber dann irgendwann abgelaufen und habe es bist jetzt nicht mehr neu geholt. Könnte ich eigentlich mal machen, man weiß ja nie.
>>
Nr. 18664
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Hat Ernst sich schon seine chinesische Infrarotbrille geholt, damit er kranken Leuten auf der Straße aus dem Weg gehen kann?

https://youtube.com/watch?v=2uUiPW3syY0
>>
Nr. 20268
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Das ist zwar von 2017, aber da ich es noch nicht kannte ist es mir einen Pfosten wert.

Dies ist ein Schloss welches auf der Bleistiftspitze mit einem 3D-Drucker gedruckt wurde. Das System erreicht eine räumliche Auflösung bis in den Nanometerbereich.

Die Säulen der rechten Turmspitze haben einen Durchmesser von 950 nm und sind damit 100-mal dünner als ein menschliches Haar. Trotz dieser Feinheit sind die Pfeiler vollkommen gerade und erfüllen ihre tragende Funktion.

Das Mini-Schloss hat eine Abmessung von 230x250x360 µm und wurde in weniger als sechs Minuten gedruckt. Seht euch das Video an, das die Herstellung des Schlosses mittels 2-Photonen-Lithographie erklärt. Einfach irre!
>>
Nr. 20279
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Ich habe heute gesehen, dass SpaceX an einer Rakete mit Namen Starship arbeitet. Das Besondere daran: Diese Rakete hätte entweder Platz für 100 Personen, oder könnte 100 Tonnen Nutzlast ins All befördern. Bisher ist es ja so, dass Nutzlast in den Weltraum befördern immens teuer und eines der Haupthindernisse für Konstrukte außerhalb der Erde ist. Wenn man nun plötzlich 100 Tonnen mit einer verhältnismäßig günstigen und dazu noch wiederverwertbaren Raketentechnologie ins All schießen könnte, wäre das ein gewaltiger Fortschritt und würde sicherlich viel mehr Investoren den Einstieg in die Raumfahrt schmackhaft machen. Nachdem ihnen einige Tests um die Ohren geflogen sind, sind sie inzwischen wohl schon recht weit und können das Ding in ihrer eigenen Produktionsstätte (irgendwo in Texas) effizient bauen.

https://en.wikipedia.org/wiki/SpaceX_Starship

Habe dazu auch noch einen Spaßfakt gefunden: Der Film "Der Marsianer" hat in seiner Produktion 100 Millionen Dollar gekostet. Ein echter Flug zum Mars durch die indische Weltraumbehörde wurde inzwischen für nur 70 Millionen Doller durchgeführt :3 Siehe auch diese Stelle in einem Video, was ich gerade schaue:

https://youtu.be/1gk9iGo0LCg?t=273

>>20268
Kühle Sache, Ernst. Ich bin von diesem Thema leider weit weg, aber ich denke, dass man bei diesem Reifegrad davon ausgehen kann, dass 3D-Druck inzwischen bereits flächendeckend kommerziell verwendet wird? Weiß Ernst sogar, wo das inzwischen überall eingesetzt wird und hat vielleicht ein paar Beispiele?
>>
Nr. 20346
203 kB, 250 × 188, 0:01
>Ein echter Flug zum Mars durch die indische Weltraumbehörde wurde inzwischen für nur 70 Millionen Doller durchgeführt
Wieviel Geld haben die Inder dadurch verdient? "Der Marsianer" hat über 630 Millionen Ami-Taler eingespielt!
>>
Nr. 20350
>>20346
>Marsflug duchgeführt

wat?
>>
Nr. 20353
49 kB, 627 × 384
>>20350
Isso, hatte ich auch nicht gewusst: https://en.wikipedia.org/wiki/Mars_Orbiter_Mission
>The total cost of the mission was approximately ₹450 Crore (US$73 million)
>>
Nr. 20359
>>20353
Aber Ernst, ich ging davon aus, dass es sich um einen bemannten Flug handeln würde. Einmal den Elon Moschus erwähnt (so habe ich den Marsianer genommen) und schon geht man von bemannten 2030 Zielsetzungen aus.
>>
Nr. 20361
>>20359
würde nicht wundern wenn die Inder die ersten wären,
man schickt 10 Leute hin, unterwegs verreckt die Hälfte und zurückkommen wär nicht im Plan
>>
Nr. 20466
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Kennt Ernst schon die Pistolenkrabbe? Das ist eine Krabbe, die ihre Feinde unter Wasser angreift, indem sie ihre Klaue so schnell zumacht, dass Wasser komprimiert, erhitzt und verdampft wird. Dadurch schießt sie eine 4000 Grad heiße Gasblase nach vorne, die dann kondensiert und ihre Energie in die Umgebung abgibt, natürlich mit unangenehmen Folgen für alle Lebewesen in der Nähe. Hier ist ein Video mit der Pistolenkrabbe, welches aus mir unklaren Gründen einen der Moderatoren von Top Gear enthält.

https://youtube.com/watch?v=1wBYPjkGRdo
>>
Nr. 20714
618 kB, 625 × 474
>>20466
Ja, die kannte Ernst schon. Weiß Ernst wie Hummer kommunizieren?

Hummer haben eine ungewöhnliche Art der Kommunikation. Statt Geräusche oder Gesten zu machen, spritzen sie sich gegenseitig mit Pisse an. Sie haben zwei Blasen, die sich auf beiden Seiten des Kopfes befinden. Knapp unter den Augen haben sie kleine Urinaustrittsdüsen, mit denen sie sich gegenseitig mit der Substanz bespritzen
Das macht mr krabs weini.gif jetzt richtig ekelig, oder?

Der gespritzte Urin enthält eine chemische Botschaft, die verschiedene Dinge vermitteln kann, darunter einfaches Erkennen, Aggression und Anziehung.

Wusste Ernst auch, dass Hummer, ähnlich wie Stubenfliegen, mit den Füßen schmecken?
>>
Nr. 21270
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Samstagmorgen und was gibt es für einen schöneren Start in den Tag als Kaffee zu trinken und ein bisschen im Zwischennetz zu Stehsegeln.

Ich habe ein interessantes Bild gefunden und die Spezies Psychidae entdeckt. Auf Englisch heißen sie Bagworm moth. Dieser Name stammt von einer Familie dieser Raupenart, welche kleine Schutzkästen bauen, in denen sie sich verstecken können. Diese Kästen werden im Ruhezustand oder im Puppenstadium an Felsen, Bäumen oder Zäunen befestigt, sind aber ansonsten beweglich. Das konnte ich der englischen Wikipedia-Seite entnehmen und ist so weit relativ uninteressant. Dann habe ich auf der deutschen Wikipedia-Seite den übersetzten Namen gelesen ... Echte Sackträger. Ich schmeiß mich wek!

Sie: Hallo Ernst, was hast du eigentlich für ein Hobby?
Ernst (Mit Spede-Gesicht): Ich züchte Echte Sackträger.
>>
Nr. 21272
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>>21270
>Hallo Ernst, ich stehe auf Männer, die wissen was sie wollen. Und du?
>Ich mag echte Sackträger!
>>
Nr. 21273
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>>21272
In meiner Freizeit beobachte ich oft stundenlang Echte Sackträger und du so?
>>
Nr. 21301
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Heute Nacht um 23:58 startet die Hope-Marsmission der Vereinigten Arabischen Emirate mittels einer japanischen H-IIA-Rakete vom Tanegashima Space Center aus. Ziel ist, die Atmosphäre besser zu durchsuchen. Spannend ist, dass ausgerechnet in den Emiraten die Mission von einer Frau geleitet wird (Bild relatiert), da würde man jetzt auch nicht zwingend drauf kommen:

https://faz.net/aktuell/wissen/weltraum/start-der-hope-mission-erforschung-der-marsatmosphaere-16859708.html
>>
Nr. 21302
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>>21301
Hier ein Elfe zur Heimseite der Mission. Mit Zählrunter und Video-Ström:

https://www.emiratesmarsmission.ae/
>>
Nr. 21304
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>>21302
Kühle Sache, Ernst. So lange werde ich auf jeden Fall wach bleiben, hoffentlich geht alles gut!
>>
Nr. 21355
>>21304
Scheint geklappt zu haben. Ich habe mir den Ström ohne Kommentare angesehen und war ein bisschen irritiert über die weibliche chinesische/japanische Stimme im Hintergrund.
>>
Nr. 21356
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>>21355
Habe auch zugesehen, denke ebenfalls, dass es gut gelaufen ist. Waren jedenfalls alle entspannt im Interview. Freut mich, dass wieder was in Richtung Mars auf den Weg gebracht wurde. Jetzt nur noch 7 Monate warten bis die Sonde ankommt. So lange bleibe ich aber nicht meer wach :3
>>
Nr. 21359
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>>21355
>japanische Stimme im Hintergrund
Die Rakete startete vom Tanegashima Space Center in Japan.
https://global.jaxa.jp/about/centers/tnsc/index.html
>>
Nr. 21371
563 kB, 640 × 1518
>Nearly half of the fuel is spent to slow the Hope Probe down enough to capture Mars’ orbit. The fuel burn (firing the Delta V thrusters) will last approximately 30 mins and reduces the speed of the spacecraft from over 121,000 km/h to approximately 18,000 km/h.
>121.000 km/h
Niet slecht, ich habe gar nicht gewusst, dass solche Geschwindigkeiten inzwischen möglich sind. Mein Stand war immer noch, dass irgendeine Uralt-Gurke mit 60.000 oder so das schnellste je vom Menschen erschaffene Objekt war. Aber das ist falsch, Bild relatiert, wir sind schon bei einer Viertelmillion km/h, und eine Sonde, die sie demnächst Richtung Sonne balan wollen, soll es demnächst auf 700k bringen. Aber das zählt irgendwie nicht. einfach die Sonnenschwerkraft zum Beschleunigen nutzen ist unfair. Jupiter-Slingshots sind Grauzone, aber Sonne ist Betrug!!1

https://www.emiratesmarsmission.ae/journey/mars-orbit-insertion
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Nr. 21422
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Endlich wieder ein Grund, Sibylle Anderl zu pfostieren: Morgen gehen die Chinesen mit ihrer Mars-Mission an den Start. Meine Goethe, das wird dort ja bald richtig eng dort. Aber es macht Sinn: Schließlich kreist der Mars ja nicht wie der Mond die ganze Zeit um die Erde. Somit gibt es natürlich nur wenige günstige Startfenster für Marsmissionen, ist also kein Wunder, dass jetzt 2 Termine in so kurzem Abstand anstehen. Nicht sicher ob es eine Lebendübertragung geben wird, die Chinesen haben wohl nicht mal Bescheid gesagt, wann genau der Start erfolgen wird ;_;

https://faz.net/aktuell/wissen/weltraum/china-startet-mit-seiner-mission-tianwen-1-zum-mars-16871995.html
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Nr. 21438
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>>21422
>die Chinesen haben wohl nicht mal Bescheid gesagt, wann genau der Start erfolgen wird ;_;

Nul den scheiß Impeliasten haben sie es nicht gesagt. Hihihihi
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Nr. 22472
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In einem Video, das Reportern am Freitag gezeigt wurde, hob eine Maschine, die wie ein schnittiges Motorrad mit Propellern aussah, mehrere Meter (1-2 Meter) vom Boden ab und schwebte vier Minuten lang in einem Gebiet mit einem Netz.

Tomohiro Fukuzawa, der das Projekt bei SkyDrive leitet, sagte, er hoffe, dass "das fliegende Auto" bis 2023 zu einem praxistauglichen Produkt gemacht werden könne, räumte aber ein, dass es entscheidend sei, es sicher zu machen.

Die Maschine kann bisher nur fünf bis 10 Minuten fliegen, aber wenn daraus 30 Minuten werden können, wird sie mehr Potenzial haben, einschließlich des Exports an Orte wie China, sagte Fukuzawa.

Leider habe ich das Video nicht gefunden und kann Ernst nur ein paar Bilder präsentieren.
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Nr. 22488
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>>22472
Ja geilo Ernst, das sieht doch schon ganz gut aus. Wie lange noch, bis wir gesagt bekommen, dass Mercedes und VW auch an einem Flugauto arbeiten, und die viel besser sein werden als die von SkyDrive? Auch: Habe erstmal gegurgelt um zu prüfen, ob das auch wirklich legitim ist. Es ist!
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Nr. 22490
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>>22488
Einige Firmen sind dabei solche Fluggeräte zu entwickeln. Das erste Video ist aus 2018 und das zweite Video von Juni dieses Jahres während einer Präsentation für die Polizei von Dubai, welche sich für die Vehikel interessierte.
>Wie lange noch, bis wir gesagt bekommen, dass Mercedes und VW auch an einem Flugauto arbeiten
Die werden den Zug mal wieder verpassen und typischerweise erst zum Schluss realisieren, dass sie mal wieder den Anschluss verpasst haben. Reden wir gar nicht erst vom Gesetzgeber, der sich ja jetzt schon Gedanken machen könnte. Was sie in Japan schon tun, wie es im Artikel über Skydrive steht.
https://apnews.com/951c5f396b4277967e3e94f24c71ef68
>The Japanese government is bullish on “the Jetsons” vision, with a “road map” for business services by 2023, and expanded commercial use by the 2030s, stressing its potential for connecting remote areas and providing lifelines in disasters.
>>
Nr. 22519
Frage mal hier im Faden der Wissenden:

Wo ist eigentlich der einsamste Punkt in Deutschland? drinbevor Hannover/OWL/Inzestdorf in Niederbayern

Was ich meine ist sowas wie ein Pol der Unzulänglichkeit, aber halt für Deutschland und Zivilisation.
In den VSA kann man ja problemlos mal im Wald verloren gehen und dort krepieren. In Deutschland trifft man ja nach spätestens einer Stunde auf irgendeinen Waldweg oder eine Hütte oder sowas.
Aber wo genau ist denn der am weitesten vom nächsten Dorf entfernte Punkt in Deutschland? Weiß man das?
>>
Nr. 22520 Kontra
>>22519
Selbstsäge weil scheinbar dement. Habe gerade den Wikipediaartikel zu Pol der Unzulänglichkeit auf und da steht doch direkt
>In Deutschland sind die Inseln Großer Knechtsand und Greifswalder Oie jeweils rund 13,5 km von der nächsten Straße entfernt. Auf dem Festland ist es mit 10,1 km ein Punkt im Nationalpark Berchtesgaden. Außerhalb der Alpen und ohne Lage an einem großen See kommt ein Punkt im Nationalpark Bayerischer Wald auf 6,3 km.[10]
>>
Nr. 22521 Kontra
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>>22520
>Selbstsäge
>säge
Ich verstehe nicht.
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Nr. 22531
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>>22519
>Faden der Wissenden
Ich kann natürlich nicht für OP sprechen, oder die anderen Ernsten in diesem idF Faden, aber wissend bin ich nicht. Eher suchend, oder wie Sokrates gesagt haben soll: Ich weiß, dass ich nichts weiß.

Also lasst und Exzellent zueinander sein, denn bunt ist das Dasein und granatenstark... und VOLLE KANNE, HOSCHI!
>>
Nr. 22732
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Auf der Röhre gibt es ein schönes Video mit hochauflösenden Bildern von der Marsoberfläche. Basiert alles auf echten Bildern, aber wurde dann mit Hochtechnologie in große Panoramabilder zusammengerechnet.

https://youtube.com/watch?v=W7FcE7yZl4M
>>
Nr. 23015
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Hat Ernst schon gehört, dass auf der Venus potenzielle Alien-GF gefunden wurden? Na gut, vielleicht nicht direkt Alien-GF, aber immerhin Phosphorwasserstoff PH3, was unter Anderem von Bakterien gebildet wird. Hat aber alles nicht viel zu bedeuten, sondern kann auch andere Gründe haben, weil Phosphor-Chemie selbst auf der Erde noch nicht vollständig geklärt ist. Sagt Sibylle Anderl, und deshalb muss es stimmen!!1

https://faz.net/aktuell/wissen/weltraum/seltenes-molekuel-leben-auf-der-venus-16954795.html
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Nr. 24147
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Die NASA hat Wassereis auf dem Mond gefunden. Nicht viel und so wie ich es verstehe nicht einfach zu erschließen, aber wäre natürlich für jegliche Konstrukte auf dem Mond schon hilfreich, wenn man nicht zu jeder bemannten Mondmission das Wasser noch selbst mitschleppen müsste. Nicht sicher, um wie viel Wasser es sich da wirklich handelt:
>eine eindeutig auf Wasser hindeutende Absorptionslinie bei 6 Mikrometern nahe des weit im Süden liegenden Clavius-Kraters gefunden
>Im Schnitt weise sie auf die Existenz von 200 Mikrogramm H₂O pro Gramm Mondgeröll hin, [...] Es sei wahrscheinlich in Glas eingeschlossen und bei Einschlägen von Mikrometeoriten aus existierendem Mondmaterial entstanden.
Wenn das nur in diesem einen Krater war, die so lange danach suchen mussten und das nur durch Meteoriten-Einschläge entstanden ist, dann kommt da am Ende nur ein Fischteich bei raus ;_;

https://faz.net/aktuell/wissen/weltraum/nasa-bekanntgabe-eine-aufregende-neue-mond-entdeckung-17021309.html
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Nr. 24169
Ernst hat heute seine EMS behandelten Klone in die Matrix geschickt. Dort werden sie dann zwei Wochen sein, und dann werde ich sehen ob Kolonien gewachsen sind.
>>
Nr. 24173
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>>24169
>EMS
Ethylmethansulfonat? Willst du etwa Mutationen provozieren?
>>
Nr. 25202
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Heute soll ein Testflug des geplanten SpaceX-Raumschiffes stattfinden, 10km Höhe wollen sie erreichen. Es gibt auch theoretisch einen Lebendström dazu, aber scheinbar wird der Startzeitpunkt immer weiter nach hinten verschoben. Im Ström steht gerade "Liftoff time tbd". Musk hat aber schon ordentlich angekündigt, was das Ding alles mal können soll:
>Eines dieser Raumschiffe soll 150 Tonnen Fracht ins All fliegen und 50 Tonnen Fracht zur Erde bringen können. Er bezeichnete das Starship als "schnellsten Weg zu einer selbsterhaltenden Stadt auf dem Mars" und hält auch Reisen zu anderen Planeten für möglich
Unabhängig davon ob es klappt finde ich es kühl, dass es Leute gibt, die sowas auf den Weg bringen.

https://heise.de/news/SpaceX-will-ein-erstes-Starship-starten-Mehr-als-10-Kilometer-Hoehe-angestrebt-4983411.html
https://youtube.com/watch?v=nf83yzzme2I
>>
Nr. 25205 Kontra
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Da passiert doch was!
>>
Nr. 25206
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Meh, nur für eine Sekunde die Triebwerke eingeschaltet und dann wieder abgeschaltet, nächster Versuch dann wohl morgen. War aber auch so angekündigt, dass sie nicht sicher sind, ob sie es heute schon durchziehen können, und überhaupt rechnen sie nicht ernsthaft damit, dass das Ding wieder wie geplant heil runterkommt. Aber dafür hat man schließlich Prototypen, der Nachfolger ist schon fast fertig.

Konnte man aber auch nicht ahnen, dass die Startrampe von Raptoren gestürmt wird so kurz vor dem Start Raptor ist der Name der Triebwerke.
>>
Nr. 25214
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Heute zwischen 16 und 22Uhr (9-15Uhr Ortszeit in Boca Chica, Texas) soll wieder ein Start versucht werden, ich hoffe es klappt diesmal! Der offizielle Ström geht scheinbar nur kurz vor dem Start lebend, aber es gibt viele andere Ströms, die dauerhaft berichten. Die Schirmschüsse stammen von https://youtube.com/watch?v=D8bZkTjEnXw. Da diesmal Robo dabei ist wird bestimmt alles gut gehen :3
>>
Nr. 25224 Kontra
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Nr. 25228
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Laut Ström noch 40 Minuten bis zum nächsten Versuch. Schaut außer mir niemand, oder ist außer mir niemand da :3
>>
Nr. 25229
>>25228
Die lassen sich aber Zeit.
>>
Nr. 25230
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>>25229
Ja, da war ein nicht genehmigter Flugzeug-Start in der Nähe, da wurde der Countdown automatisch abgebrochen. Hoffentlich gibt es gleich einen Neuen.
>>
Nr. 25231 Kontra
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>nächster Versuch 23:40
>>
Nr. 25232
>>25230
Dachte dass eines der Triebwerke nicht genügend Sauerstoff hatte oder sowas.
5 Minuten, ich drücke die Daumen.
>>
Nr. 25233
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Dscheiße Ernst das ist für bemannte Raumfahrt ja vielleicht gar nicht so dolle?
>>
Nr. 25234
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Bis zur Landung wars super! Dafür, dass es nur ein Prototyp war und die nächsten verbesserten Prototypen schon fast startklar in der Fertigungshalle stehen: Niet slecht!
>>
Nr. 25235
>>25234
Der vertikale Flug war wirklich episch. Was man in dem Ström den Du geteilt hast nicht sah war, dass eines der Triebwerke kurz nach dem Start ausfiel, es einen kleinen Brand gab und dann kurz vor Landung das zweite auch ausfiel. Gegenschub war also viel zu gering für langsame Landung aber die Ausrichtung war exzellent.
>>
Nr. 25236
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>>25235
Ja, es gibt den offiziellen Ström, der erst kurz vor dem Start lebend geht, und etliche andere Ströms. Keine Ahnung, welcher der Beste ist, aber auf dem Offiziellen kann man sich jedenfalls alles noch mal schön und hochauflösend angucken: https://youtu.be/ap-BkkrRg-o?t=6483
>>
Nr. 25237
>>25236
https://www.youtube.com/watch?v=toK7B1_WwJs
Den habe ich unter anderen geschaut (Drei Monitore ergeben manchmal doch auch Sinn). Der Kommentarjunge nervt aber er hat mehrere Kameras gezeigt. Gesamtansicht war auch besser.
>>
Nr. 25238
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>>25237
Auf jeden Fall hat sich das Warten gelohnt, fühlt Zeuge von was Wichtigem gewesen zu sein: Ein großer Schritt in Richtung Raumfahrt mit drastisch reduzierten Kosten und massiv verbesserter Nutzlast. Wenn selbst der Prototyp schon so gut unterwegs ist, dann habe ich wenig Zweifel daran, dass das irgendwann vernünftig funktioniert. Endlich geht es mal wieder vorwärts bei dem Thema :3

In Deutschland die Presse dann morgen bestimmt trotzdem wieder so:
>Rakete explodiert, Musk besiegt, büdde alle VW kaufen :DD
>>
Nr. 26530
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Ich weiß, dass es für den Dicken ein eigenes Brett gibt, aber in diesem Fall passt es gut hierhin: Es gibt erfolgsversprechende Ansätze für Impfungen gegen Multiple Sklerose, manche Krebsarten und sogar HIV. Wusste gar nicht, dass man gegen MS oder Krebs impfen kann, da ja beides keine Virenerkrankungen sind. Aber scheinbar geht sowas. Im Fall von MS:
>Das Ziel der MS-Impfung ist es, dass der Körper angeregt wird, die krankmachenden Selbstantigene zu produzieren, was wiederum zu einer Toleranz führen soll
Hört sich an wie der Versuch, einen Alkoholiker mit Bier zu therapieren. Aber wenn das so geht: Umso besser!
>>
Nr. 26531
>>26530
Boah, da müsste ich schon mal die Originalpublikation lesen bei dem MS-Krams.

Krebs kann übrigens sehr wohl von Viren verursacht werden, da gibts sogar recht viele.
Deshalb werden Mädchen ja mittlerweile gegen HPV geimpft, weil das Gebärmutterhalskrebs auslösen kann.
>>
Nr. 27049
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Der Moschus hat es gestern noch einmal versucht, leider sah das Ergebnis etwas schlechter aus als beim letzten mal. Trotzdem ist es bezeichnend, wie sehr sich die deutsche Presse das Maul darüber zerreißt. Ich will gar nicht wissen, wie viel Anzeigengeld VW, BMW, Audi und Mercedes denen in den Arsch stecken, so dass sie sich keine positiven Artikel über Tesla leisten können. "Murks statt Mars", bravo FAZ, das wäre selbst Julian Reichelt peinlich.

https://youtube.com/watch?v=l4-PwxnJimg&t=16260s
>>
Nr. 27070 Kontra
>>27049
Liegt es denn wirklich daran? Der gute Moschus hat ja eine ähnliche Twitterpräsenz wie der Orangen-Utan, weshalb er jetzt auch seine ganzen I FUCKING LOVE SCIENCE Hipster-Verehrer verloren hat, weil die gemerkt haben, dass er einfach nur ein Irrer mit zu viel Geld ist.
>>
Nr. 27449
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Heute Abend gibt es Lebendströme von der Marslandung des Perseverance-Rovers der NASA. Die Landung wird laut Plan um kurz vor 10 deutscher Zeit stattfinden. Möchte Ernst mitschauen? Da es angeblich mehrere Lebendströme geben, habe ich jetzt einfach irgendeinen rausgesucht:

https://youtube.com/watch?v=w9zFaCNXTCY

>>27070
>Der gute Moschus hat ja eine ähnliche Twitterpräsenz wie der Orangen-Utan, weshalb er jetzt auch seine ganzen I FUCKING LOVE SCIENCE Hipster-Verehrer verloren hat, weil die gemerkt haben, dass er einfach nur ein Irrer mit zu viel Geld ist.
Sehe ich anders. Was er mit seinen Raketen auf die Beine gestellt hat ist jetzt schon aller Ehren wert. Das ist ja alles noch in der Entwicklungsphase, daher verstehe ich nicht, warum alle darauf rumreiten, dass die Dinger nicht gescheit landen. Und dass er dafür einen Haufen Kohle raushaut ist mir ehrlich gesagt sympathisch. Hätte ich ein paar Milliarden übrig wäre Raumfahrt sicher auch eines der Themen, welches ganz oben auf meiner Förderliste steht, zusammen mit Energiegewinnung/-versorgung. Das sind absolute Zukunftsthemen und aus meiner Sicht Kernfragen des langfristigen Überlebens der Menschheit. Sehe mich selbst nicht als Moschus-Lüfterjungen, aber das was er da macht finde ich gut und richtig. Und ob er Zwitscher-Folger verliert oder nicht kratzt mich daher auch nicht. Das ist er als Person, ich bin aber an seinen Projekten interessiert. Und an seiner Mulle, ich gebe es zu, Bild relatiert ;_;
>>
Nr. 27454 Kontra
>>27449
Ach Ernst, beim Moschus gehts doch nicht um SpaceX.
Eher so darum, dass er auf Twitter gezeigt hat, dass es garnicht so schlau ist wie man bisher dachte, dass Tesla nicht wirklich toll ist, vor allem wenn man sich als toller Philantrop gibt und dann rauskommt, dass die Leute scheiße behandelt werden, dass er voll arschverletzt ging bei dieser Sache mit den verschütteten Kindern, der Gasbrenner, der als Flammenwerfer vermarktet wurde, dieses volle reingrätschen in das "Tony Stark im Echtleben"-Image, usw. usf.
Demnach: SpaceX ja, Musk nein.
Natürlich, wiederverwendbare Raketen und die Verbilligung vom Raumfahrt ist natürlich ziemlich kühl, aber es ist keine "Kernfrage" des langfristigen menschlichen Überlebens. Bis wir soweit sind, auf anderen Planeten leben zu können, haben wir uns hier unten schon längst wieder in die Steinzeit geballert oder anderweitig rückentwickelt.

P.S.: Die Mulle ist voll hässlich und macht schlechte Musik, keine Ahnung warum die jemand toll findet
>>
Nr. 27472
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Erinnerungsstoß: Noch knapp 1,5 Stunden. Das hier scheint der offizielle NASA-Ström zu sein, der ist aber noch nicht lebend. Immer noch nicht sicher was der beste Ström ist, probiert am besten selbst ein bisschen rum: https://youtube.com/watch?v=21X5lGlDOfg

>>27454
>dass die Leute scheiße behandelt werden, dass er voll arschverletzt ging bei dieser Sache mit den verschütteten Kindern, der Gasbrenner, der als Flammenwerfer vermarktet wurde, dieses volle reingrätschen in das "Tony Stark im Echtleben"-Image
Das sagt mir alles gar nichts, aber ich verfolge das auch nicht. Ich lese halt immer nur über die SpaceX-Sachen und freue mich, wenn es mal wieder was Neues gibt. Raumfahrt war ja lange genug tot, ich weiß gar nicht mehr seit wann, wahrscheinlich seit Challenger oder so. Das Einzige was es gab waren Forschungsergebnisse und immer bessere Bilder von Teleskopen.
>aber es ist keine "Kernfrage" des langfristigen menschlichen Überlebens. Bis wir soweit sind, auf anderen Planeten leben zu können, haben wir uns hier unten schon längst wieder in die Steinzeit geballert oder anderweitig rückentwickelt.
Naja, aber wir sollten es doch wenigstens versuchen, oder? Genau das ist ja der Grund warum das so wichtig ist. Etwas Redundanz könnte für das Überleben der Spezies entscheidend sein.
>Die Mulle ist voll hässlich und macht schlechte Musik
Die ist doch nicht hässlich, ich finde die süß. Auf neueren Bildern sah sie allerdings nicht mehr so süß aus, da war sie aber auch übelst aufgedonnert. Zur Musik kann ich nichts sagen, ich glaube ich habe nur ein Leid von ihr gehört, und das klang wie 100x mit dem Kombjudah überarbeitet.
>>
Nr. 27474
>>27454
finde den tesla-marketinghype nebst gläubigen jüngern unglaublich nervig, musks turbokapitalistische methoden (miese arbeitsbedingungen, union-busting, unterstützung des putsches in bolivien - vermutlich nur die spitze des eisbergs) und seinen ausgeprägten narzißmus abstoßend, doch daß der mann weit überdurchschnittlich begabt ist, ist ziemlich offensichtlich. im bereich technologie kann man ihn ruhigen gewissens als visionär und "macher" bezeichnen, der außergewöhnliches leistet. daß sich in der raumfahrt endlich wieder etwas tut ist maßgeblich ihm zu verdanken und auch seine aktivitäten in der biotechnologie sind "cutting edge", um das mindeste zu sagen. stichwort bci/neuralink.
>>
Nr. 27475
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NASA, gibe echte Bilder!!1
>>
Nr. 27476
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Touchdown konfirmiert :3
>>
Nr. 27477 Kontra
>>27472
>Raumfahrt war ja lange genug tot, ich weiß gar nicht mehr seit wann, wahrscheinlich seit Challenger oder so.
Naaaa ja, die Aussage halte ich für übertrieben. Es gab durchaus wenig öffentliches Interesse und wenig Gelder für Luft- und Raumfahrtforschung, aber die ISS ist seit 20 Jahren dauerhaft besetzt, es wird auch einiges geforscht. Hatte selbst mal durch Konferenzen Kontakt zu Leute, die mit Lebenserhaltungssystem und sowas arbeiten.

>Etwas Redundanz könnte für das Überleben der Spezies entscheidend sein.
Schon, nur wie gesagt, wenn hier unten alles kaputtgeht, bevor wir überhaupt ins All kommen, nutzt das alles nichts.

>>27474
Jesses, benutz mal die Umschalttaste. Und seine Mitarbeiter leisten mit Sicherheit Außergewöhnliches, aber der Moschus selbst ist eben nicht viel mehr als ein Jobs-Typ. PayPal war ja auch nicht er allein und wie die meisten erfolgreichen Unternehmen war da auch viel Glück dabei. Und bitte hör auf, über "Biotechnologie" zu reden, das verkommt mittlerweile wirklich zu einem Summwort. Darüberhinaus ist der ganze Mensch/Maschine-Interface-Krams ziemliche Zukunftsmusik, was es da gibt, gabs auch schon bevor der Typ so ein Bohei drum gemacht hat. Der sollte lieber mal weniger Rauchen und mehr an anständiger Akkutechnologie arbeiten, bzw. generell daran, dass Elektroautos mal TATSÄCHLICH nachhaltig werden.
>>
Nr. 27482
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>>27477
>Naaaa ja, die Aussage halte ich für übertrieben. Es gab durchaus wenig öffentliches Interesse und wenig Gelder für Luft- und Raumfahrtforschung, aber die ISS ist seit 20 Jahren dauerhaft besetzt, es wird auch einiges geforscht
Ja stimmt schon, die Aussage war undifferenziert. Eigentlich hätte es heißen müssen: Interplanetare Raumfahrt war lange Zeit tot.
>Schon, nur wie gesagt, wenn hier unten alles kaputtgeht, bevor wir überhaupt ins All kommen, nutzt das alles nichts.
Gerade deswegen finde ich es ja so wichtig, dass wir bei dem Thema Gas geben. Das ist für mich auch ein Thema, was als Zukunftsvision taugt, womit man Menschen begeistern kann. So wie Kennedy früher, als er nach dem Sputnik-Schock gesagt hat, dass sie in 10 Jahren auf den Mond wollen. Das ist mal eine Ansage, und nicht so langweiliges Zeug wie: Wir wollen bis zum Jahr 2025 mit Elektroautos fahren. Tolle Wurst. Mag sein, dass es wichtig ist, aber begeistern kannst du mit sowas niemanden.
>>
Nr. 27484
>>27482
>Interplanetare Raumfahrt war lange Zeit tot.
Du was? Es laufen ständig Sonden in alle möglichen Richtungen, allein was alles auf dem Mars gelandet ist.
Oder meintest du: Bemannte interplanetare Raumfahrt? Die war auch nicht tot, weil es sowas noch nie gab.

Das Kennedy-Beispiel finde ich auch etwas unglücklich gewählt, da das ganze "Race to Space" ein einziger Schwanzvergleichswettbewerb war.
>OH NEIN DIE RUSSEN SIND IM WELTALL!!!!1 USA NICHT MEHR NUMBAH ONE??????!!! WIR MÜSSEN WAS TUN!!!!!!! WERNHER, WO BIST DU????????!!!!!!!
Natürlich war das eine große ingenieursmäßige Leistung, eine der größten der Menschheit bis dato, aber es war eben auch eine reine Prestigeangelegenheit, vor allem weil man ja zu der Zeit auch nur ständig einen Totmannschalter von der völligen nuklearen Zerstörung entfernt war, vor allem mit den nun bewiesenermaßen extrem leistungsfähigen Raketen. Aus heutiger Sicht nur deshalb kein völliger Reinfall, weil das NASA-Budget ohnehin nie sonderlich groß war, selbst zu der Zeit, und einige nützliche Sachen aus der Raumfahrtforschung entstanden sind.
>>
Nr. 27639
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Hat Ernst schon das neue Panorama von Perseverance gesehen? Bild relatiert. Kaum zu glauben, dass das von einem Ort stammt, der 50 Millionen Kilometer von uns entfernt ist. Es mag nur ein Foto sein, aber ich finde, dass das etwas Besonderes ist. Als hätte de Menscheit ihren Aktionsradius wieder ein Stück ausgeweitet. Natürlich gab es auch vorher schon Bilder vom Mars, aber mit jeder Mission und jedem neuen, besseren Bild wird der Griff ein Stück fester. Schade, dass das Leben nur so kurz ist und wir somit nur einen kleinen Ausschnitt aus den Fortschritten in der Raumfahrt miterleben können.

>>27484
>Oder meintest du: Bemannte interplanetare Raumfahrt? Die war auch nicht tot, weil es sowas noch nie gab.
Widerspruch: Auch etwas, was es noch nicht gab, kann als Thema trotzdem tot sein. Und das Thema war mausetot. 1961 Gagarin, 1969 bemannte Mondlandung, und dann nichts mehr, nicht mal konkrete Pläne. Raumstation schön und gut, aber das ist eben nicht dasselbe.
>da das ganze "Race to Space" ein einziger Schwanzvergleichswettbewerb war.
Ja klar. Schade, dass man immer erst einen Arschtritt braucht, um sowas voranzubringen. Leider sehe ich sowas in naher Zukunft nicht kommen, da China&Co als Feind nicht richtig taugen, und sonst niemand in Sicht ist. Mir wäre es trotzdem lieber, dass sowas in erste Welt-Staaten wieder stärker verfolgt wird. Aber scheinbar gewinnt man innenpolitisch mit sowas keinen Blumentopf, und schon gar keine Wahlen.
>>
Nr. 27717
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In knapp 15min ist wieder ein Raketenstart geplant (SN10): https://youtube.com/watch?v=7Smrw-BYe1I
>>
Nr. 27718 Kontra
19 kB, 564 × 506
Die absoluten Verrücktmänner haben es tatsächlich getan! Zitat aus dem Ström:
>Mars just got a little bit closer
:3
>>
Nr. 27778
23 kB, 470 × 274
Hier gibt es zwei sehr schöne Marspanoramen, die als Rundumsicht aufbereitet sind, also mehr als nur normale Bilder. Man kann sogar ein bisschen rein- und rauszoomen.

https://large-format.photography/Mars/index.html
>>
Nr. 27782 Kontra
51 kB, 1280 × 720
>>
Nr. 28457
817 kB, 515 × 357, 0:14
Montag ist der nächste Versuch, diesmal mit SN-11. Sie wollten wohl schon gestern, aber haben es verschoben.
>>
Nr. 28530
95 kB, 480 × 480, 0:04
>>28457
OK, der Versuch war doch erst heute, aber leider haben sie es diesmal in die Luft gejagt, es gab also nichts zu sehen ;_;
>>
Nr. 28759
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Brummmmmm~
>>
Nr. 29274
37 kB, 350 × 455
Das Moxie-Modul auf dem Mars hat es geschafft, aus dem dort vorhandenen Kohlendioxid Sauerstoff zu generieren. Wenn man davon ein paar hochschafft könnte man genug Atemluft für Astronauten erzeugen. Und wenn man noch ein paar mehr hochschafft könnte man den Sauerstoff, den man für die Raketenzündung für den Rückflug braucht, auch gleich vor Ort erzeugen und müsste den nicht teuer mitschleppen.

https://faz.net/aktuell/wissen/weltraum/mars-rover-gelingt-umwandlung-von-co2-in-sauerstoff-17305986.html
>>
Nr. 29309
>>29274
Wo kommt das CO2 da eigentlich her? Saugen die jetzt die Mars-Atmosphäre leer? Sind wir hier bei Spaceballs?
>>
Nr. 29315
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>>29309
>Saugen die jetzt die Mars-Atmosphäre leer?
Im Prinzip schon, aber auch wenn die Mars-Atmosphäre nur 1/100 der Dichte der Erdatmosphäre aufweist: So schnell hat man die nicht weggeatmet.
>>
Nr. 29474
8,9 MB, 1280 × 720, 1:16
Brummmmm~
>>
Nr. 29701
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Das hatte ich gar nicht mitbekommen. Das stützt aber meine Vermutung, dass alles, was in diesem Bereich möglich ist, irgendwann auch passieren wird. Wenn nicht bei uns, dann eben in fortschrittsfreundlicheren Nationen mit weniger moralischen Bedenken, oder in den Laboren reicher Privatleute. Bin gespannt wie lange es dauern wird, bis genetische Manipulation am menschlichen Erbgut als etwas Normales angesehen wird.

https://geo.de/wissen/forscher-schaffen-mensch-affen-mischwesen-30484574.html
>>
Nr. 29704
>>29701
Naja das war eher sowas wie zelluläre Pfropfung. Blastocysten sind noch die ganz wenigzelligen Anfangsstadien von Embryonen und die haben da lediglich Stammzellen reingepackt. Klar läuft das für eine gewisse Zeit, aber von einem "Mischwesen" ist das noch arg weit entfernt. Habe grad nicht die SMBC-Cartoons zur Hand zum Thema Wissenschaftsjournalismus.
>>
Nr. 29877
Heute ist es mal wieder so weit. Heute wird SN-15 hochgebalat mit demselben Ziel wie bei den letzten Versuchen: 10km nach oben, und dann wieder nach unten, aber diesmal mit gescheiter Landung. Das Startfenster ist schon angebrochen, es kann aber noch Stunden dauern bis es losgeht.

https://youtube.com/watch?v=NPNvB5ComFw
>>
Nr. 29890
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Sieht gut aus Ernst, wird wohl gleich losgehen mit dem Start.
>>
Nr. 29900
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>>29890
Landung gestern erstmals erfolgreich durchgeführt :3 Man hat nicht so viel vom Flug gesehen, weil überall Wolken waren, und die Kameras an der Hülle nur unregelmäßig Bilder geliefert haben, aber es wurde auf den dafür vorgesehenen Beinen gelandet, und bis auf ein kleines Methanfeuer lief alles glatt.

https://youtube.com/watch?v=JKEP1f91IYw
>>
Nr. 29903
>>29701

Ich kann mir gut vorstellen dass man auf diese Art in 30 Jahren Erbkrankheiten und genetische Prädispositionen für Krankheiten ganz selbstverständlich heilen wird, so wie bei anderen nicht-genetischen Krankheiten heute. Darüber hinaus denke ich mir dass das ein Nischending bleiben wird.
>>
Nr. 29909
>>29903
Uiuiui Ernst, du redest doch nicht etwa von Eugenik? Das ist nämlich ganz pöhse!
>>
Nr. 29914
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>>29903
>Ich kann mir gut vorstellen dass man auf diese Art in 30 Jahren Erbkrankheiten und genetische Prädispositionen für Krankheiten ganz selbstverständlich heilen wird, so wie bei anderen nicht-genetischen Krankheiten heute
Genau das denke ich auch, das wird eines Tages Standard sein. Argumente wie "das ist ethisch fragwürdig" werden dann auf einem Niveau sein mit "Die Heilung eines Kranken ist ethisch fragwürdig, weil Gott ihn vielleicht zu sich rufen will", wie ein alter Aberglaube. Vielleicht wird das auch über die Kostenschiene laufen, so dass man sagt: "Aber natürlich können sie dieses Kind bekommen Frau Ernstsen, aber die Pflegekosten für seine absehbare Krankheit müssen sie dann selbst tragen, oder sie optimieren das schon vor Geburt weg zum kleinen Preis". Oder man macht es über die Gerechtigkeit: Alle Menschen sollen die bestmöglichen Startbedingungen im Leben haben. Man könnte auch völlig zurecht argumentieren, dass die Verweigerungshaltung bezüglich genetischer Eingriffe am Menschen nichts Anderes ist als die Feigheit, den nächsten Schritt in der Evolution zu gehen, und statt dessen die Augen zu schließen und den Zufall zur ultimativen Gerechtigkeit zu verklären.

Mir ist schon klar, dass es auch Gründe dagegen gibt, aber ich denke, dass die Argumente dafür irgendwann überwiegen werden, besonders wenn die technische Verfügbarkeit und die daraus entstehenden Möglichkeiten immer sichtbarer werden. Und man kann die Diskussion ja ruhig 10x in Folge verlieren. Es reicht, wenn man sie beim 11. mal gewinnt, denn ab dann ist der Damm gebrochen und es wird Standard. Erst wird man nur die schlimmen Erbkrankheiten heilen, und dann wird es einen schleichenden Übergang zur genetischen Optimierung geben. Mal abgesehen davon, dass die Staaten für ihre Armeen das sowieso im Geheimen machen werden.
>>
Nr. 29916
>>29909
Es geht ja nicht darum den Übermenschen zu erschaffen sondern darum Krankheiten zu heilen. Das ist ja genau der Unterschied
>>
Nr. 29920
>>29916
Das ist dennoch Eugenik, denn um Erbkrankheiten auszurotten, muss man in das Erbgut eingreifen. Damit werden also nie mehr Kinder mit Trisomie 21 geboren, sie werden also effektiv wegeugenisiert.
>>
Nr. 29948
>>29920
M. E. weniger als es im Augenblick der Fall ist. Im Augenblick werden neun von zehn Embryos mit Trisomie abgetrieben (ganz schön schwierig finde ich). Mit Gentechnik werden ja die betroffenen Embryos nicht mehr aussortiert, sondern sie werden geheilt.
>>
Nr. 29951
>>29948
>Mit Gentechnik werden ja die betroffenen Embryos nicht mehr aussortiert, sondern sie werden geheilt.
Nee, Ernst, so funktioniert das nicht.
Entweder sortierst du aus, oder du greifst bereits in der Keimbahn ein (obwohl das gerade bei einem stochastischen Prozess wie Trisomie auch sehr schwierig ist). Aber einfach mal aus jeder Zelle eines Embryos das zusätzliche Chromosom rauspulen geht einfach nicht.
Dann müssen wir schon eher von echten Erbkrankheiten sprechen wie etwa Mukoviszidose, obwohl es da auch gewisse Leute gibt, die dagegen sind, weil man dann ja mit der Krankheit auch die Sichtbarkeit der Betroffenen auslöschen würde oder irgendsoein Bullshit. Gibt ja genug Verrückte, wie diese tauben Lesben, die ein taubes Kind wollten oder so.
>>
Nr. 36245
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Hat Ernst mitbekommen, dass die Woche Jeff Bezos und Richard Branson mit den Raketen ihrer jeweils eigenen Firmen ins All geflogen sind? Bezos hatte sogar noch einen Passagier dabei, der für die Tour eine ordentliche Summe geblecht hat. Ich finde das super: Je mehr sich die Privatwirtschaft der Raumfahrt annimmt, desto mehr Fortschritte sind zu erwarten, und das Thema wird auch wieder präsent in der Öffentlichkeit. Wenn sich dadurch die Wiederbenutzbarkeit der Fluggeräte und die Kosten pro Kilogramm für den Weltraumtransport senken wäre das ein großer Fortschritt. Und wer beim Thema Raumfahrt wegen Umweltschutz rumweint soll sich unironisch weghängen. Da kommt endlich mal Bewegung in so ein festgefahrenes Thema, und gleich hat man wieder fortschrittsfeindliche Jammerlappen am Start. Da investieren schon Privatleute ihre Kohle in ein Forschungsthema, und dann haben die Leute immer noch was zu meckern. Sollen sie halt alle ihre Schlaufone zurückgeben und Sozialmedien abschalten, damit ist der Umwelt mehr geholfen.
>>
Nr. 36580
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Kennt Ernst gute Seiten für Forschungsnachrichten bezüglich Weltraum-Themen? Egal ob Nachrichtenseite oder Blog. Ernst kriegt immer nur ab und zu was über heise, FAZ oder seine Duröhrenvorschläge mit, aber es gibt doch bestimmt reichlich dedizierte Seiten, die sich nur mit solchen Sachen beschäftigen.

space.com, was sich Ernst ergurgelt hat, sieht gar nicht so schlecht aus, aber vielleicht hat Ernst ja noch ein paar Geheimtipps?
>>
Nr. 37655
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Schlüsselaustausch mittels Lichtquanten, hört sich nett an. Wenn Ernst im Jahr 2271 Glasfaser bekommt, wird er diese Methode in Betracht ziehen. Leider ist uns China auch hier schon wieder Jahre voraus, und wir sind mal wieder hinten dran. Musste zudem munzeln bei:
>Der große Knackpunkt bei Verschlüsselung seien oft Schwachstellen in der Implementierung
Manche Dinge ändern sich wohl nie, da hilft auch das beste Verfahren nichts :3 Wann wird Ernst seine Kommunikation freistrahlverschlüsseln?

Auch:
EC - Freistrahlkanal
EC - Irgendwas ist anders
>>
Nr. 37833
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Dieser Röhrenkanal ist Ernsts schuldiges populärwissenschaftliches Vergnügen: https://youtube.com/c/pbsspacetime/videos
>>
Nr. 38489
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Ernst hat einen Artikel gelesen in dem es heißt dass hypothetische Dyson-Sphären auch um schwarze Löcher gebaut werden können um deren Energie zu nutzen. Zur Erinnerung: Eine Dyson-Sphäre ist ein gigantisches Konstrukt, welches zum Beispiel einen Stern umfasst und dessen Energie nutzbar macht, und ist die Vorstellung von uns Nuklearzeitalter-Höhlenmenschen wie eine fortgeschrittene Zivilisation ihren zweifelsohne gigantischen Energiebedarf decken könnte. Ernst war erst so warte einen Moment.jpg, weil
>schwarze Löcher
>abstrahlen
Nicht sicher ob. Aber im Artikel stand, dass durch die Masse, welche das schwarze Loch anzieht und die sich extrem beschleunigt, auch enorme Energiemengen abgegeben werden bevor die Masse ins schwarze Loch fällt, und schwarze Löcher um ein Vielfaches mehr Energie "abstrahlen" könnten als ein normaler Stern. Das fand Ernst interessant, da man ja schwarze Löcher normal nur damit verbindet, dass da nur Sachen reingehen und nichts wieder raus.
>>
Nr. 38490
>>38489
Lies mal über Pulsare und Quasare, Hirn wird geblasen sein.
>>
Nr. 39830
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Was hält Ernst davon dass China einen experimentellen Thorium/Flüssigsalz-Kernreaktor gebaut hat? Die wollen damit bis 2050 ihre gesamte Energieerzeugung klimaneutral bekommen, und im Gegensatz zu dem was wir hier so treiben halte ich das zumindest für möglich. Vorteile der Technologie: Du hast weniger radioaktiven Müll (vor allem kein Plutonium mit Halbwertszeiten von drölfzigtausend Jahren), Thorium ist nicht nukularwaffenfähig und eine Kernschmelze wie bei einem Uran/Wasserkühlungs-Reaktor es auch nicht geben: Selbst wenn du das Kühlsystem einfach abschaltest, dann läuft die Brühe aus und die Kettenreaktion stoppt.

Ich muss sagen ich finde es ziemlich doof aus dogmatischen Gründen auf Kernenergie zu verzichten. Es wäre was Anderes wenn man die Vor- und Nachteile abwägen würde und dann zu dem Schluss käme dass es nicht taugt, aber das ist ja nicht passiert. Mit Windrädern und Solarzellen wird man den wachsenden Energiebedarf der Welt wohl eher nicht decken, und bis zur Fusionsenergie wird es noch eine Weile dauern. Ich habe das Gefühl dass wir uns aufgrund diffuser Ängste (Atom = Bombe = schlecht, auch: Tscherno Bill) dem Thema verschließen. Ist ja nicht so, dass wegen Gas, Kohle und Öl keine Menschen sterben, das passiert halt nur selten plakativ. Zudem fallen Solarzellen und Windräder sowie die nötigen Stromtrassen auch nicht vom Himmel.
>>
Nr. 39831
>>39830
Deutschland könnte schon seit einiger Zeit Brutreaktoren gaben, wenn nicht eine gewisse Partei schon seit 40 Jahren da massiv Propaganda betreiben würde.
Selbiges mit Gentechnik.
>>
Nr. 40349
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Ernst hat sich ein paar Videos über den aktuellen Stand zur Fusionsenergie angeschaut. Fazit: Es ist noch weit, weit entfernt ;_; Prinzipiell ist Fusionsenergie zwar heute schon möglich, aber nicht mit Energiegewinn. Wenn heute gesagt wird, dass es schon Reaktoren gibt, die in die Nähe eines 1:1-Verhältnisses von reingesteckter zu gewonnener Energie reden, dann wird da grundsätzlich unter den Tisch fallen gelassen, dass die nur von der Energie reden, die wirklich in die Reaktion geflossen ist, was aber nur ein Bruchteil der Energie ist, die man für den Betrieb der Anlage braucht. Weiterhin wird gerne verschwiegen, dass man ebenfalls nur einen Teil der Energie die entsteht (Wärme) in Elektrizität umwandeln kann. Das ist also eher noch in der Forschungsphase und wird für die Stromversorgung in den nächsten Jahrzehnten noch keine Rolle spielen.

Relatierte Videos:
https://youtube.com/watch?v=JurplDfPi3U
https://youtube.com/watch?v=LJ4W1g-6JiY
>>
Nr. 41127
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Ernst ist während einer wissenschaftlichen Arbeit unerwartet auf ein Bild von Nikola Tesla gestoßen. Das muss ich natürlich umgehend im Wissenschaftsfaden pfostieren.
>>
Nr. 41199
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Angeblich ist Luft doch ein guter Isolator. Aber wenn Ernst eine leere 1,5k Plastikflasche auf dem Boden stehen hat, und dann seine Balkontür öffnet so dass kalte Luft reinkommt, dann dauert es keine Minute bis er die Flasche knacken hört weil sie sich zusammen zieht. Dafür muss die Lufttemperatur in der Flasche doch schon spürbar abgenommen haben, so dass das Luftvolumen zumindest >1% geschrumpft ist. Luft ändert ihr Volumen laut Zwischennetz pro Grad um etwa 0,367%, also muss die gesamte Luft in der Flasche innerhalb von unter einer Minute um ein paar Grad abgekühlt sein.

Vielleicht ist Luft gar kein so guter Isolator.
>>
Nr. 41202
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>>41199
Ernst würde aus diesem Experiment zunächst die Erkenntnis ableiten, dass das Plastik der Flasche kein guter Isolator ist.
>>
Nr. 41205
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>>41202
>dass das Plastik der Flasche kein guter Isolator ist.
Ich habe da jetzt eine Weile hart drüber nachgedacht, und erst wollte ich sagen dass es keinen Sinn macht, weil der Flascheninhalt ja nicht schneller abkühlen kann nur weil man ein Stück Plastik außenrum hat, da ja trotzdem zuerst die Luft als schlechter Wärmeleiter das Plastik abkühlen muss, und dann das Plastik die Luft innen abkühlen muss, man hat also immer noch 2x Luft als schlechten Wärmeleiter mit drin. Aber es wäre natürlich möglich, dass die kalte Luft die reinströmt (und somit kaum Wärme aufnehmen muss weil immer frisch) das Plastik schneller abkühlen könnte als normaler Temperaturaustausch in der Luft - wenn man mal davon absieht dass Luft sich normalerweise durchmischen würde. Möglicherweise kühlt es also schnell ab weil ein Luftstrom da ist, und nicht einfach nur kalte Luft.

Allerdings dürfte das Plastik auch im Luftstrom nicht kälter werden als die Luft selbst, weil da ja keine Verdunstungskälte entsteht wie auf der Haut im Wind.
>>
Nr. 41206
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>>41205
Lieber Ernst, überlass das Denken doch lieber den Pferden, die haben einen größeren Kopf.
>>
Nr. 41207
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>>41206
Das Pfostieren solltest du dennoch mir überlassen, denn ich verfasse bessere Pfosten.
>>
Nr. 43780
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https://www.youtube.com/channel/UC8lvAD9wNDu-WMep_PXfZZQ

yt-Kanal des Landesmuseums für Vorgeschichte Halle. Der ist wirklich super, na ja, wenn man sich wie dieser Ernst für Archäologie und Vorgeschichte Europas und Mitteleuropas im Besonderen interessiert. Prof. Dr. Harald Meller bereitet den aktuellen Stand der Forschung medial auf, zeigt und erklärt Funde und Befunde und informiert in sehenswerten Interviews mit führenden Archäologen über den aktuellen Stand der Forschung. Das Angebot ist sicher eher für Eggsberten, aber Ernst konnte als interessierter Laie viel mitnehmen. Ernst freut sich, daß die Präsentation ohne die bei populärwissenenschaftlichen Dokus üblichen Theaterstücke und Schauspieler auskommt, die Ernst meist nerven und langweilen, dafür aber mit vielen Fakten, Karten und Aufnahmen von den echten Objekten, Fundorten usw. aufwartet. Ernst ist wirklich begeistert von dem Kanal.
>>
Nr. 43782
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>>43780
>Ernst freut sich, daß die Präsentation ohne die bei populärwissenenschaftlichen Dokus üblichen Theaterstücke und Schauspieler auskommt
Ich glaube da muss man unterscheiden zwischen "populärwissenschaftlich", was so ziemlich auf alles zutrifft was dieser Ernst sich im Bezug auf Forschungsthemen anschaut (weil er die echte Forschung nicht verstehen würde ;_;), und "Infotainment", was vermutlich das ist was du beschreibst, und was tatsächlich krebsig ist. PBS Space Time zum Beispiel was ich sehr gerne schaue ist mit Sicherheit populärwissenschaftlich in dem Sinne das dort echte wissenschaftliche Themen für die gewöhnliche Population aufbereitet werden, aber es fehlen die reinen Unterhaltungselemente wie reißerische Aufmachung, Berühmtheiten und Emotionalisierung, die es zu Infotainment (und somit unerträglich) machen würden.
>>
Nr. 44162
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Eine Forschungssonde hat erstmals "die Sonne berührt". Hört sich besser an als es ist, denn als unförmiger Gasball mit Korona ist die Definition von "berühren" großzügig ausgelegt. Das bedeutet lediglich dass die Sonde in den Bereich vorgedrungen ist in den, und ich zitiere, da ich es nicht 100% verstehe:
>The sun isn't a solid sphere like our Earth, but it does have a zone in which the immense gravity of the star keeps in the solar material it spews through fusion. At a particular distance from the sun, however, gravity and magnetic fields are no longer able to keep that material close. It's from that point where the solar wind flows away from the sun, never to return.
Ich kann nur annehmen dass das Material welches dann als Sonnenwind endet schon immer außerhalb dieser Zone war, denn wie hätte es sonst dorthin kommen sollen? Auf jeden Fall wird diese Zone als Atmosphäre der Sonne bezeichnet, und die Sonde war mit einem Abstand von rund 15 Solar-Radien (= 15*~700.000km = 10.500.000km) an ihrer Obergrenze. Das ist im Rahmen eines Fly-Bys passiert, von denen es noch weitere geben soll, und dann soll die Sonde bis auf 6 Millionen Kilometer an die Sonne ran.

Möglich ist das dank eines 12 Zentimeter dicken Karbonpanzers, das ganze Ding wiegt 7 Tonnen.
>>
Nr. 44168 Kontra
>>44162
>unförmiger Gasball mit Korona
Schmunzelte aus offensichtlichen Gründen
>>
Nr. 44182 Kontra
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>>44168
Ich lachte, das war mir nicht aufgefallen :DD
>>
Nr. 44605
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Morgen wird das James Webb-Teleskop ins All geschossen mit nur 14 Jahren Verspätung, das wird der Nachfolger für Hubble. Das soll im Lagrange-Punkt zwischen Erde und Sonne platziert werden, irgendwas mit günstigen Schwerkraftverhältnissen und Geschwindigkeiten auf Umlaufbahnen, zu tief für mich. Damit kann man dem Universum so richtig tief in den Arsch schauen und Bilder der ersten Galaxien aufnehmen und die Atmosphäre von Exoplaneten abchecken.

https://space.com/james-webb-space-telescope-launch-nasa-nervous
>>
Nr. 44658
>>44605
Sieht aus wie eine Einheit aus einem Anfang-00er-Zukunfts-Echzeitstrategiespiel.
>>
Nr. 44661
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In knapp 20 Minuten ist der Start, gibt Lebendström von der NASA auf der Röhre: https://youtube.com/watch?v=21X5lGlDOfg

>>44658
Ja, das Design ist lustig. Der Spiegel ist übrigens 6,5 Meter groß im Vergleich zu Hubbles 2,4 Metern. Deswegen mussten sie den in Einzelteilen hochschicken, der hätte so in keine Rakete gepasst.
>>
Nr. 44668
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>>44661
>Der Spiegel ist übrigens 6,5 Meter groß im Vergleich zu Hubbles 2,4 Metern. Deswegen mussten sie den in Einzelteilen hochschicken, der hätte so in keine Rakete gepasst.

Sicher?
>>
Nr. 44686
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>>44668
>Die Nutzlastbucht war 18,38 m lang und hatte einen Durchmesser von 4,57 m.
Tatsächlich werden der Spiegel und der Sonnenschutz aber erst im Weltall ganz ausgefahren.
Das Hauptproblem mit der Benutzung des Space Shuttles würde vermutlich allerdings eher darin bestehen, dass - außer der Tatsache, dass keine Space Shuttles mehr fliegen - das Weltraumteleskop in einer Entfernung rund viermal weiter als der Mond von der Erde arbeiten soll, und das ist keine Entfernung für eine bemannte Weltraummission, nur um einen Satelliten auszusetzen.

Aber nur um nochmal die Größenverhältnisse hier ein bisschen deutlicher zu machen siehe Bild verwandt.
>>
Nr. 44706
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>>44686

>Das Hauptproblem mit der Benutzung des Space Shuttles würde vermutlich allerdings eher darin bestehen, dass - außer der Tatsache, dass keine Space Shuttles mehr fliegen

Ich habe mich doch gar nicht auf ein Space Shuttle bezogen.
Auf dem Bild, welches ich pfostierte, ist die sowjetische Buran-Raumfähre, welche eine größere Nutzlast als das amerikanische Space Shuttle hatte, zu sehen.
>>
Nr. 44707
>>44686
>>44706
In der Sowjetunion gab es ja auch Überlegungen, amerikanische Satelliten, wie zum Beispiel die des SDI-Programms, zu kapern, in dem sie von sowjetischen Raumfähren geschluckt worden wären.
>>
Nr. 44708
>>44706
>>44706
>>44707
Buran could lift 30 metric tons into orbit in its standard configuration, comparable to the early Space Shuttle's original 27.8 metric tons
Buran could return 20 tons from orbit, vs the Space Shuttle's 15 tons.
>>
Nr. 44709
>>44708
Und jetzt Boooom:

Energia could be configured with four, two or no boosters for payloads other than Buran, and in full configuration was able to put up to 100 metric tons into orbit. The Space Shuttle orbiter was integral to its launch system and was the system's only payload.

100 metrische Tonnen, Ernst.
>>
Nr. 44710
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>>
Nr. 44714
Buran fliegt doch aber auch nicht mehr.
Und hatte auch ähnliche Abmessungen wie das Space Shuttle, also ändert das nichts.
>>
Nr. 44742
https://www.techspot.com/news/92745-hackers-made-110000-mining-remotely-hijacked-hp-servers.html

Jawohl, geschieht der größten Hurensohnfirma der Welt, HP, recht!
>>
Nr. 46509
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Sieht aus als hätten wir das Skorbut des 21. Jahrhunderts gefunden. Bei Weltraumreisen erhöht sich aus bisher ungeklärten Gründen die Zahl der roten Blutkörperchen die vom Körper abgebaut werden, und der Effekt hält eine Weile an, auch nachdem die Astronauten auf die Erde zurückgekehrt sind.

Auch: Ich hätte nicht gewusst dass jeder Mensch 2 Millionen seiner roten Blutkörperchen zerstört und wieder neu bildet - pro Sekunde.
>>
Nr. 46657
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Du denkst du hast alles gesehen? Aber bestimmt noch nie einen kackenden Marsrover! Das wurde aufgenommen mit der Mastdarmcam-Z, ich jokiere nicht.

In anderen Neuigkeiten: das James Webb-Teleskop ist an seinem Ziel angekommen und muss jetzt noch ein paar Monate abkühlen, bis es dann im Sommer die ersten Bilder gibt.
>>
Nr. 46984
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Gute Nachrichten Ernst: Jetzt kommt die kommerziell nutzbare Fusionsenergie, echt jetzt®™. Also natürlich nicht jetzt, sondern irgendwann, und auch nicht kommerziell nutzbar, sondern nur als "Demonstrationsreaktor". Artikel ist in der FAZ hinter Bezahlwand und auch recht lang, daher nur die Geldzitate:

...gelang es erstmals, ein Fusionsfeuer in einer winzigen Brennstoffkapsel zu zünden und das Plasma am Brennen zu halten. In einem späteren Versuch sind sogar 70 Prozent der 1,9 Megajoule zugeführten Laserenergie frei geworden.

Allerdings reicht die Energieausbeute noch nicht, um ein Kraftwerk bauen zu können.

Wie lang hat das Brennstoffplasma gebrannt?
>Nur sehr kurz, etwa hundert Billionstel Sekunden lang.

Unser Ziel ist ein funktionierender Demonstrationsreaktor bis Ende des Jahrzehnts. Dieser Demonstrationsreaktor wäre dann fünf Jahre früher am Start als der auf den magnetischen Plasmaeinschluß setzende Fusionsreaktor ITER in Südfrankreich, bei dem frühestens 2035 das erste Fusionsfeuer brennen soll.

Wir eröffnen demnächst in Darmstadt eine erste Forschungs- und Testanlage. In zwei Jahren folgt in den USA – voraussichtlich in Texas – eine zweite, deutlich größere. Und in fünf Jahren wollen wir einen Demonstrationsreaktor bauen, der im Jahr 2028 fertiggestellt sein soll. Und dieser soll dann bis zum Ende des Jahrzehnts ein Fusionsplasma zünden, am Brennen halten und zeigen, dass sich mit der Laserfusion ein Kraftwerk bauen lässt. Ein erstes Kraftwerk könnte noch in der ersten Hälfte des kommenden Jahrzehnts ans Netz gehen. Die Fusion könnte dann noch einen Beitrag bis 2050 zur CO2-freien Stromerzeugung liefern und darüber hinaus grünen Wasserstoff produzieren.

Wir haben begonnen, mit allen großen Parteien zu sprechen. Bislang sind wir auf großes Interesse gestoßen. Wir müssen aber immer wieder erklären, dass Kernspaltung und Kernfusion nichts miteinander zu tun haben. Ich würde mir wünschen, dass unsere Fusionsanlage statt in den USA in Deutschland gebaut wird.

Ich hoffe, dass unsere Fusionstechnik nicht wieder eine Technologie ist, die wir hier entwickeln, damit sie in einem anderen Land zur Blüte gebracht wird.
>>
Nr. 46985 Kontra
>>46984
Tja, das kommt davon wenn man irgendwelche grünen Pfeifen jahrzehntelang gegen Atomkraftforschung agitieren lässt. Wie weit wir schon sein könnten...
Aber gut, das könnte sich ja in Zukunft bald ändern, wenn Kernenergie als grüne Energie deklariert wird :^)
>>
Nr. 46986
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>>46985
Fand es witzig wie er am Schluss des Artikels fast schon bettelt dass ihnen die Technologie nicht wieder kaputt reguliert wird :DD Ernst hat schon überlegt ob er nicht zum Hippie werden und gegen Fusionsenergie demonstrieren gehen sollte. Ich dachte da so an "Fusion frisst unseren Planeten auf, Erde statt Energie, was wollen wir tun wenn alles wegfusioniert ist?" Menschenketten und Akustikgitarre natürlich inklusive, vielleicht könnte Ernst sogar ein paar alternative Mullen dabei klar machen.
>>
Nr. 48354
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Indiens Raumfahrtprogramm macht große Fortschritte. Als erste Nation der Welt werden wir eine Kuh zur ISS transportieren, sagte der Minister des Ministerium für Wissenschaft und Technologie Dr. Harsh Vardhan. Gerüchten nach, soll es auch schon eine geheime Station mit Rosenverkäufern auf dem Mond geben.
>>
Nr. 48412
3,2 MB, 480 × 848, 0:26
2,2 Milliarden Dollar ausgegeben und keine Mikrofonabdeckung am Mikrofon?
>>
Nr. 48414
14 kB, 264 × 400
>>48412
>Ahrtal nach Rückgang des Wassers.mp4
>>
Nr. 48419
307 kB, 500 × 500
>>48414
>Ahrtal nach Rückgang des Wassers.mp4
>>
Nr. 48427
>>48412
Wie lang das wohl gedauert hat, ein Video in dieser Länge und Auflösung durch den Weltraum zu übertragen?
>>
Nr. 48512
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>>48427
Für Perseverance funktioniert das so dass der Rover ein Signal mit 2 mBit/s an einen Mars-Orbiter sendet, und der sendet es dann mit 0,5-4mBit zur Erde. Funktioniert aber nicht immer, hängt damit zusammen wo die Orbiter gerade sind und vor allem wo der Mars gerade ist. Geht eigentlich, besonders wenn ich bedenke dass ich selbst nur 2 mBit Hochlad habe, und ich hänge am Kabel. Deswegen habe ich an gif relatiert voraussichtlich gerade 16 Sekunden hochgeladen. Wäre vom Mars auch nicht langsamer gewesen.
>>
Nr. 48513
>>48512
Und ich dachte, meine Leitung sei mies. Herzliches Beileid.
>>
Nr. 48514
>>48512
Jesses, zum Glück hat Ernst diese Stufe übersprungen. In seinem Heimatort gabs noch DSL light, mit 2MBit RUTNERlad, dann graduierte er aber direkt auf 16k und hat heute, einfach weil er es kann, eine 1000er-Leitung (von der aber nur irgendwas über 900 ankommen) mit 50MBit Upload.
UND TROTZDEM KANN ER KEIN RADIO STRÖMEN OHNE SCHEISS VERBINDUNGSABBRÜCHE WEIL ALLE NETZBETREIBER MEGA HURRENSÖNE SIND
>>
Nr. 48517
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>>48514
>WEIL ALLE NETZBETREIBER MEGA HURRENSÖNE SIND
Deshalb ist Ernst auch noch bei den Telekomikern. Die Leitung ist zwar lahm, aber sie funktioniert. Ernst hatte da in vielen Jahren nur 1x ein paar Stunden Untenzeit, ansonsten lief alles immer ohne Probleme. Keine Aussetzer, Ping immer gut sofern der Serviererstandort das zulässt, und Radioströms und so funktionieren auch immer. Wenn Ernst da die Geschichten von anderen Anbietern hört welche die Kunden mit besserer Geschwindigkeit ködern aber dann unzuverlässig sind dann erträgt Ernst lieber die Langsamkeit.

>>48513
Danke. Ich muss sagen dass es für die meisten Anwendungen reicht. Traurig wird es nur wenn man ein neues spiel über Dampf installieren will und man dann tagelang runterlädt, und man währenddessen auch nicht mehr übers Netz spielen oder Videos ansehen kann weil Bandbreite dood. Da hilft dann nur die Lauerstation nachts laufen und ladieren zu lassen.
>>
Nr. 48518
>>48517
> Deshalb ist Ernst auch noch bei den Telekomikern. Die Leitung ist zwar lahm, aber sie funktioniert
Hier auch Telekom. Im Moment gehts (schon seit fast zwei Wochen) aber an manchen Tagen bricht mir die Verbindung alle paar Stunden zusammen.
>>
Nr. 48530 Kontra
>>48518
Ich hätte es nicht erwähnen sollen. Seit dem Pfosten schon mindestens zweimal abgekackt.
>>
Nr. 50269
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Das ist das angeblich beste Foto von der Sonne, aufgenommen aus 75 Millionen Kilometer Entfernung. Das Foto wurde vom Solar Orbiter-Modul gemacht und aus 25 Einzelfotos zusammen gesetzt. Kaum zu glauben dass es bisher nichts Besseres gegeben hat. In der Zukunft soll die Sonde bis auf 42 Millionen Kilometer an die Sonne ran und noch bessere Fotos liefern. Es gab zwar schon eine Sonde die noch näher dran war, aber aufgrund der Hitze konnte die keine Kamera mehr auf die Sonne richten.
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Nr. 51850
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Kann Ernst mit so viel Freiheit handeln?
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Nr. 51856
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Heute um kurz vor 10 startet eine SpaceX-Mission, 4 Astronauten und Material werden zur ISS befördert. Lebendström zum Beispiel auf dem Nasa-Röhrenkanal: https://youtube.com/watch?v=21X5lGlDOfg
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Nr. 52182
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Wie Ernst ja bestimmt weiß: "Im Weltraum gibt es keinen Schall" ist eigentlich ein Irrtum. Da der größte Teil des Weltraums im Grunde ein Vakuum ist, gibt es kein Medium, durch das sich Schallwellen ausbreiten können. Im dichten Gas eines Galaxienhaufens ist es jedoch möglich, dass sich Schall ausbreitet - in diesem Fall als Ergebnis von Druckwellen, die von dem Schwarzen Loch im Zentrum von Perseus ausgesandt werden.

Das Team des Chandra Observatoriums nimmt diese Wellen und hebt sie 57 bis 58 Oktaven über ihre eigentliche Tonhöhe an, um sie für ernstlichen Ohren hörbar zu machen.

Mehr Informationen findet der interessierte Ernst hier:
http://www.nasa.gov/chandra
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Nr. 52183
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>>52182
>57 bis 58 Oktaven über ihre eigentliche Tonhöhe
Krass. Die Wellen waren vorher dann wohl im Kilometerbereich, oder sogar noch länger wenn man bedenkt dass eine Oktave eine Verdopplung der Frequenz bedeutet und der hörbare Bereich zwischen 16Hz und 20kHz liegt, und 16Hz eine Wellenlänge von 21 Metern (in Luft) entspricht. Man müsste allerdings die geringere Dichte dort berücksichtigen. Und es steht zwar nicht explizit da, aber ich nehme an die haben einfach die elektromagnetischen Wellen die sie empfangen haben in eine akustische Welle verwandelt. Siehe auch >>15288
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Nr. 52199
>>52182
Ernst steht auf diesen ganzen Weltraumscheiß!
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Nr. 52202
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>>52199
Sekundiere. Petition für mehr Weltraumscheiß JETZT!
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Nr. 52449
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Im Zuge der Initiative für mehr Weltraumscheiß: Hier das erste Bild von Sagittarius A*, dem schwarzen Loch im Zentrum der Milchstraße. Wegen der vielen Interferenzen war das offenbar schwer zu machen, da wurde eine ganze Batterie von Teleskopen zusammen geschaltet.
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Nr. 52464
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>>52449
FÜR DIE WISSENSCHAFT!
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Nr. 52574
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Forscher haben im Mondstaub den sie von Mondmissionen zurück gebracht haben Pflanzen gezüchtet. Pflanzen wären natürlich eine wichtige lokale Quelle für Nahrung, sauberes Wasser und Sauerstoff. Links sind die Pflanzen die sie in Vulkanasche von der Erde gezüchtet haben (weil das dem Material auf dem Mond nahe kommt) und rechts die Pflanzen aus dem echten Mondgestein. Es hat sich gezeigt dass die Pflanzen erstens alle schlecht gewachsen sind und dass sie schlechter wuchsen je länger das Material an der Mondoberfläche war. hochenergetische kosmische Strahlung wirkt sich offenbar nicht gut auf die Fruchtbarkeit von Böden aus, deswegen wurde daraus geschlossen dass wenn man auf dem Mond Pflanzen hochziehen will man das besser mit Material versucht welches noch nicht so alt ist oder irgendwo geschützt in einem Krater gelegen hat.

Generell gäbe es aber nur wenig Bedenken dass man solche Pflanzen dann essen könne.

https://space.com/plants-grown-lunar-soil-apollo-missions
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Nr. 54495
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>NASA, the European Space Agency (ESA), and the Canadian Space Agency (CSA) will jointly release the James Webb Space Telescope’s first full-color images and spectroscopic data during a live broadcast on July 12 at 10:40 AM EDT.
Na dann warte ich eben noch ein wenig.
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Nr. 55375
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Heute ist Aphelion, das bedeutet dass die Erde heute die weiterste Entfernung von der Sonne hatte (rund 152 Millionen Kilometer). Das Gegenteil davon ist Perihelion, das ist Anfang Januar mit rund 147 Millionen Kilometern.

Warum es im Winter trotzdem kälter ist als im Sommer? Ja, das ist, äh... weil...
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Nr. 55378
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>>55375
>Warum es im Winter trotzdem kälter ist als im Sommer?
Ach Ernst, aufgrund des Einfallwinkels des Sonnenlichts. In Australien haben sie gerade Winter.

Erstaunlich, nicht?
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Nr. 55425
>>55375
Hatte in der Schule ein Streitgespräch eben darüber mit 1 Lehrer.
Er vertrat Deine Sicht der Dinge ...