/b/ – Passierschein A38
„Migranten müssen EC und Seine Werte akzeptieren“

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Hail Odin! von Christenklatscher666

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Nr. 43331
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Ernst glaubt gerne von sich dass er konsistent in seinem Handeln ist, sprich dass er alle Menschen nach den gleichen Maßstäben behandelt und seine Haltung zu Themen nicht ändert nur weil es ihm gerade besser in den Kram passt. Doch bei genauerer Betrachtung ergeben sich trotz aller Bemühungen Inkonsistenzen. Dass er schöne Frauen automatisch besser behandelt als nicht so schöne Frauen kann man wohl noch durchgehen lassen, das hat die Evolution halt so gemacht. Dass er Tiere mag und ihnen kein Leid zufügen mag aber trotzdem gerne Fleisch frisst ist da schon fragwürdiger. Und die Tatsache dass er Stehlen falsch findet aber trotzdem eine große illegal erworbene MP3-Sammlung und ein paar geklaute Filme und Spiele auf seiner Lauerstation hat ist schlicht und einfach Bigotterie.

Kann Ernst für sich in Anspruch nehmen konsistent zu handeln? Falls nein: Wo sieht er in seinem Handeln die größten Widersprüche? Und ist das für ihn überhaupt wichtig?
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Nr. 43333
Ernst versucht auch, so gut es geht zu seinen Prinzipien zu stehen, hat aber im Laufe der Jahre einsehen müssen, dass das nicht vollumfänglich geht. Man muss halt Kompromisse machen, auch mit sich selber. So nimmt Ernst sich grundsätzlich vor, nicht zu lügen, woraus dann aber hin und wieder eine Halbwahrheit oder ein einfaches Auslassen wird oder es dann doch zu einer Notlüge kommt, wie wenn seine Mutter mit ihm telefoniert und er so tun muss, als würde ihn ihr schwachsinniges Gelaber interessieren.
Dies gesagt gibt es einen Unterschied zwischen einem Tier, das ich essen will und einem Tier, das ich nicht essen will. Bin allerdings auch der Meinung, dass jeder der Fleisch isst, auch in der Lage sein sollte, das Tier, das er essen möchte, selbst umzubringen. Wer das nicht kann, soll halt kein Fleisch mehr essen.
Daraus hat Ernst die Konsequenz gezogen und ist jetzt Jäger.
Zweitens ist Raubmordkopieren kein Diebstahl. Man hat schon in den 80ern Kassetten überspielt, aber komischerweise ging da die Musikindustrie auch nicht kaputt von. Dies gesagt mag Ernst es einfach, CDs zu besitzen und bestellt deshalb auch bei seinen Lieblingsbands direkt oder kauft die Sachen beim Konzert. Und seit einigen Jahren ist er schon dabei, seine als Zehnalter runtergeladenen 128kbps-Mp3s durch die echten CDs (die er sich dann direkt wieder als FLAC rippt) zu ersetzen. Für ein rein digital verfügbares Album wird er aber nie was bezahlen, solange es noch physische Datenträger gibt.
Und wenn es tatsächlich so wäre, dass Raubmordkopieren die armen, armen Spielepublisher schädigt, hätte Ernst einen eigenen Server laufen mit einem Torrent voller EA, Ubisoft und ActiBlizz, nur um dem Pack eins auszuwischen. Außerdem kauft Ernst auch Spiele, wenn sie ihm gefallen, aber er ist halt mit Demos aufgewachsen und wenn da keine Demo rauskommt, muss man das Spiel halt anderweitig testen.
Lustige Geschichte: Ernst hat sich gerade erst wieder GTA San Andreas von seiner alten Originalscheibe installiert. Allerdings funktioniert die Maus nicht richtig, wenn man nicht die CPU-Affinity auf nur einen Kern festlegt. Weil auch das Laufwerk immer hochdreht wie Sau, hat Ernst nun wieder einen alten Crack rausgekramt und spielt halt damit. Lustigerweise hat das auch das Problem mit der CPU-Affinity gelöst. Ich kriege also als Raubmordkopierer wieder mal das bessere Produkt. Wegen der Unterhaltungsindustrie würde ich kein schlechtes Gewissen haben, die nagen wirklich nicht am Hungertuch weil sich irgendein Fuzzi irgendwo ein Album zieht, vor allem nicht im Jahre 2021 wo eh alles über youtube etc. läuft.

Du siehst, man kann sich alles irgendwie rechtfertigen, wobei Ernst gerade in diesen konkret angesprochenen Fällen findet, dass das nichtmal Heuchlerei ist.

Darüberhinaus würde Ernst aber niemals was von anderen Menschen verlangen, was er nicht selber auch bereit wäre zu tun und da hat er sich bisher auch immer dran gehalten.
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Nr. 43401
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>>43333
>hat aber im Laufe der Jahre einsehen müssen, dass das nicht vollumfänglich geht. Man muss halt Kompromisse machen, auch mit sich selber.
Ich finde dass das ein schmerzhafter Prozess ist. Man sollte ja meinen dass eine in sich nicht widersprüchliche Lebensführung eine Mindestanforderung ist um nicht zwangsläufig irgendwann den Verstand zu verlieren, aber es ist nicht so, im Gegenteil: Man sagt ja dass man die meisten Entscheidungen sowieso nicht rational fällt sondern unterbewusst, und der Verstand eigentlich nur den Dschob hat sie im Nachgang vor sich selbst zu rechtfertigen. Wir sind also Exbärden darin die Inkonsistenzen in unserem Handeln vor uns selbst zu verstecken.
>Zweitens ist Raubmordkopieren kein Diebstahl. Man hat schon in den 80ern Kassetten überspielt, aber komischerweise ging da die Musikindustrie auch nicht kaputt von.
Naja, Diebstahl bleibt formal immer noch Diebstahl, auch wenn das Opfer dadurch nicht verarmt. Diese Argumentation lese ich auch im Zwischennetz oft, aber ich konnte sie noch nie nachvollziehen. Nicht dass ich deswegen anders handeln würde als du.
>Du siehst, man kann sich alles irgendwie rechtfertigen, wobei Ernst gerade in diesen konkret angesprochenen Fällen findet, dass das nichtmal Heuchlerei ist.
Ja, das glaube ich in der Tat auch. Kaum jemand würde von sich behaupten dass sein Weltbild nicht stimmig ist, weil man jede Position mehr oder weniger gut verargumentieren kann, und man sich selbst eher die Dinge glaubt, die das eigene Handeln rechtfertigen.
>Darüberhinaus würde Ernst aber niemals was von anderen Menschen verlangen, was er nicht selber auch bereit wäre zu tun und da hat er sich bisher auch immer dran gehalten.
Sekundiere. Das finde ich auch eine der schlimmsten Formen der Inkonsistenz, und das stört mich auch wenn ich es irgendwo entdecke.

Bild nicht relatiert.
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Nr. 43471
>>43333
>Daraus hat Ernst die Konsequenz gezogen und ist jetzt Jäger.
Wirklich? Ich glaube nicht, dass ich im Echtleben Tiere umbringen könnte. Also außer halt wirklich in der Not. Also ich meine jetzt, wenn ich sonst verhungern würde. Vor einiger Zeit habe ich im Fernsehen irgendwo eine Szene von einem Biohoff gesehen mit dazugehörigem Restaurant, oder was in der Art, welches halt auch damit warb wie regional die Tiere sind. Da gab es eine Szene, wie der Besitzer auf dem Hof die Ziegen, ich mein es waren Ziegen, fütterte und sogar streichelte. Ich war darüber sehr verwundert, weil daran denkend, dass derselbe Typ die dann später quasi auch umbringt. Als würde ich mit meiner Katze knuddeln mit dem Wissen, dass ich in einem Monat vor habe die zu schlachten und zu essen. Finde ich ganz abwegig, diese Vorstellung.
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Nr. 43476
>>43471
Ja, wirklich. Ist meiner Meinung nach schlicht die logische Konsequenz. Du willst Fleisch essen? Oke, dafür geht ein Tier drauf. Das ist nicht abwegig, sondern zwingend logisch und sollte jedem bewusst sein.
Du willst aber Fleisch essen und dir selber dann nicht die Hände schmutzig machen? Dann iss halt keines mehr, ist auch ganz logisch. Man sollte schon bereit sein, sich die Finger schmutzig zu machen. Und wenn dir das Huhn dann doch so leid tut, dass du ihm NICHT den Hals umdrehen kannst, musst du dich halt entscheiden, nämlich zum Vegetarismus oder zur Heuchlerei.
Bitte beachten dass das nichts mit Arbeitsteilung zu tun hat. Ich kaufe ja auch Gemüse, das ich nicht selbst angebaut habe.

Dann zum Bauer: Naja das ist halt so. Die Tiere werden ja explizit als Nutztiere gehalten und nicht als Haustiere. Mein Schwiegervater hat heute noch Hühner und hatte früher auch Hasen. Aber ich denke, das ist auch eine Sache, ob man damit aufgewachsen ist. Bin Dorfkind und hab das halt so mitgekriegt. Ich glaube, speziell Städter sind, weil sie so weit weg sind von der Natur, dann eben auch sehr weit weg vom Kreislauf des Lebens.
Die Frucht auf dem Feld wächst, steht und vergeht, genauso wie der Fuchs das Huhn reißen kann, der Wolf alles andere und der Mensch eben auch den Wolf. Und besser du knuddelst die Tiere auf dem Hof und gibst ihnen noch eine möglichst gute Zeit, anstatt sie in einem dunklen Stall einfach zu verwahren.
Ist auch ein Grund für die Jagd, weil da langfristig auch der Gedanke dahintersteht, vom Industriefleisch wegzukommen. Dann gibt es nur noch was selbst geschossen wurde und wenn nichts geschossen wurde gibts halt nichts. soeinfachistdas.bmp
Das Reh, was sein Leben lang auf dem Feld, bzw. in der Hecke stand und dann tot ist, bevor es überhaupt den Knall hört, hatte ein (vermutlich) maximal glückliches Leben und ist auch noch, wenn man über die Schiene gehen will, 100% Bio.
Denke dass es in Zukunft eh mehr Jäger geben wird, wenn die Grünen es schaffen, ihre Waldstrategie 2050 durchzudrücken und dann das Reh ohnehin nur noch als Schädling gelten wird.
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Nr. 45577
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Ernst kommt übrigens mit den Leuten am besten klar die konsistent handeln und keine extremen Stimmungsschwankungen haben. Auf so Leute kann man sich gut einstellen, das gibt ein Gefühl von Sicherheit und Komfort. Man muss diesen Leuten nicht permanent Aufmerksamkeit widmen, da man einschätzen wie sie sich verhalten werden.

Ernst glaubt dass das der Hauptgrund ist warum Kontakt mit geistig Behinderten für ihn Stress ist: Die verhalten sich nicht unbedingt in gewohnten Mustern, und das Gehirn meldet deswegen erstmal eine potenzielle Gefahr.
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Nr. 45580
>>45577
Spaßfakt: Mongos sind garnicht so unberechenbar, wenn man sie näher kennt. Viele haben sogar sehr stereotype Verhaltensweisen.
Bei dir liegts dann wohl eher an der Fremdartigkeit ihrer Geste.
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Nr. 45581
>>45580
Ja genau, so meinte ich das. Wenn du das nicht gewohnt bist, dann ist das erstmal Stress. Wenn man jeden Tag mit denen arbeitet weiß man die einzuschätzen und dann ist der Umgang sicher entspannter.
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Nr. 46033
>Inkonsistenzen

Dieser Ernst hat Inkontinenzen gelesen '_'
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Nr. 46092
>>46033
Auch diese gehören mit Sicherheit zu deiner Zukunft ;_;