/b/ – Passierschein A38
„Migranten müssen EC und Seine Werte akzeptieren“

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Nr. 5865
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Probieren wir einen gemütlichen Faden für die ernsteren Themen, wie von >>5862 vorgeschlagen, damit der Heute-Faden davon freibleibt.

Was erhofft sich Ernst von der Zukunft? Wie sähe die ideale Bundesrepublik aus? Was würder er ändern?

Fadenhümne: Rio Reiser - König von Deutschland
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Nr. 5866
Ernst würde nach der zehnten Klasse (MSA) ein verpflichtendes zweimonatiges Biwak für ALLE.JPG (einschl. Frauen und egal ob Haupt/Real/Gym) einführen. Natürlich lernen die dabei noch sinnvolle Sachen, aber hauptsächlich wäre die identitätsstiftende Maßnahme.

Würde außerdem "Kaiser Klaus der drölfte" oder so ähnlich als Idol inszenieren, um dem Pöbel unterschwellig zu verklickern, dass sein Volk älter als nur die letzten hundert Jahre ist und nicht so schnell von der Bildfläche verschwinden wird. Aber in der ersten Linie braucht es Idole, mit denen man sich identifizieren kann.
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Nr. 6125
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Guter Faden. Ernst würde sich definitiv mehr Zusammenhalt und mehr Gemeinschaftsgefühl wünschen, gerne auf Kosten eines Teils des Individualismus, der inzwischen mehr Isolation als Entfaltung mit sich bringt. Beispielsweise fände Ernst ambitionierten Schulsport und Schuluniformen gut. Das würde zum Einen soziale Unterschiede nivellieren, und zum Anderen das Gruppengefühl der Kinder stärken. Weiterhin fände Ernst das Modell ganz gut, dass es Studiengebühren gibt, die aber mit einem gewissen Volumen an später gezahlten Steuern abgegolten sind. Das würde automatisch dazu führen, dass weniger brotloses Zeug studiert wird. Hochschulbildung ist ein Luxus, und wenn der Staat diesen bereit stellt, so sollte er auch eine Leistung dafür erwarten können, und die Mindestleistung ist in meinen Augen, dass die Leute das studieren, was wirklich gebraucht wird, oder es sein lassen bzw. selbst für die Kosten aufkommen.

Weiterhin wäre Ernst für eine Einwanderungspolitik nach dem Bedarf des Arbeitsmarktes, unabhängig von der Herkunft, aber ohne Sentimentalität gegenüber Wirtschaftsmigranten. Ernst kehrt nicht wegen Negern oder Museln, aber er kehrt sehr wohl wegen Illegalen. In Ernsts Republik herrscht Ordnung, da ist die Bahn pünktlich, und da ist jeder Einwohner registriert und beteiligt sich idealerweise am Gemeinwesen. Allerdings sollte diese staatliche Ordnung an den Türen der Bürger enden: Was die Leute in ihren Wohnungen machen, geht den Staat nichts an, sofern es nicht offensichtlich kriminell ist. Die Polizei würde resolut gegen Unruhestifter vorgehen, und wenn "Aktivisten" sie aus Baumkronen mit Scheiße bewerfen, wird der Wasserwerfer ausgepackt. Eine Randale wie neulich beim G20 in Hamburg würde in Ernsts Republik schlicht und ergreifend niedergeschlagen, und Nicht-Geh-Zonen wären undenkbar. Idealerweise läuft die Polizei wieder ohne Waffe rum, wie früher die Bobbys in England, weil sie respektiert und geschätzt wird. Jeder Bürger könnte im Gegenzug draußen überall in der Republik mit Turban, Kippa, Bikini, Deutschlandflagge, Türkeiflagge oder sonstwas rumlaufen, und müsste keine Angst vor Übergriffen haben.

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk würde massiv zusammengestutzt und würde sich begrenzen auf z.B. Phoenix und 3sat, und vielleicht 1-2 Radiosender, so ein Zeug wie ARD und ZDF würde ersatzlos gestrichen, die machen Unterhaltung, und das ist Aufgabe des Privatsektors. Solche Scherze wie Fußball-WM würden ebenfalls nicht mehr aus öffentlichen Mitteln mitfinanziert. Der Breitensport würde natürlich weiterhin gefördert.

Zudem möchte Ernst die Eigenverantwortung der Bürger stärken, mit der Ausnahme, dass es eine Kranken- und Rentenbasisversicherung für alle gibt, da müssen aber auch alle einzahlen. Sonderlocken gibt es über freiwillige Zusatzversicherungen, die dann die medizinisch nicht zwingend notwendigen Sachen abdecken. Ansonsten sollte der Staat nicht gesetzlich regeln, ob die Bürger saufen, rauchen, kiffen, Glücksspiel betreiben, zu viel Fleisch essen oder sonstwas, allerdings wäre Werbung für Alk und Kippen verboten, Abgabe erst ab 18, und hoch besteuert, damit man die negativen Auswirkungen auf die Gesundheit und die damit verbundenen höheren Kosten querfinanzieren kann. Wer seinen Müll in der Öffentlichkeit entsorgt oder seinen Hund auf die Straße kacken lässt und erwischt wird, darf sich am nächsten Wochenende bei der Gemeinde zum betreuten Müll einsammeln melden. Man würde verächtlich auf Leute hinab schauen, welche den öffentlichen Raum verschandeln.

Außerdem gäbe es selbstverständlich Radschnellwege quer durch die gesamte Republik!!1
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Nr. 6126
>>6125
>Außerdem gäbe es selbstverständlich Radschnellwege quer durch die gesamte Republik!!1

Das ist mein Ernst!
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Nr. 6129
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>>6126
Unsere Zeit wird kommen, Bruder!
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Nr. 6131
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>>6129
alhamdulillah
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Nr. 6157
>>6125
Ich kann mich mit über 80 % davon identifizieren. Lass uns, Pareto zuliebe, einen Partei gründen. Wie sie heißt, ist mir eher egal (ernste Partei Deutschlands, EPD, später vielleicht einzigste). Hauptsache ich bekomme die Mitgliedsnummer 000000000002, oke?

Oder wir starten erstmal klein und nennen uns eine Purchenchaft[sic!]. Vielleicht merkt dann die Antifa dann nicht sofort, dass wir eine ultrakonservative Saufgemeinschaft sind und regelmäßig über rechtsextreme Themen wie Schuluniformen und bezahltes Studieren sinnieren.

Selbst wenn sie es merkt, muss sicher erst noch basisdemokratisch entschieden werden, ob man nach geltendem CoC Monty-Püthon-Lüftern vor die Hütte kacken darf. Das gibt uns Zeit in der wir unseren ersten Punsch schon geplant und durchgeführt haben.

Am besten fragen wir >>6150, dann haben wir noch einen Propagandisten (Nr. 000000000003, sicherlich kein Doktor, dafür aber auch kein Hinkefuß).
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Nr. 6158
>>6157
Aber im Ernst: Was machen wir, damit die Familie nicht weiter auf dem PR-Altar (Stichwort: Homo-Ehe) geopfert wird? Du bist doch als Vater nur der Gearschte, kein Wunder das keiner mehr Bock darauf hat.
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Nr. 6161
>>6158
>Aber im Ernst: Was machen wir, damit die Familie nicht weiter auf dem PR-Altar (Stichwort: Homo-Ehe) geopfert wird? Du bist doch als Vater nur der Gearschte, kein Wunder das keiner mehr Bock darauf hat.

Finde Homoehe gut.
Gibt auch mir als Mann die Möglichkeit eine Goldgräberin zu werden.
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Nr. 6166
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Es wird ab sofort deutschlandweit eine neue Regelung eingeführt: Alle Arbeitgeber werden verpflichtet, in Innenräumen Thermometer anzubringen, und wenn die Temperatur über 25 Grad steigt, ertönt ein Alarm, und das Gebäude ist zu räumen. Ausnahmen gibt es nur für Stahlgießereien und Saunen. Zudem ist es ab jetzt in den Monaten von Juni bis August verboten, in langer Hose zur Arbeit zu erscheinen.

Das wird diese Bonzenschweine lehren, uns nicht mehr jeden Sommer schwitzen zu lassen, während sie in ihrer klimatisierten Geschäftsführer-Etage sitzen.
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Nr. 6215
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Arcadehallen, Cybercafés und Pachinko für Deutschland!
Es fehlt hier an Möglichkeiten, mal außerhalb der eigenen Bude eine schöne Zeit zu haben. Natürlich dürfen diese Ortschaften nicht von Museln oder asozialen Herumtreibern betreten werden, und da man das vermutlich nicht durchsetzen kann, brauchen wir das japanische Einwanderungs- und Assimilierungssystem. Jedem ist zuzutrauen, ein anständiger Bürger zu werden. Privat kann man ja immer noch zu Allah beten und in die Bude scheisse. Auch: Rasurpflicht!
Wenn man das Pack schon von Gesetz her nicht loswird, kann man doch immerhin eine harte Assimilierungskampagne fahren, nach der nur noch die Hautfarbe ein trennender Faktor ist. Sprache und Gebaren sind Deutsch zu halten. Deutschsein ist gemütlich, Deutsche haben die Gemütlichkeit doch fast erfunden. Kein aufbrausendes Yallayalla.

Leider können wir diesen Leuten auch nicht mit Abschiebung drohen, denn keiner nimmt die zurück und Lager sind auch nicht angesagt. Eine NSDAP würde sofort von den Allierten zurechtgewiesen. Also müssen wir, mal fernab jeglicher nazihafter Säuberungsphantasien, mal realistische Konzepte vorbringen. Einfach alles so lassen, wie es ist, ist keine Option.
Die westliche Innenstädte verkommen, das öffentliche Leben ist einfach nur noch asozial. Die deutschen Jugendlichen eifern dem "temperamentvollen" Benimm der Mohammedaner nach. Ich sehe immer meer Shisha Bars. Das ist nicht in Ordnung ;_;
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Nr. 6217
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>>6215
> und da man das vermutlich nicht durchsetzen kann, brauchen wir das japanische Einwanderungs- und Assimilierungssystem. Jedem ist zuzutrauen, ein anständiger Bürger zu werden.
Will die Leute gar nicht assimilieren. Wegen mir muss niemand Schweinefleisch essen, Weihnachten feiern oder bei der WM die Hymne singen (macht Ernst ja auch nicht). Ich erwarte aber eine Anpassung an die sozialen und gesetzlichen Normen, und wer dann ein Problem damit hat, dass auch Mädchen in den Schwimmunterricht gehen, es in der Kita Schweinefleisch gibt, der Islam in weltlichen Fragen nichts zu melden hat, oder das man keinen AMG-Mercedes fährt, wenn man Hartz4 bezieht, der kann das Land gerne wieder verlassen.
>Ich sehe immer meer Shisha Bars. Das ist nicht in Ordnung ;_;
Auch das ist mir persönlich egal. Wenn es einen Bedarf gibt, dann kann es von mir aus so viele Shisha Bars geben wie die Leute besuchen wollen. Wichtiger wäre mir, dass Jeder, der dort verkehrt, auch Deutsch sprechen kann oder es gerade lernt.

Generell denke ich, dass die Schwäche des Staates und die reflexhafte Toleranz allem Fremden gegenüber die Integration von Zuwanderern sogar noch erschwert. Ein starker Staat und eine starke Identität würden doch einem Einwanderer viel attraktiver zur Integration erscheinen als das, was wir hier bei uns haben. Man denke mal an die VSA mit ihren Paraden und ihrem Nationalgefühl, das ist doch was, wo man sich als Einwanderer freut, wenn man mitmachen darf. Dort wird es einem vermittelt, dass man stolz sein darf, dazu zu gehören und sich als Teil der Nation zu fühlen.
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Nr. 6218 Kontra
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>>6161
>Gibt auch mir als Mann die Möglichkeit eine Goldgräberin zu werden.
Ich lachte, Ernst!
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Nr. 6255
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Wenn sich Ernst mal für einen Moment von der normativen Kraft des Faktischen befreit: Wie würde denn eine Gesellschaft aussehen, wenn er sie mit den gegebenen technologischen Mitteln am Reißbrett entwerfen könnte? Ernst könnte sich also aussuchen, ob es Geld, Lohnarbeit, Demokratie, Räterepublik, Faschismus, fossile Brennstoffe zur Energiegewinnung, regenerative Energien, Atomkraft, Zwischennetz, Grenzen, Einwanderung, Banken, Campino, Alkohol, Tabak, Autos, ÖPNV und so weiter gibt, und in welcher Ausprägung. Es muss nur halbwegs stimmig sein, also nicht keine Kohle, Gas, Atomstrom und Windkraft, aber trotzdem Hochtechnologie allewo.

In Ernsts Utopie würden wir alle in Familien- und Dorfgemeinschaften leben, jede Gemeinschaft hätte vielleicht ein paar Autos da stehen, die aber selten genutzt werden, weil alle notwendigen Güter per Gigaliner 1x am Tag angeliefert würden. Es gäbe Schnellbusse, die alle Stunde verkehren und die Leute zur Arbeit bringen würde, sofern sich die Arbeit nicht dezentral erledigen ließe. Individualverkehr gäbe es nur in geringer Ausprägung, aber da man ohnehin in einer Gemeinschaft lebt, wäre die Notwendigkeit dafür auch nicht so groß. Niemand müsste sich um solche Sachen wie Kitas Gedanken machen, weil im Dorf sowieso Jeder Jeden kennt, also gibt man sein Kind einfach bei den ganzen Oman und Opas ab, die sich im Gegenzug freuen, dass sie auch noch gebraucht werden. Mahlzeiten würden zentral für alle zubereitet, und zum Essen würden auch alle zusammenfinden, sowas wie Einsamkeit würde es nur geben, wenn es selbst gewählt ist. Niemand würde sich unnützen Tand kaufen wollen, vom Konsum her wäre es zwar kein Minimalismus, aber niemand würde den Drang verspüren, sich über Andere erheben zu wollen. In größeren Städten wäre es ähnlich, das würde dann wie mehrere Dörfer auf einmal funktionieren.

Geld gäbe es mangels Alternativen wohl, aber es gäbe keine Geldleistungen für Zuwanderer - es würde aber jeder, der kommt, Essen und einen Schlafplatz bekommen so lange er möchte - das ist aber auch alles, und wenn er Ärger macht, fliegt er raus: Keine Vorurteile, aber auch keine Skrupel. Die Landwirtschaft wäre allen Unkenrufen zum Trotz industrialisiert, denn ich glaube kaum, dass die Qualität der Lebensmittel steigen würde, wenn wir wieder anbauen wie Urgroßvater. Es würde lediglich kein Billig-Aufspritzfleisch mehr hergestellt, und Importware wie Südfrüchte, Kaffee und so weiter wäre nicht mehr in dem Umfang wie jetzt verfügbar, aber Fleischkonsum wäre trotzdem was Normales. Sport und Wettkampf wären wichtige Ereignisse im Rahmen der Dorfgemeinschaften, generell gäbe es umfassende körperliche Ertüchtigungsangebote. Glasfaser-Zwischennetz wäre landesweit verfügbar und würde zur Grundausstattung jeder Wohnung gehören, so wie Wasser und Heizung.

Dscheisse, ich glaube Ernst hört jetzt besser auf, bevor er noch aus Versehen die DDR entwirft.
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Nr. 6261
>>6217
Oh, ja, soviele tausende Male dies. Damit Integration funktioniert, muss ein Anreiz dafür existieren. Wer will schon Teil von Schuldkult und Schicksalsgemeinschaft seinGerade, wenn man die Kohle auch ohne bekommt?

>>6255
Wenn wir ganz verrückt werden wollen, wie wäre es, wenn der Geschichtsunterricht in der Schule nicht nur der historischen Legitmierung dient?

Von der DDR habe ich mal gehört, dass man alle Epochen schnell durchlaufen hat, damit man rasch zur Oktoberrevolution kommt. Dieselbe Rolle nehmen heutzutage wohl die Vernichtungslager im dritten Reich ein; wir sollen schließlich sehen, wieviel geiler das Leben in unserer bunten Republik ist.

Schluss damit! Geschichtsunterricht wäre in meinem idealen Erzeugerstaat definitiv nicht auf das Malen von Schreckgespenstern reduziert.


Nicht, dass ich das Thema Holocaust nicht mehr hören kann (schaue schließlich kein N24), ganz im Gegenteil: Warum KZ nicht KL? Warum vergasen und nicht einfach erschießen? Woher kommt Holocaust-Leugnung, woher die Seifenlegende? Soviele Fragen, die Knopp auch in tausend Nazi-Dokus nicht beantworten wird und denen man selbst nachgeht, wenn das Interesse da ist.

Auch: Im Lehrplan gab es bei uns auch das DDR-Stasi-Schreckgespenst, was allerdings nicht ganz zum tragen gekommen ist, weil viele Lehrkräfte den Lehrinhalt noch mit eigenen Lebenserfahrungen abgleichen konnten :^).
>>
Nr. 6262
>>5865
Ich hätte gerne Deutschland.
Eine demokratische Verfassung.
Meinungsfreiheit.
Einen Rechtsstaat.
Gewaltenteilung.

Daß die Regierung sich an Verträge hält.
An Gesetze.
An die Verfassung.
An das Völkerrecht.

Ist das zu viel verlangt?
>>
Nr. 6270
61 kB, 700 × 525
>>6262
>Ist das zu viel verlangt?
Ich fürchte ja.
>Eine demokratische Verfassung.
Die Verfassung ist das Feigenblatt vor den Hinterzimmern, in denen die Entscheidungen getroffen werden. Demokratisch abgestimmt wird dann alle paar Jahre darüber, ob eine große Menge politisch größtenteils uninformierter und uninteressierter Bürger (zu denen sich Ernst auch zählt) eine Person auf einem Wahlplakat sympathisch finden. Demokratie ist die Kunst, den Wähler glauben zu lassen, dass er mitbestimmen darf, und ihn dabei möglichst wenig mitbestimmen zu lassen. Ich kann es sogar verstehen, der Wähler ist schließlich Laie, warum sollte man also auf ihn hören? Wenn man zum Chirurgen geht für eine komplizierte Operation, dann würde man ja auch nicht erst vorher fragen, was der Fleischermeister, der Bauarbeiter, die Anwältin und der Hartz4-Empfänger jetzt machen würden.
>Einen Rechtsstaat.
Recht ist eine menschliche Abstraktion. Rechtsstaat kann demnach Vieles bedeuten. Mir würde da schon ein Staat reichen, der Recht und Gesetz kurzfristig und effektiv durchsetzen kann, und sich nicht in jahrelangen Prozessen verliert, oder sich sogar mutwillig hinter der eigenen Inkompetenz versteckt, um Entscheidungen hinauszuzögern. Genau diese schnelle und effektive Justiz würden aber Einige sicher als Aushöhlung eben dieses Rechtsstaates bezeichnen.
>Daß die Regierung sich an Verträge hält. An Gesetze. An die Verfassung. An das Völkerrecht.
Glaube da wird man nicht ein Land der Welt finden, auf welches das zutrifft, vor allem dann nicht, wenn es an die Substanz geht. Verträge werden nur dann eingehalten, so lange beide Seiten davon profitieren. Gesetze werden vom Staat gegen seine Bürger genutzt, aber nicht umgekehrt. Jede Verfasssungsbeschwerde, die gegen die politische gewollte Linie geht, wird vom nach Proporz besetzten Verfassungsgericht weginterpretiert. Ausnahmen sind unwesentliche Dinge wie Autobahn-Maut oder so ein Quatsch, was keine echte Auswirkung hat, aber sowas wie Eurorettung wird man niemals gekippt bekommen, egal wie recht man haben mag. Und Völkerrecht ist etwas, was man als Aufhänger nutzt, um unliebsame Regenten wegzumobben oder wegzubomben. Ansonsten ist das eher optional.

Manchmal bin ich mir nicht sicher, ob echte Demokratie und unbedingte Durchsetzung des Rechts ohne Wenn und Aber nicht sogar schädlich wären. Vielleicht ist Unwissenheit und Frieden besser, als ständig polarisierende Diskussionen zu führen und harte Entscheidungen zu treffen. Sieht man ja schon im Kleinen, wenn auf Bilderbrettern in Metafäden über die Moderation diskutiert geht, da werden auch schon Kriege ausgefochten, weil Jeder es besser weiß.
>>
Nr. 6279
>>6270
Mir egal, ob im VG Vetternwirtschaft regelt, aber man soll mich bitteschön fragen, ob wir das Geld unserer Kommune für eine beschissene Image-Kampage ausgeben wollen, anstatt davon mal die marode Altstadt zu sanieren.

Oder wieviel tatsächlich hinter diesen Mist unserer Gleichstellungsbeauftragten stehen, würde mich auch interessieren.
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Nr. 6410
27 kB, 400 × 280
>>6279
> aber man soll mich bitteschön fragen, ob wir das Geld unserer Kommune für eine beschissene Image-Kampage ausgeben wollen, anstatt davon mal die marode Altstadt zu sanieren.
Demokratie unterliegt leider auch den Gesetzen der Marktwirtschaft, und wenn sich die herrschende Kaste von einer Imagekampagne bei der nächsten Wahl mehr Stimmen verspricht als von einer Sanierung der Altstadt, dann wird es sicher Einige geben, die das Gemeinschaftswohl dem Eigeninteresse unterordnen. Es gibt allerdings auch Ausnahmen, wie zum Beispiel die Hartz4-Reformen unter Schröder. Von denen kann man halten was man will, aber man kann davon ausgehen, dass er wusste, dass derartige Einschnitte nicht gerade zu seiner Popularität beitragen werden. trotzdem wurden sie durchgeführt, und es hat ihn am Ende wohl den Kanzlerposten gekostet.
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Nr. 6412
>>6410

>>6410
>Es gibt allerdings auch Ausnahmen, wie zum Beispiel die Hartz4-Reformen unter Schröder. Von denen kann man halten was man will, aber man kann davon ausgehen, dass er wusste, dass derartige Einschnitte nicht gerade zu seiner Popularität beitragen werden. trotzdem wurden sie durchgeführt, und es hat ihn am Ende wohl den Kanzlerposten gekostet.

Man kann auch davon ausgehen, dass ihm der Kanzlerposten weniger wert war, als die vermögenden Kreise und Konzerne, die ihn fast schon kontrollierten, zufrieden zustellen.

Auch Merkel, die ja wahrlich nicht dumm ist, wird gewusst haben, dass sie mit ihrer Flüchtlingspolitik ihrer Kanzlerschaft schaden wenn sie nicht sogar beenden wird.
Sie hat es dennoch getan, weil einige Kreise, die ihr wichtiger als ihre Kanzlerschaft waren, es so wollten.