/b/ – Passierschein A38
„Migranten müssen EC und Seine Werte akzeptieren“

Jetzt in Radio Ernstiwan:


Hail Odin! von Christenklatscher666

M3U - XSPF


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Nr. 30064
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258 kB, 1100 × 863
Dies ist der Morgen-Faden. Der erste Faden, den Bernd auf diesem Kanal eröffnet. Was wird Ernst morgen tun oder sehen, was plant er für nächste Woche, für nächsten Monat und wo sieht Ernst sich in fünf Jahren?

Hast du Zukunftspläne, Ernst, blickst du optimistisch oder eher pessimistisch in das Morgen?
>>
Nr. 30066
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Ich lachte. Prophezeihung: Der Morgen-Faden wird wesentlich aufregender und spektakulärer als der Heute-Faden. Erst so:
>Morgen werde ich Kant lesen, 100 Kilo drücken und dann GF finden und bumsieren
Doch dann:
>Heute habe ich den ganzen Tag gelauert, gefressen und gerieben

Ernst wird morgen ganz bestimmt das gute Wetter nutzen und aus dem Haus gehen. Er wird dabei furchtbar genervt von anderen Leuten sein, die ebenfalls das gute Wetter nutzen. Für die längere Zukunft hat Ernst keine konkreten Pläne. Das Problem ist, dass es mit GF und Familie nichts mehr werden wird, und beruflich hat er eigentlich schon mehr als er braucht, und nach materiellen Dingen lüstet es ihm nicht. Er wird sich wohl einfach ein paar Projekte suchen, die er in seiner Freizeit machen kann, damit es ihm nicht langweilig wird.
>>
Nr. 30074 Kontra
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>>30066
>Er wird sich wohl einfach ein paar Projekte suchen, die er in seiner Freizeit machen kann, damit es ihm nicht langweilig wird.

Der Dichter Ludwig Tieck schreibt in seinem Jugendroman »William Lovell«: »Langeweile ist gewiss die Qual der Hölle. Nenn mir eine Pein, die diesem Krebse gleichkäme: So wie ich dasitzen und im Zimmer die Nägel betrachten, auf- und niedergehen, aus dem Fenster sehen, um sich wieder hin zu setzen, um sich auf etwas zu besinnen … und man weiß nicht worauf: Nenn mir eine Pein, die diesem Krebse gleichkäme. Der nach und nach die Zeit verzehrt, wo die Tage so lang und der Stunden so viele sind.«

Das ist aus dem Buch, das ich gerade lese. „Zeit“ von Rüdiger Safranski. Und das wird auch mein Plan für heute und morgen sein. Im Stadtpark sitzen und dieses Buch lesen. Nebenbei zwei Gedanken verdrängen: dass ich eigentlich wichtigere Sachen tun sollte und dass es mir psychisch nicht so gut geht. Aber bei dem Wetter ist das leicht zu verdrängen :3 Schon bescheuert, wie man sich durch eine triviale Sache wie das Wetter in eine andere Gestimmtheit bringen lässt, Heidegger hatte schon irgendwie recht damit.

Ansonsten werde ich morgen den Formel 1-Grand Prix schauen und abends vielleicht etwas Kratom nehmen, um abzuspannen. Und natürlich meine Mutti und meine Oma anrufen wegen Muttertag.
>>
Nr. 30079
2,2 MB, 4000 × 2292
>>30074
Schonmal daran gedacht, was eigenes zu schreiben?

Ich ja :3, und damit kontributiere ich idF.
Benutze diese Schreiben-Sache als Übergang. In zehn Jahren, vielleicht auch erst in 20, will ich Filme drehen. Und zwar wirklich selber drehen. Keine Produktion, die mir im Nacken sitzt. Ich will völlige Narrenfreiheit. Bis dahin muss ich mir einen Namen gemacht haben. Sonst gibt es nicht die Kohle, die ich brauche.

Sind doch bescheidene Ziele, nicht?
>>
Nr. 30080
76 kB, 1080 × 291
>>30079
>Schonmal daran gedacht, was eigenes zu schreiben?
Wer hat das nicht? Es ist aber alles so mühsam und ich bekomme nicht wirklich etwas aufs Papier.

Ich wünsche dir viel Erfolg :3 Klingt kühl!
>>
Nr. 30081
>>30079
Hab damals auf dem KC-Literaturbrett eigene Texte veröffentlicht. Wurde mit Prezident verglichen. Seitdem hat sich aber meine Lebenssituation wesentlich verbessert und die Hauptinspiration "Leid" ging etwas verloren.
>>
Nr. 30083
>>30080
>Wer hat das nicht? Es ist aber alles so mühsam und ich bekomme nicht wirklich etwas aufs Papier.
Schade, du hast doch Talent. Einfach schreiben. Hier mal einen Satz, da mal einen. Und ja, Frauen sind wirklich manchmal so. Man muss sie aber auch getreten haben, damit sie so werden. Traurigerweise treten sie manchmal nicht den zurück, der sie trat, sondern jemand anderen.

Danke für deine Erfolgswünsche. Die Filme werden super :3

>>30081
>Hab damals auf dem KC-Literaturbrett eigene Texte veröffentlicht. Wurde mit Prezident verglichen.
Kühl.

>Seitdem hat sich aber meine Lebenssituation wesentlich verbessert und die Hauptinspiration "Leid" ging etwas verloren.
Hm, kühl und nicht kühl zugleich. Teil doch mal einen deiner alten Texte auf EC!
>>
Nr. 30084
42 kB, 600 × 400
>>30083
>Traurigerweise treten sie manchmal nicht den zurück, der sie trat, sondern jemand anderen
>"B-beim nächsten Mann wird alles anders, dem zeige ich diesmal gleich wo es langgeht!"

>Teil doch mal einen deiner alten Texte auf EC!
Sekundiere das. Wir hatten doch mal einen Kurzgeschichten-Faden, vielleicht kann man den wieder aufleben lassen.
>>
Nr. 30085
16,6 MB, 1280 × 720, 2:29
>>30083
Achso, der Text im Bild ist leider (!) nicht von mir, das ist ein Auszug aus dem Minus-Mann von Heinz Sobota. Auf Kohl war vor ein paar Wochen ein Faden über das Buch und die Dokumentation über Sobota, woraufhin ich es gelesen habe. Ich wünschte wirklich das Buch wäre von mir, also rein stilistisch, das Geschilderte hätte ich ungern selbst erlebt. Macht aber auch Hoffnung, weil Sobota als chronischer Säufer und Schulabbrecher einfach mal innerhalb weniger Wochen im Gefängnis so ein Buch schreiben konnte.
>>
Nr. 30115 Kontra
>>30083
>Teil doch mal einen deiner alten Texte auf EC!
Bin leider gerade nur am Laptop, habe da aber alte Lyrik gefunden. Wir reden hier von Sachen, die ich vor zehn bis 15 Jahren geschrieben habe, also tw. noch als Zehnalter. Vieles davon war Teil eines nie wirklich zustandegekommenen Grindcoreprojekts.
Da ich aber Ernst das Gekringel nicht vorenthalten möchte, hier ein bisschen prätentiöse Pennälerlyrik:
______________________________________________

bier bier bier
wir alle trinken bier
trinken viel und kotzen dann
und wichsen in den busch
______________________________________________

gebeutelt vom schicksal
von deinen genen
du bist evolutionär
nicht haltbar

gibst deinen samen
weiter und weiter
an eine frau
die auch
nicht haltbar ist

eure DNA
vermischt sich
aber etwas
geht
SCHIEF

da ist überhang
ein artefakt
zuviel des guten
mama, du hast falsch
GETEILT

es kommt heraus
ein bündel glück
mit drei mal
EINUNDZWANZIG

du bist haltlos
WARUM ICH
hab es doch lieb!
WARUM ICH
es ist doch nur

DEIN FEHLER

warum der hass
mongos
können nichts dafür

es wächst heran
fröhlich und gesund
ES WIRD NICHT NORMAL

DOCH!
es gibt delfine
die machen das
KAPUTTE
chromosom weg,
bestimmt!

also nimmst du hirnie
runter,
ans meer

da sind delfine
die sind toll
freundlich, lieb
und SCHLAU

setz es rein
das kind und
lass es schwimmen

HALT
es kann doch gar nicht schwimmen
delfin rette
delfin rette
delfine retten
ODER?

doch da kommt er wirklich
kommt mit seinen freunden
schiebt es
zurück zu dir

sie schieben stoß für stoß
sie stoßen stoß um stoß
sie stoßen immer weiter
irgendetwas STINKT

das wasser schäumt nun rot
das pfeifen
klingt dir
IM OHR

schwerverletzt
tot zuletzt
wird das tote kind
unter tränen beigesetzt

doch das ist nicht schlimm
denn du bist es jetzt los
und verhütung brauchst du nicht
dein genpool ist zu groß

bau dir nummer zwei
mach daraus kartoffelbrei
mehr bist du nicht wert

schrei
_______________________________________________________

Ich mag meine Gummipuppe
Aufgeblasen oder ohne Luft

Wenn sie quietscht dann ist das toll
Dann spritz ich sie mit Sperma voll
Dann muss ich sie nass abwischen
Bis sie wieder sauber ist

Und wenn ich die Luft rauslass
Beziehe ich mein Bett damit
_______________________________________________________________

Der Ball ist rund
Die Ärsche wund
Mann Decken
Pimmel lecken
Fußball
ist schwul
______________________________________________________________

Mit Chemie gemacht
Von Maschinen in Form gebracht
Klostein - Ich lieb dich
Klostein - Ich piss auf dich
Denn du, du riechst gut
Klostein - oh Klostein
Klostein - Machst mir immer Mut
Klostein - Du tust so gut
Klostein - Wie mein Fleisch und Blut
__________________________________________________________________

SAMEN
Über das Feld
BEFRUCHTET
Es wächst was
GEBURT
Von der Wiege bis ins Grab
___________________________________________________________________

22 Bier
22 Pils
Der ganze Hopfenscheiß
geht mir in den Hals
22 Bier
22 Pils
Ich kotze in ein Klo
Ja so Gott es wills
__________________________________________________________________

chirac putin merkel und der bush
putin geht der merkel an den busch
tschirak steht dabei und gaddafiert
_________________________________________________________________

dativ wie in wem ist tief
dativ ist ein fall
ein ziemlich tiefer fall
man sagt WEM
>>
Nr. 30138
40 kB, 494 × 600
296 kB, 500 × 375
>>30115
Musste mehrfach munzeln :3 Für einen Zehnalter auf jeden Fall gute Arbeit! wie gut dass Ernst seine krebsigen Gedichte vor Jahren alle weggeworfen hat, sonst würde er die auch noch pfostieren.
>>
Nr. 30149 Kontra
>>30138
>henri.jpg
War das nicht der Möngi, der von seiner dummen Mutter in eine normale Klasse gesteckt wurde und dort den Unterricht gestört hat?
>>
Nr. 30202 Kontra
>>30149
Ich will dich nicht entsetzen, aber das ist heutzutage eigentlich der Standard. Ich weiß das, weil meine Schwester Lehrerin ist und drei Möngis (1 Asperger, 2 mit anderen Verhaltensstörungen), zehn Kanacken und fünf Russen in der Klasse hat. Und das in der fränkischen Provinz. Inklusion, Integration <3
>>
Nr. 30228
>>30084
>Sekundiere das. Wir hatten doch mal einen Kurzgeschichten-Faden, vielleicht kann man den wieder aufleben lassen.
Wäre dafür und dabei. Schreibe gerade an einer Kurzgeschichte für den Schreibgruppe-Faden auf KC-/l/ und würde mich auch am Kurzgeschichten-Faden beteiligen. Erstell doch mal wer einen KG-Faden auf Ernst oder Kohl. Würde mich sehr darüber freuen.

>>30085
>Achso, der Text im Bild ist leider (!) nicht von mir, das ist ein Auszug aus dem Minus-Mann von Heinz Sobota.
Oh. Ogeh. Aber Talent hatter der Sobota :3

>Macht aber auch Hoffnung, weil Sobota als chronischer Säufer und Schulabbrecher einfach mal innerhalb weniger Wochen im Gefängnis so ein Buch schreiben konnte.
Solche Leute haben viel Zeit zum Nachdenken. Zudem brachte der Suff viele Schriftsteller groß raus. Natürlich zerbrachen sie dann auch oft an ihren Lebensumständen, aber ihre Ideen, ihre Bücher, die blieben uns erhalten.

>>30115
Was ist aus dem Grindcore-Projekt geworden? Hätte was werden können. Bist du irgendwie anders kreativ tätig geworden?

--

Und zum Fadenthema:

Morgen wird Bernd 6 Stunden schafen, dann nach Hause düsen, und sich entweder in den Garten setzen, Havanna Club mit Orangensaft trinken, oder, sollte es nicht regnen, seine sieben Sachen packen und sich aufmachen ins Grüne, irgenwo hinpflanzen und mit Schoßauf und mobilem LTE-Modem rumexperimentieren. Natürlich gibt es dann ebenfalls weißen Rum mit Orangensaft! Werde den Kühen zuprosten!

Oh, und so wird der Tagesablauf den Rest der Woche aussehen :3
>>
Nr. 30238
>>30228
>Was ist aus dem Grindcore-Projekt geworden? Bist du irgendwie anders kreativ tätig geworden?

Kam nie zustande, weil kein Equipment vorhanden.
Ernst hat dann später für eine Band gänzlich anderer Richtung englische Texte geschrieben; heute klampft er so hin und wieder vor sich hin und vertont seine melancholische Lyrik.
>>
Nr. 30239
>>30238
>Kam nie zustande, weil kein Equipment vorhanden.
Uff, superschade.

>heute klampft er so hin und wieder vor sich hin und vertont seine melancholische Lyrik.
Liefern, Ernst, liefern! Am liebsten natürlich vertont, aber wenn Angst vor Nacktmachung, dann hau doch sonst einfach nur einen melancholischen Text raus.

Was hast du zu verlieren?
>>
Nr. 30243
>>30239
>Was hast du zu verlieren?
Einen Haufen Kohle, wenn jemand mit dem Text einen Superhit baut? Spaß beiseite, Ernst ist noch in einem Internet aufgewachsen, in dem man nichts von sich preisgab. Hab aber noch was älteres gefunden. Wäre aber schön wenn auch mal andere Leute noch hier kontributieren. Bin schließlich kein Alleinunterhalter.

>Keep going

I went down to the pub tonight
it felt so wrong and nothing right
just drown the sorrows in the booze
cause just what would I have to lose

Now barkeep pass a whisky here
don't want to feel, don't want to hear
I don't care if I die tonight
it's all so wrong and nothing right

I didn't expect it
some old guy approached me, he said
come on boy just join me I tell you a story 'bout life
from me

Her name was Jane O'Donaghue
We fell in love in sixty-two
My child, she said that she would bear
we married - how I did love her

the years passed by she turned around
my lovely lass became a bitch
the yelling it would never stop
boy how could I explain

A woman, when she turns
you lie in the gutter and die
she'll step over you and couldn't care less if you just died
the name's Charlie B.

She was not the last gal
that you'll ever meet my young friend
just keep on looking, you'll find a sweet pussy that tastes
like whisky

REFRAIN:
Keep going, keep going
keep looking forward boy, he said
keep going, keep going
but keep in mind the past
keep going, keep going
now take a shot'a whisky wi' me
keep going, keep going
enjoy yourself and let it be

Keep going, keep going
keep looking forward boy, he said
keep going, keep going
but keep in mind the past
keep going, keep going
now take a shot'a whisky wi' me
keep going, keep going
enjoy yourself and let it be
>>
Nr. 30247
>>30243
Anderer Ernst reportiert ein. Find ich eigentlich ganz gut. Leichter Bukowski vibe.
Ich bin dann mal so frei

Ich schmiege mich
In der Nacht
An die Kalte Wand
Neben meinem schweißnassen
Bett

Kein Zittern
Nur ein zerschundenes Hirn
Viel zu zerbrechlich
Um irgendetwas auszuhalten
Nicht einmal einen Kuss
Auf meine kalte Stirn
Könnte ich ertragen
>>
Nr. 30249
Gut, ihr zwei, jetzt habt ihr mich am Haken. Bernd mochte eure Dinger. Bin ein bisschen blind, was Frauen und Rock angeht, kriege das immer nicht so hin. Da kann ich was von euch lernen :3

Melancholie, die durch Zerstörung entsteht, die geht mir einfach von der Hand.
Spontan entstanden:

Das Haus, das mein Vater als junger Mann zimmerte,
brennt, obwohl es regnet.

Meine Gedanken sind klar,
ich schaue zurück auf das Dorf,
die Straße herunter, wo die Bomben gefallen sind,
und in dem ich eine Kindheit verbrachte.

Sie werden kommen, wenn sich der Dunst legt,
aber wir sind dann schon nicht mehr da.

Unsere Zukunft liegt woanders, auf einer Insel,
weit draußen im östlichen Meer,
und ich werde ein Haus bauen,
wie mein Vater.
>>
Nr. 30273
>>30249
Jetzt würde mich mal interessieren, ob das auf eigenen Erfahrungen basiert oder auf "externen".
>>
Nr. 30278
>>30273
Was genau meinst du?
>>
Nr. 30282
>>30278
Ich musste dabei sofort an irgendwas balkaniges denken. Gemäß der Altersstruktur von EC könntest du durchaus Kroate oder sowas sein, der entweder den Kosovokrieg oder sogar Jugoslawien noch bewusst miterlebt hat.
Oder du hast dich halt von solchen Sachen inspirieren lassen, ohne aber selber diese Erfahrungen gemacht zu haben.
Ändert zwar nichts an der Qualität des Gedichts, aber wohl an der "Wertigkeit", sozusagen.
>>
Nr. 30284
>>30282
Freut mich, dass die Worte eine kleine Überlegung ausgelöst haben. Dafür schreibe ich. Muss dich aber "enttäuschen", stamme nicht aus der Ecke und die Insel im Meer ist Taiwan vor 70 Jahren. Seltsamerweise ließ mich deine Nachfrage an den Bosnienkrieg denken.

Ich selbst habe keinen Krieg miterlebt.
>>
Nr. 30285
>>30284
Heh, ich hatte an Japan gedacht bei der Insel. Warum ausgerechnet Taiwan vor 70 Jahren? War da die offizielle Abspaltung?
>>
Nr. 30286
>>30285
Spannend. Dann habe ich das ja einigermaßen hinbekommen.

Hatte den Chinesischen Bürgerkrieg im Hinterkopf. Nicht jeder damals war brennender Kommunist. Aber viele Häuser brannten.
>>
Nr. 30287
Habe noch was gefunden. Es entstand vor einigen Jahren unter dem Eindruck einer Fernbeziehung.

>Zweierlei Himmel
Ich sehe hinauf in der Nacht, sehe unendlich viele, unendlich winzige, manchmal auch etwas größere, weiße Punkte in dieser unendlichen, alles verschluckenden Schwärze. Sieht sie wohl den selben Himmel? Wie ist das, dort drüben? Hier ist es anders - aber das ist logisch und zu erwarten, sonst wäre hier ja auch da, beide Orte identisch und ich müsste mir nicht den Kopf über solchen Quatsch zerbrechen. Natürlich weiß ich, wie es dort ist; ich war lange dort. Nun ging ich aber fort von dort und ließ sie zurück. Ob wir den gleichen Himmel sehen - das steht außer Frage. Das Universum ist zu groß und die Erde zu klein, als dass wir gänzlich verschiedene Abschnitte betrachten würden. Aber genau so wie hier nicht da und da nicht hier ist, kann es doch sein, dass der Himmel hier ein anderer ist als da. Ihr Himmel ist voller Sterne, hell, mit einem vollen, runden Mond, bar jeder Wolke und durchsetzt mit demselben weißen Glanz, der ihre Augen durchsetzt, wenn Licht darauf fällt. Mein Himmel ist dunkel, vor allem anderen. Nicht nur, dass es Nacht ist, nein, die Schwärze, die normalerweise mit hellen Spritzern besprenkelt ist, hat nun auch genau diese Spritzer aufgesogen, übertüncht, ausgelöscht oder einfach nur selbst geschwärzt. Wolken hängen so tief, dass man die Abwesenheit des Lichts fast einatmen kann. Sie zieht in die Lungen, legt sich auf die Augen und enthält keinen Sauerstoff. Das Atmen fällt schwer, auf der Brust ist ein Druck spürbar, der vorher nicht da war. Und über, hinter, vor, neben und auf allem diese Schwärze, diese völlige Dunkelheit und Leere und dieses Verlangen! Das unendliche Verlangen nach dem Licht, das Licht sehen zu können, es riechen, schmecken, spüren zu können. Man will ankämpfen gegen diese Dunkelheit, will sie verdrängen, aus dem Gedächtnis löschen, am besten das Gedächtnis löschen- nein, lieber nicht, sonst vergisst man noch, worum es eigentlich geht. Aber zumindest diese Schwere etwas lindern, alles beschwingter machen. Ja, das ist ein guter Plan. Es hilft, diese Dunkelheit zu ertragen, wenn auch nicht zu überwinden. Und ich frage mich immer noch, ob sie wohl den selben Himmel sieht. Ich wünsche es ihr nicht.
>>
Nr. 30300
65 kB, 587 × 385
Ernst gehen seine undefinierbaren Lungenprobleme, die aus Gründen eigentlich kein Covid sein können, tierisch auf die Nerven, deswegen hat er sich für morgen für einen Schnelltest in einem Testzentrum angemeldet. Sollte der Test negativ ausfallen, wird er bei seinem Arzt vorstellig werden, der soll sich das mal anschauen. Ernst hat einfach keine Lust mehr, dass ihm Jahr für Jahr die Fahrradsaison verhunzt wird, weil er nur unregelmäßig trainieren kann.
>>
Nr. 30400
>>30287
Was ist aus euch geworden? Scheinst ja mächtig verknallt gewesen zu sein. Hast du weitergeschrieben?

>>30300
Na siehst. Gute Besserung, lieber Ernst

Bernd wird morgen dasselbe tun wie heute. Die Beine hochlegen, gut essen, durchaus auch ungesunden Schmackofatz :3, und Bier trinken. Morgen aber besonders viel davon, da morgen das Jesuskind Geburtstag hat.
>>
Nr. 30416
>>30400
>Was ist aus euch geworden? Scheinst ja mächtig verknallt gewesen zu sein. Hast du weitergeschrieben?
Da waren wir schon rund zwei Jahre zusammen. Jetzt sind es bald acht, und aufgradiert zu Wochenendbeziehung.
Das war aber mit das Letzte, was ich so geschrieben habe.
>>
Nr. 30449
>>30416
Oh, das freut mich! Gibt es denn Aussicht darauf, dass eine Hochgradierung gibt? Nach acht Jahren Beziehung kann man schonmal zusammen ziehen. Oder ist das aus beruflichen Gründen nicht möglich?
>>
Nr. 30463
>>30449
Ja, war bis jetzt aus beruflichen Gründen immer getrennt. In naher Zukunft ist aber gemeinsame Wohnung anberaumt.
>>
Nr. 30468
28 kB, 300 × 468
Ernst muss morgen arbeiten. Hoffentlich halten alle die Klappe und benehmen sich brückentagskonform, und kommen nicht auf blöde Ideen.
>>
Nr. 30668
Morgen (also heute) muss Ernst sich einen Termin für Physiotherapie anleiern, beim Hausarzt anrufen weil in seinem Bundesland jetzt Astra uneingeschränkt freigegeben ist und dann noch beim Amt anrufen weil er schon vor sechs Wochen Sachen weggeschickt hat, die eigentlich schon lange wieder da sein sollten.
>>
Nr. 30726
>>30074
Die Langeweile ist meiner Vermutung nach ein sehr wichtiges Feature des hochentwickelten Gehirns. Die meisten Menschen empfinden in ihrem Leben mit ungefähr 3 Monaten zum ersten Mal Langeweile. Der Säugling reagiert in der Regel zunächst mit tagelangem Gequängel und fängt anschließend damit an, die ersten Versuche der Interaktion mit der unmittelbaren Umwelt auszuprobieren. Mein Fazit aus dieser Tatsache ist, dass Menschen ohne die Langeweile keinen Grund finden könnten, überhaupt auch nur zu lernen, wie man den eigenen Kopf hebt und aufrecht über den Schultern hält.
Langeweile gibt den Kreaturen mit den (sich selbst als solche bezeichnenden) "höher entwickelten" Gehirnen folglich überhaupt erst den ausschlaggebenden Anreiz, ihre Hirnkapazität auch zu nutzen. Völlig ohne jede Langeweile hätte ich vermutlich nicht mal auf diesen Pfosten geantwortet.

Für morgen hab ich noch keine besonderen Pläne geschmiedet. Es wird wohl ein eher alltäglicher Tag werden. Wäre aber ok mit s, die gesamte letzte Woche von Montag bis Sonntag war eine tägliche Katastrophe. Dies aber ist ja ein Morgenfaden und kein Gesternfaden, also lassen wir es mal lieber hinter uns und blicken weiter nach vorn.
>>
Nr. 30750
>>30726
Bei dir klingt es so, als wäre Langeweile der Ursprung unserer Zivilisation. Höhlenmenschen, die Früchte an Wände werfen und Zack: Das erste Gemälde! Na, wenn du meinst :3

Ich sage, das erste Gemälde entstand, als ein Schöngeist eines Urmenschen in seiner Höhle saß und von den Schatten, die das Feuer an die Wände warf, so sehr erstaunt und fasziniert war, dass er einen verkohlten Holzscheit aus der Glut nahm, und versuchte dieses tanzende Mysterium nachzuzeichnen. Vielleicht war es sogar der Schatten seynes Weybes. Oder es war gar das Weyb, das ihren strammen Max-Gustav malte!

>die gesamte letzte Woche von Montag bis Sonntag war eine tägliche Katastrophe.
Ernst, Kopf hoch! Morgen wird vielleicht alltäglich aber dein Mittwoch wird bestimmt supertoll! Und Donnerstag superdupertoll! UND! SO! WEITER! Kann mich nicht daran erinnern jemals sieben beschissene Tage in Folge gehabt zu haben. Gut, die drei Jahre Leere (ja, Leere ;__;) haben Ernst gebrochen, aber es gab doch immer viel zu trinken und zu kiffen und so war es wenigstens teilweise erträglich.

Hoffe, du hast nie wieder sieben schlechte Tage in Folge!

Jetzt aber genug von dir! Kommen wir zu Ernst! Ernst wird morgen um exakt 7:05 Uhr aufstehen, ein Glas Leitungswasser trinken, duschen, sich abtrocknen und einkleiden, und um exakt 7:45 Uhr in sein Töff steigen und zur Werkstatt fahren. Die machen Ernsts armes Töff dann wieder heil. Und es wird kaum etwas kosten. Quasi nichts! Hoffentlich ;_;

Dann wird Ernst einen gemütlichen Waldspaziergang machen, sich auf irgendeine Bank oder einen Baumstumpf setzen und den Fökelchen beim Zwitschern zuhören, den kleinen gefiederten Rackern. Und dann macht Ernst Heimbüro, installiert sich ein oder zwei Tees und macht um 12 das erste Bier auf. Und um 15 Uhr ist Feierabend und Bernd geht einfach wieder nach draußen. HAHAHA!

Es wird einfach wieder der perfekte Dienstag!
>>
Nr. 31526
>>30726
Und was sagt es über Ernst aus, wenn ihm langweilig ist und ihm dann jeweils nichts in den Sinn kommt, was er tun könnte?
>>
Nr. 31532
>>31526
Das sagt aus, dass du noch nicht das Richtige für dich gefunden hast.
Hast du eine Kamera? Fotografiere! Hast du einen Stift? Zeichne! Hast du eine Tastatur? Schreibe! Hast du Beine? Geh raus!
>>
Nr. 31535
>>31532
Wie? Einfach etwas ausprobieren? So soll Ernst ein Hobby finden? So soll er das Richtige für ihn entdecken? Ernst hat nicht mal Lust irgendwas auszuprobieren... Vielleicht liegt das daran, dass er sehr faul ist?
>>
Nr. 31615
>>31535
Klingt eher wie Depression. Obwohl natürlich gerade im Moment es eher schwierig ist, sowas wie Sport zu probieren.
Ach, wie sehr vermisst Ernst den Sport ;_;
>>
Nr. 31616
>>31615
>Klingt eher wie Depression.
Na. Hör bitte auf, dem Ernsti sowas einzureden. Er sollte einfach mal einen Spaziergang machen. Durch ein Waldgebiet oder so. Auf einer Bank Platz nehmen und ein Bierchen im Sonnenlicht genießen. Oder eine Sandhexe.

Es kann einfach sein. Wirklich.

t. schwerer Alkoholiker, pfostiert um 1:51 Uhr an einem Dienstagmorgen auf einem Bilderbrett
>>
Nr. 31620
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>>31616
Rausgehen ist wirklich immer noch das Beste. Ich fühle mich da immer gleich viel besser und die Gedanken kommen in Gang. Leider kostet es mich oft große Überwindung …

Naja, schlaf gut, Ernsti! Und trink nich so viel
>>
Nr. 31621
Am Horizont brennt die Welt,
ich wende meinen Blick ab,
ihn meiner Familie zu,
wir sind allein hier,
sie schlafen fest,
und ich,
ich;

lege mich dazu und warte auf das Feuer.
>>
Nr. 31623
>>31620
>Leider kostet es mich oft große Überwindung …
Bernd hatte auch derlei Probleme in den letzten Tagen.

>Naja, schlaf gut, Ernsti! Und trink nich so viel
Nachti. Bernd wird es verhältnismäßig ruhig angehen lassen. Prosti!
>>
Nr. 31645
>>31615
Ernst ist tatsächlich seit Dezember vorletzten Jahres in Behandlung wegen Depression. Stand heute geht es ihm viel besser als dazumals, Sport macht er auch, er geht 2x die Woche heben.
Leider hatte Ernst schon 2011 - 2013 mit Depression zu kämpfen, aber selbst vor seinen depressiven Phasen und zwischendrin hatte er einfach nie Lust irgendwas auszuprobieren.
>>31616
Da hat Ernst recht, Sonnenschein bewirkt viel. Das Vitamin D war bei Ernst so richtig im Keller, weswegen der Arzt ihm anordnete in die Sonne zu gehen. Jetzt sitzt Ernst immer auf dem Balkon, wenn die Sonne scheint. Der Wert für das Vitamin D hat sich mehr als verdoppelt und Ernst fühlt sich viel besser. Laut Arzt sei Depression eine Art Entzündung im Gehirn und Vitamin D sei entzündungshemmend, aktuell werde noch mehr daran geforscht.
>>
Nr. 31665
>>31620
Den ersten Gedichtband von Houllebecque kann ich sehr empfehlen. Der Zweite ist leider nicht mehr so gut. Weiß nicht ob es mittlerweile mehr gibt.

>>31621
Mir gefällt es. Gerne mehr.
>>
Nr. 31688
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Hoffentlich ist es morgen freundlicher.
>>
Nr. 31701
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>>31688
Das sind sehr schöne Bilder. Zum Anschauen mag Ernst das gerne, diese Farben findet Ernst sehr beruhigend. t. hatte eine Zeit lang Bild relatiert als Hintergrundbild.

>>31645
>Da hat Ernst recht, Sonnenschein bewirkt viel.
Kann Ernst bestätigen. Wenn es ihm nicht gut geht dann probiert er erst alle trivialen Dinge durch wie genug Frischluft, Tageslicht, vernünftiges Essen und Bewegung. Gegen eine Depression hilft das natürlich nicht, aber sofern man keine ernste Erkrankung hat helfen solche Kleinigkeiten manchmal schon.
>>
Nr. 31708
2,4 MB, 4016 × 2264
>>31701
Dies nur für dich, Ernst. Hoffe, die Farbstimmung einigermaßen getroffen zu haben.
>>
Nr. 31752
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>>31708
Perfekt, danke Ernst :3 Solche Landschaften könnte sich Ernst ewig angucken, oder noch besser: Sich dort aufhalten. Am besten noch bei kühler, leicht feuchter Luft, wie nach einem Regenschauer, mit einem heißen Tee dazu. Ernst hat eigentlich gar keine Lust auf Sommer, zumindest nicht auf August, weil es da morgens schon so warm ist. Tagsüber ist das ja kein Problem, aber wenn es nachts nicht abkühlt kann Ernst wieder nicht richtig schlafen und seinen Morgentee nicht mehr genießen.
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Nr. 31803
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>>31752
Das geht Bernst auch so. Sitze dort gerne mit einem Bier, oder auch ein paar meer, und warte, bis es dunkel wird. Mir graut es ein wenig vor der schwülen Zeit. Hitze ist ja gerade so erträglich, aber wenn es dann über Wochen hinweg schwül ist, kann Bernst kaum noch klare Gedanken fassen. Und Bernst mag klare Gedanken. Klare Gedanken sollen da sein! Bist du Stadtmensch oder Dorfmensch? Bernd mag Großstadtkulissen, aber in einer wohnen möchte er nicht.

Zum Faden:

Morgen ein wenig Präsenzweide. Sechs Stunden. Bernst ist die einzige Person im Gebäude und wird im Präsenzweide-Faden auf KC rul0rn :3 Auch: Lieber Petrus, Bernst würde sich seer freuen, wenn das Wetter am Wochenende heiter bis freundlich wäre. Vielen Dank!
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Nr. 32224
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Bernst hat gestern, eigentlich vorgestern, fotografiert und bearbeitete eben ein wenig des Materials. Beim Exportieren fiel mir dann auf, dass ich dasselbe, oder fast dasselbe, Material gestern Nacht schon bearbeitete. Fiel mir dann auch wieder ein, war seer betrunken gewesen und löschte das Ergebnis aus dem Ausgabe-Ordner. Aber im Programm war es noch.

Finde das Teil von eben gerade nun schlechter als das von gestern morgen.

Wieso ist alles so mühsam? Wird morgen alles besser?
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Nr. 32225 Kontra
>>32224
Dscheisse. Deshalb habe ich es gelöscht! Die Belichtung. Die Belichtung ist Müll. Und zwar bei beiden. Oh, Hunt!
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Nr. 32757
Da es keinen wirklich passenden Faden gibt, pfostiert Ernst in dem Faden, in welchem schon ein paar Texte pfostiert worden sind. Das Ding entstand größtenteils in Sauffäden auf KC nachts zwischen 0 und 6 Uhr. Habe dort hin und wieder Mal was hochgeladen, aber aufgehört, da ich dafür beschimpft wurde. Irgendwer hielt Ernst für jemanden, der er nicht ist, und geilte sich daran auf, Ernst jedes Mal zu beleidigen.

Drüben ist sogar das passende Unterbrett Müll. Ein /l/-Brett in welchem sich OP's von verschiedenen Fäden gegenseitig rundmachen ... joa ;__;, das war auch so ein bisschen ein Schlüsselerlebnis für mich. Muss nicht sein. Ernst ist jetzt hier. Hier ist es nett.

Najo.

Fronleichnam ist ein passender Anlass. Es ist eine miese und boshafte Geschichte. Wenn sie jemandem in irgendeiner Form zusagt, dann freut mich das. Einer meiner ersten ernsthaften Gehversuche, daher bitte Rück- und Nachsicht walten lassen :3

Der Titel lautet:

>Loch

Wer Kritik an totalitären Systemen findet, darf sie behalten.
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Nr. 32759
Der Nackte kniete. Vor ihm das Loch im Boden. Hinter ihm der Scharfrichter, das Gewehr fest in seinen Nacken gedrückt.

Das hier war das Ende.

»Wegen deiner Verbrechen gegen die Menschlichkeit wirst du zum Tode verurteilt. Das Urteil wird sofort vollstreckt.«

Der Scharfrichter trat ihm in den Rücken und er fiel vornüber, fiel in das Loch, und als er nach einer kurzen Weile auf dem rauen und kalten Beton aufschlug, da war da nur Pein und Kälte und Dunkelheit und ein letzter, sterbender Gedanke.

Dachte er an seine Frau, so dachte er an den Himmel bei Nacht und das Leuchten der Sterne. Sie hatten dort gelegen, im frischgemähten Heu, unter dem endlosen Himmelszelt, sich über das Leben und das Ende davon unterhalten, und sie waren beide der Meinung gewesen, dass es kein richtiges Ende gab – so man nur in seinen Kindern weiterlebte.

Eines Tages, eines Nachts, war sie, die Liebe seines Lebens, einfach verschwunden, ohne eine Nachricht zu hinterlassen, und kam nie mehr wieder;
aber sie hatte ihm eine Tochter geschenkt.

Etwas griff nach seiner Hüfte, packte zu, riss!
Er schrie, sprang auf, sah sich um,
aber da war nichts,
nur Finsternis. Und beißender Gestank.
»Oh!«, sagte eine Stimme ganz in der Nähe – und sie hallte von unsichtbaren Wänden wider.
»Du hast den Sturz überlebt. Und deine Beine, sie funktionieren noch!«
Er atmete durch, konzentrierte sich auf den sprechenden Fleck in der Dunkelheit.
»Du bist etwas Besonderes«, sagte der Fleck. »Ein Glückspilz!«
»Wer bist du, wieso sagst du das?«
»Ich bin dein Freund.«
»Ich habe keine Freunde. Ich ... bin zum Tode verurteilt. Aber ... ich lebe!«
»Ja«, sagte der andere, »wir leben. Beide. Wir müssen aufeinander aufpassen. Damit es so bleibt.«
»Wie meinst du das?«
»Oooh ... du bist stark, du hast gesunde Beine. Das ist dein Kapital. Du wirst lange leben!«
Er spähte in die Dunkelheit. Aber er konnte nichts erkennen.
»Was ist das hier?«
»Das? Das hier hat keinen Namen. Du könntest philosophisch sein, und ihm einen eigenen geben. Das Ende der Welt, zum Beispiel.«
»Du bist seltsam. Hast du mich geweckt?«
»Ja. Freund.«
»Wie kommen wir hier raus?«
»Es gibt keinen Ausgang. Aber es gibt eine Zukunft. Für dich. Für mich.«

Ein metallisches Kreischen ging durch den Raum. Es wurde leuchtend hell über seinem Kopf.
»Komm da weg«, zischte der andere.
Er schirmte die Augen gegen das Grell ab. Sah vorsichtig nach oben. Ein helles Loch in der Decke. Der Ausgang!
»Weg da!«
»Was?«, er sah hinab, da wo der andere war, und erschrak, denn die Gestalt, die dort mit verkrüppelten Gliedmaßen auf dem Boden kauerte, war knochig und rattenartig, und bewegte sich plötzlich schnell vorwärts, auf ihn zu, und sprang ihn an, so dass er herumgeschmettert wurde, rücklings auf dem harten Boden landete, sich den Kopf stieß und das Bewusstsein verlor.

Dachte er an seine Tochter, so dachte er an den gefrorenen Fluss, auf dem sie tanzte und sang, an jenem Morgen, als er sie das letzte Mal sah. Er war durch das Loch hinterhergesprungen, aber die Strömung unter dem Eis hatte ihn mit sich gerissen und hinaus auf das offene Meer getragen. Sein Herz war gebrochen seit diesem Tag und die Knochen schmerzten unablässig von der Kälte, die sich tief in seinen Leib hineingefressen hatte.

Der Doktor sagte, er wäre gerade so mit dem Leben davongekommen, und dass er unter den Göttern einen Freund haben musste; aber er hatte geantwortet, dass er die Götter verfluchte, weil sie ihm sein Mädchen genommen hatten.

Er wachte auf, als jemand etwas in seinen Mund stopfte.
Er spuckte, hustete. Ein Geschmack von Bohnen und Reis blieb zurück, und etwas anderes, sauer, bitter, das er nicht identifizieren konnte.
In der Dunkelheit ein Fleck, schmatzend, kauend.
»Was sollte das?«
Der andere antwortete nicht, aß lautstark weiter.
»Was isst du da?«
»Etwas, an das sich dein Magen auch noch gewöhnen wird.«
»Ich verstehe nicht. Wieso hast du mich angesprungen?«
»Weil du ein Welpe bist. Das Fleisch wäre auf dich gefallen und ihr wäret beide Fleisch gewesen.«
»Fleisch?«
Die Ratte kaute, schluckte geräuschvoll.
»Nach dir kam ein weiterer runter. Er hatte nicht so viel Glück wie du. Aber er hat vorher gut gegessen. Und du nun auch.
»Ich verstehe immer noch nicht.«
»Du wirst verstehen.«
»Aber ich-«
»Still!«
»Was?«
»Wir sind nicht mehr allein«, flüsterte der andere. »Mach dich bereit. Kämpfe. Oder sie fressen dich!«
Er bekam einen Schlag ins Gesicht. Taumelte.
»Schlag zurück!«, schrie der andere. »Schlag zurück und töte ihn!«
Er sah einen Schemen. Jemand, etwas, ganz nah, schlang die Arme um seinen Körper, verkrallte sich in seinem Rücken. Ein heiseres Stöhnen. Fauliger Atem. Er zog den Hals instinktiv nach hinten, gerade rechtzeitig, als nur wenige Zentimeter vor seinem Gesicht zwei Kiefer zuschnappten. Dann nochmal, nochmal.
Er schnellte mit dem Kopf nach vorne, beugte den Schädel dabei, gab dem Angreifer einen Kopfstoß frontal ins Gesicht. Es krachte, der Angreifer jaulte, seine Finger lösten sich von ihm und er setzte nach, rammte ihm das Knie in den Unterleib, so dass er schrie und von ihm abließ.
Im nächsten Moment schlossen sich Hände um seine Knöchel, packten zu. Er verlor den Boden unter den Füßen und der andere war blitzschnell auf ihm, griff nach seinem Gesicht, die rauen Finger glitten eilig über die Wangen nach oben, fanden seine Augenhöhlen, drückten zu. Er versuchte, die Hände abzuwehren, schlug nach dem Angreifer, aber dieser setzte nach, fand einen Punkt und bohrte die Finger gewaltsam in seine linke Augenhöhle, wo sie gegen die Rückwand der kleinen verknöcherten Grube stießen, dass es im Inneren seines Schädels schnalzte.
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Nr. 32760
Dachte er an den Herrn Offizier, so dachte er an den Raum voller Kinder. Ihre Blicke waren leer gewesen und obwohl einige von ihnen schon sechs oder sieben waren, so verstand doch keines ein Wort von dem, was er sagte. Man hatte sie wie Tiere gehalten und so waren sie nie wirklich Menschen geworden.

Er hatte den Mann im Schlaf überrascht, ihm einen Schraubenzieher in den Hals gerammt, auf seiner Brust gesessen, und ihm dabei zugesehen, wie seine weit aufgerissenen Augen flackerten und langsam zu Stein wurden.

Das dumpfe Hämmern von Maschinengewehren war das erste, das er wahrnahm. Dann der Schmerz. Er öffnete die Lider. Und schloss sie sofort wieder. Die linke Seite seines Kopfes pulsierte.

Das Gewehrfeuer endete abrupt. Kurz darauf ging oben die Falltür auf. Er öffnete sein rechtes Auge ein wenig und im hereinfallenden Licht sah er die Leichen, fünf oder sechs, ihre Gesichter eingeschlagen, die mageren Gliedmaßen verdreht, die Körper deformiert, mit aufgebrochenen Bäuchen, ausgeweidet.

Oben ein Klappern. Etwas kam herunter geschnellt. Er verstand nicht sofort. Als er verstand, erkannte, machte sein Herz einen Sprung.

Eine Strickleiter. Der Ausgang aus dieser Hölle.

Er stemmte sich hoch und sein Kopf explodierte vor Pein, als das Blut in seinen Schädel pumpte. Er griff nach der Leiter. Eine Strebe. Noch eine, dann noch eine, und noch eine ...

Er hatte es geschafft, griff nach dem Rand des Lochs. Dann war da plötzlich ein Mann, genau über ihm, zückte eine Waffe, zielte damit direkt auf seinen Kopf und drückte ab.
Er sprang.

Als er auf dem Betonboden aufschlug, krachte es in seinem Rücken, ein unerträglicher Schmerz, der sofort erstarb, und dann war alles taub. Oben grelles Licht, das Rattern von Maschinengewehren.
Dann eine Stimme, die der Ratte, ganz nah bei ihm.
»Du bist ein Narr!«
»Hilfe«, antwortete er. »Ich kann mich nicht bewegen.«
»Ich sagte: Du bist ein Narr.«
»Hilf mir doch! Die Leiter, wir müssen ...«
Der narbige Arm der Ratte griff ins Licht, zog nach der Strickleiter. Mit einem Ruck, sie war ohne Halt, fiel sie klackernd zu Boden.
»Da oben ist nichts. Aber wir, wir sind hier unten. Du und ich.«

Das Gewehrfeuer endete. Oben erschien ein Mann.
»Hier unten lebt noch jemand!«, rief er. Und dann an ihn und die Ratte gewandt:
»Mao ist tot! Die Kulturrevolution ist beendet!«

Wieder Gewehrfeuer, der Mann zog den Kopf ein, flüchtete.

»Weißt du ...«, sagte die Ratte, griff von hinten unter seine Schultern, richtete ihn ein Stück weit auf, stützte ihn.
»Vor vielen Jahren, da verlor ich etwas Kostbares, etwas Unersetzliches, und ich sprang in ein Loch, um es zu retten. Aber ich fand nicht das, was ich suchte. Ich fand gar nichts. Nichteinmal den Tod.«
»Wieso erzählst du mir das? Hast du nicht gehört? Wir ...«
»Schhh«, die Ratte umgriff sanft seinen Kopf, strich mit den Fingern über seine Lippen, über die Wange.
»Wenn ich an dieses Loch denke, so denke ich an das Leben. Ich hungere geradezu danach und will es in mich hineinstopfen, bis ich müde und satt zusammenbreche oder platze.«
Er seufzte schwer.
»Nichts davon will geschehen. Und so fresse und fresse ich, und stopfe und stopfe ich immer mehr und noch mehr in mich hinein. Und obwohl ich am lebendigen Leib verrotte, bleibe ich hungrig, ja, je mehr ich innerlich verfaule, desto hungriger werde ich auf das Leben.

Verstehst du, was ich sage, Fleisch?
Ich werde hier unten, in diesem dunklen und stinkenden Loch sterben;
aber ich werde leben,
bis dahin.«
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Nr. 32768
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>>32759
>>32760
Habe gelesen, gefällt mir gut. Gibt es eine offizielle Moral der Geschichte? Leben um des Lebens willen? Hunger als der Hunger aufs Leben, der einen auch in der aussichtslosesten Situation den Willen zum Überleben gibt? Oder die Austauschbarkeit sämtlicher Bindungen zum eigentlichen Leben, die im Loch auf Null reduziert sind, und trotzdem geht es irgendwie weiter?
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Nr. 32779
>>32768
>trotzdem geht es irgendwie weiter
Das trifft es so ziemlich.

Das Loch repräsentiert das kommunistische Unrechtssystem, insbesondere die Massenmorde und Katastrophen während des Großen Sprungs nach vorn und der Kulturrevolution. Beispielsweise die größte Hungersnot der Menschheitsgeschichte mit bis zu 55 Millionen Toten oder Massaker wie das von Guangxi (Hinrichtungen, Folter, massiver Kannibalismus).

Die Ratte repräsentiert das chinesische Volk bis heute, das einfach immer weitermacht. Er hätte im Eiswasser sterben sollen. Und er wird im Loch sterben. Wieso er weitermacht? Wieso macht das chinesische Volk weiter?

Wir, du und ich, werden auch sterben. Wieso machen wir weiter? Vielleicht, weil wir eine Zukunft haben. Hey, das passt gut in den Morgen-Faden!

Freut mich, dass du zu so später Stunde noch reingeschaut hast.
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Nr. 33174
Eine Woche noch durchpimmeln und dann hat Ernst eine ganze, fickende Woche Urlaub! Es wird wunderbares Wetter geben (!) und Ernst wird jeden Tag etwas Kühles unternehmen. Lange Spaziergänge und Fahrradtouren zum Beispiel. Auf jeden Fall ab ins Grüne. Und Abends werden E3-Ströms geschaut. Davor wird gegrillt oder was Feines gekocht. Vielleicht wird Ernst sogar GF akwirieren, wäre gar nicht abwegig, denn alles scheint plötzlich möglich! Halt mich, Ernst, es ist so schön!
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Nr. 33186
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>>33174
Bis Ernst Urlaub hat dauert es noch 4 volle Wochen, und es gibt keine Feiertage mehr zwischendurch. Es ist alles so mühsam.jpg.
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Nr. 33187
>>33186
Oh naim, Ernst, es ist eine Hölle auf der Erden!
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Nr. 33241 Kontra
>>33174
>E3
Du meinst die Videospiel"messe"? Das gibts noch? Da interessiert sich noch jemand für?
Ernst wird langsam wirklich zu alt...
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Nr. 33270
>>33241
Och, ich werde mich wohl auch mit 60 noch für die E3 begeistern können. Würde da aber niemals lebend aufschlagen. Will einfach nur die Showcases sehen, die Abendveranstaltungen mit Überraschungen. Sony, Microsoft und Nintendo haben da in der Vergangenheit manchmal wirklich nette Sachen rausgehauen. 2020 und 2019 waren zugegeben ziemlich lahm.

Habe gerade ne Phase, wo ich weder zocke noch Filme schaue. Werde aber wieder anfangen, vielleicht schon nächste Woche, wer weiß!
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Nr. 33271
>>33270
>würde da aber niemals lebend aufschlagen

wieso nicht? N bisschen was abgreifen, mit Glück was zocken können, Cosplay-Twitch-Prostituierten aufm Arsch/Ausschnitt glotzen und danach fürstlich Fastfood in sich rein knallen. Klingt für Ernst nach einem guten Plan. Bin aber mittlerweile wohl zu alt dafür. Mit 25 Jahren hatte Ernst aber nicht unbedingt die Kohlen für so einen Trip.
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Nr. 33272
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>>33271
>Bin aber mittlerweile wohl zu alt dafür. Mit 25 Jahren hatte Ernst aber nicht unbedingt die Kohlen für so einen Trip.
Das klassische Dilemma der Jugend: Viel Energie, aber kein Kapital. Obwohl es womöglich besser so ist. Wer weiß wie Ernst geendet wäre, wenn er in seiner Jugend Geld gehabt hätte.
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Nr. 33276
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Morgen wird das Wetter super, weil Ernst es sich morgen draußen gemütlich machen will. Markiert meine Worte, das Wetter wird super!
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Nr. 33605
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>>33276
Du sagst es, das Wetter wird morgen durchgängig geil sein! Und es wird Motive geben. Jede Menge davon. Morgen wird ein guter Tag!
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Nr. 33608
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Kontributiere auch mal mit einem Wolkenfoto, was ich vor einiger Zeit mal geschossen habe.
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Nr. 33609
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>>33605
>>33608
Dies ist nun ein Wolkenfaden.
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Nr. 33610
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>>33608
>>33609
Wolkig/10
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Nr. 33937
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Morgen und übermorgen sollen es 34 Grad werden. Den Tag darauf 31 Grad. Für heute war eigentlich eine Fahrradtour geplant, aber Ernst ist zu kaputt vom Faulenzen und Biertrinken. Da aber für diesen Urlaub noch 2 Radtouren fest eingeplant sind, werden diese wohl oder übel auf diese besonders heißen Tage fallen. Machste nix.

Anbei Impressionen von gestern. Es war kühl gestern.
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Nr. 34005 Kontra
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Anbei noch was von vor längerer Zeit
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Nr. 34911
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>>34005
Seer schön, Ernst. Gute Stimmung. Aber das mit der Säge musst du dringend in den Giff bekomben :3

Heute war es nochmal sengend heiß hier und auch wenn dieser Ernst alles andere als ein Hitzefreak ist, so schaut er doch ein wenig wehmütig auf die Wettervorhersage. Bewölkte 18-21 Grad mit 90% Starkregenwahrscheinlichkeit für die nächsten drei Tage.

Dabei hätte Ernst morgen wirklich gerne eine ausgedehnte Radtour gemacht. Vielleicht bleibt Fortuna ja trotzdem in irgendeiner Form hold, und es wird einfach nur ein milder Tag morgen, mit Wölkchen, und hin und wieder ein wenig Nieselregen. Damit könnte dieser Ernst handeln.

Anbei Wölkchen von eben gerade.
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Nr. 35959
Oh, man. Ernst freut sich so auf Freitag. Es ist verrückt. Sitze hier und grinse und hin und wieder stoße ich ein debiles Lachen aus. Dabei ist Freitag gar nichts ;_;

Ernst ist so behindert. Es fühlt sich gut an!
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Nr. 36228
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Das wollte Ernst noch schnell pfostiert haben. Den toten Himmel der lebendig leuchtet. Ist er nicht schön? Egal. Jetzt gann Ernst endlich schlafieren gehen. Herrlich.
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Nr. 36229
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>>36228
Das sieht aus wie aus einem Final Fantasy-Spiel beim Endboss-Kampf.
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Nr. 36234
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>>36229
Dieser Pfosten ließ Ernst hart nostalgieren. Der Boss sieht superkühl aus. Mag es seer, wenn Superbösewichte eine (zumindest etwas) friedliche Ausstrahlung haben. Das gibt dem Gansen auf der Meta-Ebene immer so eine Fraglichkeit: Tue ich das Richtige oder ist meine Perspektive nur falsch? Asura's Wrath bleibt unvergessen, auch wenn es natürlich nur Button-Smashing war. Aber gerade der Kampf gegen seinen Mentor und das Bad mit Sake und den Frauen davor. Die Lebenslust! Ach, Ernst!

Erwähnte Ernst, dass er seit einiger Zeit weder Filme (inkl. Serien) noch Videospiele konsumiert? Es ist doch traurik ...

Anbei das Ende des Kampfes zwischen Meruem und Netero aus Hunter x Hunter. Ein denkwürdiger Moment, als der gottgleiche Meruem das erste Mal überhaupt das Gefühl von Todesangst erfährt. Ernst hat Nostalgietränen in den Augen ;_;
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Nr. 41529
Morgen und übermorgen kratzen wir hier an den 20°. Ernst hat sich Cashew-Nüsse mit Chili kaufiert und wird eine Radtour unternehmen und diese Nüsslein zusammen mit dem einen oder anderen Bier genießen, umgeben von herbstlichem Grün unter herrlich blauem Himmel.

Die kleinen Sachen, Ernst.
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Nr. 41531
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>>41529
Oh ja, bei Ernst wird es zwar nicht ganz so warm, aber warm genug für die kurze Hose beim Radeln, das wird eine Freude. Zudem hat Ernst gerade für Burger eingekauft morgen. Es war spontan, daher hat er hoffentlich nichts vergessen: Burgerbrötchen, Bratlinge, Salat, Tomaten, Gurken, Zwiebeln, Käse und diverse Soßen - das sollte es eigentlich tun. Fettfaden-Pfosten einkommend.
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Nr. 41568
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>>41531
Diese Cashew-Nüsschen sind verdammt spicy!
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Nr. 41569 Kontra
Du >>41531 müsstest dann jetzt sowas antworten, wie:
Diese Bürger! Sie sind verdammt tasty!
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Nr. 53248
Der Faden wird jetzt gestoßen, bevor er vom Brettrand fällt. Ernst wird morgen einen guten Tag haben. Nimm das, Schicksal!
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Nr. 53249
>>53248
Ganz schön mutig, dass Schicksal hat aber bis jetzt noch jeden bekommen :3
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Nr. 53256
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>>53248
>Der Faden wird jetzt gestoßen
Hättest du doch auch morgen machen können.