/b/ – Passierschein A38
„Migranten müssen EC und Seine Werte akzeptieren“

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Nr. 5000
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Ich mag diesen Faden von /int/, in dem alles und nichts was keinen eigenen Fäden braucht/verdient reinpfostiert werden kann.
Sollen wir es versuchen?

Heute hatte ich 5000 bekomb.
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Nr. 5003
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>Heute hatte ich 5000 bekomb.
Glückwunsch, Ernst. Auch: Dachte schon, du hättest deine Idee, den Faden hierher zu migrieren, schon wieder eingestampft. Freut mich, den Faden doch noch zu sehen.

Dieser Ernst musste heute den Weg zur und von der Weide im Regen laufen, und weil es zwar nass, aber trotzdem warm war, hat er dabei auch noch geschwitzt. Also saß er heute im Büro und war nass von außen als auch von innen. Fühlt eklig. Finde es zudem schade, dass meine Lieblings-Jahreszeit bald vorbei ist. Im Sommer ist die Hitze immer so drückend, auf der Weide ist es zu heiß, und wenn man abends das Fenster aufmacht, kühlt es nicht mehr richtig ab. Nicht mal Fetternst hier, aber Sommer ist einfach nichts mehr für mich. Frühling, 12 Grad, Sonntag morgen bei geöffneter Balkontür und ein heißer Tee in der Hand, das ist es!
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Nr. 5009
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>Frühling, 12 Grad, Sonntag morgen bei geöffneter Balkontür und ein heißer Tee in der Hand, das ist es!

Ich fühle dich, Ernst. Auch wenn es bei mir das Äquivalemt im Herbst, meiner Lieblingsjahreszeit ist. Die Dankbarkeit für (noch) schöne Tage ist ungleich höher, weil die Erwartungshaltung geringer ist. Vom Blattwerk ganz zu schweigen!

Ernst hat heute morgen im dichtesten Nebel den Weg zur Uni angetreten und musste denken, dass zweiter Bildugsweg für den Arsch ist. Der Altersvorsprung zu seinen Kommilitonen gibt ihm zwar die gewisse Reife, sein Studium ernsthafter und somit auch erfolgreicher zu bestreiten, aber die Berufserfahrung und entsprechenden Vergleichswerte aus der 'Welt da draussen' lösen ihn jedes mal aus, wenn er sich diesen Zirkus ansehen muss, wo ein Haufen Reallebenversager in administrativen Funktionen auf die gleichen vergnügungssüchtigen Studenten treffen, die sie selbst o noch waren, bevor sie sich entschieden, für immer in diesen Heiligen Hallen, die Humboldts Namen beschmutzen, dass es eine Schande ist, entehren und einem die Wutlatte zum Himmel ragt.
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Nr. 5014
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>>5009
>Auch wenn es bei mir das Äquivalemt im Herbst, meiner Lieblingsjahreszeit ist.
Das nimmt sich bei mir nicht viel, hauptsache es ist morgens und abends schön kühl, und man kann tagsüber rausgehen, ohne festzufrieren oder (noch schlimmer) zu schmelzen. Am liebsten habe ich es, wenn es draußen regnet oder gerade geregnet hat, und die Luft noch kühl und feucht ist. Ich habe das große Glück, dass ich direkt vor meinem Balkon fast nur Bäume und Büsche habe, auch wenn es bis zum Waldrand eigentlich noch knapp 100m Luftlinie sind. Manchmal sitze ich dann einfach nur da, höre Musik und gucke aus dem Fenster, wie der Regen auf die Blätter der Bäume und auf meinen Balkon prasselt. Gerade jetzt im Frühling fühlt man da eine Art Verbundenheit: Man sieht, wie draußen alles lebt, wächst und gedeiht, und das relativiert die eigene Situation. Klar, kann sein, dass ich Probleme in meinem Leben habe, aber um mich herum gibt es auch Leben, und dem gehts gut, und das wird es auch noch geben, wenn schon längst keiner mehr weiß, wer ich überhaupt war. Finde diesen Gedanken sehr angenehm.

>wo ein Haufen Reallebenversager in administrativen Funktionen auf die gleichen vergnügungssüchtigen Studenten treffen, die sie selbst o noch waren, bevor sie sich entschieden, für immer in diesen Heiligen Hallen, die Humboldts Namen beschmutzen, dass es eine Schande ist
Eine Beobachtung, die ich ebenfalls gemacht habe, auch wenn man es natürlich wie so oft nicht pauschalisieren kann: Wer sich nach Schule oder Studium entschließt, an Schule oder Uni zu bleiben, der macht das in der Regel nicht aus Idealismus. Die Hauptgründe hierfür sind mangelnde Kreativität, mangelnde Motivation oder einfach Angst, dass man sich "da draußen" in der bösen freien Wirtschaft nicht dem Konkurrenzkampf stellen will. Dabei ist es in der Realität so, dass überall nur Menschen arbeiten, die in Frieden gelassen werden wollen und deshalb ihren Kollegen kein Auge aushacken. Es ist wohl ein Systemfehler, dass genau die Leute, die nie den Schritt in die freie Wirtschaft gewagt haben, ihrerseits Heranwachsende auf genau diesen Schritt vorbereiten sollen. Daher muss man wirklich dankbar sein für Jeden, der solche Berufe aus Leidenschaft ergreift, und sich nicht bloß vor dem Rest der Welt verstecken will.

Relatiert: Habe heute in der Bahn 2 jungen Mädchen um die 20 zugehört, wie sie über ihr Studium redeten. Es waren scheinbar 3 Fächer gleichzeitig, und ich weiß nicht mehr genau, was es war, aber es waren 3 Ultra-Klischee-Frauenstudiengänge (Ich glaube Sozialpädagogik, Psychologie und irgendwas mit -Geschichte). Bild relatiert: Mein Gesicht als. Musste mir spontan vorstellen, wie genau die Beiden in 10 Jahren irgendwo ein rührseliges Interview zum Gender Pay Gap geben und sich für eine Erhöhung der Frauenquote in Aufsichtsräten aussprechen. Bin da sehr dankbar für meine Kolleginnen, die hartes technisches Können haben und dafür sorgen, dass mein Frauenbild wegen so Klischeemädchen nicht generell in eine Richtung abgleitet.
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Nr. 5038
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Ist es eigentlich Können, zu Bildern reiben zu können, oder bin ich einfach alt?
Videos geben mir einfach gar nix.
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Nr. 5039
>>5038
Ich reibe unironisch nur zu meiner Frau. Fühlt schuchtelig.
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Nr. 5040
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Ernst hat gestern und heute seit Jahren mal wieder seine Matratzen-Überzüge gewaschen - also nicht die Bettlaken, sondern wirklich die dicken Überzüge, in denen die eigentliche Matratze eingepackt ist. Die verdammten Dinger passen kaum in die Waschmaschine, aber gerade ist der Zweite und Letzte fertig geworden und hängt jetzt in der Frühlingssonne zum trocknen. Leider gehen die fiesen Schweißflecken nicht mehr raus, aber dafür riechen sie jetzt wieder frisch wie eine Blumenwiese, und nicht mehr miefig wie Omas Schaukelstuhl-Sitzkissen.

>>5039
>Ich reibe unironisch nur zu meiner Frau. Fühlt schuchtelig.
Nur falls du ebenfalls eine Frau bist!

>>5038
>Ist es eigentlich Können, zu Bildern reiben zu können, oder bin ich einfach alt? Videos geben mir einfach gar nix.
Ernst kann zu allem reiben, Bilder relatiert.
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Nr. 5042
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Heute habe ich 4 Stunden lang durch verschiedene Behörden telefoniert und bin so klug wie vorher.
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Nr. 5043
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Ernst hat gerade das schöne Wetter genutzt und eine Runde auf seinem Rad gedreht. Wenn schon Sonne und Wärme, dann wenigstens draußen sein, und nicht in der Bude rumlungern. Auf seiner Tour hat Ernst heute locker 3000 Höhendezimeter gemacht, und mehrere Wanderer chancenlos hinter sich gelassen. An einer Kreuzung im Wald roch es zudem, als hätte ein Wildschwein hingekotzt, richtig eklig! Damit hat Ernst seine ZuTun-Liste für heute auch schon durch. Vielleicht, wenn er seinen Hintern von der Lauerstation weg bekommt, wird er sich heute Abend noch eine Reispfanne mit Gemüse und Hackfleisch kochen, jedenfalls hat er vorhin dafür eingekauft. Ein schlechtes Gewissen braucht er jetzt jedenfalls nicht mehr haben, falls er den Rest vom Tag einfach unproduktiv verlauert.
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Nr. 5205
Erste-Welt-Problem-Faden? Ich habe meinen Mundraum durch ein Iglo-Fischfilet verbrannt. Es stört mich ungemein und schmälert die Sonntagsstimmung zusätzlich in Anbetracht der Tatsache, dass morgen wieder ein Montag ist.
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Nr. 5238
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Ernst war heute zu lange (also länger als 0 Minuten) in der Sonne, und jetzt glüht seine Haut noch nach. Er hat zwar keinen offensichtlichen Sonnenbrand, weil er sich eingeschmiert hatte, aber trotzdem hat man das Gefühl, als ob die Hitze noch irgendwie in der Haut drin hängt. Bestimmt kann er deshalb auch gleich schlecht schlafen.

>>5205
>Ich habe meinen Mundraum durch ein Iglo-Fischfilet verbrannt
Ernst kennt dieses Problem, auch wenn er es vor allem mit Pizza oder Baguettes aus dem Backofen hat. Da passiert es aber zuverlässig jedesmal, da kann man von außen pusten so viel man will, der Käse innen ist immer noch zu heiß. War es denn wenigstens Bordelaise?
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Nr. 5243
>>5238
>War es denn wenigstens Bordelaise?

Nein, eines mit Spinat. Normalerweise warte ich einige Minuten, bevor ich Zubereitungen aus dem Backofen in den Mund schiebe, aber diesmal hatte ich das Gefühl, keine Zeit zu haben.
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Nr. 5336
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Ernst hat heute einen dummen Fehler auf der Weide gemacht, und musste länger bleiben, weil er noch versuchte, das Ganze so gut es geht auszubügeln. Fühlt schlecht, mann. Hoffentlich gibt es morgen nicht noch mehr Ärger deswegen, Ernst hatte sich eigentlich schon auf einen ruhigen Freitag mit frühem Feierabend gefreut ;_;
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Nr. 5403
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>>5336
Team Kruppstahl detektiert. Hallooo. Wir hatten Dembele damals weil ich den Vote manipuliert habe, niemals vergiss. Mach doch mal wieder sowas neben der Arbeit.
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Nr. 5460
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Ernst, warum sind Bäckereien nur so furchtbar teuer? Für ein popeliges Brötchen muss man schon 40-50 Cent zahlen, und dann sind sie oft noch nicht mal gut. Kaufe ich Brötchen aus der Selbstbedienungstheke im Supermarkt, dann kosten sie vielleicht 20-30 Cent, und das sind dann noch nicht mal die Billigsten. Klar schmecken die dann auch nicht so toll, aber da erwarte ich auch nichts Anderes. Beim Bäcker dagegen erwarte ich Qualität, aber die verkaufen lediglich dieselben Matschklumpen. Wer weiß, ob es nicht sogar aus demselben Backofen kommt. Es kann doch nicht so schwer sein, ein knuspriges Brötchen herzustellen. Würde es ja noch verstehen, wenn ich erst um 3 Uhr Nachmittags da auftauche, aber Ernst ist Frühaufsteher und ist spätestens um 9 dort, eher früher.

Und dann verkaufen sie vorbelegte Brötchen für sage und schreibe 3€. Was ist das, bin ich hier an einer Tankstelle? Ein fickendes belegtes Brötchen für 3€. Nein, da ist kein Wildlachs oder Rinderfilet drauf, sondern ein Blatt Salat, Wurst und Käse, und vielleicht noch ein bißchen Mayo oder ne Tomate. Wie schaffen es diese Läden bei diesen Preisen überhaupt zu existieren? Und das ist alles kein Einzelfall: Ich habe schon mehrere unterschiedliche Bäcker durchprobiert, und habe nur selten gute Brötchen bekommen, vielleicht in einem von 5 Fällen. Es kann doch nicht sein, dass ich im Supermarkt für 80 Cent 500 Gramm Brot bekomme, aber ein Brötchen beim Bäcker 40 Cent aufwärts kostet. Ich höre schon das Gejammer in der Zukunft: "Die bösen Riesen-Supermärkte machen die armen kleinen Bäcker platt ;____;" Ja selbst schuld, wenn ihr nichts zu bieten habt, und außerdem noch teuer seid. Der Kapitalismus wird hier hoffentlich bald die unsichtbare Hand des Marktes anlegen und diese Farce beenden.
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Nr. 5461
>>5460
Ich kenne zwei kleine Bäckereien, die machem gute Brötchen und Crossaints und Donuts. Dagegen hat keine BackFactory oder Camps was zu melden, ist Dreck im Vergleich. Tut mir leid, dass deine kleinen Bäcker so in die Enge gedrängt wurden und nun teure Brötchen und dazu noch schlechte Qualität anbieten. Allerdings wundert es mich, dass die ähnlich schmecken sollen wie Supermarktbrötchen, bei meinen Bäckern liegen Universen dazwischen.
Belegte Brötchen sind bei den Ketten sicherlich billiger und reichhaltiger, logisch oder? Die Masse und der Einkauf machts, dein Markt eben.

Ist das vielleicht auch ein Stadt-Land-Ding?
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Nr. 5463
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Ernst hat heute angefangen anti aging Produkte für sein Gesicht zu nehmen. Ihm ist klar, dass das wahrscheinlich zu >90% Humbug und Betrug ist, weil Falten sich ja irgendwo im Kollagen bilden und die von außen aufgetragenen Produkte da eh nicht rankommen. Aber selbst wenn es nur einen verschleiernden Effekt hat oder zumindest die Haut weicher und sauberer macht, ist er schon zufrieden.
Außerdem merkt er, dass die sportliche Betätigung, die er ursprünglich aus Gründen der Gesunderhaltung und Belastbarkeit angefangen hat (und auch als Stressventil), immer mehr auch ästhetische Gründe hat. Wenn er die jungen gut gestählten Männer vielleicht 10 Jahre jünger als er selbst ansieht, wird er eben unironisch etwas wehleidig. Ein bisschen lächerlich fühle ich mich auch dabei, dass ich mich einem so völlig natürlichen Prozess wie Alterungserscheinungen verschließen oder zumindest mich dagegen wehren mag. Aber was soll ich machen? Ich will auch weiterhin begehrt werden vom anderen Geschlecht und Optik gehört genau so dazu wie Charakter, ist ja bei mir wenn ich nach Frauen schaue nicht anders. Ist das diese peinliche Mit-Lebens-Krise, die er bisher immer belächelte?
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Nr. 5466
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>>5463
>Ihm ist klar, dass das wahrscheinlich zu >90% Humbug und Betrug ist,
Vermutlich sind in kaum einem Bereich mehr Produkte Humbug, das grenzt schon fast an Esoterik, was einem da alles so angedreht werden soll. Aber mit dem Geschlechtstrieb lässt sich eben super Umsatz machen.
>Außerdem merkt er, dass die sportliche Betätigung, die er ursprünglich aus Gründen der Gesunderhaltung und Belastbarkeit angefangen hat (und auch als Stressventil), immer mehr auch ästhetische Gründe hat.
Finde ich legitim, und es ist irgendwo auch nur recht und billig, denn sportliche Betätigung und die daraus meist resultierende optische Aufwertung des Körpers ist ja ein Ergebnis des Willens und des Charakters eines Menschen, also der sogenannten inneren Werte. Finde es daher albern, wenn man sich darüber aufregt, dass Leute Sport machen, um attraktiver zu werden.
>Aber was soll ich machen? Ich will auch weiterhin begehrt werden vom anderen Geschlecht
Das will nun wirklich Jeder - mit Ausnahme derer, die vom gleichen Geschlecht begehrt werden wollen. Drinvor a-aber die Asexuellen...
>und Optik gehört genau so dazu wie Charakter
Vorsicht, mit der Feststellung solch offensichtlicher Tatschen kannst du hier epische Diskussionen vom Zaun brechen :3
>Ist das diese peinliche Mit-Lebens-Krise, die er bisher immer belächelte?
Das kannst du dir nur selbst beantworten fürchte ich. Dieser Ernst ist vermutlich in einem ähnlichen Alter wie du und hat bislang kein Problem damit. Natürlich ist er traurig, dass er nicht mehr Sport machen kann so wie früher, weil seine morschen Knie das nicht mehr hergeben, aber an für sich hat er mit seinem Alter erstmal kein Problem.
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Nr. 5470
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>>5460
Noch schlimmer, versuch mal Kaffee beim modernen "Bäcker" zu kaufen, das ist ausnahmslos wässrige Plörre.
Nur Tchibo hat noch anständigen, danach kommt leider schon Starbucks. Die Amiketten hauen kräftigeren Kaffee raus als die deutschen. Wer einfach einen anständigen dickschwarzen Filterkaffee möchte, muss zuhause vorbereiten.
Aber wäre ja egal, wenn die Automatenpisse nicht meer kostete als ein NG. Manche nehmen tatsächlich 2.
Bei Tchibo der kleine Kaffee für 1,35 ist in Ordnung, schmeckt nach Kaffee.
Der von Starbucks ist ein ziemlich großer und absurd kräftiger, 1,99, geht auch. Vor allem kann Ernst danach gut scheissen :3
Die Deutschen jammern über die Ami-Konkurrenz, kriegen aber keinen guten Kaffee hin. Selbes natürlich bei Backwaren in der Stadt, da lohnt es sich nicht, zu etwas anderem als Backfactory zu gehen. Solange die Qualität nicht signifikant steigt, muss Ernst beim Ausländer oder dem Kettenbonzen kaufen.

Natürlich sollte man lieber zuhause vorbereiten, aber manchmal ist die Routine morgens nicht ausgereift, weil die Frühaufsteher-Kapitalisten 6 oder 7 Uhr aufstehen normal finden. Da kann Ernst sich nur in Zeitlupe bewegen.
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Nr. 5479
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>>5470
>Noch schlimmer, versuch mal Kaffee beim modernen "Bäcker" zu kaufen, das ist ausnahmslos wässrige Plörre.
Ernst gehört glücklicherweise zur Teetrinker-Fraktion, da ist die Zubereitung nicht so kompliziert. Da er sich mit normalem Beuteltee zufrieden gibt,
>Nur Tchibo hat noch anständigen, danach kommt leider schon Starbucks. Die Amiketten hauen kräftigeren Kaffee raus als die deutschen.
>Die Deutschen jammern über die Ami-Konkurrenz, kriegen aber keinen guten Kaffee hin.
Immer, wenn Leute wegen lokalen Industrien oder Geschäften auf die lokalpatriotische Tränendrüse drücken, gestehen sie sich damit ein, dass die Produkte woanders besser sind. Alle haben immer für die Globalisierung Stimmung gemacht, und jetzt ist sie da, und jetzt soll man die Vorteile nicht genießen dürfen weil muh lokale Anbieter? Hätte daher an deiner Stelle wenig Skrupel, den Starbucks-Kaffee zu trinken.
>weil die Frühaufsteher-Kapitalisten 6 oder 7 Uhr aufstehen normal finden. Da kann Ernst sich nur in Zeitlupe bewegen.
Ernst hat es da ganz gut. Er muss zwar tatsächlich auch um 6 Uhr raus, aber er hat morgens eh keinen Hunger oder Durst, bzw. trinkt nur einen Schluck Wasser, bevor er sich auf den Weg zur Weide macht. Erste Amtshandlung ist dann meist Frühstück am Platz, während er seine Mails liest und seine automatisch generierten Reports liest.

>Tut mir leid, dass deine kleinen Bäcker so in die Enge gedrängt wurden und nun teure Brötchen und dazu noch schlechte Qualität anbieten. Allerdings wundert es mich, dass die ähnlich schmecken sollen wie Supermarktbrötchen, bei meinen Bäckern liegen Universen dazwischen.
Ja, so sollte das normal sein. Ich meine, ich fände das dann immer noch teuer, aber einmal die Woche am Wochenende würde ich es mir halt mal gönnen. Aber das ist schon bitter, wenn man extra den Weg zur Bäckerei macht, und da nur matschige Teigklumpen bekommt, die man mit seinem Messer eher eindrückt als schneidet. Diese Leute haben einen Job, und so kompliziert kann das nicht sein. Ich sehe ein, dass Qualität ihren Preis hat, aber dann will ich halt auch die Qualität, dafür bin ich ja exta hingegangen.
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Nr. 5530
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Ernst wird heute in eine Ausstellung für kontemporäre Kunst gehen. Es gibt da in seiner Stadt eine kleine Gallerie, die es sich zur Aufgabe macht, jungen Künstlern eine Plattform zu bieten und der Eintritt ist frei, die Ausstellungen wechseln alle 2 Monate etwa. Er hat schon viel Schund dort gesehen, bzw. Zeug, zu welchem er keinen Zugang hatte. Aber auch schon das ein oder andere Werk, dass ihm wirklich gut gefiel. Gute Kunst ist für Ernst Kunst, die etwas in ihm auslöst und an das er sich erinnert.
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Nr. 5536
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>>5530
>Aber auch schon das ein oder andere Werk, dass ihm wirklich gut gefiel.
Ernst kann sich nur selten für Kunst begeistern, zumindest nicht für darstellende Kunst. Insbesondere das Theater ist ihm ein Graus, da Ernst Leute suspekt sind, die es zu ihrem Lebensinhalt machen, auf der Bühne Emotionen zu spielen. Zwar weiß er, dass das auch bei Musik oder Filmschauspielern nicht grundlegend anders ist, aber es wirkt auf ihn im Theater wesentlich aufdringlicher. Vielleicht liegt das daran, dass man Musik oder Filme abschalten kann. Das hat er auch schon oft als Grund ausgemacht, warum er gerne lauert, aber persönlichen Kontakt nach einer gewissen Zeit als ermüdend empfindet: Lauern kann man jederzeit unterbrechen.
>Gute Kunst ist für Ernst Kunst, die etwas in ihm auslöst und an das er sich erinnert.
Klare Kriterien gibt es für Ernst da nicht. Er schaut sich etwas an, und wenn es ihm gefällt, dann ist es gut. Kommt selten genug vor, aber es zeichnet sich die Tendenz ab, dass ihm abstrakte Malereien mit geometrischen Strukturen besser gefallen als Bilder mit realen Objekten oder gar Gesichtern. Ein bißchen Autismo ist er eben doch.
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Nr. 5541
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>>5530
>die es sich zur Aufgabe macht, "jungen Künstlern"

Meinten sie: Stiefelleckern der Herrschenden ein Bewerbungforum zu bieten?
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Nr. 5612
>>5541
>Meinten sie: Stiefelleckern der Herrschenden ein Bewerbungforum zu bieten?
Möglich. Aber da Ernst in einem Land lebt, in dem Kunst mehr und mehr der Zensur unterliegt, haben Stieffelecker andere Plattformen bekommen. Ich unterstelle dieser Gallerie tatsächlich mal hehre Ziele.
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Nr. 5631 Kontra
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Ernst ist am Wochenende von Mücken derbe zerfickt worden, das kommt davon, wenn man aus dem Haus geht. Jetzt kratzt er sich permanent überall. Besonders oberhalb der Sprunggelenke, wo die Socken aufhören, haben die Biester gewütet. Wenn es eine Spezies auf der Erde gäbe, die Ernst gerne permabannieren würde, dann wären es Steckmücken. Die haben doch sowieso keine sinnvolle Funktion, außer allen auf die Nerven zu gehen.
>"In den Tundren der Erde spielen die enorm großen Mückenschwärme eine Rolle bei den jährlichen Wanderungen der Rentiere, indem sie die Tiere veranlassen, immer höher ins Gebirge zu steigen. Ohne diese zyklischen Wanderungen würden die empfindlichen Tundren des hohen Nordens sehr schnell überweidet werden."
Oh, NA DANN nehme ich natürlich alles zurück!!1 Was würden wir nur ohne diese edlen Beschützer der Tundrenflora machen?
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Nr. 5649
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Auf Ernsts Bahnverbindung zur Weide wird mal wieder gebaut. Glücklicherweise ist Ernsts Streckenabschnitt davon nicht so sehr betroffen, denn seine Züge fahren immerhin. Trotzdem nimmt die Bahn das diese Woche scheinbar als Anlass für allerhand Verspätungen, und irgendwie scheinen die Bauarbeiten an der Strecke auch die Funktion der Klimaanlage negativ zu beeinflussen.

Will dabei gar nicht die Bahn für alle Missstände im Zugverkehr verantwortlich machen, manchmal sind auch die Passagiere an den Verspätungen schuld, wenn sie mal wieder ewig die Türen aufhalten, im Abteil randalieren oder sich gleich vor den Zug werfen. Die unglaublich langen Planungsfristen beim Bau neuer Strecken und die ganzen Auflagen, die man dabei beachten muss, tun ihr Übriges. Es muss ja nicht gleich die chinesische Methode sein, wo man einfach zwangsumgesiedelt wird, wenn dein Haus der neu geplanten Bahnstrecke im Weg ist, aber es muss doch ein Mittelding geben zwischen der deutschen Minimalkompromiss-Kultur und dem chinesischen Kollektivismus.
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Nr. 5650 Kontra
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>>5649
ich wünschte es gäbe da einen Weg, nur leider ist es Deutschland hier. Der "Investitionsstau" der Bahn ist immens. Von den aufgeschobenen Bauarbeiten und vor allem maroden Brücken ganz zu schweigen. Addiere dann noch den "Fachkräftemangel" beim Personal hinzu und du hast die nächsten 10 Jahre eine Infrastruktur auf der Schiene, die lediglich von Afrika oder Indien unterboten wird. Aber immerhin hat die Bahn jetzt ein paar Stellwerke mehr in China, immerhin!

Ich werde es morgen wieder erleben:

Die Reihung der Wagen ist mal wieder anders (ohne vorherige Ansage), der Zug hat Verspätung, ist absolut überfüllt, das Personal ist unfreundlich, kein/schlechtes W-Lan/Internet, Klimaanlage auf Eiszeit oder Sahara gestellt, Durchsage der Zugführerin auf welchem Breitengrad wir uns gerade befinden, sie aber keine Ahnung haben, wieso wir im nirgendwo schon 20 Minuten stehen, aber es müsste gleich weitergehen, meine Wh-1000xm3 filtern leider das dümmliche Gelächter des Junggesellenabschieds nicht komplett, notiere mir erneut, nie wieder nicht erste Klasse zu fahren.

Schönen Freitagabend noch

T. Ernst aus der Zukunft
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Nr. 5656
>>5649
>>5650
Kann euren Unmut verstehen, da ich jahrelang Berufspendler mit der Bahn war. Ich hatte wirklich alles.jpg an Eventualitäten erlebt in der Zeit.

Aber aufgeregt habe ich mich eigentlich irgendwann nicht mehr. Ernst kann sich nur schwer vorstellen, was für ein immenser Koordinationsaufwand hinter einem doch so gut ausgebauten Streckennetz wie dem der deutschen Fern- und Regionalzüge steckt. Man denke allein an die über 9000 privaten Unternehmen, die dann halt die unterfränkischen Käffer miteinander verbinden, aber das gleiche Schienennetz benutzen. Nur die Fernzüge werden ja tatsächlich (fast) ausschließlich von der DB bedient.

Was mich in der Tat viel mehr aufregt sind die absolut frechen Preise. Andere Länder in denen Ernst Zug gefahren ist (Türkei, Russland, Italien, Frankreich) haben genau so moderne Züge (der Sapsam in Russland ist quasi der ICE 3.0, ebenso der Feccia Rosso in Italien) und da kosten vergleichbare Strecken höchstens 1/3. Moskau-St.Petersburg in exakt 4 h für 60 Euro noch direkt am Schalter und der Zug ist ein scheiss Raumschiff, die 2. Klasse dort ist 1. Klasse Deutschland. Wie machen die das? Mir ist ja schon klar, dass Produktions- und Personalkosten entsprechend geringer sind als in D. - aber so viel?

Jedenfalls findet Ernst gut, dass Flixbus auch Züge anbieten Will, das dürfte den Preis etwas drücken. Weil 130 NG für Berlin-München, sacht ma seid ihr noch janz sauba?
>>
Nr. 5657
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Ernst hat vor ein paar Monaten mal aufgemannt und trainiert nun wirklich regelmäßig und nicht nur so 3 Wochen und dann wieder gar nicht . Er geht aber nicht lüften, da er das sterbenslangweilig findet. Momentan ist es ein guter Mix aus Laufen, Schwimmen und Übungen mit eigenen Körpergewicht, außerdem achtet er auf seine Ernährung (kein Kalorienzählen, einfach weniger Scheisse in sich reinstopfen). Erste Erfolge konnte er heute auch im Spiegel sich abzeichnen sehen, der Rücken wird breiter, die Brust steht wieder vor dem Bauch. Heute ist wieder Schwimmen angesagt, ich hasse Schwimmen zwar und kann es auch nicht wirklich gut, aber es ist einfach zu gesund, um darauf zu verzichten.
>>
Nr. 5658
>>5656
>Bahnpreise

Mein Reden. Vor einigen Woche wollte ich eine ca. 100km Strecke zurücklegen. 1/3 oder vielleicht sogar fast die Hälfte hätte ich mit dem Studententicket fahren können, aber im anderen Bundesland hätte ich 12€ für die Reststrecke blechen müssen. Also ein Auto geliehen diesselbe Strecke für den gleichen Preis fahren und dabei zeitlich absolut flexibel geblieben, was sich als Glücksfall herausgestellt hat, da ich sonst sehr viel früher wieder hätte zum Bahnhof zurückkehren müssen, um noch einen Zug zu bekommen.
Gut, ich verlange von Zügen nicht, dass sie bis in die späten Nachtstunden jede Strecke bedienen, aber wenn ich überlege, dass es mich ohne Studententicket per Bimmelbahn und RE im Sparangebot 50€ und per ICE 60€ (wenn Sparangebot) gekostet hätte, kann ich nur den Kopf schütteln. Nicht jeder hat ein Auto, aber wer eins hat, der will doch nicht umsteigen, wenn eine Strecke doppelt so teuer ist, wie mit dem Auto, immerhin waren die Spritpreise vor einigen Jahren nochmal niedriger, da wäre ich noch günstiger weggekommen, und ich rede hier von Benzin, nicht Diesel.

Für Leute, die nicht jeden Tag reisen, oder weite Strecken überbrücken müssen, ist die Bahn einfach keine Transportkonkurrenz, vielleicht sollte man mal an den Preisschrauben drehen, wenn man klimafreundlich werden will. Wird die DB eigentlich subventioniert?
>>
Nr. 5659
30 kB, 720 × 401
>>5658
>Wird die DB eigentlich subventioniert?
Ja wird sie. Weil sie - dem Prinzip nach - in die Infrastruktur investiert. Sie bekommt fast 1 Milliarde Euro jährlich von Fiskus.
>>
Nr. 5660
22 kB, 768 × 576
>>5656
>Aber aufgeregt habe ich mich eigentlich irgendwann nicht mehr.
Daran erkennt man sofort die Wenigfahrer in der Bahn: Das sind die, die sich nach der Verspätungsansage im Zug aufregen oder laut seufzen. Die Berufspendler wissen, wie es mit der Bahn ist, und die wissen aber auch, dass es im Auto oft noch schlimmer ist, und deswegen halten sie die Klappe.
>Mir ist ja schon klar, dass Produktions- und Personalkosten entsprechend geringer sind als in D. - aber so viel?
Ernst arbeitet seit einigen Jahren für die Bahn als externer Mitarbeiter und hat die Beobachtung gemacht, dass es dort enorm schwer bzw. gar nicht gewollt ist, schlecht arbeitende Angestellte zu entlassen. Da gilt immer noch der Leitsatz, dass man eine Familie ist, da muss man nicht gehen, wenn man schlecht arbeitet, oder vielleicht auch einfach zu alt für seinen Job geworden ist. Die Bahn hat da auch eine gewisse soziale Komponente, ähnlich wie die Bundeswehr. Bei Manchem kommt einem da der Gedanke, dass man ihm lieber einen steuerpflichtigen Job gegeben hat, bevor er morgens schon mit der Bierdose vor dem Supermarkt steht. Dazu leidet die Bahn natürlich auch unter den üblichen Großunternehmens-Krankheiten, wie zu starken Fürstentümern, einem übermächtigen Betriebsrat, Mitarbeitern, die aufgrund von politischen Faktoren in ihrem Tatendrang ausgebremst werden und dann irgendwann gehen, solche Sachen halt. Wobei dort nicht alles schlecht ist. Es gibt da durchaus gute und motivierte Leute, und die internen Prozesse funktionieren auch gar nicht so schlecht - wenn man die Leute kennt und weiß, wen man für was ansprechen kann.
>>
Nr. 5662
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>>5660
>Wobei dort nicht alles schlecht ist. Es gibt da durchaus gute und motivierte Leute, und die internen Prozesse funktionieren auch gar nicht so schlecht

Also das halte ich für einen schlechten Scherz. Ich berichte dir einfach mal von meiner heutigen Fahrt. Die Bahn überbot sich mal wieder selbst. Aber beginnen wir am Anfang:

Wie erwartet hatte der Zug Verspätung und wie erwartet war die Reihung der Wagen geändert. Ein besonderers fähiger Mitarbeiter klebte neben die elektronische Wagenanzeige noch eine Schild mit einer anderen Nummer. Es wusste also niemand in welchem Wagen man sich gerade befindet. (Gilt Nr. 5 oder 6?). Als Schmankerl gab es Wagen 6 und 7 nicht. Sitzplatzreservierungen für diese Wagen waren somit wertlos.

Zu Info: Ernst steigt immer vor dem Hauptbahnhof in den Zug ein, um sich vom Sackbahnhof aus entspannt einen Platz zu suchen. Problem hier: Das Personal hatte kein Bock den Zug "online" zu stellen. Also stand auf jedem Platz "ggf. reserviert". Auch nach ca. 15 Minuten und einem abgefahrenen Bahnhof später. Kurz vor dem Hauptbahnhof wurden dann einfach nichts mehr angezeigt.

Als wir im Hauptbahnhof standen brach Hektik und Stress im Zug aus, niemand wusste in welchem Zugteil er sich gerade befindet. Die Reisenden waren sichtlich bedient und das Personal gab unterschiedliche Auskünfte.

Zu allem Überfluss setzte sich eine Schulklasse in mein Abteil. Als echter Pendler war eine Lieferung ab jetzt Pflicht. Ein älteres Ehepaar pflaumte dann den Lehrer an, wieso die Schüler auf ihren reservierten Plätzen sitzen würden. Es wurde lauter, die Nerven waren angespannt. Es wurde sich darauf geeinigt, dass "autorisiertes Fachpersonal" die Situation "klären solle"

Der Schaffner wagte sich ins Abteil und bei der Oma waren die Nerven so angespannt, dass sie Begann zu heulen. Der Schaffner verweigerte ihr nämlich eine benötigte Unterschrift und eine Zustimmung zu "ihrer Version" der Abteil-Nr ... der Schaffner sagte er verstehe die schriftlichen (!) Ausführungen des Zugführers nicht und er werde nichts unterschreiben und er kann auch nichts für das Chaos.

Die Verspätung summierte sich weiterhin und Ernst war froh, als er dieses Chaos hinter sich lassen konnte. Am Zielbahnhof fragten sich die neuen Fahrgäste auch wieder die gleichen Fragen ...

Nichts besonderes insgesamt, aber in der Summe dann doch nervig. Eine entspannte Bahnreise war es wahrlich nicht.

Anbei ein saftiger Köder.
>>
Nr. 5674
>>5662
>Also das halte ich für einen schlechten Scherz
Ganz und gar nicht. Du siehst ja nur dein Endprodukt, welches oft genug von schlechter Qualität ist, aber die Bahn ist ja viel mehr als Personenverkehr. Die Bahn ist IT, Logistik, Gebäudemanagement und Energieversorger. Zudem kannst du davon ausgehen, dass kompetente Einzelpersonen oft genug nicht zum Tragen kommen, weil irgendwo in der Kette bis zum Endprodukt Inkompetenz reinwirkt. Ist dem Endkunden natürlich egal, kann ich auch verstehen, geht mir als Kunde ja genauso. Aber ich sehe auch Teile hinter den Kulissen, und da gibt es eben durchaus Leute, die Ahnung von ihrem Job haben und den Laden am Laufen halten.

Sehe es leider viel zu häufig, dass in einer Prozesskette 4 von 5 Leuten schnell und gut arbeiten, aber der 5. ist in Urlaub und sein Vertreter krank, ja das dauert jetzt leider 2 Wochen, da kann man nix machen XD. Das ist in manchen Bereichen geradezu eine Seuche. Gefühlt sind manche Leute dort 3/4 der Zeit entweder in Urlaub, auf Schulung, krank, bei einer Betriebsratssitzung oder sonst irgendwie abwesend, und wehe dir, du brauchst von dem eine Genehmigung. Das meinte ich damit, dass du so Leute bei der Bahn auch nicht los wirst, selbst wenn du das als Chef willst. Bevor du dir da den Stress mit dem Betriebsrat einhandelst, weil du jemanden rauswerfen willst, lässt du es lieber und erträgst die Pfeifen in deiner Abteilung, ist wesentlich bequemer für dich. Gehe aber auch davon aus, dass das kein bahnspezifisches Phänomen ist, sondern dass das bei Firmen wie Telekom oder VW ähnlich aussieht, die stehen damit bloß weniger am Pranger.
>>
Nr. 5816
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natürlich wusste man es schon länger aber trotzdem zerbricht jedesmal von Neuem ein Stück im Inneren ;_;
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Nr. 5818
>>5816
so viele schöne Klein-Ernst-Erinnerungen an die Simpsons und jetzt das
>>
Nr. 5824
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>>5816
>>5818
Ernst wird sich seine schönen Erinnerungen nicht nehmen lassen, auch wenn die Simpsons jetzt stinken wie das tote Schulmaskottchen. In dem Moment, wo sie dachten, dass sie ihre Popularität zur tagespolitischen Einflussnahme gebrauchen sollten, haben sie sich selbst ins Aus geschossen. Es ist wie mit Musikgruppen: In dem Moment, wo sie merken, dass sie populär geworden sind, denken sie, dass sie jetzt verantwortungsbewusst handeln und was bewegen sollten, und schon fangen sie an, Mittelstufen-Pop zu singen wie "alle sollten sich voll gern haben mmkay Hass ist schlecht mmkay, immer die Hausaufgaben machen", und man kann sie getrost in die Tonne kloppen.
>>
Nr. 5838 Kontra
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>Bitte denk' dran, Ernst. Immer drei Ellen Abstand zur Bahnsteigkante. Die Züge fahren hier teilweise mit 160000 Yard/h durch.
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Nr. 5842
>>5824
>und man kann sie getrost in die Tonne kloppen.
In diesem Licht sehe ich Rammstein gerade. Eine Weile lang war es wenigstens noch mit Hörgenuss oder Nostalgie verbunden. Aber das, was ich von dem neuesten Album gehört habe, trieft nur noch so vom erhobenen pädagogischen Zeigefinger.
>>
Nr. 5844
>>5842
mir geht es nicht nur mit den Simpsons so ... mit vielen neuen Dingen (Autos, Handys, Filme etc.) kann ich mich nicht mehr anfreunden. Es ist, wie als wäre ich in einer früheren (besseren) Zeit gefangen, jedoch gefällt es mir dort. Aktuelle Filme (mehr politische Botschaft als Popcorn-Kino) der gar Musik ist einfach nur schlecht, moderne Autos sind mehr Tablet als Automobil.

Die Simpsons sind da dann leider nur ein weiterer, bitterer Beigeschmack im süßen Kuchen der Nostalgie.

Auch: Rammstein mochte ich noch nie
>>
Nr. 5845
>>5844
Kommt drauf an welche Filme man schaut und welche Musik man hört. Bei Autos wird die Auswahl geringer.
Hollywood verkauft eben auch gut mit Minderheiten und wachsweichem Feminismus. Die Filme laufen nicht nur im Westen beidemweg. Wenn dir das schon zu viel politische Botschaft ist, plumpes Empowerment, wobei ich persönlich nichts dagegen habe, einen Film zu sehen, der die Geschichte einer schwarzen Familie zeigt, die soll es auch geben, Ernst, und die sind genauso verkitscht, wie Hollywoodfilme mit weißen Darstellern. Actionfilme gibt es doch immer noch, gab es auch früher schon mit Darstellern unterschiedlichster Ethnien.

Was Musik angeht hast du natürlich recht, sobald das Radio eingeschaltet wird. Entweder schlechtes BumBumBumBum oder Gejaule, wirklich, früher wurde nicht so gejault, wie es heute getan wird in der Radiomusik. Die klassiche Rockmusik als Pop wurde vom Rap verdrängt, kann man analysieren, aber ich habe für beides nie wirklich ein Ohr gehabt, außer für eine bestimmte Sparte deutschen Raps, aber auch das schon länger nicht mehr. Wer also nicht auf Radiomusik beschränkt ist, der kann im Zwischennetz allerhand gute Musik finden. Sogar 80er-Imitate, wenn die 'echten' Popklassiker doch mal langweilig werden, man aber den Sound nicht missen möchte.
Nostalgie ist ein Gift, die Dosis machts.
>>
Nr. 5846
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>>5845
>Hollywood verkauft eben auch gut mit Minderheiten und wachsweichem Feminismus.
Tun die das? Ich dachte, dass solche Filme wie die Ghostbusters ziemlich hart gefloppt sind. Weiß aber nicht, ob das mit anderen Filmen besser lief. Star Wars Rogue One zum Beispiel fand ich nicht schlecht, auch wenn da eine Frau die superharte Heldin spielen durfte.
>wobei ich persönlich nichts dagegen habe, einen Film zu sehen, der die Geschichte einer schwarzen Familie zeigt, die soll es auch geben
Ist nun auch nichts Neues, siehe Bill Cosby und der Prinz von Bel Air.
>Wer also nicht auf Radiomusik beschränkt ist, der kann im Zwischennetz allerhand gute Musik finden
Wenn ich nur daran denke, dass ich durch Ernst überhaupt erst Vaporwave und ihre Ableger entdeckt habe. Wirklich kaum zu glauben, was alles so komplett an einem vorbei gehen kann.
>früher wurde nicht so gejault, wie es heute getan wird in der Radiomusik.
Danke Tim Bendzko, Max Giesinger und wie sie alle heißen. Aber was solls, die können machen was sie wollen, so lange sie Leute finden, die ihnen das abkaufen. Ich würde vielleicht auch Musik für 14-jährige Mädchen machen, wenn ich feststelle, dass ich so gutes Geld verdienen kann. Trotzdem bin ich schockiert, dass offenbar so viele Heranwachsende das toll finden. Da scheint ja eine gewaltige Sehnsucht nach Harmonie zu bestehen. wir haben früher Punk, Metal und Rap gehört, und unter Harmonie verstanden wir Nothing Else Matters von Metallica.
>>
Nr. 5847
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>>5844
Aktuelle Filme (einschl. Simpsons u. sonst. Serien) sind kein Verlust! Das dient doch nur als Aufhänger für ein Gespräch unter Kollegen und ist dafür viel zu zeitaufwendig. Außerdem kann es durch etliche andere Themen ersetzt werden und der Fundus an bereits existierenden guten Filmen ist ohnehin schon sehr groß.

Bei der Technik im Alltag (Auto, Telefon, Pezeh, ...) ist es allerdings sehr mühsam, wenn man den Mist der Hersteller nicht mitmachen möchte. Würde ja gerne einfach auf Hersteller wechseln, die Produkte ohne Kikifaxe erzeugen, aber in dem Punkt versagt die Marktwirtschaft.

>>5845
>Geschichte einer schwarzen Familie
So wie die Bill-Cosby-Show? Haha, das war damals schon so eine Nummer bei den Amis. Nein, viel schlimmer ist, dass uns diese Debatte von Übersee jedes Mal mit aufgebügelt wird. Mein Gott, wir hatten keine Negersklaven auf den Baumwollplantagen! Müssen wir das neben dem ständigen dritten-Reich/DDR-Aufarbeitungsgeseier auch noch über uns ergehen lassen?

>verkitschte Hollywood-Filme
Erweitern wir das auf Unterhaltungsfilme allgemein. Das machen Franzosen, Italiener und Russen auch nicht besser. Man muss wohl auch mit Klischees spielen, um ein entsprechend breites Publikum anzusprechen. Hier sind aber nicht unbedingt die neuen schlechter als die alten, sondern Ernst ist nach dem x-ten Unterhaltungsfilm einfach dahintergestiegen, wie diese funktionieren und findet diese jetzt langatmig und vorhersehbar.

>gute Zwischennetzmusik
Vermutlich jeder hört heutzutage Musik obskurster Richtungen im Zwischennetz und es ist gut, dass dies so geht, doch schade, wie dieses Überangebot uns immer weiter auseinandertreibt. Früher gab es mehr Lieder, die einfach Jeder kannte. Nicht, dass die Lieder besser waren, man konnte einfach schlecht auf seinem eigenen Telefon etwas anderes hören. Und selbst wenn diese Lieder unterirdisch produziert waren, hört man sie manchmal trotzdem noch gerne, weil man irgendetwas erlebt hat, als dieses Lied gerade im Radio lief. Hoffentlich nimmt Ernst auch mal bewusst die Kopfhörer raus, um bei anderen mitzuhören, weil gerade diese Art des gemeinsamen Radiohörens (oder auch Fernsehens) immer seltener wird.
>>
Nr. 5848
Bezüglich dem Cosby-Beispiel möchte ich noch sagen, dass es nur ein bestimmtes Beispiel ist, die Cosbyshow ist eine Show und kein Film, funktioniert also nochmal anders. Was ist zum Beispiel mit dem Film über die schwarze Mathematikerin? Da gehen die Leute gleich an die Decke, wenn Frau und Schwarz mal im Film "gelobt" wird, dabei vergisst der Durchschnitt gerne, dass die Portraits von irgendwelchen weißen Typen, die nichts bedeutenderes geleistet haben, genauso funktionieren.

>Mein Gott, wir hatten keine Negersklaven auf den Baumwollplantagen! Müssen wir das neben dem ständigen dritten-Reich/DDR-Aufarbeitungsgeseier auch noch über uns ergehen lassen?

Es geht nicht um die Sklaven, sondern um Repräsentation und Art der Repräsentation in Medienformaten. Auch in Deutschland wohnen nicht nur Leute, deren Familie schon im 19. Jahrhundert hier gelebt hat, und darum haben wir so eine Debatte u.a. auch hier.
Stell dir vor Bernd, die Menscheit wandert zu einem anderen Planeten aus, und du unter ihnen. Den Planeten teilt man sich mit einer anderen Spezies, die menschenähnlich ist. In deren Medien werden Menschen aber nie oder kaum gezeigt, obwohl sie in bedeutender Zahl am ganz normalen Alltag teil haben. Wenn doch, dann werden Menschen als die letzten Dummköpfe dargestellt, weil sie technologisch unterlegen waren, aber auf dem neuen Planeten, die Kinder der Menschen sich versuchen, an das neue Wissen anzupassen und vielen gelingt das sogar. Sie besetzen schon Jobs in der dortigen Technologiebranche und trotzdem bleibt die ansässige Spezies davon überzeugt, dass Menschen einfach immer dumme Trottel sind, die einfach nie die einfachsten Dinge verstehen werden.

Mag sein, dass es forciert wird, was hier als politische Botschaft wahrgenommen wird, vielleicht kommt es einem auch nur forciert vor, weil es vorher nie der Fall war. Das witzige ist ja, dass es eben auffällt, was eigentlich der Beweiß dafür ist, dass es vorher nicht so gewesen ist und genau das wird ja in diesen Debatten bemängelt und nun tut sich sozusagen was. Auch wenn es immer ein riesen Problem ist, Dinge ändern sich.

> trotzdem noch gerne, weil man irgendetwas erlebt hat, als dieses Lied gerade im Radio lief.

Dann erinnert man sich anders dran, oder dank Hyperindividualisierung hört man sich dann nochmal das Nischenlied an, welches einen an eine bestimmte Zeit erinnert. Ich brauche kein Radiolied, stattdessen kann ich schon jetzt per Youtube die Nostalgiemaschine anzuschmeißen, um ein Gefühl für die von mir erlebte Zeit vor ca. 10 Jahren zu haben. Und da tauchen dann übrigens mit anderen Menschen verbrachte Erinnerungen auch auf.
>>
Nr. 5849
Mal was "Technisches": Hat Ernst auch das Problem mit Puppenkanal, dass auf EC die Textformatierung herumzuckt? Sich also manchmal die Absätze und Satzlängen ändern, für ein paar Millisekunden?
Es ist sowohl mit dem Tampermonkey-Skript als auch dem dedizierten Plugin.
>>
Nr. 5850
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>>5847
>Aktuelle Filme (einschl. Simpsons u. sonst. Serien) sind kein Verlust! Das dient doch nur als Aufhänger für ein Gespräch unter Kollegen und ist dafür viel zu zeitaufwendig
Glaube TV-Serien sind inzwischen eh erledigt, die relevante Zielgruppe ist schon längst auf Ström-Dienste gewechselt. Ernst kehrt nicht, er ist kein großer Serienschauer. Er hat zwar früher Simpsons, TNG und A-Team geschaut, aber da gab es halt auch noch kein Zwischennetz.

>wenn man den Mist der Hersteller nicht mitmachen möchte
Irgendwann wird man eh dazu gezwungen, entweder über finanzielle "Anreize", sprich Strafzahlungen, wenn du die Technik nicht nutzt (bei Bestellung über Alexa gibt es Rabatt, biem Einbau eine Black Box im Auto gibt es günstigen Versicherungstarif und so weiter), oder durch soziale Ausgrenzung (Kommunikation erfolgt bevorzugt über die proprietären Mechanismen der Hersteller), siehe WhatsApp. Ich glaube nicht, dass man langfristig eine Chance hat, sich gegen neue Technik zu wehren, ohne sich dabei sozial ins Abseits zu stellen. Versuchen kann man es natürlich. Komme bislang auch ohne SchlauTV, Alexa, Siri, Bonusprogramme, Netflix, Amazon Prime und so weiter aus. Mal schauen, wie lange das klappt.

>>5849
Bei mir alles in Ordnung, nutze Chrome mit Tampermonkey.
>>
Nr. 5851 Kontra
>>5850
>SchlauTV, Alexa, Siri, Bonusprogramme, Netflix, Amazon Prime und so weiter aus. Mal schauen, wie lange das klappt

Kommen ganz viele. Bei Serien merke ich, dass ich nicht mitreden kann. Aber das ist ja nun nicht das einzige Gesprächsthema. Ansonsten kann man auch ganz wunderbar ohne die Rabatte durch Alexa oder Prime leben. Einfach keinen Firlefanz kaufen ist schon die Vorstufe zur Vermeidung solcher Visionen der Zukunft, in der man meint durch Rabatte zur Benutzung eines angeblich smarten Geräts gezwungen zu sein.
>>
Nr. 5852
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>>5851
>Bei Serien merke ich, dass ich nicht mitreden kann.
Gibt so viele Normalo-Themen, bei denen Ernst nicht mitreden kann. Mein Haus, mein Garten, mein Auto, die Kaka meines Babys, mein Urlaub, meine Hochzeit. Und Ernst dann so: Jaa, hab ne Radtour gemacht, Nudeln gekocht und dann Fotoläden erstellt und auf Bilderbrettern pfostiert gezockt und Videos geschaut. Da prallen einfach Welten aufeinander.
>>
Nr. 5853
>>5852
Ernst kennt das Fühl. Erzählt Ernst mal von seinen Radtouren oder seinem Nicht-Pauschal-Urlaub ist meist auch kein Interesse da. Es scheint mir so, als würde man durch den endlosen Konsum von 0815-Serien auf netflix und Prime, der Pauschalreise nach Dubai oder dem neusten Handlich in irgend einen Club aufgenommen zu werden.
>>
Nr. 5855
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Kennst du das Fühl, wenn dich deine Verwandten plötzlich rechts überholen? Normalerweise war und ist Ernst selber kantiger Bilderbrettnazi, aber er hat im Echtleben eine Impulskontrolle und denkt auch mal nach, bevor er spricht. Nun kann er sich mit ihnen nicht einmal über das Wetter unterhalten (oder den Wetterbericht schauen), ohne dass es um die Grünen oder die Musel geht, oder was sonst gerade in der Fratzenbuchblase besprochen wird. Dann schauen sie das ZDF freiwillig und kommentieren die Nachrichten auf unflätigste Weise, als wäre die Zivilisation bereits aufgelöst.

Selbst wenn Ernst innerlich bei einigen Themen zustimmt und auch denkt: Scheiss Kanaken! oder: Scheiss Klimapanik! - so muss er es doch nicht ständig zur Sprache bringen, oder das mit den Verbrennern vs. Elektro. Vielleicht ist es in linken Blasen dann genauso (überall Rassismus und Frauenbenachteiligung sehen), aber diese identitätspolitische Spaltung und Zuspitzung auf verbalem Niveau ist doch mit Sorge zu betrachten. Keine Gemütlichkeit mehr möglich, irgendwann kommt eines dieser heiß politisierten Themen auf. Unter Alkohol sogar unerträglich penetrant. Nicht nur KCs /b/ ist verseucht, offensichtlich manche Teile der Gesellschaft, die gar nicht lauern ;_;

Werden wir jetzt alle zur politisierten Verfügungs-Unterschicht für die Teiler und Herrscher oder ist das nur eine extreme Randerscheinung, die umso extremer wirkt, wenn man meer mit den Leuten zusammen ist?
In der Kneipe ist es nicht so schlimm, da wird über Alltägliches gesprochen. Ernst muss sich umso meer Animus ansehen, um mal wieder normalen Alltag ohne Politik zu erleben. Man muss sich doch mal den Kopf freihalten, egal wo man am Ende steht. Das Private politisch machen ist ein großer Fehler.
>>
Nr. 5856
>>5855
Dadurch dass man öffentlich für rechte Positionen sanktioniert wird, steigt eben der Druck sich mitzuteilen.
Auch dadurch, dass die meisten Medien altparteienfinanziert und strikt Pro-Globalistenagenda und Anti-AfD sind, steigt der Mitteilungsdruck.
Im Endeffekt ist das eine ganz gute Entwicklung, anderenfalls wäre das Potential der Rechten wohl kaum so groß.
Was aus deinem Post nicht so ganz hervorgeht, ist ob du nun selbst rechts bist oder bloß aus reinem Lustempfinden Kantigkeiten ins Internet stellst.
Ist es für dich unvorstellbar, dass es Menschen gibt, die voll und ganz hinter dem nationalen Gedanken stehen?
>>
Nr. 5858
>>5852
>>5853
Dann kennt ihr die falschen Leute, naja Arbeitskollegen kann man sich leider nicht aussuchen. Also das 'mein X' kommt überall zur Sprache, aber was ihr da berichtet gruselt mich etwas. So stelle ich mir immer das Leben der Leute aus dem Vorort vor, in dem ich für die DHL Pakete gefahren bin. Neubaugebiete und schön Amazon oder irgendeinen anderen generischen Shop, gerne auch mehrmals die Woche.
>>
Nr. 5861
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>>5856
>Was aus deinem Post nicht so ganz hervorgeht, ist ob du nun selbst rechts bist oder bloß aus reinem Lustempfinden Kantigkeiten ins Internet stellst.

Ernst hat selbst die AfD gewählt und will das japanische Einwanderungs- und Gesellschaftsmodell (in Maßen!), also würde er schon als rechts gelten, nur widersteht er dem Kommentar-''Reflex'', der durch soziale Medien kultiviert wurde.
Wenn ein Grüner was sagt, dreht er nicht automatisch durch wie in der 2-Minuten-Hass-Veranstaltung.

>Ist es für dich unvorstellbar, dass es Menschen gibt, die voll und ganz hinter dem nationalen Gedanken stehen?

Überhaupt nicht, aber können wir uns dabei nicht wie kultivierte Menschen benehmen?
Er möchte ja gerade den Unterschied machen zum nahöstlichen / afrikanischen Einwanderer, der sich gar nicht unter Kontrolle hat. Und er ist eben nur Bilderbrett-Nazi, kein echter Nazi, und da hört's für ihn auf. Er bewundert zwar die Wochenschau-Ästhetik, aber dieser Ästhetik werden ihm die ''Neo''nazis nicht gerecht, also findet er nichts Anziehendes an ihnen.
Sie rebellieren zurecht, aber sie rebellieren blind und ungeniert, so wie ihr Rechtsrock klingt. Spaß sollen sie haben, aber ein bisschen Bürgerlichkeit abseits des Kultes täte ihnen gut. Deswegen schätzt Ernst ja die von Japanern nach außen getragene Disziplin und Höflichkeit. Man sieht ihnen an: Sie sind eins, eine Nation. Das hat er in über 9000 Japan-Spaziergangsvideos herausgefunden. Solange die Rechten keine Uniformität, eine Vision, eine Utopie ausstrahlen, wird man sie wohl nicht ganzheitlich wählen.
Die AfD versucht es aber wenigstens.
>>
Nr. 5862 Kontra
>>5861
Nachtrag: Ernst möchte natürlich den Individualismus erhalten, aber ein "gemütliches" Deutschland als staatlichen Überbau, etwas, an das man sich orientieren kann, um nicht zu verwahrlosen. Der Mix aus Individualismus und Gemeinschaft ist IMHO bei der extrem Rechten nicht mehr gegeben.
Eigentlich möchte Ernst nur einen demokratischen Staat, der seine Grenzen vor völlig kulturell entgegengesetzter Einwanderung schützt, um eben die individuelle Freiheit nicht zu gefährden. Jetzt aber genug davon, Ernst weiß nicht, ob das in diesen Faden passt, vielleicht sollte dieser Ideenaustausch in einem Politikfaden ausgetragen werden.
>>
Nr. 5864
286 kB, 1600 × 1200
>>5861
> über 9000 Japan-Spaziergangsvideos
Ernst wurden solche Videos auch vorgeschlagen á la "Wie ich nach Japan auswanderte". Das war ganz interessant zu schauen. Allerdings gab's auch das Video "Warum ich wieder zurück bin" gleich hinterher. Kommt davon, wenn man das Land nur aus Animus kennt :^)
>>
Nr. 5870
39 kB, 200 × 252
Habe gerade einen Weißkrautsalat gegessen. Zuckergehalt: 10,1%. Fast so viel wie in Cola. Was ist das nur für eine Welt, in der dein Weißkrautsalat zuckertechnisch auf derselben Ebene steht wie Cola? Kann schon verstehen, warum sich die Nahrungsmittel-Industrie immer so sehr gegen Ampeln auf den Produkten sträubt. Nichts gegen Zucker per se, aber doch nicht im Weißkrautsalat.
>>
Nr. 5871
>>5864
wie inzu kradkatze-gf? ;_____;
>>
Nr. 5873
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>>5871
Rausgehen. Ernst versucht es auch. Dieses Wochenende war er im "Klub", allein. Es klappt mittlerweile mit dem Ansprechen, sind einige Saufbekanntschaften bei herumgekommen, was den den Abend erträglich gemacht hat. Aber diesen verweichlichten Elektro-Popp-Sprechgesang kann man eigentlich nur mit irgendwelchen Pulverchen ertragen. Uhren uhrten, viel junges Gemüse war da, Ernst hat lüsterne Blicke bekommen (fühlte gut), ist aber natürlich wieder allein zum Heim. Braucht wohl noch ein paar Versuche.
>>
Nr. 5878 Kontra
9,2 MB, 1920 × 1080, 0:30
>>5864
Das ist immer das Problem, die Japanliebe gleich mit Auswandern gleichzusetzen.
Natürlich würde Ernst da als hässlicher Gaijin nix reißen, und sogar als genetisch Perfekter ist man da nur geduldet oder eine Skurrilität (so sollte es hier eigentlich Nahöstlern ergehen, aber die Toleranzler wollen das ja umbauen).

Gute Kanäle sind "Rambalac": Erwähnte über 9000 Spaziergänge in allen möglichen Regionen, unkommentiert und unzensiert; "TheJapanChannelDcom", ein australischer Auswanderer, der so ziemlich alles zu wissen scheint, gibt seine Eindrücke wieder - relativ ausgewogen, er kann sogar über bürokratische Hürden und lustige Unzulänglichkeiten der Japaner berichten.
Und Ernst nimmt sich dann die guten Sachen und will diese in Deutschland haben.
Das geht weit über muh Animu hinaus. Ernst hat sich z. B. einen mobilen Aschenbecher gekauft, um keine Kippen zu hinterlassen :3
Alleine die Sauberkeit und Ordentlichkeit, die fast maschinell ablaufenden gesellschaftlichen Formalitäten begeistern ihn.
Und das wirkt alles perfekter, als es vielleicht im Echtleben für Japaner selbst wirkt, aber hier findet Ernst den unschlagbaren Beweis, dass dieses Land mit deutscher Laissez-faire-Politik kein nennenswertes Land mehr wäre.
Ein besonders schönes Beispiel sind auch die japanischen Popgruppen (haben wir überhaupt noch niedliche Mödchen, die niedliche Sachen machen? Emanzipation irgendeiner?). Oder im japanischen Fernsehen, alles voller niedlicher Mödchen, vor allem in der Werbung.
https://www.reddit.com/r/JapaneseGameShows/comments/7pclav/you_can_watch_japanese_tv_free/
Oder er geht mit dem Videomann zum Feuerwerk: Überall Anweiser, die einem erklären, wo man hinmuss, niedliche Mödchen in Yukatas oder Kimonos (verwechsele die immer ;_;), die sowas von gesittet entlang schreiten. Kein Müll, keine Probleme.
>>
Nr. 5885
>>5878
>haben wir überhaupt noch niedliche Mödchen, die niedliche Sachen machen? 

Ich schau seit Jahren kein TV, ich kann es mir aber überhaupt nicht mehr vorstellen. Gerade hier werden die Frauen ja nur noch als Heldinnen dargestellt und der weisse Mann als unsicheres Beiwerk. Dabei ist es egal, ob wir von Werbung oder von Kinofilmen sprechen.

>niedliche Mödchen in Yukatas oder Kimonos 

hier sehen Mödschen mittlerweile aus wie Männer. Weite Hosen, Kurzhaar Frisur etc.

>fast maschinell ablaufenden gesellschaftlichen Formalitäten begeistern ihn

mich ebenfalls sehr! Die Ordnung, die Sauberkeit und die Ruhe im öffentlichen Nahverkehr. Die Menschen telefonieren nicht in der Bahn oder schreien ihre Probleme umher. Ziemlich karwai ...
>>
Nr. 5892
>>5873
Oh Ernsti, wir sollten mal gemeinsam weg. Mit mir als Flügelmann, bekommbst du eine.
>>
Nr. 5899
>>5892
Und wo wohnt Ernst?
>>
Nr. 5918
>>5899
dieser Ernst hier kommt aus Norddeutschland und würde sich auch als Flügelmann anbieten. Übernehme sogar freiwillig die dicken Mullen, damit du dich an die hübschen heran machen kannst.
>>
Nr. 5919
Ernstcon? Wohne allerdings nicht in Norddeutschland, eher Mitte/Osten.

Mit den beiden anderen Pfostierern treffen wäre bestimmt lustig :3
>>
Nr. 5920
>>5919
eine wirklich vorbildliche Idee. Dieser Ernst hier gehört wohl zu den Stamm-Ernsten, welche dem Kanal seit Tag1 die Treue halten. Mir wäre der Treffpunkt ziemlich egal, ich habe zwar kein Auto … könnte aber eigentlich überall hinkommen.
>>
Nr. 5931
33°C in Wohnung. Was für eine Scheiße!
>>
Nr. 5934
>>5931
heute letzter Tag
>>
Nr. 5941
>>5918
>>5919
>>5920
Dann treffen in Berlin, hier gibt es genügend Möglichkeiten und es liegt wohl auch in der Mitte.
>>
Nr. 5944
15 kB, 288 × 261
>>5941
Ernst wäre unironisch dabei.
>>
Nr. 5945
>>5899
>Und wo wohnt Ernst?
Süddeutschland. Aber mobil.
>>
Nr. 5951
156 kB, 461 × 461
Ernst wohnt in einem Hochhauswohnblock. In derart beengten Wohnverhältnissen und durch die oft nicht sehr gute finanzielle Situation der Bewohner bedingt sind Familiendramen alltäglich.
Heute kann Ernst mitbekommen, wie der Äthiopier von nebenan seine italienische Frau beschuldigt fremdzugehen. Er will die Scheidung. Er hat gerade gesagt, dass er Beweise hätte und sich auf die Nachbarn bezogen.
Hoffentlich wird Ernst nicht mit reingezogen.
>>
Nr. 5952
>>5918
>>5919
>>5944
>>5945
Was macht der Ernst von heute? Er benutzt Doodle! Habe eine Umfrage erstellt:

https://doodle.com/poll/cbnkicf3p2wid492
>>
Nr. 5953
>>5951
hast du den was zu befürchten oder konntest du dir kein italienisches Leckerchen gönnen?

>>5952
Sehr gut, allerdings dürfte das für viele zu kurzfristig sein. Ernst dachte da eher an so Oktober oder September
>>
Nr. 5956
>>5953
>Sehr gut, allerdings dürfte das für viele zu kurzfristig sein. Ernst dachte da eher an so Oktober oder September

Südfronternst dachte auch eher an einen späteren Termin. Auch empfielt sich auf irgendein größeres Event in Berlin (oder wo auch immer wir uns treffen wollen) zu warten.
Busfahrer wissen warum. :3
>>
Nr. 5958
>>5953
>hast du den was zu befürchten oder konntest du dir kein italienisches Leckerchen gönnen?

Nein, ich würde sie ja schon tun, aber ich mag beide. Sind, verglichen mit den anderen Nachbarn, sehr angenehme Nachbarn.
Der Äthiopier meinte das mit den Nachbarn, so weit ich das am Fenster lauernd mitbekommen haben, auch so, dass die Nachbarn das Fremdgehen seiner Frau bemerkten und es ihm sagten.
Ich habe nichts bemerkt, aber auch nicht darauf geachtet.
Jetzt hoffe ich nicht, dass die Italienerin denkt, ich hätte gepetzt. '_'
>>
Nr. 5959
>>5953
>>5956
Ich dachte nicht dass Ernst zu den Leuten gehört deren Wochenenden alle voll sind.

>auf irgendein größeres Event
Ging es nicht darum einfach abends wegzugehen?
>>
Nr. 5983
Und das große Schweigen. So sehr scheint Ernst dann doch nicht interessiert zu sein?
>>
Nr. 5986
>>5983
doch, doch! Ernst hätte ab Mitte September Zeit. Am Wochenende wäre natürlich ne Möglichkeit. Ort ist mir fast egal, würde sogar ins beschauliche Mittelfranken fahren
>>
Nr. 6016
29 kB, 1024 × 576
Ernst wollte nur kurz sagen, dass er auch hier lauert, aber er zu faul und zu unsozial ist, um an solch einer Veranstaltung teilzunehmen. Werde natürlich dennoch interessiert die Erfahrungsberichte lesen, sollte sie zustande kommen.
>>
Nr. 6152
201 kB, 534 × 336
>>6016
ES IST KONJUNKTIV II!!!1


Mit dem Konjunktiv II verlassen wir die reale Welt und widmen uns der irrealen Welt. [..] Diese gedachten, angenommenen oder möglichen Sachverhalte, die nicht real sind und nicht existieren, werden mit dem Konjunktiv II gebildet.


Ernstkon wird nie geschehen!
>>
Nr. 6156
>>6152
Doch. Wird.
>>
Nr. 6159
>>6152
doch, wird! Könnte ab September jedes Wochenende
>>
Nr. 6162
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AMD Grafikkartenabteilungsmitarbeiter sind doch wirklich Husos, oder?
Ziehe mir ein Spiel.
Will loslegen.
Groß wird eingeblendet:"Ist ihr Treiber auf neuesten Stand? Bitte aktualisieren Sie."
Gehe also auf Seite von AMD, such mir meinen Treiber und installieren Hochdatum.

Dann bin ich nich zufrieden mit der Leistung. Befürchte, dass ich falschen Treiber geladen habe oder sowas.
Gehe also auf Gerätermanager und klicke da auf "Treiber aktualisieren".
Dann plötzlich grüner Bildschirm.
Drücke Kraft-Aus-Taste.
Schalte wieder an.
Fenster startet nicht mehr.
Musste jetzt Wiederherstellen wegen den Grafikkartenabteilungswichsern so viel Ärger haben.
Ich frage euch: "Ist denn sowas okay?"
>>
Nr. 6168
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Ernst ist gerade eben aufgefallen, wie viele Verpackungen eigentlich aus Pappe oder Papier sind, aber kleine Plastikteile drin haben, so dass man sie eigentlich nicht in den Papiermüll schmeißen darf. Dazu gehören zum Beispiel die Brötchentüte, welche einen Klarsicht-Einsatz hat, genau wie viele der Briefumschläge, die Ernst bekommt. Dann gibt es für Tiefkühlfraß manchmal diese Pappschachteln, die aber innen beschichtet sind, vermutlich mit Wachs oder sowas in der Art. Ob man diese Sachen trotzdem in die Papiertonne werfen kann? Vermutlich nicht, oder? Bei den Brötchentüten hat Ernst gerade gegurgelt, da steht, dass das Bioplastik ist (lachwas?), und dass sie kompostierbar sind. Soll man die jetzt etwa in die Biotonne schmeißen?
>>
Nr. 6169
>>6168
Bioplastik nicht in die Biotonne, habe ich mal gelesen.
Alles, was nicht reines Papier ist, nicht in die Papiertonne.
Bei der Beschichtung von Innen weiß ich es nicht - ich schmeiße die Pappkartons der billigen Dreierpizza immer in den Papiermüll, aber jetzt, wo du es sagst, könnte das falsch sein. Weiß gerade aber auch nicht, ob die beschichtet sind.
>>
Nr. 6170
>>6168
Ich trenne ganz unironisch bei Briefen das Plastikfenster oder den Noppenschutzeinsatz bei Büchersendungen vom Papier und entsorge beides so entsprechend getrennt.
dafür habe ich keinen biomüll, kommt alles in die restmülltonne
>>
Nr. 6171
War vorhin beim Einkaufen, auf dem Rückweg lief eine Süßmulle vor mir her, die zuviel eingekauft hat und Probleme beim Tragen hatte (hat immer wieder Pause gemacht und abgestellt). Habe überlegt, ob ich ihr Hilfe anbiete, bin dann aber dank meiner Sozialretardierung einfach schnell an ihr vorbeigegangen. Fühlt wirklich, wirklich schlecht deswegen. Ich hätte ihr einfach helfen sollen.
>>
Nr. 6172
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>>6171
>Fühlt wirklich, wirklich schlecht deswegen. Ich hätte ihr einfach helfen sollen.
Ja, vielleicht, aber mach dir deswegen keine Sorgen. Sie hätte dich auch fragen können, oder einfach weniger Dscheiss in ihre Tüten packen können. Wundere mich oft, wie Leute mit drölfzig Koffern verreisen, und diese dann selbst nicht tragen können, sehe so Leute manchmal am Bahnhof. Klar helfe ich denen dann auch, aber ich frage mich auch, was diese Leute dazu veranlasst, sich selbst in eine Situation zu bringen, die sie offensichtlich nicht beherrschen. Auf so eine Idee würde Ernst gar nicht kommen.

>>6169
>Bioplastik nicht in die Biotonne, habe ich mal gelesen. Alles, was nicht reines Papier ist, nicht in die Papiertonne.
Das ist ja doof, dann muss ich das Papier wegen dem kleinen Fetzen Plastik in den gelben Sack tun. Als nächstes machen sie noch ein kleines Stück Metall dran, dann muss ich es wohl in den Restmüll werfen.

>>6170
>Ich trenne ganz unironisch bei Briefen das Plastikfenster oder den Noppenschutzeinsatz bei Büchersendungen vom Papier und entsorge beides so entsprechend getrennt.
Fühlt irgendwie falsch, für so ein kleines Stück Müll auch noch Aufwand betreiben zu müssen, um es fachgerecht entsorgen zu können.
>>
Nr. 6178
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>>6172
>Fühlt irgendwie falsch, für so ein kleines Stück Müll auch noch Aufwand betreiben zu müssen, um es fachgerecht entsorgen zu können.

Du reißt halt grob mit deinen Fingern um das Plastikfenster herum und tust das dann zum Plastikmüll, denn Rest zum Papier. Ist eine Sache von Sekunden. Bei dem Noppeneinsatz ist es zwar etwas komplizierter, aber die 45 Sekunden habe ich dann doch. Immerhin kommen so einige Bücher im Jahr per Post, da summiert sich was.
>>
Nr. 6186
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>>6178
>Du reißt halt grob mit deinen Fingern um das Plastikfenster herum und tust das dann zum Plastikmüll, denn Rest zum Papier.
Also ist der manuelle Eingriff wirklich die einzige Option, um diese Dinge fachgerecht loszuwerden. Abgesehen davon, dass es natürlich völlig nebensächlich ist und wahrscheinlich 0,000001% des Müllproblems verursacht, ist es dennoch unbefriedigend, dafür einen manuellen Arbeitsvorgang einplanen zu müssen - gerade weil es ja so eine Kleinigkeit ist. Werde es natürlich trotzdem tun, es muss schließlich alles seine Ordnung haben.
>>
Nr. 6188
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Außer Kartonage schmeiß ich immer alles in eine Tüte. Wenn das raubtierkapitalistische Regime mir keinen angemessenen Wohnraum zur Verfügung stellt, ist es selbst schuld.

Man kann von jemanden, der in einer kleinen Wohnung wohnt, nicht erwarten, dass er drölfzig Sachen bei sich zuhause sammelt und trennt.
>>
Nr. 6193
>>6186
> es muss schließlich alles seine Ordnung haben

Der Autismus treibt mich wohl ebenfalls dazu es zu machen, aber wie gesagt, es ist eine Sache von Sekunden. Öffne den Brief im Wohnzimmer/Schlafzimmer und auf dem Weg zum Müll trennst du Plastik von Papier :3
>>
Nr. 6204
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Hallo Boxernst,
mit welchen Handschuhen haust du auf den Sack?
Ich habe gerade nichts Höheres als 10oz.
Dachte mir, dass ich 14oz gekauft hätte, aber als ich, nachdem meine Hand nach Bearbeiten des großen Sacks doch mehr geschwollen als erwartet war, noch mal drauf sah, sah ich: 10oz.
Naja, wird schon gut gehen. Bin ja kein Manlettenlauch wie Mayweather der mit 16oz oder manchmal sogar 18oz Winnings trainierte.
>>
Nr. 6205
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Bild vergessen.
>>
Nr. 6259
>>6171
Das hätte vermutlich auch nicht geklappt, genauso wie du keine Geschenke von einem völlig Fremden annimmst.

Das nächste Mal schaust du, was sie trägt und sprichst sie darauf an (etwa: "Sind das große Erdbeeren, wo hast du die denn her?", auch wenn das Logo groß auf der Seite prangt). Kennenlernen, Tragenhelfen, Telefonnummern gibt es nur bei Menschen, die sie "kennt", also nimm dir die drei Minuten und sprich mit ihr. Vielleicht ist sie auch gar nicht dein Fall (Augen glubschen, Mund sabbert, aber Ohren bluten).

Wenn sie süß ist, dann kann sie sich sicherlich auch schon vorstellen, warum du sie ansprichst. Mach dich deswegen also nicht vorher schon verrückt. Gerade bei Introvertierten findet das Gespräch vor dem eigentlichen Gespräch schon mal statt. Ziel ist es, dieses Gespräch nicht stattfinden zu lassen, sondern du siehst sie und sprichst sie auf das erste, was du an ihr oder in eurer Umgebung siehst, an. Gib ihr etwas, woran sie anknüpfen an, nichts von Bedeutung. Wetter funktioniert zum Beispiel nur so gut, weil es für alle Beteiligten gleich ist und jeder seine Meinung dazu hat.
>>
Nr. 6274
14 kB, 250 × 250
Ernst hat heute Nacht geträumt, dass der Ernstmott alle seine Beiträge panniert hat, weil es Krebs sei, oder mit Begründungen wie "Spurdo", "Gleichschuchtelei" (weil er mehrere Beiträge in einem Faden abgesetzt hat) und Ähnlichem. Ernst war eingeschnappt und konnte es gar nicht glauben. Dann ist er zum Glück aufgewacht, und dann fiel ihm wieder ein, dass ausgerechnet auf dem bösen, bösen Zensurbrett so gut wie nie panniert wird.
>>
Nr. 6275
>>
Nr. 6353
>>5000
Habe mir heute ein kleines Brot gekauft. 5,4€
wzf!
Weil Buchweizen und so.
Ich habe es nur wegen dem Mohn gekauft.
>>
Nr. 6354
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>>6353
Und auf der Spitze des Ganzen war das Brot noch warm, der Scheißbäckerverkäufer hat es noch warm in eine Plastiktüte gepackt, jetzt mache ich mir Sorgen wegen Weichmacher und bin kurz davor es wegzuwerfen.

Soll ich es wegwerfen? Was meint Ernst?
Gefährlich wegen Weichmachern oder nicht?
>>
Nr. 6356
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>>6353
>Ich habe es nur wegen dem Mohn gekauft.
Mag Ernst auch Mohnstückchen so sehr? Ich esse die sehr gerne, habe aber das Gefühl, dass die früher besser waren. Früher waren die so richtig schön dick mit Mohn vollgepackt, matschig, feucht und klebrig. Heute kriegt man oft nur so halb vertrocknete, bröselige Teigbrocken mit dünner Mohnschicht dazwischen, die man ohne Glas Milch dabei gar nicht mehr durch den Hals kriegt. Liegt wahrscheinlich daran, dass die heute im Bäcker-Gulag in Tadschikistan gebacken und dann 3 Tage lang mit dem LKW nach Deutschland gefahren werden - was immer noch billiger ist, als selbst zu backen.
>>
Nr. 6357
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>>6356
Wo kaufst du? Frag doch nach, warum die Mohnschicht über die Jahrzehnte so dünn geworden ist. So wie Döner eben kleiner werden. Ist das Inflation? Bernd ist kein Wirtschaftsexperte.
Jedenfalls bin ich nie der wirliche Mohnlüfter gewesen, dabei hätte ich jetzt, nach Jahren, gar Jahrzehnten Lust auf eine Mohnschnitte. Meine Oma hat sowas gekauft, als ich noch ein kleiner Bursch war und es nicht essen wollte.
Später dann nur über Germknödeln bild relatiert.
Leider habe ich kein Bild der alten braun-güldenen Iglo-Verpackung gefunden. Naja, nur in Norddeutschland habe ich das mal im Restaurant essen können.
>>
Nr. 6360
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>>6357
>Wo kaufst du? Frag doch nach, warum die Mohnschicht über die Jahrzehnte so dünn geworden ist.
Glaube das letzte mal habe ich die bei der Bäckerkette in unserem Rewe geholt. Ich weiß gar nicht, warum ich überhaupt noch Sachen beim Bäcker kaufe. Brot kaufe ich abgepackt, Brötchen nur selten, und wenn, dann sind die vom Bäcker gefühlt auch nicht besser als die aus der Selbstbedienungs-Auslage, und Stückchen sind zwar lecker, aber auch nicht gerade gesund. Wobei ich schon zugeben muss, dass so ein richtig frisches Brot vom Bäcker was Feines ist.
>So wie Döner eben kleiner werden. Ist das Inflation?
Irgendwie schon. In manchen 200g-Packungen sind ja jetzt auch nur noch 175 Gramm drin. Nur die Rendite zählt eben. Aber ich darf mich nicht beschweren, ich gehe ja selbst auch nicht aus Idealismus arbeiten.
>Später dann nur über Germknödeln
Die hat Ernst auch immer sehr gerne gegessen. Allerdings versucht er im Moment, den Süßkram wenigstens ein bisschen zu reduzieren. Ernst raucht und säuft nicht, und macht regelmäßig Sport, aber Schokolade und sonstige Süßigkeiten sind seine Achillesferse, da kann er auch ohne mit der Wimper zu zucken mal 2 Tafeln nacheinander weghauen. Und von Eis wollen wir gar nicht erst anfangen, ich kaufe mir schon gar nichts mehr, weil wenn es erstmal zuhause steht, dann wird es auch zeitnah gegessen. Gerade im Urlaub muss Ernst acht geben, denn wenn man dann anfängt und glaubt, man könne sich ja jetzt in seiner Freizeit ruhig öfters was gönnen, dann frisst er das Zeug bald täglich und fühlt sich dann nur noch lethargisch und vollgestopft.
>>
Nr. 6362
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>>6356
>Mag Ernst auch Mohnstückchen so sehr?
Ich liebe Mohn.

>Früher waren die so richtig schön dick mit Mohn vollgepackt, matschig, feucht und klebrig. Heute kriegt man oft nur so halb vertrocknete, bröselige Teigbrocken mit dünner Mohnschicht dazwischen, die man ohne Glas Milch dabei gar nicht mehr durch den Hals kriegt.

Ich habe generell Probleme überhaupt noch nicht süße Backwaren mit Mohn zu bekommen.
Ich weiß in meiner Stadt, rund 120000 Einwohner genau einen Laden, wo ich sowas werktäglich bekommen. Ghetto-Netto. :D
Das teure Brot, welches ich heute gekauft habe, gibt es bei einem Großbäcker mit mehren Filialen in meiner Stadt. Aber auch nur Montag, Mittwochs und Samstags.
Sonst weiß keine andere Stelle, wo ich sowas in meiner Stadt bekomme.
>>
Nr. 6367 Kontra
>>6362
>Mohnbrötchen

Ach, ich esse also doch öfter etwas mit Mohn, die Brötchen bilden aber wirklich die Ausnahme.
>>
Nr. 6368
Ich gehe mir jetzt Mohnbrötchen kaufen. :3
>>
Nr. 6369
>>6368
Ernst würde gerne wieder Brötchen essen, vielleicht kaufe ich mir nachher auch welche.
Fühlt wie anfällig für Werbung sein, je älter ich werde, desto schlimmer wird es. Alleridngs betrifft es nur Essen, da mich alles andere ziemlich kalt lässt, was so üblicherweise beworben wird. schaue kein Fernsehen und dank uMatrix ist Werbung im Zwischennetz eine Rarität
>>
Nr. 6371
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>>6369
>Fühlt wie anfällig für Werbung sein, je älter ich werde, desto schlimmer wird es. Alleridngs betrifft es nur Essen, da mich alles andere ziemlich kalt lässt, was so üblicherweise beworben wird. schaue kein Fernsehen und dank uMatrix ist Werbung im Zwischennetz eine Rarität

:3
>>
Nr. 6377
>>6371
Es gab vor kurzem wieder einen normalerweise teuren Bürger für 1,99€ bei McDonalds und Ernst hat sich tatsächlich zwei geholt. Eigentlich schämt er sich dafür, aber dieser billige Glutamat-Salz Pappscheiß schmeckt ihm einfach. Als Kind drauf konditioniert und als Zehnalter verinnerlicht. Zum Glück habe ich es irgendwann gelassen. Ab und zu aber holt er sich dort was, vermutlich weil mit dem Essen auch ein Gefühl verbunden ist und weil es diesen Eigengeschmack hat, der eben doch schmeckt. Trotzdem bleibt es etwas Sündiges in Anbetracht der gegenwärtigen Welt.
>>
Nr. 6378
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>>6377
>Es gab vor kurzem wieder einen normalerweise teuren Bürger für 1,99€ bei McDonalds

Die 1,99€-Angebote waren gut. Ernst hat sich mehrmals Royal-Käses geholt.
>>
Nr. 6381
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>>6378
Habe jenen des Angebots wegen zum ersten Mal gegessen. Bester Bürger bei McDonalds uhzs tbh =um ehrlich zu sein.
>>
Nr. 6383
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>>6378
Glaube unironisch, dass die Burger nicht das Schlimmste am McDolans-Fraß sind. Würde mir eher 2 solche Burger reinhauen, als ein Menü mit labberigen, versalzenen Pommes und Weichgetränk dabei.
>>
Nr. 6394
Ich suche einen Film:
  • Ist etwa von 200X (nicht ganz sicher, aber auf keinen Fall viel älter)
  • Geschichte handelt von zwei jungen Frauen in einer amerikanischen Kleinstadt, es ist eine Coming-of-Age-Geschichte
  • Eine lernt einen alten, seltsamen Typen bei einem Trödelverkauf vor seinem Haus kennen, der Typ verkauft Platten
  • Sie fangen eine Beziehung an(?)
>>
Nr. 6404
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Warum sind manche duRöhren-Kanäle so langsam und stocken immer?
Ich habe das nur bei manchen lebend-Kanälen.

Wirklich nur weil der Übertrager/Filmer so scheiße ist?

Wollte im Hintergrund die Taekwondo-Weltmeisterschaft laufen lassen, aber die Übertragung hängt sich immer auf bzw. stockt.

https://www.youtube.com/watch?v=03NGJPbdhqs

Nebenher läuft ein Skystream Hannover vs. Fürth flüssig wie Buttergott im Hochsommer.
>>
Nr. 6406
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>>6404
>Ich habe das nur bei manchen lebend-Kanälen.
Könnte mir vorstellen, dass die Röhre aufgrund der gewaltigen Datenmengen mit vielen verteilten Caches arbeitet, die bei Videos, die oft abgerufen werden, natürlich auch gut funktionieren. Du kriegst das Video also möglicherweise nicht von der Originalquelle, sondern aus einem Cache, wo es noch gespeichert ist, weil es in dieser Region vor einer Weile schon mal abgerufen wurde. Bei Lebendströmen kann man das Verfahren natürlich nicht so einfach anwenden, so dass es Sinn machen würde, dass dein Problem nur dort auftritt.
>>
Nr. 6407
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>>6406
Danke für die Sinn machende, verständlich formulierte Erklärung, Ernst.
>>
Nr. 6408
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>>6407
Gerne :3 Kann leider die Korrektheit nicht garantieren ;_;
>>
Nr. 6431
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>>6408
Den Gaul kann man auch auf "wissenschaftliches" Arbeiten übertragen. Erstaunlich, dass auch in der Physik ein riesiger Bodensatz an Artikeln existiert, die kaum mehr als Kopien von renommierten Veröffentlichungen sind (von denen die meisten im Durchschnitt an die hundert Jahre alt sind).

Immerhin ist der Wissensstand bei Stapelüberlauf recht erschöpfend und paart sich auch ganz gut mit diesem eurem Internet. Wenn Ernst allerdings nach einem Phasendiagramm von Okamoto sucht, dass noch vor der Internetwende* (hier: 1998) entstand, findet er
a) nichts
b) Kondome
c) bildverwandt
Immerhin hat Ernst beim letzten Fund daran gedacht, mal wieder einen Scheißepfosten in den Kanal zu setzen. Also sei gegrüßt, Ernst. Ernst wünscht dir keine Sorgen, genug Kondome und dass du alles im Internet findest, was du brauchst.

* Gibt es ein entsprechendes Wort für dieses Phänomen, dass etwa zur Jahrtausendwende mit einem Mal alle.jpg andauernd im Internet waren?
>>
Nr. 6437
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>>6431

>Wenn Ernst allerdings nach einem Phasendiagramm von Okamoto sucht, dass noch vor der Internetwende* (hier: 1998) entstand, findet er
>a) nichts
>b) Kondome
>c) bildverwandt

Hm? Man sagt ja, dass Google die Suchergebnisse nach einem Persönlichkeitsprofil des Suchenden erstellt. Falls das stimmt, scheint Google keine gute Meinung von dir zu haben. :3
Anbei mein Suchergebniss.

Dabei treibe ich mich doch nicht wenig auf Pornoseiten rum.
>>
Nr. 6440
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>>6437
Mach dir keine Mühe, Ernst. Die Primärquelle (Springer-Elfenjünglink) gibt es schon nicht her und die Suche mit einer allgemeinen Suchmaschine ist schon nur ein Nachschießen (falls doch jemand mal diesen Artikel hochgeladen haben sollte. Höchst unwahrscheinlich und gerade Google schneidet da nicht gut ab). Es geht weniger um das (Un)Vermögen effektiver Internetrecherche, sondern darum dass solche Dinge einfach nicht "existieren".

Die Kondome sind auch eher Produkt selektiver Wahrnehmung. Ernsts Pornographiekonsum hält sich in Grenzen und die Suchmaschine scheidet als Bezugsquelle seit einem peinlichem Erlebnis mit der Autovervollständigung beim in der Familie gemeinsam genutzten Kompjutah in den Anfangstagen des Internets traditionell aus. Nichtpornographische Wichsvorlagen fallen bei der allgemeinen Recherche sowieso ausreichend an, wobei die Bilder wohl eher als "sinnlich" zu bezeichnen sind Fühlt wie ein verdambter Romantiker, aber das beste ist nun mal weiche Haut, Lippen zum Knabbern, gepflegte Haare usw.. Man braucht eben nur das Bild (manchmal auch nur Andeutungen wie hier) einer schönen Frau, der Rest ist sowieso Kopfsache.

>Persönlichkeitsprofil
Ist gerade auf Bilderbrettern überbewertet. Meld dich ab und lösch deine Kekse. Google ist sicher auch in der Lage, über DNS und weitere Datenquellen umfangreiche Analysen zu fahren, aber wofür? Der Aufwand, um denen personalisierte Werbung zu zeigen, die sich dagegen wehren, lohnt sich doch nicht bei den Massen an Leuten, die sie einfach hinnehmen.
>>
Nr. 6454
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>>6431
>Den Gaul kann man auch auf "wissenschaftliches" Arbeiten übertragen. Erstaunlich, dass auch in der Physik ein riesiger Bodensatz an Artikeln existiert, die kaum mehr als Kopien von renommierten Veröffentlichungen sind (von denen die meisten im Durchschnitt an die hundert Jahre alt sind).
Das ist dann wohl das, was man den replikativen Schwund nennt. Die Erkenntnisse von heute bauen auf den Erkenntnissen von früher auf, aber das hat zur Folge, dass niemand mehr die Kompetenz aufbaut, die Erkenntnisse von früher noch selbst herleiten zu können. Ich will nicht gleich ins populistische Horn stoßen und von einer allgemeinen Verdummung sprechen (bin ja selbst genauso davon betroffen), denn das neu generierte Wissen hat ja genauso seine Daseinsberechtigung, und wenn man Dinge weiterentwicklen will, kann man sich nicht nur mit dem Vergangenen beschäftigen. das ist wohl ein Systemfehler, dass der Wissensstand sich schneller entwickelt als die Zeit der Menschen, sich dieses Wissen fundiert anzueignen.

Naja, mit dem Angriff der Unsterblichkeit in den nächsten Jahrhunderten wird das alles wieder in Ordnung kommen.

>Immerhin ist der Wissensstand bei Stapelüberlauf recht erschöpfend
Ohne diese Seite wären die meisten Informatiker gar nicht arbeitsfähig, Gleiches gilt für Gurgel.

>>6431
>Gibt es ein entsprechendes Wort für dieses Phänomen, dass etwa zur Jahrtausendwende mit einem Mal alle.jpg andauernd im Internet waren?
Habe mal was vom "Birgit und Klaus-Netz" gehört, befeuert von sozialen Netzwerken wie wer-kennt-wen, welche dafür verantwortlich waren, dass plötzlich Jeder und seine Tante auch im Zwischennetz unterwegs waren. Fand ich ganz passend.
>>
Nr. 6480
864 kB, 1053 × 612
Ding! Ding! Ding! Ding! Ding! Börsenschluss im Burgerland!
>>
Nr. 6491
1,5 MB, 2560 × 1440
Heute Stallman besucht uns.
>>
Nr. 6494
2,0 MB, 2560 × 1440
Und er ist gekommen!
>>
Nr. 6496
2,0 MB, 2560 × 1440
So er hat angefangen.
>>
Nr. 6497
59 kB, 377 × 561
>>6496
Bist du ein Moskauernst?
>>
Nr. 6498
2,0 MB, 2560 × 1440
>>6497
Genau.
>>
Nr. 6500
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>>6494
Kühle Sache, Ernst. Erzähl doch mal was von seinem Vortrag.

>>6498
>now downloading totallyNotMalware.js
Hört sich legitim an.
>>
Nr. 6529
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>>6500
>Erzähl doch mal was von seinem Vortrag.
Er erzälte über Software-Freiheit u.Ä.
Für jemanden, wer seine Philosophie kennt, gibt es nicht viel Neuigkeiten im Vortrag, aber manche russische Dinge wurde für Russische erwähnt, z.B. heutige Überwachungmöglichkeite wäre einen Traum für Stalin. So er liest nicht ein gleicher Text immer, aber er ändert ihn für lokale Zuhörer. Das ist aber nett :-)
Und er ist sehr charismatisch. Ich hatte viel Spaß, seine Versteigerung zu sehen. Gnukalb wurde endlich um etwa 350 Euro verkauft.
Zuletzt ich habe einen Bekannten eingeladen, und er fand den Vortrag interessant. Er wußte die GNU Philosophie nicht, vielleicht er wird erfahren mehr darüber.
>>
Nr. 6552 Kontra
>>6494
Hat der widerliche Pädophile wieder Sachen von seinem Fuß abgepopelt und gefressen? Wie viele Meter gegen den Wind kann man den alten Gammler riechen?
>>
Nr. 6554
86 kB, 1063 × 799
>>6529
Hört sich kühl an, danke für den Bericht, Ernst!
>heutige Überwachungmöglichkeite wäre einen Traum für Stalin
Ich fürchte, sie sind ein Traum für jede Regierung, egal wie sie an die Macht gekommen ist.
>>
Nr. 6556
Ernst denkt in letzter Zeit häufiger über etwaige Familienplanung nach. Eigentlich sieht er sich in seinen Zukunftsversionen nicht an der Seite einer Frau und kommt am besten allein zurecht. Aber Vater wäre er doch gerne. Sehr gerne sogar. Würde selbst mein Iron Man Finisher shirt tragen und meiner Tochter/meinem Sohn ein Iron Girl/Boy shirt anziehen wenn wir Hand in Hand auf den Spielplatz gehen. ;_;
>>
Nr. 6563
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>>6556
>und kommt am besten allein zurecht. Aber Vater wäre er doch gerne. Sehr gerne sogar. Würde selbst mein Iron Man Finisher shirt tragen
Tja, das kenne ich irgendwoher. So lange man seine Herausforderungen entweder mit Logik oder Willenskraft meistern kann, sind sie für diesen Ernst kein Problem. Aber wehe, es kommen solche wachsweichen Dinge wie Charisma, Fingerspitzengefühl oder "das besondere Etwas" ins Spiel. Was Frauen angeht, gibt es einfach keinen klar definierten Lösungsweg. Ernst hätte überhaupt kein Problem damit, wenn ihm einer sagt: Siehst du die Insel da drüben? 5km schwimmen, dort wartet dein GF. Da würde Ernst eine Weile trainieren, und dann würde das laufen. Aber da es sowas nur im Sport und in Teilen in der Berufswelt gibt, wird Ernst wohl leider alleine bleiben.

Ernst kommt eben auch am besten alleine zurecht. Schade, aber es ist leider so.
>>
Nr. 6566
Ich habe es wieder nicht zum Friseur geschafft. So ein Mist.
>>
Nr. 6567
>>6566
Jetzt läuft Ernst wie der letzte Vollhonk herum.
>>
Nr. 6568
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>>6567
Kann man nix machen.
>>
Nr. 6618
>>6563
Ich will nicht mal gf. Ich will nur Vater sein. Aber versuch mal als alleinerziehender Vater zu adoptieren. Keine Chance, da wird die 9 jährige Waise noch ein paar mal im Heim von Sören rapiert, bevor Du sie bekommst. Es ist alles so mühsam. ;_;
>>
Nr. 6622
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Heute hat Ernst das erste mal ein Gefühl für Vergänglichkeit bekommen Ernst ist 28 . Kann nicht mal sagen, was der genaue Auslöser dieses neuen Lebensgefühles war, jedendalls kein spezieller Anlass. Einfach nur dieses jähe Bewusstsein, dass die Zeit verrinnt wie Wasser in hohlen Händen. Wie der Sand in einer Uhr. Und jeder Herzschlag von Ernst ist gezählt, wird nie wieder kommen. Nicht, dass mein Leben bisher vergeudet war und hoffentlich habe ich noch viel vor mir. Aber irgendwie tat mir das heute weh.
>>
Nr. 6625
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Ernst war heute Zeuge eines Autounfalls, war aber nur ein Parkrempler. Ernst hatte dabei Glück, denn um ein Haar hätte es sein Auto erwischt. Ernst weiß auch nicht genau, wie dieser Unfall zustande kommen konnte, denn es passierte auf dem Parkplatz des Einkaufszentrums. Ernsts Wagen stand aus seiner Blickrichtung in der linken Reihe, und er lief gerade in Richtung Supermarkt, als er es hinter ihm knirschen hörte. Er drehte sich um und sah, wie ein Kleinwagen (mit einer alten Frau darin, wie Ernst später feststellte) offenbar beim rückwärts ausparken das Auto neben Ernst erwischt hatte. Der Winkel sah aber reichlich dubios aus: Die Autos standen Heck an Heck, wobei das Auto, welches den Zusammenstoß verursache, so da stand, als hätte es erst viel zu weit kerzengerade der gegenüberliegenden Reihe rausgefahren sein und dann im letzten Moment zum Wegfahren eingelenkt haben müssen, um das so hinzubekommen. Bild relatiert, Ernsts Auto ist eingefärbt. Leider konnte ich nicht sehen, von wo das Auto ausgeparkt hatte, oder wo es vielleicht gerade parken wollte, und von dieser Konstellation her kann ich das auch nicht ableiten.

Ernst hat jedenfalls gesehen, dass da gleich mehrere Leute hin liefen, und hat sich daher nicht weiter eingemischt. Als Ernst später mit Einkaufen fertig war, standen die immer noch da und haben diskutiert, warum auch immer. Vielleicht hat die Verursacherin warten müssen, bis der Besitzer zu seinem Auto kam oder so.
>>
Nr. 6627
>>6625
Da hast du wirklich Glück gehabt. Denn der Papierkram und die Arbeit, der aus so einem Unfall entsteht, ist lästig.
>>
Nr. 6628
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Gibt es noch die 1,99€ Aktion bei McDonald's?

Frage für Fetternst.
>>
Nr. 6629
>>6622
Das kommt mir reichlich spät vor, auch wenn wir in etwa gleich alt sind. Je älter man wird, desto eindrücklicher wird dieses Gefühl. Jedoch: schon seit mehr als 10 Jahren überwältigt mich dieses Gefühl der unablässigen Bewegung, die jedem in seiner begrenzten Zeit unterliegt. Wie gesagt, es wird meer mit den Jahren.

>>6628
Der Zwischennetzauftritt von McFressi sagt indirekt nein. Ab und zu muss ich daran denken, mir ich mir genüsslich diesen Dreck schmecken lasse. Allerdings gehe ich dann doch nicht hin.
>>
Nr. 6630 Kontra
>>6629
*der jeder ... unterliegt.
>>
Nr. 6634
16 kB, 480 × 360
>>6627
Jenes. Ernst gibt nicht viel auf Autos, und gerade deshalb will er nicht noch unnötig Rennerei deswegen haben. Das Auto soll einfach seinen Dienst verrichten (und im Sommer schön kalt machen, fick ja Klimaautomatik!) und ansonsten keine Zeit fressen.
>>
Nr. 6635
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>>6563
Protipp: Wachsweiches wie Malen, Musik oder eben dein Umgang mit Frauen lässt sich auch üben.

Du musst deine andere Gehirnhälfte (linke oder rechte, weiß ich gerade nicht) auch fordern, Ernst.
>>
Nr. 6636
9 kB, 360 × 270
>>6635
>Protipp: Wachsweiches wie Malen, Musik oder eben dein Umgang mit Frauen lässt sich auch üben.
Ernst macht sogar ein wenig Musik, aber es fällt auf, dass er in genau den genannten Bereichen nicht fähig ist, eigene Dinge zu kreieren, ganz im Gegenteil übrigens zu Sprach- oder IT-relatierten "Künsten", da hat er immer viele Ideen, und zumeist setzt er die auch um. Zudem sei gesagt, dass Ernst im normalen Umgang mit Frauen kein Problem hat, nur diese Zusatzebene des Flirtens ist ihm ein Graus. Es ist, als würde die Kommunikation plötzlich auf chinesisch umgestellt, und Ernst hat plötzlich keine Ahnung mehr, worum es eigentlich geht.

Natürlich hast du recht, dass man an seinen Schwächen arbeiten sollte, deshalb greift Ernst auch bevorzugt Projekte auf, die für ihn Neuland darstellen. Es wird ja immer viel über Bilderbretter geschimpft, und wie viel Zeit hier angeblich verschwendet wird, aber ich kann das so nicht bestätigen. Die Zeit vergeht so oder so, und über die Jahre habe ich viele Dinge gelernt, die ich woanders nicht so hätte lernen und für mich selbst im Schutze der Anonymität ausprobieren können. Was das Projekt "Frauen" angeht, fehlt Ernst allerdings einfach der Lösungsansatz, das war auch schon immer so bei ihm. Viele Dinge im Leben wie Schule oder sogar Sport sind Ernst immer leicht gefallen, aber Frauen? Die sind immer nur den Anderen gefühlt in den Schoß gefallen, und haben um Ernst alle einen großen Bogen gemacht. Ist aber auch nicht so schlimm, er kommt ganz gut alleine klar, und Freunde hat er zum Glück, er vereinsamt also nicht.
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Nr. 6639
>>6636
Du erinnerst mich an einen guten Freuns von mir. Eigentlich Busfahrer/10, nur sobald es auf die Balz gehen soll wird er zum Turboautisten. Leider kann ich mich da schlecht hineinversetzen und darum auch kaum mehr als die üblichen, aber eben völlig nutzlosen, aufmann-Hinweise geben. Woran liegt denn die Unwillig- und fähigkeit den Frauen firm und selbstbewusst entgegen zu treten? Was hast Du zu verlieren? Dann kannst Du eben diesen Flirtsprech nicht, können viele Frauen auch uezs. Wenn dir eine gefällt, sag es ihr direkt heraus, es ist doch keine Schande abgewiesen zu werden ob fehlenden Interesses. Die Frage, ob sie mit dir ausgehen mag ist genau so valide wie ihre eventuelle Zustimmung oder Ablehnung.
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Nr. 6641
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>>6639
>Unwillig- und fähigkeit den Frauen firm und selbstbewusst entgegen zu treten?
Vor allem die negativen Erfahrungen mit dieser Methode. Es zeigt sich, dass ich dann am "erfolgreichsten" (im Sinne von: Das hat schon mal geklappt) bei Frauen bin, wenn ich gar nichts mache, Bild härtestens relatiert. Ernst konnte auch nie Lehren aus seinem Scheitern ziehen, so wie er das in anderen Dingen kann, weil es keine Muster in diesen Aktionen gibt. Natürlich weiß Ernst auch, dass Arschbürgertum nicht alle Probleme lösen kann und akzeptiert das, aber das hilft ja auch nicht. Inzwischen kommt das Problem dazu, dass in meinem Alter fast alle Frauen vergeben sind und die meisten auch schon Kinder haben, und das ist für Ernst tatsächlich ein nicht-geh. Das wäre nichts für Ernst, und vor allem auch nichts für die Kinder. Die Frauen, die im Moment tatsächlich zur Debatte stünden, sind ausschließlich enge Arbeitskolleginnen, und da besteht das offensichtliche Problem, dass das Team erledigt wäre, wenn Ernst sich da einen Korb abholt, er würde da also nur etwas versuchen, wenn er glaubt, Interesse zu erkennen, und das tut er aktuell so gar nicht.
>es ist doch keine Schande abgewiesen zu werden ob fehlenden Interesses.
Nein, das ist es nicht, das ist auch für erfolgreichere Männer sogar eher der Normalfall. Wer fragt schon 6 Monate später noch, bei wie vielen Frauen man abgeblitzt ist, bevor man einen Erfolg gelandet hat? Das Scheitern ist schnell vergessen, der Erfolg aber bleibt.

Will mich auch nicht groß darüber aufregen: Es wäre schön gewesen, Familie und Kinder zu haben, aber Ernst weiß mit seiner Zeit auch so durchaus was anzufangen. Zudem hatte er zumindest 2 Kurzzeit-GFs, also weiß er, wie es sich anfühlt, und das Thema ist für ihn dadurch auch entmystifiziert.
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Nr. 6646
Ernst! Ich brauche Vorschläge.

Habe schon öfter eine Süßazubine beim Backer gesehen, an dem ich oft vorbeilaufe. Sie hat mich auch schonmal etwas länger angeschaut, als ich vorbeigelaufen bin und sie mich gesehen hat (sie ist, wenn ich sie sehe, meist auf ihre Arbeit konzentriert und sieht mich nicht sollte vielleicht mal aus dem Busch hervorkommen, wenn ich sie stalke :3
Auf jeden Fall habe ich sie heute wieder gesehen, ich gehe also davon aus, dass sie Frühschicht hat. Bin extra mehrmals vorbeigelaufen, aber sie hat nie hochgeschaut. Nun ist September, und ich will mein Leben verbessern schlechter kann es ja nicht werden, aber gut :3, also möchte ich mit ihr in Kontakt treten. Bei ihr Kaufen würde ich ungern, bin kein Brotlüfter. Mein Plan war es jetzt, jeden Morgen vorbei zu gehen, und sie im Falle eines Treffers anzulächeln. Wenn sie zurücklächelt, würde ich mir überlegen, wie man mehr daraus machen kann, wenn nicht, lasse ich das. Hast du eine bessere Idee?
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Nr. 6655
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>>6646
>Bei ihr Kaufen würde ich ungern, bin kein Brotlüfter.
Gibt doch auch andere Sachen in Bäckereien als Brot. Kauf dir doch Brötchen, Baguettes oder Stückchen. Viele Bäckereien haben inzwischen auch Tische, wo man sich hinsetzen und einen Kaffee trinken kann. Denke das wäre das Einfachste, um mal zu testen, wie sie auf dich reagiert. Wenn du ein bisschen Kleinsprech probierst, wirst du schnell merken, ob sie Interesse zeigt oder nicht. Würde aber empfehlen, sie nicht zu sehr zu bedrängen, sie ist schließlich von Berufs wegen gezwungen, zu dir freundlich zu sein, egal ob sie dich mag oder nicht. Wenn da nach einer Weile nichts kommt, dann lass sie einfach in Ruhe, ist dann zwar schade, aber leider meist Geschäft wie üblich.
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Nr. 6656
>>6655
Ja, deswegen will ich erstmal, dass sie mich wieder anschaut :3 Komme mir etwas doof vor, immer wieder daran vorbeizulaufen, aber gut.
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Nr. 6657
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>>6656
Denke auch, dass sie erwartet, dass du irgendwann was sagst, solltest du Interesse haben. Frauen scheinen das zu mögen, wenn Männer da zielstrebig vorgehen. Wenn du wochenlang gar nichts machst, und dann aber doch, dann wirkt das vermutlich, als wärst du verunsichert - was du ja auch sein darfst, wäre ich an deiner Stelle auch - aber wir wissen ja alle, wie unsichere Männer auf Frauen wirken ;_;
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Nr. 6658
>>6657
Naja, sie hat mich wohl bisher erst einmal gesehen, also noch kein wochenlanges Problem :3 Ich denke auch, dass es allein aufgrund der Situation sinnvoller ist, wenn ich sie anspreche (sie kann ja die Arbeit nicht einfach liegenlassen).

Oder ich lauere ihr bis nach der Arbeit auf und folge ihr nach Hause :3
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Nr. 6659
>>6658
>Oder ich lauere ihr bis nach der Arbeit auf und folge ihr nach Hause :3
Ich halte das für eine gute Idee.jpg :3
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Nr. 6676
Ich bin vier mal an ihr vorbeigelaufen, und sie hat einfach nicht hochgeschaut! Habe mich dann angestellt und wollte was kaufen.
Stand dann in der Schlange, und kurz bevor ich dran kam, kam eine andere Mitarbeiterin und hat auch Kunden übernommen. Habe dann natürlich bei der anderen kaufen müssen Rosinenbrötchen, waren ganz okay, und sie hat mich zwar einmal sehr kurz angeschaut, war aber im Stress, weil es recht voll war.

Tja, Morgen dann noch einmal.
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Nr. 6677
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>>6676
>Stand dann in der Schlange, und kurz bevor ich dran kam, kam eine andere Mitarbeiterin und hat auch Kunden übernommen.
Manchmal hat man kein Glück, und dann kommt auch noch Pech dazu. als ob es nicht schon schwer genug wäre, mit einem fremden Mädchen in Kontakt zu kommen.
>Tja, Morgen dann noch einmal.
Neuer Tag, neues Glück, Beharrlichkeit ist eine Tugend in diesen Dingen. Und bis dahin hast du wenigstens ein paar Rosinenbrötchen abgestaubt :3 DFw keine Rosinenbrötchen ;_;
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Nr. 6678
>>6677
>Und bis dahin hast du wenigstens ein paar Rosinenbrötchen abgestaubt :3
Werde mir Morgen auch wieder holen :3 Hoffe nur, dass sie mich dann auch bedient, habe keine Lust, immer so früh rauszugehen.
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Nr. 6705
Ernst und die Bäckerfrau, Tag 3.

Beim ersten Mal an ihr vorbeigelaufen, sie telefonierte und ihre Kollegin kassierte. Dann, nach meinem regulären Einkauf, hin, und: Erfolg! Sie war gerade alleine vorne, und eine Kundin war vor mir da. Ich stelle mich also an. Sie sagt "Hallo" zu der Kundin vor mir. Die Kundin reagiert nicht. Sie wartet ein paar Sekunden, lächelt (ich lächle zurück), sie sagt nochmal "Hallo", und dann wird die Transaktion normal durchgeführt. Danach: Ich. Sie begrüßt mich mit einem "Hallo", ich sage, ich möchte zwei Rosinenbrötchen. Sie hat mich nicht ganz verstanden (ich nuschle scheinbar ziemlich stark, bin aber auch nervös), ich sage nochmal "Rosinen", und sie gibt mir zwei. Zum Bezahlen kommt dann ihre Kollegin, sie geht weg.

Weiß nicht, was ich davon halten soll. Werde es Morgen noch einmal probieren, dann lasse ich es.
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Nr. 6726
>>6657
Dieses Bild! Schonmal inner Stadt gelebt? Gleichgültigkeit allerorten, aber eben weil jeder gleich aussieht. Gib ihnen einen Grund, Ernst, und sie werden dich lieben. Du bist schließlich kein Raubtier, wie auf diesem retardierten Makro außerdem stichst du nicht so sehr aus der Masse heraus. Dieses Bild ist Fersagen auf allen allegorischen Ebenen.
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Nr. 6741 Kontra
Ernst und das Bäckermädchen, Tag 4.

Wurde wie gewöhnlicher Kunde behandelt - war auch nicht anders zu erwarten, aber gut. Werde nicht weiter nachlaufen, wenn ich Gespenster jagen will, spiele ich Pac-Man :3 Aber immerhin habe ich mal was versucht.
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Nr. 6748 Kontra
>>6741
Dscheiße - gerade auf dem Bon gesehen, dass das ein Gutschein für ein Gratisgebäckstück ist. Werde Morgen doch noch einmal hingehen, diesmal das letzte Mal.
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Nr. 6751 Kontra
>>6748
Ernst und das Bäckermädchen, letzter Tag.

Sie war heute mit Brötchen schmieren beschäftigt, ein Typ hat mich bedient. Sie hat kurz hochgeschaut, aber keinen Blick auf mir gelassen, obwohl ich klar in ihrem Sichtfeld war. Bestätigt nochmal das, was ich schon dachte. Wenigstens ist es jetzt für mich abgeschlossen :3

Ich frage mich, was sie denken würde, wenn sie liest, was sich irgendein Fremder für Gedanken über sie gemacht hat :3
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Nr. 6753
Danke, Ernst, wenn ich deine Sachen lese, dann fühle sogar ich mich wie ein erfolgreicher Busfahrer. In der Bäckerei kannst du so viele Vorlagen bringen (wie beim Fußball), die sie (oder er, hehe) dann für dich einlocht.

Stell dir vor du kommst ran und spürst, wie bei denen der Ofen bullert. Dann sagst du sowas wie: "Mensch, draußen ist Regenwetter und bei Euch immer angenehm warm." Einer wird sicher darauf einspringen und dir erzählen, dass gestern noch viel schlimmer war.

Du kannst auch rumblödeln: "Gehen eure Brötchen dann tatsächlich weg wie ... warme Semmeln?!" oder so ähnlich. Damit legst du die Eintrittsschwelle bewusst schön tief. Deine Zitate von Marx, Feuerbach und Einstein kannst du ja später noch bringen.

Oder lob einfach die Rosinenbrötchen, sprich einfach das Offensichtlichste an. Du bist immerhin schom zum vierten oder fünften Mal deswegen dort. Du hättest auch fragen können, was sie denn auf ihre Brötchen schmiert, da wär dir der Typ sicher nicht dazwischengekommen.

Du kannst eigentlich alles Mögliche sagen, was nicht im Standard-Bäcker-Dialog drin ist, damit du nicht einfach nur Otto Normalverbraucher bist.
Denk daran, dass die Leute Geld an dir verdienen, also leihen sie dir gerne auch ein paar Minuten ihr Ohr. Du musst also keine vorgelegten Sätze herunterrattern, dabei verhaspelst du dich nur. Sag einfach, was dir gerade in den Sinn kommt. Der Bäckerdienst ist ein bisschen weniger eintönig, wenn du ein paar Sätze mehr sagst.

Sachen, die ich vermutlich spontan nicht bringen würde, weil mir der Einfallsreichtum fehlt, aber die mir jetzt beim Schreiben eben aus dem Kopf gefallen sind:

"Ich bin Jurist und jeden Tag am Korinthenkacken. Bei Ihnen hole ich mir Nachschub." Muss nicht stimmen, aber das nächste Mal wirst du sicher mit "Herr Jurist" angesprochen.

"Ich esse eigentlich ungern Süßwaren, aber meine Katze/mein Hund (bzw. die/der meines Nachbarn, Vermieterin, ...) liebt die Rosinen in Ihren Brötchen.", womit du ja schon andeutest, dass du gerne andere verwöhnst.

Das sind natürlich alles nur Anregungen. Dir fallen viel bessere Dinge ein, weil sie dann auch wirklich zu dir passen.
>>
Nr. 6760
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>>6751
>Ich frage mich, was sie denken würde, wenn sie liest, was sich irgendein Fremder für Gedanken über sie gemacht hat :3
Wer weiß, wer sich so alles über dich Gedanken macht. Das ist die Krux, man weiß es eben nicht. In meinem Kopf sind die ganzen Frauen bloß zu schüchtern, um mich anzusprechen ;_;

>>6753
>Du kannst eigentlich alles Mögliche sagen
Denke auch. Wichtig ist sowieso nicht das, was du sagst, sondern wer du bist und wie du es rüber bringst. Nicht, dass das die Sache einfacher machen würde, im Gegenteil: Seine Sprüche kann man verbessern, bei der Ausstrahlung ist das schon schwieriger. Gab doch da dieses eine Comic, wo eine Frau auf dasselbe Verhalten von 2 Männern völlig unterschiedlich reagiert, weil der Eine eben attraktiv ist, und der Andere ein Normalo. Attraktivität öffnet viele Türen, geht mir ja umgekehrt genauso: Schöne Frauen findet man fast automatisch sympathischer.
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Nr. 6779
>>6760
>zu schüchtern dich anzusprechen
Ansprechen gehört bei Frauen nicht zum Kennenlernen, weil sie ja schon von alters her angesprochen werden. Liegt also nicht an deinem fürchterlichem Äußeren, sondern daran, dass sie lieber "angeln".

>Wichtig ist, wer du bist.
Oder zu sein scheinst. Du merkst ja, wenn du ein ordentliches Hemd (erfolgreicher Typ) oder einen Strauß Blumen (womöglich für die Freundin) trägst, dass du für Passanten automatisch interessanter wirst. Ich wurde auch schon für sportlich gehalten, weil ich entsprechende Klamotten anhatte.
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Nr. 6786
>>6779
>Ansprechen gehört bei Frauen nicht zum Kennenlernen, weil sie ja schon von alters her angesprochen werden
Das ist in der Tat so. Ich bemerke immer wieder, wie sich durch die gesellschaftlichen Neuerungen der letzten Jahrzehnte die Veränderung des Verhältnisses der Geschlechter in punkto Beziehungen verschlechtert. Auf der einen Seite sind da die Männer, die nicht mehr wie früher nur Arbeit und Wohnung brauchen, um eine Frau abzubekommen, da die Frauen inzwischen alle selbst arbeiten, und deren Existenz sowieso vom Staat abgesichert ist. Die Messlatte für Bindungstauglichkeit ist für Männer gefühlt höher gelegt worden. Auf der anderen Seite sind die Frauen, denen eingetrichtert wurde, dass sie unbedingt auch Karriere machen müssen, und dann stehen sie mit Mitte 30 da, gut ausgebildet, wohlhabend, und finden keinen Mann, da die meisten potenziellen Interessenten unterhalb ihres eigenen sozialen Status liegen, und Frauen meiner Erfahrung nach immer noch gerne "nach oben" heiraten. Die Männer dagegen, die oberhalb ihres sozialen Status liegen, ficken lieber junge Studentinnen, weil die Ausbildung und der Verdienst der Frau den Männern ziemlich schnuppe ist bei deren Partnerwahl.

Gefühlt ist es eine Situation, in der beide Seiten verlieren, zumindest was feste Beziehungen angeht. Wenn man vor allem auf Sex aus ist (was legitim ist, warum auch nicht), dann sind die Zeiten heute dagegen möglicherweise besser. Soll überhaupt keine Wertung beinhalten, ist erstmal nur meine Beobachtung.

>Oder zu sein scheinst. Du merkst ja, wenn du ein ordentliches Hemd (erfolgreicher Typ) oder einen Strauß Blumen (womöglich für die Freundin) trägst, dass du für Passanten automatisch interessanter wirst.
Ja, das kann man auch gut sehen, sobald Geld involviert ist, wie zum Beispiel im Beruf. Es hat seinen Grund, warum gerade bei Banken und Versicherungen, wo viel Geld bewegt wird, der Anzug oft noch Pflicht ist. Ich finde überhaupt, dass Geld ein guter "Ehrlichmacher" (mir fällt gerade kein besseres Wort dafür ein) ist. Wann immer in idealistischen oder dogmatischen Diskussionen der Faktor Geld ins Spiel kommt, dann sieht man, ob jemand wirklich hinter einer Sache steht, oder ob es nur hohles Gelaber ist - wie zum Beispiel die Geschichte mit den Lidl-Bio-Bananen, die ich schon mal irgendwo angesprochen hatte. Bei einer Umfrage hatte sich die Mehrheit der Verbraucher dafür ausgesprochen, dass Bio-Bananen voll toll sind, und dass sie natürlich bereit wären, mehr zu zahlen. Und dann hat sie kein Mensch gekauft, und Lidl hat die Änderungen rückgängig gemacht. Solche Koffer...